{"id":10458,"date":"2019-03-22T22:00:59","date_gmt":"2019-03-22T22:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10458"},"modified":"2019-04-06T18:35:57","modified_gmt":"2019-04-06T18:35:57","slug":"kreisliga-1-runde-7-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10458","title":{"rendered":"Kreisliga 1 \u2013 Runde 7"},"content":{"rendered":"<p>Der zweiten Mannschaft gelang in der siebten Runde der Kreisliga 1 der dritte Erfolg im dritten Heimkampf. Zwar gab es diesmal kein furioses 7:1, im Gegenteil: gegen den starken Tabellenzweiten SC Stein setzten wir uns knapp mit 4,5:3,5 durch. Dabei hatten wir diesmal auch das n\u00f6tige Gl\u00fcck, das sich ja ausw\u00e4rts in dieser Saison immer auf die Seite unserer Gegner schl\u00e4gt.<br \/>\nF\u00fcr die F\u00fchrung sorgte Zlatko Zidar, der einen Bauernraub kombinatorisch zum Quali-Gewinn nutzte. In der geschlossenen Stellung w\u00e4re der Gewinn trotzdem nicht so einfach gewesen, aber nachdem sein Gegen\u00fcber selbst Raum f\u00fcr Zlatkos T\u00fcrme geschaffen hatte, konnte dieser den Verteidigungsriegel knacken. Bei Rudi Appl hatte sich fr\u00fch ein Springer vergaloppiert und er hatte schon Figur f\u00fcr zwei Bauern eingeb\u00fc\u00dft, als ihm die Grundreihenschw\u00e4che zum Verh\u00e4ngnis wurde. Beim Stand von 1:1 wurde an den verbliebenen Brettern hart gerungen, wobei es in Summe nicht so gut f\u00fcr die Neumarkter aussah. Die Lage verschlimmerte sich noch als Sebastian M\u00f6sl zun\u00e4chst den falschen Plan verfolgte und danach in unangenehmer Stellung die richtige Verteidigungsidee gegen die Fesselung nicht mehr fand, was folgerichtig zur ersten Saisonniederlage f\u00fchrte. Mattias Birkner spielte ein riskantes Bauernopfer am K\u00f6nigsfl\u00fcgel, was aber nach hinten losging. Trotz nur eines Minusbauern zeigt die Engine schon -9 an, was dem gegnerischen Freibauern geschuldet ist, der fr\u00fcher oder sp\u00e4ter die Partie entscheiden w\u00fcrde. Aber als er schon eine Figur weniger hatte, bekam Mattias unverhofft einen taktischen Schlag serviert und die Partie war gekippt. Thomas Hummel geriet gegen das gegnerische L\u00e4uferpaar zunehmend unter Druck, insbesondere die wei\u00dfen Felder bekam er nicht unter Kontrolle, so dass Materialverlust letztlich nicht zu vermeiden war. Auch die Stellung von Christian Junker sah ob des gegnerischen Raumvorteils am K\u00f6nigsfl\u00fcgel nicht vielverspechend aus. Doch das Blatt wendete sich als Christian eine Quali gab, wonach sein schwarzfeldriger L\u00e4ufer das Brett dominierte. Allerdings lie\u00df er noch eine taktische Chance zu, die aber nicht genutzt wurde und danach wurde die K\u00f6nigsstellung erfolgreich gest\u00fcrmt. Georg Pr\u00f6bster opferte in der Er\u00f6ffnung einen Bauern, wodurch die Figuren seines Gegen\u00fcbers nicht koordiniert waren und zudem der K\u00f6nig in der Mitte verblieb. Dies nutzte Schorsch langsam aber sicher um seine Figuren in Position zu bringen und zum entscheidenden Angriff anzusetzen. Damit f\u00fchrten wir 4:3 und es lief noch die Partie von Benedikt M\u00fcnz. Diese h\u00e4tte schon lange zu Ende sein k\u00f6nnen, da eine dreifache Stellungswiederholung am Brett war, was Benedikt aber erst aufgefallen war als der Gegner am Zug war. Unmittelbar danach h\u00e4tte er die Chance gehabt entscheidend in Vorteil zu kommen, doch kurz darauf wurde er in Zeitnot in in die Defensive gedr\u00e4ngt und der gedeckte gegnerische Freibauer w\u00e4re eigentlich der Sargnagel f\u00fcr die Partie gewesen. Nach der ersten Zeitkontrolle \u00fcbersah der Gegner jedoch eine Fesselung und der Vorteil war dahin. Angesichts des Spielstands musste er nat\u00fcrlich weiterspielen und nun nahm das Drama endg\u00fcltig seinen Lauf. Jetzt war Benedikt am Dr\u00fccker, nahm dann aber einen vergifteten Bauern und b\u00fc\u00dfte die Dame ein. Mit Turm und Figur f\u00fcr die Dame und angesichts der Tatsache, dass nun beide Spieler unter f\u00fcnf Minuten waren, schien aber noch nicht aller Tage Abend. Als aber nur noch der wackere Turm gegen die Dame stand und dieser sich alsbald f\u00fcr eine zweite Dame opfern musste, hatte der Gegner eigentlich alle Klippen umschifft. Einzig Benedikts Bauer auf der vorletzten Reihe war noch ein Hindernis, das aber kurz vor der Beseitigung stand. Doch das Drama war noch nicht zu Ende: erst fasste der Gegner seinen K\u00f6nig in einer Stellung an, in der Benedikt danach einziehen konnte. Aber auch das w\u00e4re noch zu reparieren gewesen, da man mit Schach die Damen h\u00e4tte tauschen k\u00f6nnen und der schwarze Monrach in der Folge schneller am verbliebenen Bauernpaar gewesen w\u00e4re. Nachdem auch diese Gelegeneheit vor\u00fcbergezogen war und Benedikt mit seinem K\u00f6nig ins freie Feld gefl\u00fcchtet war, bot sein Gegen\u00fcber entnervt remis und wir durften uns \u00fcber gl\u00fcckliche aber sehr wichtige drei Punkte freuen. In der Tabelle liegen wir nun auf Rang vier, aber der Abstiegsplatz ist nur drei Z\u00e4hler entfernt &#8211; es muss also nachgelegt werden und warum nicht mal ausw\u00e4rts?! <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/mfr-mitte\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1512\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Kreisliga 1<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zweiten Mannschaft gelang in der siebten Runde der Kreisliga 1 der dritte Erfolg im dritten Heimkampf. Zwar gab es diesmal kein furioses 7:1, im Gegenteil: gegen den starken Tabellenzweiten SC Stein setzten wir uns knapp mit 4,5:3,5 durch. 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