Kreisliga 1 – Runde 7

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Der zweiten Mannschaft gelang in der siebten Runde der Kreisliga 2 der dritte Erfolg im dritten Heimkampf. Zwar gab es diesmal kein furioses 7:1, im Gegenteil: gegen den starken Tabellenzweiten SC Stein setzten wir uns knapp mit 4,5:3,5 durch. Dabei hatten wir diesmal auch das nötige Glück, das sich ja auswärts in dieser Saison immer auf die Seite unserer Gegner schlägt.
Für die Führung sorgte Zlatko Zidar, der einen Bauernraub kombinatorisch zum Quali-Gewinn nutzte. In der geschlossenen Stellung wäre der Gewinn trotzdem nicht so einfach gewesen, aber nachdem sein Gegenüber selbst Raum für Zlatkos Türme geschaffen hatte, konnte dieser den Verteidigungsriegel knacken. Bei Rudi Appl hatte sich früh ein Springer vergaloppiert und er hatte schon Figur für zwei Bauern eingebüßt, als ihm die Grundreihenschwäche zum Verhängnis wurde. Beim Stand von 1:1 wurde an den verbliebenen Brettern hart gerungen, wobei es in Summe nicht so gut für die Neumarkter aussah. Die Lage verschlimmerte sich noch als Sebastian Mösl zunächst den falschen Plan verfolgte und danach in unangenehmer Stellung die richtige Verteidigungsidee gegen die Fesselung nicht mehr fand, was folgerichtig zur ersten Saisonniederlage führte. Mattias Birkner spielte ein riskantes Bauernopfer am Königsflügel, was aber nach hinten losging. Trotz nur eines Minusbauern zeigt die Engine schon -9 an, was dem gegnerischen Freibauern geschuldet ist, der früher oder später die Partie entscheiden würde. Aber als er schon eine Figur weniger hatte, bekam Mattias unverhofft einen taktischen Schlag serviert und die Partie war gekippt. Thomas Hummel geriet gegen das gegnerische Läuferpaar zunehmend unter Druck, insbesondere die weißen Felder bekam er nicht unter Kontrolle, so dass Materialverlust letztlich nicht zu vermeiden war. Auch die Stellung von Christian Junker sah ob des gegnerischen Raumvorteils am Königsflügel nicht vielverspechend aus. Doch das Blatt wendete sich als Christian eine Quali gab, wonach sein schwarzfeldriger Läufer das Brett dominierte. Allerdings ließ er noch eine taktische Chance zu, die aber nicht genutzt wurde und danach wurde die Königsstellung erfolgreich gestürmt. Georg Pröbster opferte in der Eröffnung einen Bauern, wodurch die Figuren seines Gegenübers nicht koordiniert waren und zudem der König in der Mitte verblieb. Dies nutzte Schorsch langsam aber sicher um seine Figuren in Position zu bringen und zum entscheidenden Angriff anzusetzen. Damit führten wir 4:3 und es lief noch die Partie von Benedikt Münz. Diese hätte schon lange zu Ende sein können, da eine dreifache Stellungswiederholung am Brett war, was Benedikt aber erst aufgefallen war als der Gegner am Zug war. Unmittelbar danach hätte er die Chance gehabt entscheidend in Vorteil zu kommen, doch kurz darauf wurde er in Zeitnot in in die Defensive gedrängt und der gedeckte gegnerische Freibauer wäre eigentlich der Sargnagel für die Partie gewesen. Nach der ersten Zeitkontrolle übersah der Gegner jedoch eine Fesselung und der Vorteil war dahin. Angesichts des Spielstands musste er natürlich weiterspielen und nun nahm das Drama endgültig seinen Lauf. Jetzt war Benedikt am Drücker, nahm dann aber einen vergifteten Bauern und büßte die Dame ein. Mit Turm und Figur für die Dame und angesichts der Tatsache, dass nun beide Spieler unter fünf Minuten waren, schien aber noch nicht aller Tage Abend. Als aber nur noch der wackere Turm gegen die Dame stand und dieser sich alsbald für eine zweite Dame opfern musste, hatte der Gegner eigentlich alle Klippen umschifft. Einzig Benedikts Bauer auf der vorletzten Reihe war noch ein Hindernis, das aber kurz vor der Beseitigung stand. Doch das Drama war noch nicht zu Ende: erst fasste der Gegner seinen König in einer Stellung an, in der Benedikt danach einziehen konnte. Aber auch das wäre noch zu reparieren gewesen, da man mit Schach die Damen hätte tauschen können und der schwarze Monrach in der Folge schneller am verbliebenen Bauernpaar gewesen wäre. Nachdem auch diese Gelegeneheit vorübergezogen war und Benedikt mit seinem König ins freie Feld geflüchtet war, bot sein Gegenüber entnervt remis und wir durften uns über glückliche aber sehr wichtige drei Punkte freuen. In der Tabelle liegen wir nun auf Rang vier, aber der Abstiegsplatz ist nur drei Zähler entfernt – es muss also nachgelegt werden und warum nicht mal auswärts?!

Kreisliga 1

Bezirksliga 2b – Runde 7

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Vor dem Spieltag waren wir uns schon bewusst, dass es kein Selbstläufer wird, aber dass es soviel Nerven kosten würde und zeitweise so haarig stehen würde war nicht in unserer Vorstellungen…

An Brett 8, Lothar Müller mit Weiss gegen Erwin Deinhard, war Lothar aus einem Sizilianer eigentlich ganz gut aus der Eröffnung herausgekommen. Irgendwo ab dem 13.Zug als er seinem Gegener die Entwicklung abschliessen ließ, kippte die Stellung, im 19.Zug hätte sich sein Gegner mit Txa5 laut Stockfish sogar einen Vorteil von +3 erspielen können, so bot Lothar im 23.Zug Remis, was sein Gegner auch annahm. sicherlich für Lothar in dieser Stellung der halbe Punkt zufriedenstellend, vor dem Spiel wollte er sicher mehr, vielleicht hat er seinen Gegner einfach ein bidschen unterschätzt. (0,5 – 0,5)
An Brett 7 hatte es unser Käptan Wolfgang Brunner mit den schwarzen Steinen mit Johannes Bald zu tun. Sein Gegner hatte ebenfalls eine um fast 350 Punkte schwächere DWZ, Wolfgang spielte grundsolide und stellte im weiteren Verlauf der Partie immer wieder Drohungen auf. Sein Gegner wehrte sich nach Kräften, aber vor der Zeitkontrolle hatte sich Wolfgang einen Bauern geholt und im Zentrum drei verbundene Bauern, die seinen Gegner zu erdrücken drohten. Im 45.Zug sah der Gegner ein, dass ein weiterspielen keinen Sinn mehr machte und gab die Partie auf. (1,5 – 0,5)
Nun zu meiner Partie bei der ich hier bisschen länger ausholen muss, aufgrund der Ereignisse während der Partie.
An Brett 1 hatte es Erwin Hirn mit den schwarzen Figuren mit Harald Johanni zu tun. Aus einer Caro-Kann Eröffnung stand ich, nachdem wir beide lang rochiert hatten, sehr zufriedenstellend. Ich spielte nun positionell weiter und verdoppelte auf der e-Linie die Türme, alles sah gut aus, ich dachte am Königsflügel dann die Bauern aufzufahren und die Partie zu meinen Gunsten zu entscheiden, bis ich im 21.Zug auf die Idee kam mit der Dame auf d7 zu gehen und den h-Bauern anzugreifen. Schachblindheit würde ich es nennen, denn dies würde mindestens die Qualität kosten. Nachdem mein Gegner nun aufgrund meines schlechten Zuges lauthals Kommentare während der laufenden Parie abgab, entschied ich mich dazu die Dame gegen einen Turm und Läufer zu geben. Nun wurde es kritisch: ich dachte eigentlich, dass man so wie die Stellung nun war, eigentlich die Partie halten kann. Aber nachdem ich mir zu Hause die Stellung angeschaut habe, muss man sagen bei richtiger Spielweise sollte die Partie für Weiss zu gewinnen sein. Mein Gegner überlegte nun sehr lange und traf sicher die falschen Entscheidungen, da ich nun in Zeitnot war und fast schon von meinen 30 Sekunden Bonus lebte. Da sich die Stellung nun zu meinen Gunsten gedreht hatte, bot mein Gegner mir Remis an, was ich aber ablehnte. Nun versuchte er mich durch lautes Reden, dass ich ja mitschreiben muss, was ich immer tat, ich hatte nur irgendwo einen weissen Zug vergessen mitzuschreiben, zu irritieren. Ich holte mir durch mehrmaliges hin- und herziehen ein bisschen Zeit heraus, schaute mal genauer in die Stellung rein und fand dann das Matt. Warum schreibe ich das alles? Weil Harald Johanni in der Partie gegen Kevin letztes Jahr schon ähnliche „Spielchen“ gemacht hatte. Ich finde es schon nicht fair wenn ein Gegner einen schlechten Zug gemacht hat, dies auch noch lauthals kund zu tun, aber wenn man dann in Verlust gerät, seinen Gegner mit irgendwelchen Mätzchen zu irritieren find ich besonders unfair. Zudem wenn dann der Genger schon soooo einen schlechten Zug gemacht hat sollte man doch, wenn man das schon so kund tut, wenigstens spielerisch in der Lage sein die Partie zu gewinnen. Umso schöner dass ich dann noch den vollen Punkt einfahren konnte! (2,5 – 0,5)
So jetzt weiter mit dem Wettkampf: wenn man sich jetzt so umschaute bei den noch offenen Partien war einem nicht ganz so wohl. Ich dachte mir ein knapper Sieg heute kann es werden…………… aber nun tauchte er auf………. der Mann der uns nun mit seiner Anwesenheit das Glück brachte…………. Sebastian Mösl unser Präsident. Wahrscheinlich war er schon bei meinem Gewinn unten an der Türe gestanden 🙂 Ich traf ihn im anderem Raum und er sagte auf meine Skepsis zum Stand der Partien, da ist noch keine verloren………… und er sollte bei fast allen recht haben!!
An Brett 3, Lorenz Schilay mit den schwarzen Steinen gegen Jörg Dippel: da wir unseren Lorenz inzwischen ja kennen: wenn die Eröffnung nicht besonders gelungen ist, schaut es meistens im Mittel- und Endspiel sehr gut aus.. Und es kam wie es kommen musste: aus der Eröffnung nicht besonders gut, aber dann zittern meistens die Gegner schon. Er packte sein ganzes Können rein und siehe da, es ging ins Endspiel mit Mehrbauern und das zog er mit einer Stärke durch, wie er es schon öfters im Endspiel gezeigt hatte – der sechste Sieg im siebten Spiel! (3,5 – 0,5)
An Brett 4 spielte Jozef Smyk mit Weiss gegen Gerhard Rummel. Wenn man sich nach 2 Stunden die Stellung anschaute war ich der Meinung, es ist nur eine Frage der Zeit bis Jozef den Sack zumacht. Aber irgendwie schaffte es Jozef nicht und je länger die Partie ging, umso schlechter spielte Jozef. Er gab Bauer auf Bauer her und nun stand auf dem Brett noch seine Dame und der König sowie ein Bauer, den der Gegner aber gleich erobern würde, gegen Dame und König sowie drei Bauern. Partie eigentlich komplett hinüber…, aber… sein Gegner nahm den letzten Bauern statt mit der Dame mit dem König und lief damit in ein Schach, was ihn die Partie kostete und das obwohl sein Gegner noch alle Zeit der Welt auf der Uhr hatte. Glück hat bekanntlich ja der Tüchtige, ebenfalls 6 Siege aus 7 Partien. (4,5 – 0,5) Was soll man sagen…
Die nächste Entscheidung stand an Brett 5 an, Martin Simon mit den schwarzen Figuren gegen Norbert Hetterich. Martin hatte nachdem er aus der Eröffnung mit gleichwertigem Spiel gegangen war, versucht am Königsflügel Druck zu machen, was ihm auch gelang. Sein Gegner bot Remis, Martin überlegte eine Weile und lehnte es ab. Nachdem er mit fast Allem was er hatte am Königsflügel versuchte die Partie zu entscheiden, konnte sein Gegner ein Zentrum mit zwei Freibauern erringen, die schon auf der sechsten bzw. auf der fünften Reihe waren. Saimen versuchte seinerseits einen Bauern durchzubringen, sein Gegner war jedoch schneller und konnte seine Damenumwandlung verhindern und somit die Partie entscheiden. Leider versagte hier uns Glücksbringer :-)) (4,5 – 1,5)
Auf Brett 6 hatte Andreas Niebler mit den weissen Steinen gegen Manfred Golziow aus der Eröffnung heraus eine ausgeglichene Stellung mit leichten positionellen Vorteilen erreicht. Die Partie zog sich nun eine Zeit lang hin und Andreas versuchte Kapital aus den kleinen Vorteilen zu schlagen. Leider passierte nun ein Missgeschick im 34.Zug: Andy wollte mit seinem schwarzem Läufer auf e4 nehmen – leider Gedanken- und Fingerfehler. Dies kostete ihm eine Figur, da berührt heisst du musst diese Figur auch ziehen. Sein Gegner reklamierte dies auch lautstark was für Andreas aber selbstverständlich war. Nun hieß es kämpfen und Andreas schaffte es sich für die Figur zwei Bauern zu erkämpfen und eine Stellung zu erreichen, die seinen Gegner animierte remis zu bieten! Andreas nahm es natürlich an, sehr gute kämpferische Leistung! (5-2)
Nun hatte auch an Brett 2 Kevin Beesk seinen Gegner Manfred Hollederer so weit, dass er im 51.Zug einsah, dass die Stellung nicht mehr zu halten war. Kevin hatte sich natürlich bestens vorbereitet und mit den weissen Steinen seinen Gegner positionell immer mehr in die Enge gedrängt. Als sein Sitznachbar konnte ich die Partie natürlich mitverfolgen und es war seinem Gegner anzusehen wie schwer es war, Gegenspiel zu entwickeln. Es war eher der Versuch die Stellung im Ausgleich zu halten und irgendwie ins Endspiel ohne Nachteile zu kommen. Aber Kevin hatte sich bis zum Ende der Partie zwei Mehr/Freibauern auf der a und b-linie erarbeitet die kurz vor der Umwandlung standen als sein Gegner das Handtuch warf. Auch bei Kevin bleibt festzuhalten 5 Siege und 2 Remisen, sehr starke Leistung bis jetzt. (Endstand 6-2)
Jetzt gilt es natürlich am nächsten Spieltag die bis jetzt von allen Spielern erbrachte Leistung zu „veredeln“. Der Gegener heißt Schwanstetten, Tabellendritter, also nochmal gut vorbereiten und natürlich sollte unser „Glücksbringer“ entweder gleich da sein oder in schwieriger Phase dazustossen 🙂 mein lieber Herr Präsident.

(Erwin Hirn)

Bezirksliga 2b

Bayerische Schulschachmeisterschaft 2019 – WGG holt Titel in WK I

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Bei den Bayerischen Schulschachmeisterschaften in Aschaffenburg war das Willibald-Gluck-Gymnasium nach den beiden Titelgewinnen bei den Oberpfälzer Schulschachmeisterschaften im November in der WK I und der WK IV am Start. Das „Dream-Team“ Lorenz Schilay, Eva Schilay, Paul Neppert, Max Herrmann und Daniel Henseler krönte sich beim letzten Versuch in dieser Konstellation mit 13:1 Punkten erstmals zum Bayerischen Meister. Für das WGG war es der erste Bayerische Titel seit 2009 und der Sechste insgesamt. Einziger Wermutstropfen: in der WK I gibt es keine Deutsche Meisterschaft. In der WK IV wurde das Überraschugnsteam der Oberpfälzer Meisterschaft Lucas Lehner Zapater, Andreas Hierl, Christoph Reger und der vereinslosen Benjamin Moller mit 6:8 Punkten guter Sechster. Bei der Bayerischen Lehrermeisterschaft verpasste Franz Xaver Beer mit 3,5/7 als Fünfter das Podest um einen halben Zähler.

Das WGG startete mit zwei glatten 4:0 Erfolgen über das Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen sowie Gastgeber Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg und gab erst in Runde drei gegen das Maria-Theresia-Gymnasium München einen halben Brettpunkt ab. In Runde vier traf man auf den Favoriten, das Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt. Hier musste sich Eva dem zweifachen Bayerischen Vize-Meister Jakob Roth (Spvgg Stetten) geschlagen geben und auch Paul unterlag. Dafür gewann Max und Lorenz sicherte mit einem Sieg über die mehrfache Deutsche Meisterin und U16-Vize-Europameisterin FM Jana Schneider das 2:2 Unentschieden! Damit blieb man mit zwei Brettpunkten mehr vor den Karlstädtern in Führung, hatte aber mit dem Dürer-Gymnasium aus Nürnberg gleich den nächsten dicken Brocken vor sich. Max und Lorenz gewannen ihre Partien, aber Paul verlor auf Zeit. Eva lieferte sich mit Ba Duc Duong (SK Nürnberg 1911) eine hart umkämpfte Zeitnotschlacht und sicherte mit einem Remis den Mannschaftssieg ab. Gegen das Wilhelm-Hausenstein Gymnasium gab es einen 3,5:0,5 Sieg, aber Karlstadt verkürzte mit einem 4:0 Erfolg den Rückstand und die Gluckerer gingen mit einem Brettpunkt Vorsprung in die letzte Runde. Hier wartete das Meranier-Gymnasium Lichtenfels auf das WGG, das aber nichts mehr anbrennen ließ und mit einem 3,5:0,5 den Titel mit zwei Brettpunkten Vorsprung auf die punktgleichen Karlstädter einfuhr. Nachdem man bei der Heimmeisterschaft 2015 schon knapp dran war und als Dritter mit nur einem Brettpunkt zu wenig den Titel verpasst hatte und 2016 Vize-Meister geworden war, ist der Bayerische Meistertitel nun der krönende Abschluss der Schulschachkarriere dieser Mannschaft.

Endstand WK I

In der WK IV gab es für das WGG in der Auftaktrunde gegen den späteren Meister Aschaffenburg nichts zu holen, dafür bezwang man danach den späteren Vierten das Gymnasium Dorfen mit 2,5:1,5. Es folgte ein knappes 1,5:2,5 gegen das Spessart-Gymnasium Alzenau sowie ein 2,5:1,5 gegen das Goethe-Gymnasium aus Regensburg, die man schon bei der Oberpfälzer in der letzten Runde bezwingen und damit vom Thron stoßen konnte. Der Vize-Meister Dürer-Gymnasium aus Nürnberg erwies sich beim 0,5:3,5 als zu stark, sehr bitter hingegen war die 0,5:3,5 Niederlage in der vorletzten Runde gegen Tabellenschlusslicht Lessing-Gymnasium Neu-Ulm. Dies kostete ein mögliches Duell um den dritten Podestplatz zum Abschluss, wo man sich gegen CVG Kulmbach mit 2,5:1,5 durchsetzen konnte, womit man noch auf Rang sechs kletterte.

Endstand WK IV

BezirksEM U12-18 2019 – Lorenz Schilay Meister in der U18

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Fünf Neumarkter nahmen an den Bezirksmeisterschaften in den Alterklassen U12-U18 teil, die vom 06. – 09. März in Vorra stattfanden: Christoph Reger (U12), Josef Franke (U14), Maria Schilay und Daiana Burger (U16) sowie Lorenz Schilay (U18).

Am ersten Turniertag lief es noch nicht rund für das Neumarkter Quintett. Einzig Lorenz ist mit zwei Erfolgen auf Kurs. Der Rest ging als Außenseiter in die erste Runde und musste sich unisono geschlagen geben. Am Nachmittag waren die Vorzeichen dann umgekehrt, aber nur Christoph gelang ein Sieg. Daiana remisierte, während Maria und Josef überraschend Niederlagen quittieren mussten.
Lorenz behielt auch in Runde drei seine blütenweiße Weste, so dass ihm morgen ein Remis zum Turniersieg reicht. Am Nachmittag genoss er dann eine spielfreie Runde, wobei sich Daiana und Josef unfreiwillig nach Niederlagen am Vormittag zu ihm gesellten. Maria holte dagegen zwei Siege, Christoph teilte zweimal den Punkt.
Auch am dritten Turniertag zeigte sich nochmal deutlich, dass es für die Neumarkter in Vorra diesmal überhaupt nicht läuft. Einziger Lichtblick ist Lorenz, der mit einem Remis zum Abschluss gegen den Setzlistenersten den Titel in der U18 holte. Damit kürte er sich zum zweiten Mal nach 2016 zum Bezirksmeister. Maria bekam nach der dritten Niederlage nun auch das Freilos, Daiana musste sich zweimal geschlagen geben und ziert mittlerweile das Tabellenende. Josef konnte nach seinem ersten Erfolg immerhin die rote Laterne abgeben, während Christoph zweimal unterlag.
Zum Abschluss gab es das vereinsinterne Duell zwischen Maria und Daiana, mit dem besseren Ende für Erstere. Damit klassierte sich Maria mit 4 Punkten zwischen den Stühlen auf Rang sechs, Daiana kam auf Platz 13. Josef beendete das Turnier mit einem weiteren Erfolg als Elfter, während Christoph mit der dritten Niederlage hintereinander auf Rang 15 einlief.
Bei der Blitz-Meisterschaft hatte Lorenz in der U16/18/25 das Feld nach sechs perfekten Runden bereits um 1,5 Zähler distanziert. Dann folgten doch noch drei Niederlagen und er wurde als zweitbester U18-Spieler Dritter. Maria kam mit 4,5 Punkten auf Platz neun, Daiana mit 3 auf Rang 13.

Turnierseite

Vereinsmeisterschaft 2019 – Teilnehmerlisten und Rundenspielpläne

Posted by Kevin in Senioren 18/19, Turniere 18/19 | Kommentare deaktiviert für Vereinsmeisterschaft 2019 – Teilnehmerlisten und Rundenspielpläne

Gruppe A:
Teilnehmerliste: VM_2019_A-Teil-R1
Rundenspielplan: VM_2019_A-XPaar-R4

Gruppe B:
Teilnehmerliste: VM_2019_B-Teil-R1
Rundenspielplan: VM_2019_B-XPaar-R4

Termin der 5. Runde: 29. März 2019

Bezirksliga 2b – Runde 6

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Wichtiger Wettkampf und sicher kein einfacher Gegner, der uns ja ein Bein stellen wollte wie er auf seiner HP angekündigt hatte, ein Sieg musste unbedingt her und wieder mal hat es geklappt.
Nach circa zwei Stunden schaute es wirklich so aus als würde es ein sehr schwieriger Tag, nirgends war grosser Vorteil zu sehen und bei mancher Stellung war es nach der Eröffnung zumindest positionell schon schwierig den Ausgleich zu erreichen. In der nächsten Stunde änderte sich die Lage aber schlagartig.
An Brett 8 hatte Lothar Müller gegen Dr. Lang dass Blackmar Diemer Gambit vorgesetzt bekommen. Da ich ja bekennender Fan dieses Gambits bin, muss ich schon sagen, dass sein Gegner es ein bischen überzogen hatte und von Lothar die Grenzen aufgezeigt bekam. Im 20.Zug übersah sein Gegner, dass er nach dem Schach auf a3 mit dem Springer und folgendem Springerschach auf c2 die Dame verlieren würde und gab sofort auf. Überzeugende Leistung von Lothar (1-0 Neumarkt).
An Brett 5 hatte es Martin Simon mit Karl Miederer zu tun. In einem Sizilianer hatte Martin nach der Eröffnung seinem Gegner einen Bauern abnehmen können und sich eine solide Stellung erarbeitet. Nachdem er auf der offenen g-Linie sich langsam immer mehr Vorteile erarbeitet hatte, sicher auch unter Mithilfe seines Gegners der nicht immer die richtigen Züge fand, und er Türme und Dame tauschen konnte, hatte sein Gegner nur noch einen hoffnungslos eingeschlossenen Läufer auf h8 gegen einen Springer mit allen Freiheiten, sowie einem König der sich anschickte die Bauern einzusacken. Im 53.Zug hatte sein Gegner ein einsehen und schmiß das Handtuch. (2-0 Neumarkt)
Kurze Zeit später an Brett 6, Andreas Niebler mit den schwarzen Steinen gegen Gerhard Traut. Aus einem Franzosen war eine sehr ausgeglichene Stellung entstanden. Als sein Gegner im 17.Zug den Springer nach c5 zog übersah er einen Bauernverlust, den Andreas sich holte und die Stellung schön weiter spielte und diese immer mehr zu seinem Vorteil ausbaute. Im weiteren Verlauf tauschte Andreas die zwei Läufer sowie einen Turm ab. Nachdem er nun in ein Endspiel Turm mit zwei Bauern gegen Turm und Bauer gekommen war und er diesen auch gewinnen konnte gab sein Gegner die Partie auf. (3-0 Neumarkt)
An Brett 1 hatte der Schreiber dieser Zeilen, Erwin Hirn, es mit Markus Böhme zu tun. Meine Vorbereitung war so, dass ich mich auf seinen Najdorf vorbereitet hatte, da er sicher nicht damit rechnete, dass ich mit e4 eröffne. Nach meinem ersten Zug dauerte es vier Minuten bevor er seinen ersten Zug ausführte und dann war ich überrascht, Aljechin… Nach der Eröffnung war alles ok, aber schon im 13.Zug stellte ich einen Bauern ein und dadurch eigentlich schon die Partie, denn meine Stellung war danach alles andere als gut. Ich spielte noch weitere 30 Züge so dahin, aber das war heute eine schlechte Partie und so gab ich im 43.Zug auf. (3-1 Neumarkt)
An Brett 7 hatte es Wofgang Brunner mit Jürgen Meyer zu tun. Mit den weißen Steinen konnte er sich aus der Eröffnung heraus keinen Vorteil erarbeiten und die Stellung war eigentlich ziemlich ausgeglichen. Im 27.Zug übersah er jedoch einzügig einen Qualitätsverlust und musste nun um das Remis kämpfen. Nachdem er nun versuchte die Stellung dicht zu halten, was ihm auch sehr gut gelang, und dazu kleine Drohungen aufzustellen um den Gegner nicht selber kommen zu lassen, willigte sein Gegner zum Remis ein. Schöne kämpferische Leistung nach einem Patzer. (3,5 – 1,5 Neumarkt)
Nun liefen noch die Pertien an den Brettern 2-4 und was man sah war nicht schlecht! An Brett 2 hatte es Kevin Beesk mit Sebastian Böhme zu tun. Wie immer bei Kevin mit den schwarzen Steinen gegen e4 seine Haus- und Lieblingseröffnung, Sizilianisch. Wie beide ihre ersten Züge raushauten, war klar zu sehen wie gut vorbereitet beide waren. Nach 12 Zügen hatte Kevin seine fast kompletten Figuren inkl. König am Damenflügel versammelt und harrte der Dinge die da kommen sollten. Im 13.Zug versuchte sein Gegner die Stellung mit a5 aufzureissen, aber Kevin hatte alles berechnet und nach dem grossen Abtausch fast aller Figuren blieben nur noch jeweils die Damen sowie sechs Bauern für Kevin gegen fünf seines Gegners. Kevin stellte seine Bauern nun so, dass alles gesichert war bevor er den weissen König anging. Nachdem er den e-Bauern vorschob, musste sein Gegner diesen nehmen und Kevin kam mit Schach auf die Grundreihe. Nun schaute er sich die beiden noch laufenden Partien in Ruhe an, wartete ab bis klar war, dass beide Partien gewonnen waren. Bevor er nun noch ein Risiko einging gab er Dauerschach und somit Remis. (4-2 Neumarkt)
An Brett 4 spielte Jozef Smyk mit schwarz gegen Bernhard Abmayer. Aus einem Spanier war Jozef nach der Eröffnung sicher mit leicht schlechterer Stellung herausgekommen. Jozef versuchte nun seine Stellung irgendwie zu verbessern und nach dem Abtausch der Springer war ein Endspiel mit Turm und jeweils sechs Bauern entstanden. Im 35.Zug gab sein Gegner einen Bauern her, weil er wahrscheinlich meinte, dass er schneller mit seinem e-Bauern durchkommen würde. Aber Jozef hatte berechnet, dass er seinen Turm geben musste aber er dann mit b und c Bauer ebenfalls durchkam und am Ende
stand dann eine Dame gegen den h Bauern auf der 6.Reihe am Brett, was Jozef dann sicher nach Hause fuhr. (5-2 Neumarkt)
Am 3.Brett spielten die zwei Topscorer, Lorenz Schilay mit den weissen Figuren gegen Florian Rink, gegeneinander.
Lorenz spielte gegen einen Franzosen und wenn man sich die Stellung nach ca. 20 Zügen anschaute, würde wahrscheinlich jeder lieber die schwarze Stellung wählen. Aber wie man unseren Lorenz kennt, entwickelt er in solchen Stellungen seine Kreativität und fand eine Kombi, die ihm einen Mehrbauern einbrachte. Nachdem nun jeweils ein Turm sowie eine Leichtfigur mit Mehrbauer für Lorenz auf dem Brett stand, zeigte Lorenz seinen Gegner wie man das Endspiel behandelt und gewann die Partie in überzeugender Spielweise.

(Erwin Hirn)

Bezirksliga 2b

Rapid Neumarkt 2019

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Zu unserem traditionellen Jugendturnier konnten wir dieses Jahr 148 Teilnehmer begrüßen, 18 davon kämpften um den Titel des Bayerischen Schnellschachmeisters der U25.

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Vorschau März 2019

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Kreisliga 4 – Runde 4

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Nichts zu holen gab es für unsere Vierte in der Kreisliga 4 beim 2:6 gegen Jäklechemie 4. Einzig Dieter Eggerling gewann seine Partie, Reinhold Burger bekam seinen Zähler kampflos. Dagegen mussten Peter Gruber, Daiana Burger, Josef Steinleitner, Niklas Rebler, Erich Schilay sowie Wolfgang Heider unisono die Waffen strecken.

Kreisliga 4

Kreisliga 2 – Runde 6

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Dritte Mannschaft unterliegt Postbauer-Heng 3 – Lange sah es ausgeglichen aus, leider gab es dann doch eine deutliche Niederlage

Dass die dritte Mannschaft am 22.2.19 nicht mit der stärksten Besetzung antrat erkennt man schon allein daran, dass erste Ersatzspielerin Maria Schilay auf Brett 4 spielen musste. Nur drei der Stammspieler erschienen zu dem Wettkampf. Großes Lob gebührt hier Mannschaftsführer André Schilay, dem es nach vielen Telefonaten und Absagen doch noch gelungen war acht Spieler zu finden. Diese frustrierende und zeitaufwendige Arbeit sieht leider keiner. Vielen Dank André! Da André auch selbst verhindert war durfte ich meine Premiere als Mannschaftsführer erleben.
Ich kam extra früh ins Gesindehaus um festzustellen, dass meine Mannschaft bereits alles aufgebaut hatte. Vielen Dank auch hier, dass ist echter Teamgeist.
Aber auch die dritte Mannschaft aus Postbauer-Heng hatte Personalnot und erschien nur zu Siebt. Fritz Meier siegt deshalb kampflos. Aber auch hier vielen Dank Fritz dafür, dass du gespielt hättest. Bei den anderen Spielen schenkten wir nichts her. Jeder nutzte seine Bedenkzeit voll aus, bei vier Partien herrschte zwischenzeitlich absolute Zeitnot für uns.
Nur Daniel Henseler zog sehr schnell, gewann aber Figur um Figur und krönte sein Spiel mit einem Matt. Es stand 2:0 für uns. Alle Partien waren zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen. Nur bei mir sah es meiner Meinung nach etwas schlechter aus. Ich hatte keine Turniererfahrung gegen die Holländische Eröffnung und bin nie wirklich ins Spiel gekommen. Leider war meine Konzentration an diesem Abend auch nicht die stärkste. Im Endspiel unterlief mir dann noch der spielentscheidende Patzer. Bei der späteren Analyse zeigte sich, dass ich gar nicht so schlecht stand und durchaus Chancen auf ein Remis oder sogar mehr gehabt hätte. So verkürzten unsere Gäste auf 2:1.
Patrick Kreml hatte seinem Gegner zunächst einen Doppelbauern verpasst, spielte später aber mit einem Läufer weniger und als Ausglich nur einen Bauern mehr. Tapfer versuchte er das Spiel zu wenden, musste sich aber bei absoluter Zeitnot schließlich geschlagen geben. Bei Josef Franke war genau die gleiche Situation mit Läufer weniger und Bauer mehr. Josef hatte seine Zeit besser eingeteilt, versuchte vehement ein Remis zu erreichen. Aber spät im Endspiel setzte sich sein Gegner durch. Somit hatte Postbauer-Heng plötzlich die Führung. Auf den verbliebenen drei Brettern sah es leider auch nicht gut aus.
Eva Schilay hatte eine äußerst komplizierte Stellung und kurzzeitig einen Mehrbauern. Leider droht auch bei ihr die Zeit zu fallen. Als sie die Stellung endlich vereinfacht hatte übersah sie eine Springergabel. Dies war leider der spielentscheidende Fehler, der Eva sehr ärgerte. Auch ihre Schwester musste kurzzeitig sehr auf die Zeit achten, da sie für 10 Züge nur noch 10 Minuten hatte. Einem Mehrbauern stand später ein Springer weniger gegenüber. Trotz verbissenen Kampfes musste sich Maria dann doch geschlagen geben. Somit war unseren Gästen der Sieg nicht mehr zu nehmen.
Timon Götz spielte dennoch tapfer weiter. Er und sein Gegner nutzen die Bedenkzeit voll aus, so dass diese Partie erst nach Mitternacht endete. Im Endspiel hatte sein Gegner zunächst zwei Freibauern mehr, aber Timon gewann beide und schließlich hieß es drei Bauern gegen drei Bauern und Läufer gegen Springer. Hier einigten sich die beiden auf Remis. Interessant war, dass beide lange Phasen der Partie im Stehen spielten. Außerdem heizte Timon seinem Gegner so ein, dass dieser immer wieder barfuß spielte. Für uns Zuschauer ein kurioser Anblick.
Trotz der Niederlage möchte ich mich nochmals bei meinem Team bedanken, dass sich alle so stark eingesetzt und gekämpft haben. Da teilweise die halbe Mannschaft aus Postbauer-Heng beim Rauchen war ist es meiner Meinung nach eine Überlegung wert, ob wir nicht vor dem Gesindehaus ein Rauchverbot aussprechen. Unsere rauchenden Gegner müssten dann bis zum Bürgersteig gehen (Keine Angst Erwin – war ein Witz).
Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass jeder von uns einen Gegner mit besserer DWZ hatte. Der Schnitt der Postbauerer war fast 300 Punkte besser als unserer. Somit ist Postbauer-Heng leider in der Tabelle an uns vorbeigezogen. Bei den restlichen Mannschaftsspielen rechne ich uns aber gute Chancen aus. Als aktuell Sechster spielen wir noch gegen den 5., 8. und aktuell 10. Platz. Vielleicht ist dies ja Motivation?! Es ist schön, dass die Spieler der dritten Mannschaft alle ein gutes soziales Umfeld haben und deswegen stets zahlreiche Termine und Verpflichtungen. Schön wäre es, wenn sich diese nicht mit den verbleibenden drei Mannschaftsspielen überschneiden würden. Nicht nur der Mannschaftsführer würde dies danken.
(Michael Held – stellvertretender Mannschaftsführer 3. Mannschaft SK NM)

Kreisliga 2