{"id":10453,"date":"2019-03-17T21:32:07","date_gmt":"2019-03-17T21:32:07","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10453"},"modified":"2019-03-19T22:00:16","modified_gmt":"2019-03-19T22:00:16","slug":"bezirksliga-2b-runde-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10453","title":{"rendered":"Bezirksliga 2b \u2013 Runde 7"},"content":{"rendered":"<p>Vor dem Spieltag waren wir uns schon bewusst, dass es kein Selbstl\u00e4ufer wird, aber dass es soviel Nerven kosten w\u00fcrde und zeitweise so haarig stehen w\u00fcrde war nicht in unserer Vorstellungen&#8230;<\/p>\n<p>An Brett 8, Lothar M\u00fcller mit Weiss gegen Erwin Deinhard, war Lothar aus einem Sizilianer eigentlich ganz gut aus der Er\u00f6ffnung herausgekommen. Irgendwo ab dem 13.Zug als er seinem Gegener die Entwicklung abschliessen lie\u00df, kippte die Stellung, im 19.Zug h\u00e4tte sich sein Gegner mit Txa5 laut Stockfish sogar einen Vorteil von +3 erspielen k\u00f6nnen, so bot Lothar im 23.Zug Remis, was sein Gegner auch annahm. sicherlich f\u00fcr Lothar in dieser Stellung der halbe Punkt zufriedenstellend, vor dem Spiel wollte er sicher mehr, vielleicht hat er seinen Gegner einfach ein bidschen untersch\u00e4tzt. (0,5 &#8211; 0,5)<br \/>\nAn Brett 7 hatte es unser K\u00e4ptan Wolfgang Brunner mit den schwarzen Steinen mit Johannes Bald zu tun. Sein Gegner hatte ebenfalls eine um fast 350 Punkte schw\u00e4chere DWZ,  Wolfgang spielte grundsolide und stellte im weiteren Verlauf der Partie immer wieder Drohungen auf. Sein Gegner wehrte sich nach Kr\u00e4ften, aber vor der Zeitkontrolle hatte sich Wolfgang einen Bauern geholt und im Zentrum drei verbundene Bauern, die seinen Gegner zu erdr\u00fccken drohten. Im 45.Zug sah der Gegner ein, dass ein weiterspielen keinen Sinn mehr machte und gab die Partie auf. (1,5 &#8211; 0,5)<br \/>\nNun zu meiner Partie bei der ich hier bisschen l\u00e4nger ausholen muss, aufgrund der Ereignisse w\u00e4hrend der Partie.<br \/>\nAn Brett 1 hatte es Erwin Hirn mit den schwarzen Figuren mit Harald Johanni zu tun. Aus einer Caro-Kann Er\u00f6ffnung stand ich, nachdem wir beide lang rochiert hatten, sehr zufriedenstellend. Ich spielte nun positionell weiter und verdoppelte auf der e-Linie die T\u00fcrme, alles sah gut aus, ich dachte am K\u00f6nigsfl\u00fcgel dann die Bauern aufzufahren und die Partie zu meinen Gunsten zu entscheiden, bis ich im 21.Zug auf die Idee kam mit der Dame auf d7 zu gehen und den h-Bauern anzugreifen. Schachblindheit w\u00fcrde ich es nennen, denn dies w\u00fcrde mindestens die Qualit\u00e4t kosten. Nachdem mein Gegner nun aufgrund meines schlechten Zuges lauthals Kommentare w\u00e4hrend der laufenden Parie abgab, entschied ich mich dazu die Dame gegen einen Turm und L\u00e4ufer zu geben. Nun wurde es kritisch: ich dachte eigentlich, dass man so wie die Stellung nun war, eigentlich die Partie halten kann. Aber nachdem ich mir zu Hause die Stellung angeschaut habe, muss man sagen bei richtiger Spielweise sollte die Partie f\u00fcr Weiss zu gewinnen sein. Mein Gegner \u00fcberlegte nun sehr lange und traf sicher die falschen Entscheidungen, da ich nun in Zeitnot war und fast schon von meinen 30 Sekunden Bonus lebte. Da sich die Stellung nun zu meinen Gunsten gedreht hatte, bot mein Gegner mir Remis an, was ich aber ablehnte. Nun versuchte er mich durch lautes Reden, dass ich ja mitschreiben muss, was ich immer tat, ich hatte nur irgendwo einen weissen Zug vergessen mitzuschreiben, zu irritieren. Ich holte mir durch mehrmaliges hin- und herziehen ein bisschen Zeit heraus, schaute mal genauer in die Stellung rein und fand dann das Matt. Warum schreibe ich das alles? Weil Harald Johanni in der Partie gegen Kevin letztes Jahr schon \u00e4hnliche &#8222;Spielchen&#8220; gemacht hatte. Ich finde es schon nicht fair wenn ein Gegner einen schlechten Zug gemacht hat, dies auch noch lauthals kund zu tun, aber wenn man dann in Verlust ger\u00e4t, seinen Gegner mit irgendwelchen M\u00e4tzchen zu irritieren find ich besonders unfair. Zudem wenn dann der Genger schon soooo einen schlechten Zug gemacht hat sollte man doch, wenn man das schon so kund tut, wenigstens spielerisch in der Lage sein die Partie zu gewinnen. Umso sch\u00f6ner dass ich dann noch den vollen Punkt einfahren konnte! (2,5 &#8211; 0,5)<br \/>\nSo jetzt weiter mit dem Wettkampf: wenn man sich jetzt so umschaute bei den noch offenen Partien war einem nicht ganz so wohl. Ich dachte mir ein knapper Sieg heute kann es werden&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; aber nun tauchte er auf&#8230;&#8230;&#8230;. der Mann der uns nun mit seiner Anwesenheit das Gl\u00fcck brachte&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. Sebastian M\u00f6sl unser Pr\u00e4sident. Wahrscheinlich war er schon bei meinem Gewinn unten an der T\u00fcre gestanden \ud83d\ude42 Ich traf ihn im anderem Raum und er sagte auf meine Skepsis zum Stand der Partien, da ist noch keine verloren&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; und er sollte bei fast allen recht haben!!<br \/>\nAn Brett 3, Lorenz Schilay mit den schwarzen Steinen gegen J\u00f6rg Dippel: da wir unseren Lorenz inzwischen ja kennen: wenn die Er\u00f6ffnung nicht besonders gelungen ist, schaut es meistens im Mittel- und Endspiel sehr gut aus.. Und es kam wie es kommen musste: aus der Er\u00f6ffnung nicht besonders gut, aber dann zittern meistens die Gegner schon. Er packte sein ganzes K\u00f6nnen rein und siehe da, es ging ins Endspiel mit Mehrbauern und das zog er mit einer St\u00e4rke durch, wie er es schon \u00f6fters im Endspiel gezeigt hatte &#8211; der sechste Sieg im siebten Spiel! (3,5 &#8211; 0,5)<br \/>\nAn Brett 4 spielte Jozef Smyk mit Weiss gegen Gerhard Rummel. Wenn man sich nach 2 Stunden die Stellung anschaute war ich der Meinung, es ist nur eine Frage der Zeit bis Jozef den Sack zumacht. Aber irgendwie schaffte es Jozef nicht und je l\u00e4nger die Partie ging, umso schlechter spielte Jozef. Er gab Bauer auf Bauer her und nun stand auf dem Brett noch seine Dame und der K\u00f6nig sowie ein Bauer, den der Gegner aber gleich erobern w\u00fcrde, gegen Dame und K\u00f6nig sowie drei Bauern. Partie eigentlich komplett hin\u00fcber&#8230;, aber&#8230; sein Gegner nahm den letzten Bauern statt mit der Dame mit dem K\u00f6nig und lief damit in ein Schach, was ihn die Partie kostete und das obwohl sein Gegner noch alle Zeit der Welt auf der Uhr hatte. Gl\u00fcck hat bekanntlich ja der T\u00fcchtige, ebenfalls 6 Siege aus 7 Partien. (4,5 &#8211; 0,5) Was soll man sagen&#8230;<br \/>\nDie n\u00e4chste Entscheidung stand an Brett 5 an, Martin Simon mit den schwarzen Figuren gegen Norbert Hetterich. Martin hatte nachdem er aus der Er\u00f6ffnung mit gleichwertigem Spiel gegangen war, versucht am K\u00f6nigsfl\u00fcgel Druck zu machen, was ihm auch gelang. Sein Gegner bot Remis, Martin \u00fcberlegte eine Weile und lehnte es ab. Nachdem er mit fast Allem was er hatte am K\u00f6nigsfl\u00fcgel versuchte die Partie zu entscheiden, konnte sein Gegner ein Zentrum mit zwei Freibauern erringen, die schon auf der sechsten bzw. auf der f\u00fcnften Reihe waren. Saimen versuchte seinerseits einen Bauern durchzubringen, sein Gegner war jedoch schneller und konnte seine Damenumwandlung verhindern und somit die Partie entscheiden. Leider versagte hier uns Gl\u00fccksbringer :-)) (4,5 &#8211; 1,5)<br \/>\nAuf Brett 6 hatte Andreas Niebler mit den weissen  Steinen gegen Manfred Golziow aus der Er\u00f6ffnung heraus eine ausgeglichene Stellung mit leichten positionellen Vorteilen erreicht. Die Partie zog sich nun eine Zeit lang hin und Andreas versuchte Kapital aus den kleinen Vorteilen zu schlagen. Leider passierte nun ein Missgeschick im 34.Zug: Andy wollte mit seinem schwarzem L\u00e4ufer auf e4 nehmen &#8211; leider Gedanken- und Fingerfehler. Dies kostete ihm eine Figur, da ber\u00fchrt heisst du musst diese Figur auch ziehen. Sein Gegner reklamierte dies auch lautstark was f\u00fcr Andreas aber selbstverst\u00e4ndlich war. Nun hie\u00df es k\u00e4mpfen und Andreas schaffte es sich f\u00fcr die Figur zwei Bauern zu erk\u00e4mpfen und eine Stellung zu erreichen, die seinen Gegner animierte remis zu bieten! Andreas nahm es nat\u00fcrlich an, sehr gute k\u00e4mpferische Leistung! (5-2)<br \/>\nNun hatte auch an Brett 2 Kevin Beesk seinen Gegner Manfred Hollederer so weit, dass er im 51.Zug einsah, dass die Stellung nicht mehr zu halten war. Kevin hatte sich nat\u00fcrlich bestens vorbereitet und mit den weissen Steinen seinen Gegner positionell immer mehr in die Enge gedr\u00e4ngt. Als sein Sitznachbar konnte ich die Partie nat\u00fcrlich mitverfolgen und es war seinem Gegner anzusehen wie schwer es war, Gegenspiel zu entwickeln. Es war eher der Versuch die Stellung im Ausgleich zu halten und irgendwie ins Endspiel ohne Nachteile zu kommen. Aber Kevin hatte sich bis zum Ende der Partie zwei Mehr\/Freibauern auf der a und b-linie erarbeitet die kurz vor der Umwandlung standen als sein Gegner das Handtuch warf. Auch bei Kevin bleibt festzuhalten 5 Siege und 2 Remisen, sehr starke Leistung bis jetzt. (Endstand 6-2)<br \/>\nJetzt gilt es nat\u00fcrlich am n\u00e4chsten Spieltag die bis jetzt von allen Spielern erbrachte Leistung zu &#8222;veredeln&#8220;. Der Gegener hei\u00dft Schwanstetten, Tabellendritter, also nochmal gut vorbereiten und nat\u00fcrlich sollte unser &#8222;Gl\u00fccksbringer&#8220; entweder gleich da sein oder in schwieriger Phase dazustossen \ud83d\ude42 mein lieber Herr Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>(Erwin Hirn)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/mfr\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1420\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Bezirksliga 2b<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem Spieltag waren wir uns schon bewusst, dass es kein Selbstl\u00e4ufer wird, aber dass es soviel Nerven kosten w\u00fcrde und zeitweise so haarig stehen w\u00fcrde war nicht in unserer Vorstellungen&#8230; An Brett 8, Lothar M\u00fcller mit Weiss gegen Erwin &hellip; <a href=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10453\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[46,48],"tags":[],"class_list":["post-10453","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-saison-18-19","category-senioren-18-19"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10453"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10453\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10453"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}