{"id":10430,"date":"2019-03-03T22:36:41","date_gmt":"2019-03-03T22:36:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10430"},"modified":"2019-03-12T22:01:45","modified_gmt":"2019-03-12T22:01:45","slug":"bezirksliga-2b-runde-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10430","title":{"rendered":"Bezirksliga 2b \u2013 Runde 6"},"content":{"rendered":"<p>Wichtiger  Wettkampf und sicher kein einfacher Gegner, der uns ja ein Bein stellen wollte wie er auf seiner HP angek\u00fcndigt hatte, ein Sieg musste unbedingt her und wieder mal hat es geklappt.<br \/>\nNach circa zwei Stunden schaute es wirklich so aus als w\u00fcrde es ein sehr schwieriger Tag, nirgends war grosser Vorteil zu sehen und bei mancher Stellung war es nach der Er\u00f6ffnung zumindest positionell schon schwierig den Ausgleich zu erreichen. In der n\u00e4chsten Stunde \u00e4nderte sich die Lage aber schlagartig.<br \/>\nAn Brett 8 hatte Lothar M\u00fcller gegen Dr. Lang dass Blackmar Diemer Gambit vorgesetzt bekommen. Da ich ja bekennender Fan dieses Gambits bin, muss ich schon sagen, dass sein Gegner es ein bischen \u00fcberzogen hatte und von Lothar die Grenzen aufgezeigt bekam. Im 20.Zug \u00fcbersah sein Gegner, dass er nach dem Schach auf a3 mit dem Springer und folgendem  Springerschach auf c2 die Dame verlieren w\u00fcrde und gab sofort auf. \u00dcberzeugende Leistung von Lothar (1-0 Neumarkt).<br \/>\nAn Brett 5 hatte es Martin Simon mit Karl Miederer zu tun. In einem Sizilianer hatte Martin nach der Er\u00f6ffnung seinem Gegner einen Bauern abnehmen k\u00f6nnen und sich eine solide Stellung erarbeitet. Nachdem er auf der offenen g-Linie sich langsam immer mehr Vorteile erarbeitet hatte, sicher auch unter Mithilfe seines Gegners der nicht immer die richtigen Z\u00fcge fand, und er T\u00fcrme und Dame tauschen konnte, hatte sein Gegner nur noch einen hoffnungslos eingeschlossenen L\u00e4ufer auf h8 gegen einen Springer mit allen Freiheiten, sowie einem K\u00f6nig der sich anschickte die Bauern einzusacken. Im 53.Zug hatte sein Gegner ein einsehen und schmi\u00df das Handtuch. (2-0 Neumarkt)<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter an Brett 6, Andreas Niebler mit den schwarzen Steinen gegen Gerhard Traut. Aus einem Franzosen war eine sehr ausgeglichene Stellung entstanden. Als sein Gegner im 17.Zug den Springer nach c5 zog \u00fcbersah er einen Bauernverlust, den Andreas sich holte und die Stellung sch\u00f6n weiter spielte und diese immer mehr zu seinem Vorteil ausbaute. Im weiteren Verlauf tauschte Andreas die zwei L\u00e4ufer sowie einen Turm ab. Nachdem er nun in ein Endspiel Turm mit zwei Bauern gegen Turm und Bauer gekommen war und er diesen auch gewinnen konnte gab sein Gegner die Partie auf. (3-0 Neumarkt)<br \/>\nAn Brett 1 hatte der Schreiber dieser Zeilen, Erwin Hirn, es mit Markus B\u00f6hme zu tun. Meine  Vorbereitung war so, dass ich mich auf seinen Najdorf vorbereitet hatte, da er sicher nicht damit rechnete, dass ich mit e4 er\u00f6ffne. Nach meinem ersten Zug dauerte es vier Minuten bevor er seinen ersten Zug ausf\u00fchrte und dann war ich \u00fcberrascht, Aljechin&#8230; Nach der Er\u00f6ffnung war alles ok, aber schon im 13.Zug stellte ich einen Bauern ein und dadurch eigentlich schon die Partie, denn meine Stellung war danach alles andere als gut. Ich spielte noch weitere 30 Z\u00fcge so dahin, aber das war heute eine schlechte Partie und so gab ich im 43.Zug auf. (3-1 Neumarkt)<br \/>\nAn Brett 7 hatte es Wofgang Brunner mit J\u00fcrgen Meyer zu tun. Mit den wei\u00dfen Steinen konnte er sich aus der Er\u00f6ffnung heraus keinen Vorteil erarbeiten und die Stellung war eigentlich ziemlich ausgeglichen. Im 27.Zug \u00fcbersah er jedoch einz\u00fcgig einen Qualit\u00e4tsverlust und musste nun um das Remis k\u00e4mpfen. Nachdem er nun versuchte die Stellung dicht zu halten, was ihm auch sehr gut gelang, und dazu kleine Drohungen aufzustellen um den Gegner nicht selber kommen zu lassen, willigte sein Gegner zum Remis ein. Sch\u00f6ne k\u00e4mpferische Leistung nach einem Patzer. (3,5 &#8211; 1,5 Neumarkt)<br \/>\nNun liefen noch die Pertien an den Brettern 2-4 und was man sah war nicht schlecht! An Brett 2 hatte es Kevin Beesk mit Sebastian B\u00f6hme zu tun. Wie immer bei Kevin mit den schwarzen Steinen gegen e4 seine Haus- und Lieblingser\u00f6ffnung, Sizilianisch. Wie beide ihre ersten Z\u00fcge raushauten, war klar zu sehen wie gut vorbereitet beide waren. Nach 12 Z\u00fcgen hatte Kevin seine fast kompletten Figuren inkl. K\u00f6nig am Damenfl\u00fcgel versammelt und harrte der Dinge die da kommen sollten. Im 13.Zug versuchte sein Gegner die Stellung mit a5 aufzureissen, aber Kevin hatte alles berechnet und nach dem grossen Abtausch fast aller Figuren blieben nur noch jeweils die Damen sowie sechs Bauern f\u00fcr Kevin gegen f\u00fcnf seines Gegners. Kevin stellte seine Bauern nun so, dass alles gesichert war bevor er den weissen K\u00f6nig anging. Nachdem er den e-Bauern vorschob, musste sein Gegner diesen nehmen und Kevin kam mit Schach auf die Grundreihe. Nun schaute er sich die beiden noch laufenden Partien in Ruhe an, wartete ab bis klar war, dass beide Partien gewonnen waren. Bevor er nun noch ein Risiko einging gab er Dauerschach und somit Remis. (4-2 Neumarkt)<br \/>\nAn Brett 4 spielte Jozef Smyk mit schwarz gegen Bernhard Abmayer. Aus einem Spanier war Jozef nach der Er\u00f6ffnung sicher mit leicht schlechterer Stellung herausgekommen. Jozef versuchte nun seine Stellung irgendwie zu verbessern und nach dem Abtausch der Springer war ein Endspiel mit Turm und jeweils sechs Bauern entstanden. Im 35.Zug gab sein Gegner einen Bauern her, weil er wahrscheinlich meinte, dass er schneller mit seinem e-Bauern durchkommen w\u00fcrde. Aber Jozef hatte berechnet, dass er seinen Turm geben musste aber er dann mit b und c Bauer ebenfalls durchkam und am Ende<br \/>\nstand dann eine Dame gegen den h Bauern auf der 6.Reihe am Brett, was Jozef dann sicher nach Hause fuhr. (5-2 Neumarkt)<br \/>\nAm 3.Brett spielten die zwei Topscorer, Lorenz Schilay mit den weissen Figuren gegen Florian Rink, gegeneinander.<br \/>\nLorenz spielte gegen einen Franzosen und wenn man sich die Stellung nach ca. 20 Z\u00fcgen anschaute, w\u00fcrde wahrscheinlich jeder lieber die schwarze Stellung w\u00e4hlen. Aber wie man unseren Lorenz kennt, entwickelt er in solchen Stellungen seine Kreativit\u00e4t und fand eine Kombi, die ihm einen Mehrbauern einbrachte. Nachdem nun jeweils ein Turm sowie eine Leichtfigur mit Mehrbauer f\u00fcr Lorenz auf dem Brett stand, zeigte Lorenz seinen Gegner wie man das Endspiel behandelt und gewann die Partie in \u00fcberzeugender Spielweise.<\/p>\n<p>(Erwin Hirn)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/mfr\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1420\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Bezirksliga 2b<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wichtiger Wettkampf und sicher kein einfacher Gegner, der uns ja ein Bein stellen wollte wie er auf seiner HP angek\u00fcndigt hatte, ein Sieg musste unbedingt her und wieder mal hat es geklappt. 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