Ankündigung Lenz Wastl Gedächtnis Turnier 2022

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Auch in diesem Jahr führen wir wieder in Gedenken an unseren langjährigen 1.Vorsitzenden Wastl Lenz eine Schnellschach-Turnierserie an drei Terminen durch:

Lenz Wastl Gedächtnis Turnier 2022

Termine: freitags, 08. Juli, 15 Juli, 22. Juli, jeweils 19:30 Uh

Ort: Gesindehaus, Woffenbach

Spielmodus: Schnellschach, 15 Minuten/Partie + 5 Sekunden Inkrement ab Zug 1, FIDE-Regeln (d.h. erster ungültiger Zug verliert)

Turnier-Modus: 5 Runden, Schweizer System

Gesamtwertung: der Sieger eines Einzelturniers erhält 20 Punkte, der Zweitplatzierte 19 Punkte, usw.  Das schlechteste Ergebnis eines Spielers in der Serie wird gestrichen.

 Turnierleitung: Dr. Mattias Birkner (mattias.birkner(at)gmx.de, 0176/45976455)

Vereinsmeisterschaft 2022 – Martin Simon erringt den Titel – zum 14. Mal!!

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Die diesjährige Vereinsmeisterschaft (Gruppe A) endete mit einem souveränen Sieg vom Martin Simon, der sich damit den insgesamt 14. VM-Titel sicherte. Herzlichen Glückwunsch.! In der gestrigen Abschlussrunde hätte Martin gegen Mattias bereits ein Remis zum Gesamtsieg gereicht, aber er baute sich von Beginn an eine druckvolle Stellung auf und errang um 1 Uhr nachts den wohlverdienten Sieg. Wertungsfavorit Jozef Smyk erwischte gestern einen schwarzen Tag gegen einen glänzend aufgelegten Christian Junker, der Jozef in einem scharfen Königsgambit sensationell niederrang.

In der doppelrundigen Gruppe B sicherte sich Leo Franke trotz einer Partie weniger souverän den ersten Platz.

Gruppe C ist mangels Beteiligung leider ausgefallen.

Kandidatenturnier 2022

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Am 17. Juni beginnt das Kandidatenturnier in Madrid, bei dem acht Spieler bis zum 5. Juli den nächsten WM-Herausforderer ausspielen. Wie üblich wird doppelrundig gespielt, d.h. es stehen 14 Runden auf dem Programm, wobei nach jeweils drei Spieltagen ein Ruhetag folgt. Neu ist, dass bei Gleichstand nicht der direkte Vergleich, SoBe o.Ä. herangezogen wird, sondern es gibt Tie-Break-Spiele beginnend mit 15+10 Schnellschach und danach ggf. 3+2 Blitz.

Von den 28 Partien der Hinrunde fanden acht einen Sieger: viermal gewann Nepo, dreimal Caruana und einmal Nakamura. Damit liegt der Sieger des Kandidatenturniers 2020/21 Nepo mit beeindruckenden 5,5/7 an der Spitze und einzig der Sieger des Kandidatenturniers von 2018 Caruana mit nicht minder starken 5/7 ist noch in Reichweite. Denn Nakamura hat mit 3,5 Zählern schon zwei Punkte Rückstand, der Rest hat weniger als 50%, darunter auch die hochgehandelten Ding und Firouzja.
Die erste Runde der zweiten Halbzeit sah ein unspektakuläres Remis zwischen Nepo und Ding, während Caruana Nakamura unterlag. Firouzja und Radjabov teilten nach sieben Stunden den Punkt und Rapport holte seinen ersten Sieg. Tags darauf gewannen auch Ding, Radjabov und Firouzja ihre erste Partie im Turnier. Im Duell der Führenden hatte Caruana eine gute Stellung erreicht, verpasste aber an einer Stelle die optimale Fortsetzung, so dass Nepo seinen Vorsprung von einem Punkt verteidigen konnte. In der zehnten Runde hatte mit Duda nun auch der letzte Spieler sein erstes Erfolgserlebnis, womit er den Turniersiegchancen von Caruana einen erheblichen Dämpfer verpasste. Nepo zog mit einem Remis auf 1,5 Punkte davon, während Nakamura und Ding – letzterer mit einem Sieg in einer sehr inhaltsreichen Partie gegen Rapport – mit Caruana gleichziehen konnten. Einen Tag später ein vertrautes Bild bei diesem Turnier: ein Spieler traf gegen Nepo fragwürdige Entscheidungen und dieser sammelte den nächsten ganzen Punkt ein. Ding setzte sich in einer spannenden Partie gegen Caruana durch und war damit erster Verfolger, da Nakamura remiserte. Für Ding war es der dritte Sieg in Folge, dagegen fiel Caruana nach 5/7 zur Halbzeit und 1,5 Zähler Vorsprung auf den Drittplatzierten, mit gerade einmal einem Remis aus den letzten vier Partien auf Platz vier zurück. Nepo fand in Runde zwölf mit Nakamura einen Abnehmer für ein schnelles Remis und damit hätte Ding in Schlagdistanz kommen können. Aber dieser traf gegen Radjabov falsche Entscheidungen und wurde mit einem in der Mitte verbliebenen König nicht glücklich. Caruana wählte nach den Nackenschlägen der vergangenen Tage einen ruhigen Ansatz und trennte sich von Rapport unentschieden.

Alle Runden werden auf Chess24 live kommentiert. Runde 13 beginnt am Sonntag um 15h.

Bericht Runde 1
Bericht Runde 2
Bericht Runde 3
Bericht Runde 4
Bericht Runde 5
Bericht Runde 6
Bericht Runde 7
Bericht Runde 8
Bericht Runde 9
Bericht Runde 10
Bericht Runde 11
Bericht Runde 12

Stand nach 12 Runden:

1. Ian Nepomniachtchi 8,5
2. Ding Liren 6,5
3. Hikaru Nakamura 6,5
4. Fabiano Caruana 6,0
5. Teimour Radjabov 6,0
6. Richard Rapport 5,0
7. Jan-Krzysztof Duda 5,0
8. Alireza Firouzja 4,5

Champions Chess Tour 2022 (4) – Chessable Masters

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Die Champions Chess Tour geht auf die vierte Etappe: vom 19. – 26. Mai findet das Chessable Masters statt. Mit von der Partie ist natürlich Weltmeister Magnus Carlsen, hinzu gesellen sich u.a. die #2 der Weltrangliste Ding Liren, Anish Giri, Shakhriyar Mamedyarov, Praggnanandhaa und der jüngste GM der Geschichte Abhimanyu Mishra.

Alle Partien werden wieder auf Chess24 von mehreren Kommentatoren-Teams live übertragen. Spielbeginn ist jeweils um 18h.

Anish Giri hieß diesmal der Sieger der Vorrunde, der ungeschlagen blieb und 29 Punkte holte. Knapp dahinter lief Magnus Carlsen mit 28 Zählern ein, der seine einzige Niederlage gegen Pragg kassierte, nachdem er im Remisendspiel eine Figur per Doppelangriff einbüßte. Mit Ding Liren blieb ein zweiter Spieler ungeschlagen und wurde mit 25 Punkten Dritter, punktgleich vor Pragg, Wei Yi (24), Mamedyarov (22), David Anton und Aryan Tari (je 20).

Bericht Tag 1
Bericht Tag 2
Bericht Tag 3
Bericht Tag 4

Viertelfinale:

Giri – Tari 2,5:0,5
Carlsen – Anton 2,5:0,5
Ding – Mamedyarov 2,5:1,5
Praggnanandhaa – Wei 2,5:1,5

Vorrundenprimus Anish Giri gewann die ersten beiden Partien gegen Aryan Tari und sicherte mit einem Remis den Einzug ins Halbfinale. Auch Carlsen benötigte nur drei Partien zum 2,5:0,5 Erfolg über David Anton. Ding Liren ging 2:0 in Führung, doch dann schlug Mamedyarov zurück, ehe Ding das notwendige Remis erzielte. Dasselbe Bild gab es im Duell zwischen Pragg und Wei Yi: Pragg gewann die ersten beiden Partien, doch dann unterlief ihm im Endspiel ein Fehler und Wei Yi verkürzte auf 1:2. In der letzten Partie ließ Pragg aber nichts mehr anbrennen und zog damit ebenfalls ins Halbfinale ein.

Bericht VF

Halbfinale:

Giri – Praggnanandhaa 2:2 0,5:1,5
Carlsen – Ding 1,5:2,5

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen der Nummer #1 der Weltrangliste Carlsen und der #2 Ding hielt was es versprach. Zunächst gab es drei hochklassige Remispartien, wobei einzig Carlsen in der dritten sich vorübergehend Chancen erspielt hatte. In der letzten Partie landete der Weltmeister früh in einer schwierigen Stellung, was Ding letztlich ausnutzte und damit erstmals in ein CCT-Finale einzog.
Dort trifft er auf einen anderen Final-Debütanten: Praggnanandhaa. Dieser setzte nach einem Auftaktremis Anish Giri mit Weiß erheblich unter Druck, bis dieser bei der Verteidigung einmal danebengriff. In der dritten Partie opferte Giri einen Bauern und setzte auf der halb-offenen g-Linie zum Königsangriff an. Die Engine zeigt an einer Stelle sogar Matt in 11 Zügen an, doch Giri entglitt sein Vorteil und Pragg rettete sich ins Remis. Danach griff Giri mit dem Rücken zur Wand auch mit Schwarz zum Angriff am Königsflügel und diesmal war er Pragg, der bei der schwierigen Verteidigung nicht den besten Zug fand und Giri erzwang den Blitz-Entscheid. Hier unterlief Giri mit wenigen Sekunden auf der Uhr ein großer Überseher und er büßte eine Figur per Doppelangriff ein. In der zweiten Partie bot Pragg keine Angriffsfläche und es war wiederum Giri der in Zeitnot einen taktischen Schlag übersah.

Bericht HF

Finale:

Ding – Praggnanandhaa 2,5:1,5 1,5:2,5 1,5:0,5

Der erste Finaltag sah gleich drei Schwarzsiege: Ding ging in Führung, doch Pragg schlug zurück, ehe Ding erneut mit Schwarz siegreich bleib. In der letzten Partie ließ er dann keine Verwicklungen zu und sicherte sich den Match-Sieg. Tag zwei begann mit einem ruhigen Remis, bevor Pragg einen leichten Endspielvorteil in einen Sieg ummünzen konnte, nachdem es ihm gelungen war Ding so lange unter Druck zu setzen, bis diesem der entscheidende Fehler unterlief. In der dritten Partie drückte Ding, doch Pragg fand unter Druck die beste Antwort und hielt remis. Mit einem weiteren Unentschieden erzwang der 16-Jährige einen Blitz-Entscheid. Hier hatte er in der ersten Partie alle Trümpfe in der Hand, aber mit wenigen Sekunden auf der Uhr, gelang es ihm nicht den Sack zuzumachen und Ding rettete sich ins Remis. In der zweiten Partie wurde es unübersichtlich, zunächst hatte Pragg starken Angriff, doch Ding verteidigte stark und war in einem packenden Finalduell letztlich der Sieger.

Bericht Finale Tag 1
Bericht Finale Tag 2

Vereinsmeisterschaft

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 21/22, Turniere 21/22 | Kommentare deaktiviert für Vereinsmeisterschaft

Hinweis an alle Teilnehmer: bei der Verlegung einer Partie ist der Turnierleiter unaufgefordert über den neuen Termin und das Ergebnis zu informieren!

Gruppe A

Nächste Runden:

Gruppe B

Nächste Runden:

Bezirksliga 1 – Runde 10

Posted by Sebastian in Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für Bezirksliga 1 – Runde 10

Die erste Mannschaft gewann in der zehnten Runde der Bezirksliga 1 kampflos gegen den SK Nürnberg 1911 und sicherte sich damit die Vize-Meisterschaft. Mehr und damit der Traum vom ersten Regionalliga-Aufstieg kann es aber nicht mehr werden, da Jäklechemie mit einem 5,5:2,5 über Heideck-Hilpoltstein die Tabellenführung um einen halben Brettpunkt behauptet hat. Denn die „11er“ hatten auch schon die letzte Runde gegen Jäklechemie abgesagt, wodurch sie niemanden im Aufstiegskampf benachteiligen. Entsprechend können wir selbst bei einem optimalen Ergebnis in Rothenburg nach Brettpunkten nicht mehr gleichziehen, so dass Jäklechemie nach TO bereits als Meister feststeht – wobei dies das erste Bezirksturnier in dieser Saison wäre, bei der tatsächlich die in der TO vorgeschriebenen Feinwertungen zum Einsatz kämen…
Glückwunsch an die Enten – folgerichtig war unsere Niederlage im direkten Duell entscheidend.

Bezirksliga 1

U20 Bezirksliga 1 – Runde 1 + 2

Posted by Sebastian in Jugend 21/22, Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für U20 Bezirksliga 1 – Runde 1 + 2

Nach dem freiwilligen Rückzug aus der Landesliga, trat unsere U20-Mannschaft zum ersten Mal seit 2012/13 wieder in der Bezirksliga 1 an. Und gleich der erste Auftritt war ein Rückfall in finstere Zeiten Ende der 00-Jahre mit dem Tiefpunkt am 06.12.2008, wo wir in einer Doppelrunde nur zu Dritt und einmal sogar nur zu Zweit antreten konnten. Diesen „Rekord“ haben wir nun eingestellt, denn wie so oft kam alles zusammen und aus einem Ausfall, wurden deren fünf… So sorgten einzig Christoph Reger und Leonhard Franke dafür, dass wir immerhin antreten konnten, für die zweite Runde erhöhte dankenswerterweise noch Max Blank kurzfristig die Mannschaftsstärke.
Auch unsere Gäste aus Postbauer-Heng konnten nicht in Bestbesetzung antreten, waren aber immerhin vollständig und gingen mit einer komfortablen 2:0 Führung in den ersten Wettkampf. Doch trotz nominellen Vorteilen auf den beiden vorderen Brettern, kam sogar ein Punktgewinn für unser Duo in Reichweite. Zwar hatte Christoph im Mittelspiel einen Bauern verloren, doch nach einem Fehler seines Gegenüber, war es Christoph der im Doppelturmendspiel mit einem Mehrbauern auf Gewinn spielte. Leonhard hatte ebenfalls einen Bauern weniger auf dem Brett, aber dank eines aktiven Läuferpaars und der schlechten Entwicklung des Gegners ausreichend Kompensation. An einer Stelle hätte Leonhard daraus größeren Vorteil ziehen können, später hatte er ob der ungleichfarbigen Läufern noch ausgezeichnete Remischancen, als er einen Abzugsangriff übersah, der eine Quali kostete. Christoph hätte noch ohne Risiko auf Sieg spielen können, sah aber kein Durchkommen und gab die Partie remis.
Im zweiten Duell hätte Max vorteilhaft aus der Eröffnung kommen können, verhedderte sich dann aber auf der d-Linie, so dass eine Fesselung eine Figur kostete. Diese hätte er später in der Partie zurückgewinnen können, doch nach dieser verpassten Chance war die Sache schnell erledigt. Leonhard hatte derweil schon in der Eröffnung daneben gegriffen und versuchte mit einem Figurenopfer auf f2 noch Verwirrung zu stiften. Im Mittelspiel sah man auf beiden Seiten mehr Figuren aus dem Spiel, als aktiv am Geschehen teilhaben. Als Weiß dann seinen Damenflügel entwickelte, war es für Leo an der Zeit die Segel zu streichen. Am Spitzenbrett nahm die Partie fast denselben Verlauf wie in Runde eins: erneut beging Christoph den ersten Fehler und wiederum griff sein Gegenüber kurz darauf daneben, so dass Christoph statt einer Quali weniger, eine Figur mehr im Turmendspiel hatte. Er versäumte es jedoch diese in die Waagschale zu werfen, stattdessen wurden Bauern getauscht und nach einem falschen Zug, war es nicht mehr zu vermeiden, dass Christoph kein Bauer übrigbleiben würde. Damit war der Springer wertlos und der Punkt wurde geteilt.

U20 Bezirksliga 1

Champions Chess Tour 2022 (3) – Oslo Esports Cup

Posted by Sebastian in Online-Schach | Kommentare deaktiviert für Champions Chess Tour 2022 (3) – Oslo Esports Cup

Vom 22. – 28. April fand die dritte Etappe der Champions Chess Tour statt. Der Oslo Esports Cup war dabei das erste Major-Turnier dieser Saison und zum ersten Mal auf der CCT waren alle Spieler vor Ort. Dabei spielten die acht Teilnehmer ein Rundenturnier mit Matches über vier Partien, bei Unentschieden folgte wie gewohnt ein Blitzentscheid und ggf. eine Armageddon-Partie.

Partien auf Chess24

Den besten Start hatte mit Praggnanandhaa der Jüngste im Feld: er bezwang der Reihe nach Jorden Van Foreest, Shakhriyar Mamedyarov und Liem Le jeweils mit 2,5:0,5. Dagegen musste ein gesundheitlich angeschlagener Magnus Carlsen in Runde zwei eine Niederlage gegen Le hinnehmen. Doch im direkten Duell mit Spitzenreiter „Pragg“ zeigte er, wer der Weltmeister und wer das Nachwuchstalent ist und gewann mit 3:0. Aber in der fünften Runde unterlag Carlsen Van Foreest, während Pragg mit einem weiteren 2,5:0,5 gegen Eric Hansen erneut die Tabellenspitze übernahm. In der vorletzten Runde drehte sich die Sache wieder: Pragg verlor gegen Jan-Krzysztof Duda, wohingegen Carlsen Hansen bezwang. Damit hatte es der Weltmeister mit 12 Punkten dank des gewonnenen direkten Vergleichs im letzten Match selbst in der Hand, währen Pragg (12), Le und Duda (je 11) auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen mussten. Und tatsächlich bekam Carlsen gegen Mamedyarov kein Bein auf den Boden und verlor mit 0,5:2,5. Pragg konnte dies nicht ausnutzen und unterlag Anish Giri ebenfalls mit 0,5:2,5. Duda wiederum bezwang Hansen mit 2,5:0,5 und musste nun bangen, dass Le sein Match nicht in den vier Schnellschachpartien gewinnen würde. Dieser war gegen Van Foreest zwar 1:0 in Führung gegangen, doch nach vier Partien stand es 2:2 und damit feierte Duda den Turniersieg.

Bericht Tag 1
Bericht Tag 2
Bericht Tag 3
Bericht Tag 4
Bericht Tag 5
Bericht Tag 6
Bericht Tag 7

Stand Vereinsmeisterschaft

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Gruppe A

Nächste Runden:

Gruppe B

Nächste Runden:

Gruppe C

Nächste Runden:

Bezirksliga 1 – Runde 9

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Die erste Mannschaft gewann in der neunten Runde beim Tabellendritten SC Heideck-Hilpolstein mit 4,5:3,5. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht gut, mussten doch gleich drei Stammkräfte ersetzt werden. Aber nach einem Remis von Andreas Niebler ohne nennenswerte Vorkommnisse, brachte uns Johannes Hierl in Front. Er war seinem Gambit-Bauern eigentlich erfolglos hinterhergelaufen, als sein Gegenüber erst Johannes Dame auf die zweite Reihe ließ und beim Versuch diese sofort wieder zu vertreiben, war ein taktischer Schlag auf dem Brett, der die Partie sofort beendete. Timon Götz hatte bei seiner Premiere in der Ersten eine angenehme Stellung mit viel Raumvorteil und hätte einen gegnerischen Springer einfangen können, dem schlichtweg die Fluchtfelder von eigenen Figuren verstellt gewesen waren. Später war Timons Vorteil schon dahin, als das Motiv Ausschalten der Verteidigung durch Schlagen als vorbereitender Zug eines Doppelangriffs die Partie endgültig kippen ließ. Ruhig war es dagegen am Brett von Wolfgang Brunner zugegangen, der beim Remisschluss vielleicht einen winzigen Vorteil für sich reklamieren kann. Erwin Hirn ließ den König in der Mitte und nachdem sein Gegner mit der Dame auf der zweiten Reihe eingedrungen war, ging schnell Haus und Hof verloren. Ralf Seitner kontrollierte im Schwerfigurenendspiel die einzige offene Linie, was aber nichts Zählbares brachte. Entsprechend wurde nach dem Damentausch der Punkt geteilt, wobei Ralf hier dank seines Raumvorteils und der aktiveren Figuren noch etwas hätte versuchen können. Jozef Smyk gewann beim Übergang ins Sprigerendspiel einen Bauern und hatte eigentlich alles im Griff. Doch mit einem Bauernzug wurde die Sache unübersichtlich und an zwei Stellen schlägt die Engine in des Gegners Richtung aus. Als alles auf ein Remis hinauszulaufen schien, stellte Jozef noch eine kleine Falle auf und nahm dem gegnerischen König mit seinem Springer das Feld mit dem dieser ins Bauernquadrat gekommen wäre. Der Gegner zog seinen Bauern und nun hatte Jozefs Bauer freie Bahn. Damit stand es 3,5:3,5 und Mattias Birkner spielte noch gegen den Top-Scorer der Liga (7/7!). Dieser hätte schon früh entscheidendes Material verlieren können, doch so war ein ausgeglichenens Endspiel mit Turm + Läufer gegen Turm + Springer entstanden, bis der Gegner seinen Turm von der dritten Reihe wegzog, so dass Mattias einen Doppelangriff anbringen konnte. Zwar hatte Weiß ein verbundenes Freibauernduo für die Figur, aber Mattias konnte dieses einsammeln und ihm blieb auch noch ein Bauer übrig, so dass nicht noch die Fähigkeiten im Endspiel T+L vs T auf den Prüfstand kamen. Somit stand unterm Strich ein hart erkämpfter 4,5:3,5 Erfolg, womit wir Heideck auf drei Punkte distanzieren konnten. Die Tabellenführung mussten wir trotzdem abgeben, da Jäklechemie, wie wir in der Runde zuvor auch, gegen Bechhofen kampflos gewann und damit aktuell drei Brettpunkte mehr auf dem Konto hat.

Bezirksliga 1