{"id":10322,"date":"2019-01-27T21:05:44","date_gmt":"2019-01-27T21:05:44","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10322"},"modified":"2019-01-30T21:27:15","modified_gmt":"2019-01-30T21:27:15","slug":"bezirksliga-2b-runde-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10322","title":{"rendered":"Bezirksliga 2b \u2013 Runde 4"},"content":{"rendered":"<p>Hochverdienter Sieg im Spitzenkampf<\/p>\n<p>Heute war der Tag der sicherlich schon eine kleine Vorentscheidung bringen k\u00f6nnte, dementsprechend waren wir alle gut vorbereitet und bereit das Ding nach Hause zu schaukeln. Gehen wir mal wieder chronologisch voran:<br \/>\nNach ca. 1,5 Stunden gab es die erste erfreuliche Meldung. Jozef Smyk hatte an Brett 4 seinen Gegner Thomas Werner in einer sehr scharfen Variante der slawischen Er\u00f6ffnung mit den schwarzen Figuren gelenkt. Nun gab es in dieser Variante einen vergiftetetn Bauern oder die M\u00f6glichkeit die Variante weiter sehr scharf fortzusetzen. Der Gegner nahm nach l\u00e4ngerer \u00dcberlegung den Bauern und als Jozef seinen n\u00e4chsten Zug ausf\u00fchrte, sah der nun auch, dass dies zum Matt f\u00fchrt. Aufgabe &#8211; 1-0 f\u00fcr Neumarkt.<br \/>\n Nach ca.  einer weiteren Stunde hatte Lothar M\u00fcller gegen Arthur Paul an Brett 8 eingesehen, dass ein weiterspielen<br \/>\nkeinen Sinn mehr macht. Er hatte mit den schwarzen Figuren in der Er\u00f6ffnung eine ziemlich ausgeglichene Stellung erreicht. Nach und nach erreichte sein Gegner im Mittelspiel immer mehr die Oberhand. Als er dann am K\u00f6nigsfl\u00fcgel die Stellung aufreissen konnte und Mattdrohungen ohne Verlust von Material nicht mehr abzuwenden war, gab er die Partie auf. (1-1)<br \/>\nEine weitere halbe Stunde sp\u00e4ter hatte Wolfgang Brunner an Brett 7 von seinem Gegner Mark Stolpynskyy ein Remisangebot. Unser Manschaftsf\u00fchrer \u00fcberlegte eine zeitlang und nahm das Remisangebot an. Wir hatten schon w\u00e4hrend des Wettkampfes bisschen Zeit uns seine Partie anzusehen und eine kleinen Analyse vorzunehmen. Nachdem er mit den weissen Steinen aus der Er\u00f6ffnung heraus einen ausgeglichene Stellung hatte, kam er aus dem Mittelspiel bis zum Remisangebot mit einem Mehrbauern heraus. In der Analyse waren wir der Meinung, dass man sicher noch weiter h\u00e4tte spielen k\u00f6nnen, aber sicher ist es zu diesem Zeitpunkt gegen einen Gegner mit guter DWZ der bis dato alle Partien gewonnen hatte, kein Fehler auch mal das Remis anzunehmen. (Stand 1,5 &#8211; 1,5)<br \/>\nEtwas sp\u00e4ter war nun Erwin Hirn an Brett 1 gegen Peter Konsek dran ein Remisangebot anzunehmen. Ich hatte nat\u00fcrlich gegen meinen Ex-Verein schon gute Kenntnisse \u00fcber meinen Gegner und wusste dass er normalerweisse gegen d4 Holl\u00e4ndisch spielt. Nachdem ich meine Vorbereitung so gestaltet hatte, dass ich nicht wie normalerweise Stounton Gambit spielte, was er auch wusste, sondern ein Abspiel das eigentlich selten in der Praxis vorkommt. Aber die \u00dcberraschung war perfekt als er auf d4 mit d5 antwortete. Ok also Damengambit, nach der Er\u00f6ffnung mit kleinem Vorteil in der Stellung, aber insgesamt gesehen sicherlich ausgeglichen. Nachdem jeder noch zwei T\u00fcrme, einen L\u00e4ufer sowie je sechs Bauern auf dem Brett hatte, stand der Tausch der beiden T\u00fcrme an. Bevor ich dies tat, hatte ich mir mal genauer die restlichen Partien angesehen und was man sah war, dass keine Partie schlechter stand und auf Brett 2 und 3 doch schon sehr vorteilhaft. Also T\u00fcrme getauscht und Remis geboten. Zu meiner \u00dcberraschung spielte er weiter, was sicher daran lag, dass ich nur noch vier Minuten f\u00fcr ca. 15 Z\u00fcge auf der Uhr hatte. Nachdem ich nun die n\u00e4chsten ca. zehn Z\u00fcge ruckzuck machte und nun schon fast sechs Minuten auf der Uhr hatte, bot er das Remis an. Bei der Stellung weiter zu spielen ohne jegliche Aussicht auf irgendwelche Chancen hatte keinen Sinn, daher Remis angenommen. (Stand 2-2)<br \/>\nAn Brett 6 hatte Andreas Niebler gegen Peter Th\u00fcrauf mit den schwarzen Figuren nach der Er\u00f6ffnung und dem Mittelspiel<br \/>\nein &#8222;Endspiel&#8220; mit gleichem Material erreicht. Hier schaute es nach einem Remis aus, aber nun opferte Peter Th\u00fcrauf seinen L\u00e4ufer gegen zwei Bauern. Das hie\u00df Dame und L\u00e4ufer gegen Dame und zwei Mehrbauern. Aber es kam nicht weit, Andy zeigte ganz schnell wie man den K\u00f6nig des Gegners, der ziemlich offen stand, unter Beschuss nimmt. Nachdem er erst mal die Schachs der Dame abgewehrt hatte, ging er mit L\u00e4ufer und Dame auf den K\u00f6ng los und konnte seinem Gegner zeigen, dass ein weiterspielen keinen Sinn mehr macht und dieser dann auch aufgab. (Stand 3-2 f\u00fcr Neumarkt)<br \/>\nAn Brett 5 standen sich die zwei Spieler gegen\u00fcber die bis jetzt alle Ihre Partien gewonnen hatten. Martin Simon mit den weissen Figuren gegen Mikkhail Petrov. Nach der Er\u00f6ffnung war eine Stellung entstanden, bei der eine Prognose in die eine oder andere Richtung nur schwer zu stellen war. Nachdem Martin am Damenfl\u00fcgel den Druck erh\u00f6hte und der a-Bauer so rumstand, schlug er zu und holte sich den Bauern. Es war nat\u00fcrlich bei vollem Brett nicht ohne Risiko verbunden sich den einzuverleiben. Sein Gegner schaltete auf Angriff um und versuchte die Dame einzufangen. Nachdem Martin sich den n\u00e4chsten Bauern geholt hatte, war abzusehen dass es f\u00fcr die Dame eng werden w\u00fcrde. Er opferte einen L\u00e4ufer und hatte nun drei Bauern gegen einen Figur. F\u00fcr die Dame gab es nun kein entkommen mehr und so versuchte Martin mit dem Rest seiner Armee den gegnersichen K\u00f6nig zu attackieren, was sein Gegener aber gekonnt abwehrte. Martin sah einige Z\u00fcge sp\u00e4ter, dass ein Weiterspielen sinnlos war und gab die Partie auf. Eine scharfe Partie hatte ihren Sieger gefunden.<br \/>\nStand 3-3 &#8211; schaut zwar knapp aus, aber wenn man die beiden restlichen Partien betrachtete konnte man schon davon ausgehen, dass der Wettkampf zu unseren Gunsten ausgehen w\u00fcrde.<br \/>\nAn Brett 3 standen sich zwei Youngster gegen\u00fcber, Lorenz Schilay mit den weissen Steinen gegen Alexander Wagner. Aus der Er\u00f6ffnung heraus stand Lorenz die ganze Zeit stellungsm\u00e4ssig \u00fcberlegen. Nachdem er einen Bauern erobern konnte, tauschte er die Damen und es ging nun in ein Endspiel mit Turm und drei Bauern gegen Turm und zwei Bauern. Jeder hatte einen a Bauern, Lorenz auf der anderen Seite noch f und h Bauer gegen h Bauer. Nachdem die beiden a Bauern vom Brett waren schaffte es Lorenz, unter mithilfe seines Gegners, seinen K\u00f6nig in die Mitte zu treiben und dort auszusperren. Wie er nun seinen Gegner ausspielte war schulbuchm\u00e4ssig, was soll man sagen bei Lorenz: 4 Punkte aus 4 Partien, super. (Stand 4-3 f\u00fcr Neumarkt)<br \/>\nNun zur letzten laufenden Partie, Brett 2 Kevin Beesk mit den schwarzen Figuren gegen Helmut Luther. Wie bei Kevin \u00fcblich: gute Vorbereitung auf den Gegner ist die halbe Miete&#8230; Nachdem er aus der Er\u00f6ffnung gut herausgekommen war und eine Qualit\u00e4t gegen zwei Bauern hatte, spielte er bis zur ersten Zeitkontrolle das ganze erst mal auf Sicherheit und baute mit jedem Zug seine gute Stellung weiter aus. Als die Zeitkontrolle vorbei war und sicher immer mit einem Auge auch die Partie von Lorenz im Blick, spielte er die Partie in gewohnter Manier weiter und stellte sich den Gegner zurecht. Nachdem nun die Partie von Lorenz beendet war, h\u00e4tte er sicher seinen Gegner remis bieten k\u00f6nnen, was dieser dann bestimmt auch genommen h\u00e4tte, trotz der Niederlage der S\u00fcder dann. Aber wer Kevin kennt wei\u00df, dass er solch eine Partie nicht remis gibt. Er hatte wie gesagt sich den Gegner zurechtgestellt und erntete nun die Fr\u00fcchte seiner Arbeit. Das hie\u00df er holte sich den ersten Bauern zur\u00fcck und h\u00e4tte nun nach und nach die Bauern und somit auch den Sieg geholt. Bevor es aber soweit kam gab Helmut Luther die Partie auf und der Sieg f\u00fcr Kevin und somit auch Neumarkt war perfekt.<br \/>\nEndstand 5-3 f\u00fcr Neumarkt &#8211; ein Sieg der hochverdient und meiner Meinung zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war. Weiter so und es k\u00f6nnte doch mal klappen mit dem Aufstieg!<\/p>\n<p>(Erwin Hirn)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/mfr\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1420\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Bezirksliga 2b<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hochverdienter Sieg im Spitzenkampf Heute war der Tag der sicherlich schon eine kleine Vorentscheidung bringen k\u00f6nnte, dementsprechend waren wir alle gut vorbereitet und bereit das Ding nach Hause zu schaukeln. 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