Quarantäne-Liga

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Seit dem 15. März gibt es auf Lichess die Quarantäne-Liga. Bei der 21. Auflage am 26. April war auch das Team des „SK Neumarkt“ erstmals am Start, das seitdem jeweils donnerstags und sonntags zwei Stunden lang gegen Mannschaften aus der ganzen Welt um Arena-Punkte kämpft.

UPDATE 20.09.:
Wie schon in vielen Auflagen der Quarantäne-Liga zuvor, war auch der Verlauf in der Liga 9C am Sonntag. Wir kamen gut aus den Startlöchern und lagen lange Zeit auf den Aufstiegsrängen zwei und drei. Nach 90 Minuten befanden wir uns rund zehn Punkte hinter dem Drittplatzierten und hatten 30 Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Doch einmal mehr ging uns hinten raus die Luft aus und wir schleppten uns als Siebter mit 123 Punkten über die Ziellinie. Bester Scorer war Lorenz Schilay mit 30 Zählern (12/28 – Leistung 2040) vor Kevin Beesk mit 25 (9/15 – Leistung 2124), Erwin Hirn mit 24 (10,5/17 – Leistung 2070), Mattias Birkner mit 23 ((9/15) sowie Martin Simon mit 21 (9,5/19 – Leistung 2019).

Donnerstag 24.09. 20:01h: Quarantäne-Liga 9C (3+0)

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Bayerische U12MM – Runde 1

Posted by Sebastian in Jugend 19/20, Saison 19/20 | Kommentare deaktiviert für Bayerische U12MM – Runde 1

Die Bayerische U12-Mannschaftsmeisterschaft begann rund sechs Monate nach dem ursprünglich geplanten Auftakttermin mit 27 Mannschaften. In der ersten Runde bekam es unser Team bestehend aus Vinzenz Schilay, Laura Sophie Bauer, Andreas Hierl und Leonhard Franke mit Bavaria Regensburg, dem SK Kelheim sowie den SF Tegernheim zu tun. Gegen Gastgeber Bavaria musste sich nur Vinzenz geschlagen geben, der Rest des Teams sicherte den 3:1 Erfolg. Danach wartete Kelheim, die sich zuvor überraschend deutlich mit 4:0 gegen Tegernheim durchgesetzt hatten. Vinzenz hatte gegen seinen starken Kontrahenten einen schweren Stand und auch Andreas unterlag. Aber Laura und Leonhard gewannen ihre Partien zum 2:2 Ausgleich. Damit reichte ein 2:2 gegen Tegernheim zur Qualifikation der nächsten Runde. Wiederum waren es Laura und Leonhard die voll punkteten und damit alle Partien an diesem Tag für sich entscheiden konnten. Vinzenz musste dagegen erneut die Segel streichen, Andreas stellte mit seinem Remis den 2,5:1,5 Mannschaftssieg sicher. Somit zogen wir als Gruppenzweiter punktgleich mit Kelheim in die nächste Runde ein, wo am kommenden Samstag SC Erlangen 48/88, SSV Burgkunstadt und ATSV Oberkotzau die Gegner sein werden.

Ergebnisse

Vereinsmeisterschaft 2020 – Teilnehmerlisten und Rundenspielpläne

Posted by Kevin in Senioren 19/20, Turniere 19/20 | Kommentare deaktiviert für Vereinsmeisterschaft 2020 – Teilnehmerlisten und Rundenspielpläne

Gruppe A:
Teilnehmerliste: VM2019_A-Teil-R1
Rundenspielplan: VM2019_A-XPaar-R3

Gruppe B:
Teilnehmerliste: VM2019_B-Teil-R1
Rundenspielplan: VM2019_B-XPaar-R3

Gruppe C:
Teilnehmerliste: VM2019_C-Teil-R1
Rundenspielplan: VM2019_C-XPaar-R3

Nachspieltermin 3. Runde: 18. September 2020
Termin 4. Runde Gruppe A und B:
2. Oktober 2020
Termin 4. Runde Gruppe C und 5. Runde Gruppe A:
16. Oktober 2020
Termin 5. Runde Gruppe B und C:
30. Oktober 2020

14. Standard-Open Rheinfelden 2020

Posted by Sebastian in Saison 20/21, Turniere 20/21 | Kommentare deaktiviert für 14. Standard-Open Rheinfelden 2020

Laura Sophie Bauer verschlug es am Wochenende zur deutsch-schweizerischen Grenze, wo sie beim 14. Standard-Open in Rheinfelden gegen starke Gegnerschaft 2/5 holte und damit Rang 36 belegte.

Bericht und Rangliste

Offene Stadtmeisterschaft Nittenau 2020

Posted by Sebastian in Saison 20/21, Turniere 20/21 | Kommentare deaktiviert für Offene Stadtmeisterschaft Nittenau 2020

Ein starkes Resultat erzielte Laura Sophie Bauer bei der Nittenauer Stadtmeisterschaft als 39. mit 2/5 bei einem Gegnerschnitt von 1769. Dabei remisierte sie gegen Jürgen Rohrwild (TSV Kareth-Lappersdorf/1849) und bezwang Manuel Hölß (SSG Hungen-Lich/1757).

Turnierseite

FIDE Online Olympiade 2020

Posted by Sebastian in Saison 19/20 | Kommentare deaktiviert für FIDE Online Olympiade 2020

Die Schacholympiade ist eines der größten Sportevents weltweit – 2018 in Batumi nahmen 184 Mannschaften im Offenen Turnier teil und 149 bei den Frauen – und hätte im August in Moskau stattfinden sollen. Als Alternative rief die FIDE die Online Olympiade ins Leben, die vom 24.Juli bis 30. August mit 163 Nationen über die Bühne geht. Die Teams wurden in fünf Divisionen aufgeteilt, wobei man sich in jeder Division für die nächst höhere qualifizieren kann.
Deutschland spielt in Division 2 vom 14. – 16.August in Pool A um die Qualifikation für die Top-Division (die ersten Drei der zehn Mannschaften kommen weiter). Gespielt wird an sechs Brettern, wobei immer zwei Frauen, ein U20-Spieler und eine U20-Spielerin dabei sein müssen, mit eine Bedenkzeit von 15+5.

Turnierseite
Bericht beim DSB

Deutschland führt nach drei Siegen die Tabelle an. Zum Auftakt wurde Bangladesh mit 4,5:1,5 bezwungen, anschließend behielt man gegen Turkmenistan mit 3,5:2,5 die Oberhand und ließ ein 5:1 gegen die Philippinen folgen.
Auch am zweiten Tag gab es drei Siege: 3,5:2,5 gegen Indonesien, 5:1 gegen Kyrgisien und 3,5:2,5 gegen Weißrussland. Damit liegt man hinter Bulgarien auf Rang zwei.
Turniertag drei startete mit einem 5:1 über Belgien, ehe man gegen Australien den ersten Punkt liegen ließ. Das 3:3 sicherte die Quali für die Top Division, so dass die abschließende 1,5:4,5 Niederlage gegen die verlustpunktfreien Bulgaren keine allzu große Bedeutung mehr hatte.

Die Top Division wird vom 21. – 23. August in vier Zehnergruppen ausgetragen. Die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale, die Zweit- und Drittplatzierten spielen die restlichen vier Viertelfinalisten aus.

Dem deutschen Team gelang ein Auftakt nach Maß im Pool A der Top Division. Zunächst wurde Indonesien mit 3,5:2,5 niedergerungen, dasselbe Resultat wie in der Division 2. Anschließend ging es gegen die starken Iraner, einem der Hauptkonkurrenten um Platz drei und erneut konnte man sich mit 3,5:2,5 durchsetzen. Zum Abschluss von Tag eins bezwang man die Mongolei mit 4,5:1,5. Damit bildet man zusammen mit den Gruppenfavoriten Indien und China ein verlustpunktfreies Trio an der Spitze.
Am zweiten Turniertag trennte man sich von Georgien 3:3, ehe man Vietnam mit 3,5:2,5 bezwingen konnte. Zum Abschluss gab es eine 1,5:4,5 Niederlage gegen die topgesetzte chinesische Mannschaft. Damit bleibt Deutschland hinter China (12) und Indien (11) mit neun Punkten auf Rang drei. Mit drei Zählern Vorsprung auf den Rest des Feldes sind die Chancen für die Quali zur KO-Runde sehr gut. Herausragend in Form ist dabei GM Rasmus Svane. Nach drei Siegen gestern bezwang er heute auch den Weltklasse-Spieler Baadur Jobava und spielte gegen Liem Le Quang unentschieden. Danach hielt er auch die Partie gegen den Weltranglistendritten Ding Liren remis.
Mit einem glatten 6:0 gegen den Tabellenletzten Simbabwe begann Tag drei für das deutsche Team, ehe das Duell gegen die Top-Mannschaft auf Indien anstand. Aus zwei guten Stellungen konnte man nur einen halben Zähler erzielen und Rasmus Svane musste gegen Vidit Gujrathi riskieren und verlor. Somit stand am Ende eine 1,5:4,5 Niederlage zu Buche. Zum Abschluss hätte nun ein 3:3 gegen Usbekistan zur Qualifikation für die Play-Offs gereicht. Aber die Stellungen versprachen von Anfang an nichts Gutes und man kassierte eine 1,5:4,5 Niederlage. Doch man bekam Schützenhilfe: zwar holte der Iran gegen die Mongolei an den vorderen Brettern 2,5 Punkte, aber hinten gewann die Mongolei alle Partien und rettete dem deutschen Team damit Rang drei. Gruppensieger wurde Indien, die in der letzten Runde dank Erfolgen an den beiden Jugendbrettern China in Bestbesetzung (mit Ding Liren, Wei Yi, Hou Yifan und Ju Wenjun) 4:2 besiegen konnten.

Die Playoff-Phase beginnt am 27. August, hier trifft Deutschland auf den Zweitplatzierten aus Pool B Ungarn.

Im Kampf um einen Platz im Viertelfinale musste sich das deutsche Team Ungarn hauchdünn geschlagen geben. Das erste Match verlor man mit 2,5:3,5, doch danach behielt man mit 3,5:2,5 die Oberhand. Somit stand es 1:1 und das Reglement sah nun eine Armageddon-Partie vor. Als Kategorie wurden die Männer ausgelost und Bundestrainer Dorian Rogozenco schickte Dennis Wagner ins Rennen, Ungarn nominierte Tamas Banusz. Dieser musste mit fünf gegen vier Minuten die Partie gewinnen, Wagner reichte ein Remis. In einem dramatischen Finish hatte Wagner zwar die schlechtere Stellung auf dem Brett, aber es sah so aus, als ob er auf Zeit gewinnen würde. Doch dann fiel seine Bedenkzeit, während Banusz noch 0,3 Sekunden auf der Uhr hatte.

Preliminary round:
Griechenland – Armenien 0:2 (1,5:4,5; 2,5:3,5)
Bulgarien – Polen 0:2 (2,5:3,5; 2:4)
Ungarn – Deutschland 2:1 (3,5:2,5; 2,5:3,5; 1:0)
China – Ukraine 1:2 (3:3; 3:3; 0:1)

Überraschend schied China aus. Nachdem man zweimal 3:3 spielte, gewann Jugend-Spieler Kirill Shevchenko für die Ukraine die Armageddon-Partie gegen Liu Yan. Im Leichtfigurenendspiel setzte er solange Nadelstiche bis dem Chinesen die Zeit ausging.

Viertelfinale:
Indien – Armenien 2:0 (3,5:2,5; +:-)
Aserbaidschan – Polen 1:2 (2:4; 4,5:1,5; 0:1)
Russland – Ungarn 1,5:0,5 (5:1; 3:3)
USA – Ukraine 2:0 (4,5:1,5; 4:2)

Russland und die USA wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich durch. Große Dramen spielten sich dagegen in der Zeitnotphase zwischen Indien und Armenien ab, viele Partien kippten, u.a. stellte Gabriel Sargissian einzügig die Dame ein. Nihal Sarin hatte im Läuferendspiel einen Mehrbauern, der wohl nicht zu verwerten gewesen wäre, aber Haik Martirosyan verlor mit 53 Sekunden auf der Uhr die Verbindung und überschritt die Zeit. Damit gewann Indien 3,5:2,5, doch Armenien legte Protest ein, da ihr Spieler im Video-Call die Verbindung nicht verlor und daher der Fehler auf der Seite des Organisators liegen müsste. Nach rund zwei Stunden wurde der Protest abgelehnt, da von Server-Seite keine Probleme gefunden werden konnten. Daraufhin trat Armenien zum zweiten Match nicht mehr an.
Polen schlug Aserbaidschan in Match eins mit 4:2, verlor dann aber 1,5:4,5, so dass eine Armageddon-Entscheidung notwendig war. Hier hatte Gunay Mammadzada mit Schwarz gegen Monika Socko im Endspiel die bessere Zeit, übersah aber eine einfache Taktik zur Vorentscheidung. Kurz darauf verpasste sie ein wichtiges Springerschach, womit sie den gegnerischen Läufer hätte tauschen können und sah sich danach mit elf gegen sechs Sekunden auf der Uhr in einem unentrinnbaren Mattnetz zappeln.

Halbfinale:
Indien – Polen 2:1 (2:4; 4,5:1,5; 1:0)
Russland – USA 1,5:0,5 (3,5:2,5; 3:3)

Gestern setzte sich Polen im Viertelfinale gegen Aserbaidschan durch, nachdem man das erste Match mit 4:2 gewonnen, danach 1,5:4,5 verloren und letztlich Monika Socko die Armageddon-Partie glücklich gewinnen konnte. Heute gewannen die Polen auch Match eins des Halbfinales gegen Indien mit 4:2. Der Aseri Teimour Radjabov prognostizierte daraufhin im Live-Stream bei Chessbase India denselben Verlauf wie gestern, nur mit umgekehrten Ausgang der Armageddon-Partie. Und was passierte? Indien setzte sich nach einigen Auf und Abs mit 4,5:1,5 durch und erzwang eine Armageddon-Entscheidung. Das Los fiel auf die Frauen-Kategorie und so musste erneut Monika Socko mit Weiß die Partie gewinnen. Ihre Kontrahentin Koneru Humpy spielte sehr solide und gab keine Angriffsfläche. Im Endspiel eroberte sie eine Figur und führte Indien ins Finale. Dort wartet mit Russland einer der beiden Top-Favoriten, die sich knapp gegen die USA durchsetzen konnten.

Finale:
Indien – Russland 1:1 (3:3)

Das große Finale zwischen Indien und Russland wurde zum großen Drama mit überraschendem Ausgang. Im ersten Match war Indien drauf und dran den favorisierten Russen die erste Niederlage im Turnier beizufügen, aber Vidit Gujrathi und insbesonder Koneru Humpy konnten ihren klaren Vorteil nicht verwerten und so endeten alle sechs Partien remis. Der zweite Wettkampf sah Russland leicht in Vorteil: nach drei Remisen standen sie auf zwei Brettern besser, auf einem deutlich schlechter. Als Nihal Sarin die Stellung wieder in Ausgleich gebracht hatte, verlor er die Verbindung, genauso wie seine beiden Teamkolleginnen. Einzig Koneru Humpy fand die Verbindung wieder, an den beiden anderen Brettern lief jedoch die Zeit ab, was die Niederlage besiegelte. Koneru Humpy kämpfte noch lange in schlechter Stellung, verlor letztlich zum 1,5:4,5. Das indische Team bat um Prüfung und bald stellte sich heraus, dass das Content Delivery Network „Cloudflare“ großflächig ausgefallen war, wovon nicht nur Indien, sondern auch weite Teile Europas und der USA betroffen waren. Wie sollte nun entschieden werden? Normalerweise ist jeder Spieler selbst für die Verbindung verantwortlich und wenn man sie verliert und die Zeit läuft ab, hat man halt Pech gehabt. Hier lag aber ein globaler Netzwerk-Ausfall vor, das ist eine andere Hausnummer. Die beiden Partien fortzusetzen ist nicht praktikabel, insbesondere nach über einer Stunde Diskussion. Eine Neuauflage der beiden Partien ist auch nicht des Rätsels Lösung und das komplette Match neu anzusetzen gestaltete sich ebenfalls schwierig, da man weiter damit rechnen musste keine stabile Verbindung zu haben. Das Turnier-Komitee konnte sich zu keiner Entscheidung durchringen, also fällte FIDE-Präsident Arkady Dvorkovich ein Urteil und erklärte beide Mannschaften zu Gewinnern der ersten Online-Olympiade. Witzigerweise hatte Vladimir Kramnik im Live-Stream bei Chessbase India während des ersten Matches auf die Frage wie es denn ausgehe geantwortet, dass er sich wünscht das beide Teams gewinnen, woraufhin er Gelächter erntete…

EU-Meisterschaft 2020

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Viele Jugendmeisterschaften mussten abgesagt werden, aber die EU-Meisterschaft vom 14. – 22. August im tschechischen Kouty nad Desnou kann stattfinden. Tschechien war eines der ersten Länder, in dem Schachturniere wieder möglich waren und das dünn besiedelte Gebirge in der Nähe des Glatzer Schneeberges ist mutmaßlich ein günstiger Austragungsort. Der Deutsche Schachbund nimmt mit einer größeren Delegation teil und mit Laura Sophie Bauer ist auch eine Neumarkterin unter den Nominierten. Die amtierende Bayeriche U10-Meisterin befindet sich als drittbestes Mädchen in der Setzliste an #10, wobei die ELO-Zahlen in dieser Altersklasse nur wenig Aussagekraft haben.

Live-Übertragung bei Chess24

In der ersten Runde kam Laura zu einem glücklichen Auftaktsieg. Bei heterogenen Rochaden kam ihr Gegner schnell zum Angriff und um den schwarzen Monarchen war es nicht gut bestellt. Aber Weiß veropferte sich und Laura verwertete ihr Mehrmaterial.
Schon in der zweiten Runde ging es gegen den Setzlistenersten Hussain Besou vom LSV Turm Lippstadt, der letztes Jahr als U8-Spieler schon Vierter bei der Deutschen U10-Meisterschaft gewesen ist. Erneut kam es zu einer scharfen Stellung mit heterogenen Rochaden und der gegnerische Angriff brachte erst eine Qualität und später noch eine Figur ein.
Einen spannenden Kampf lieferte sich Laura in Runde drei mit Martin Rul (SK Markdorf). Sie kam gut aus der Eröffnung, bessere Bauernstruktur und aktivere Figuren waren auf ihrer Seite. Im Endspiel wählte Laura einen riskanten Plan und drang mit Turm und Läufer am Königsflügel ein, woraufhin ihr Gegenüber seine Bauern am Damenflügel mobilisierte und einen Durchbruch vorbereitete. An einer Stelle hätte ein Quali-Opfer Laura vor große Probleme stellen können, wäre doch danach ein gedeckter Freibauer bis nach b7 gelangt. So konnte Laura ihren Läufer rechtzeitig auf die Diagonale bringen und mit dem Turm hinter den a-Bauern gelangen. Zwar konnte Weiß diesen decken und mit Tc8 die Umwandlung vorbereiten, aber Lauras f-Bauer marschierte mitt tempo bis nach f2 und band den Turm in der Verteidigung. Danach lief ihr h-Bauer ungehindert durch und der Sieg war in trockenen Tüchern.
Es scheint ein Thementurnier für Laura zu werden, denn auch gegen das topgesetzte Mädchen Viktorie Buchtova aus Tschechien kam ein Sizilianer mit heterogenen Rochaden aufs Brett. Diesmal war aber der weiße Angriff schneller, Laura öffnete die h-Linie und trieb den König übers Brett. Sie gewann einen Bauern und fand dann eine Abwicklung mit Quali-Gewinn. Leider brachte sie sich im Endspiel mit zwei kapitalen Aussetzern um den verdienten Lohn und verlor die Partie noch.
In der fünften Runde traf Laura auf Filip Laux (VSG 1880 Offenbach) und diesmal wurde es kein Wettrennen auf den verschiedenen Flügeln. Im Mittelspiel unterlief Laura ein Fehler, wonach ihr Gegenüber einen gedeckten Freibauern auf d6 bekam, gegen den kein Kraut mehr gewachsen war und die Serie der Schwarzsiege in Lauras Partien fand ihr Ende.
Tags darauf kam es zur Neuauflage des „Laura-Duells“ mit Laura Huber vom FC Ergolding. Zum ersten Mal kam kein Sizilianer aufs Brett und nach einem frühen Fehler der Niederbayerin kam unsere Laura zu einem taktischen Schlag, der ihr die Quali einbrachte, die sie souverän verwertete.
Runde sieben brachte leider eine weitere Niederlage. Im Mittelspiel nahm Laura eine Figur zunächst nicht zurück und schlug einen Bauern, da der gefesselte Springer nicht wegziehen konnte. Leider schnappte sich Laura dann noch einen Bauern und übersah dabei, dass der Gegner nun den fesselnden Läufer vertreiben kann, woraufhin sie mit einer Minusfigur keine Chance mehr hatte.
In der achten Runde nutzte Laura die Tatsache aus, dass ihr Gegner das Rochadrecht verloren hatte und kam zu einem druckvollen Angriff. Mit insgesamt drei Mehrbauern wickelte sie ins Turmendspiel ab, wo es Laura zwar noch einmal unnötig spannend machte, letztlich aber Sieg Nummer vier einfuhr.
Zum Abschluss setzte Laura alles auf die Karte Königsangriff, ging dabei aber zu viel Risiko. Leider übersah sie im Mittelspiel einen starken Zug, wonach sie Dauerschach gehabt hätte. Dies ist umso ärgerlicher, da sie mit einem Remis Dritte in der Mädchenwertung geworden wäre. So wurde sie mit vier Punkten fünftbestes Mädchen und belegte Rang 18.

R1: Soucek Andrej (TCH/1098) – Bauer Laura Sophie (1291) 0:1
R2: Bauer Laura Sophie (1291) – Besou Hussain (GER/1875) 0:1
R3: Rul Martin (GER) – Bauer Laura Sophie (1291) 0:1
R4: Bauer Laura Sophie (1291) – Buchtova Viktorie (TCH/1447) 0:1
R5: Laux Filip (GER/1195) – Bauer Laura Sophie (1291) 1:0
R6: Bauer Laura Sophie (1291) – Huber Laura (GER) 1:0
R7: Srba Daniel (TCH/1118) – Bauer Laura Sophie (1291) 1:0
R8: Bauer Laura Sophie (1291) – Komarek Tobias (TCH/1222) 1:0
R9: Bauer Laura Sophie (1291) – Krautschneider Daniel Jan (TCH/1350) 0:1

Magnus Carlsen Online-Simultan: Remis gegen den Weltmeister!

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Im Rahmen der „Legends of Chess“ konnte man einen Platz in einem Online-Simultan gegen Weltmeister Magnus Carlsen gewinnen und Mattias Birkner war einer der 30 Glücklichen. Umso glücklicher war er als er sich aus schwieriger Lage zurück in die Partie gekämpft und nach 61 Zügen ein Remis gegen den besten Schachspieler der Welt erzielt hatte.

Bericht im Neumarkter Tagblatt
Bericht in den Neumarkter Nachrichten

Live-Stream von Magnus Carlsen auf Chess24

Deutscher Schachmeisterschaftsgipfel 2020

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Vom 14. – 22. August findet in Magdeburg der Meisterschaftsgipfel des DSB statt. Am 15.08. finden die Deutschen Blitzeinzelmeisterschaften statt, tags darauf beginnen die Deutschen Meisterschaften sowie das German Masters.

Turnierseite

Deutscher Blitzmeister wurde GM Matthias Blübaum mit 25,5 Punkten vor dem bis zur letzten Runde führenden GM Rasmus Svane (25) und GM Georg Meier (23,5). Bei den Frauen setzte sich WGM Marta Michna mit 16 Punkten vor WGM Josefine Heinemann (15,5) und IM Elisabeth Pähtz (15) durch.

Live-Übertragung Offenes Turnier bei Chess24
Live-Übertragung Frauen bei Chess24

Live-Stream auf SportdeutschlandTV

Am 16. August um 14h beginnt die erste Runde der Deutschen Meisterschaften sowie des German Masters.

Live-Übertragung Offenes Turnier bei Chess24
Live-Übertragung Offenes Frauen bei Chess24
Live-Übertragung German Masters bei Chess24
Live-Übertragung German Masters Frauen bei Chess24

Magnus Carlsen Chess Tour

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Nach dem großen Erfolg des Magnus Carlsen Invitational, das vom 18. April bis 3. Mai stattgefunden hat, wird daraus nun eine Online-Turnierserie, die Magnus Carlsen Chess Tour. Weiter ging es vom 19. Mai – 3 Juni mit der Lindores Abbey Rapid Challenge. Danach folgte vom 20. Juni – 5. Juli das Chessable Masters. Ein besonderes Schmankerl war Turnier Nummer vier vom 21. Juli – 5. August: Legends of Chess. Die Top 4 des letzten Turniers – Magnus Carlsen, Anish Giri, Ding Liren und Ian Nepomniachtchi – wurden von sechs Legenden herausgefordert: Ex-Weltmeister Vladimir Kramnik, Ex-Weltmeister Viswanathan Anand, die ehemaligen WM-Herausforderer Peter Leko und Boris Gelfand, Vize-Weltmeister Vasily Ivanchuk sowie der achtfache Russische Meister Peter Svidler.

Nach den vier Qualifikationsturnieren findet nun vom 9. August – 20. August das Grand Final statt. Da Magnus Carlsen gleich drei der Turniere gewonnen hat und einzig Daniel Dubov sich ebenfalls in die Siegerliste eintragen konnte, qualifizierten sich zusätzlich die beiden Spieler mit den meisten Punkten (Finalteilnahme 10, HF 7, VF 3) aus den Quali-Turnieren: Hikaru Nakamura und Ding Liren.

Die Paarungen im Halbfinale (Best of 5) lauten Carlsen – Ding (3:1) und Dubov – Nakamura (0:3).

Das Finale wird im Modus Best of 7 durchgeführt: Carlsen – Nakamura (4:3)

Live-Übertragung bei Chess24