{"id":10985,"date":"2019-10-13T21:02:35","date_gmt":"2019-10-13T21:02:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10985"},"modified":"2019-10-15T21:16:26","modified_gmt":"2019-10-15T21:16:26","slug":"bezirksliga-1-runde-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10985","title":{"rendered":"Bezirksliga 1 &#8211; Runde 1"},"content":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft des SK Neumarkt feierte beim ersten B1-Wettkampf seit 1997 einen 5:3 Erfolg beim Vorjahresmeister der B2a SC Heilsbronn.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/mfr\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1594\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Bezirksliga 1<\/a><\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nAm ersten Spieltag kam es gleich zum Duell gegen den Meister und Aufsteiger der B2a SC Heilsbronn, wir als Meister und Aufsteiger der B2b, also ein nachtr\u00e4gliches Duell um die Krone der Meisterschaft der 2ten Bezirksligen. Wir konnten mit dem 10.Sieg in Folge (!!) diese &#8222;inoffzielle Meisterschaft&#8220; f\u00fcr uns entscheiden und gleichzeitig einen zumindest was die Punkte betrifft gelungen Auftakt verzeichnen.<\/p>\n<p>Wenn man sich nach ca. 2,5 Stunden mal umschaute konnte man meinen heute gibts was auf die M\u00fctze: Brett 1 nicht gut, Brett 2 ganz schlecht bis schon verloren, Brett 3 nichts los, Brett 4 steht vor der Entscheidung so oder so&#8230;, die Bretter 5, 6 und 7 absolut remistr\u00e4chtig und Brett 8 ganz schlecht. Fazit nach 2,5 Stunden: da muss heute noch einiges passieren damit wenigstens noch ein Punkt rausspringt.<br \/>\nDie erste Entscheidung war an Brett 3 gefallen: Jozef und sein Gegner Thomas Horneber hatten sich nach 3 Stunden in v\u00f6llig ausgeglichener Stellung auf Remis geeinigt. Vielleicht h\u00e4tte Jozef einen andere Er\u00f6ffnung w\u00e4hlen sollen, da die gespielte eine sehr remistr\u00e4chtige ist.<br \/>\nDie n\u00e4chste Entscheidung fiel an Brett 4. Hier hatte mein Gegner Manfred M\u00fcnster erwartungsgem\u00e4ss die &#8222;Keviner\u00f6ffnung&#8220; gespielt &#8211; 1.Sc3. Ein bischen war ich nat\u00fcrlich vorbereitet darauf, nur mit dem 4.Zug, dem R\u00fcckzug auf b1 hatte ich absolut nicht gerechnet. Nun hie\u00df es am Brett die richtigen Z\u00fcge zu finden, mein Gegner spielte wie immer, alles nach vorne auf Angriff. Eigentlich dachte ich bis dahin gut zu stehen bis mir im 10. Zug mit Dc7 entging, dass sein Springer \u00fcber a3 ins Spiel kam und unangenehme Drohungen aufstellte was mich ein Tempo kostete. Er st\u00fcrmte nun mit seiner Bauernarmada am K\u00f6nigsfl\u00fcgel nach vorne, hier verbrauchte ich im 16.Zug fast meinen komplette Zeit bis auf zwei Minuten um die Folgen zu berechnen. Da ich wusste wie es allgemein ausschaute ging ich ein gewisses Risiko ein. Ich hatte gesehen, dass er mit dem richtigen Zug, 17. Le4, gutes Gegenspiel bekam, aber diesen Zug hatte er nicht mal in Betracht gezogen. So wie er es dann spielte war es mir eigentlich trotz wenig Zeit ein leichtes den Punkt einzufahren. (Spielstand 1,5 &#8211; 0,5)<br \/>\nNun fiel \u00fcberraschenderweise die n\u00e4chste Entscheidung an Brett 1, Kevin konnte sich mit seinem Gegner J\u00f6rg Planner auf ein Remis einigen. Kevin hatte in einem Sizillianer im 10. Zug den L\u00e4ufer auf f3 getauscht und musste nun mit Minusbauern in ein Endspiel abwickeln. H\u00e4tte er statt 10. Lxf3 die Dame auf d3 gezogen, h\u00e4tte er sicher besser gestanden, trotz Minusbauer, und h\u00e4tte dauerhaft leichten Vorteil gehabt. So musste er in das Endspiel abwickeln und um das Remis k\u00e4mpfen. Als sein Gegner ins Remis einwilligte war das sicher ein bisschen \u00fcberraschend, er h\u00e4tte  weiter spielen und um den Sieg k\u00e4mpfen k\u00f6nnen. (Spielstand 2-1)<br \/>\nAn Brett 8 war Wolfgang gegen seinen Gegner Peter Schiefer eigentlich ganz gut aus der Er\u00f6ffnung gekommen, im Mittelspiel verlor Woplfgang aber leider ein bisschen den Faden und sein Gegner konnte sich am Damenfl\u00fcgel einen Bauern holen. Wolfgang versuchte am K\u00f6nigsfl\u00fcgel Druck zu machen, was aber leider nicht viel brachte. Als sein Gegner zwei verbundene Freibauern auf der a und b Linie hatte, musste Wolfgang einsehen, dass ein weiterspielen nichts mehr brachte und gab seinem Gegner die Hand.<br \/>\n(Spielstand 2-2)<br \/>\nNun kommen wir zu Brett 2, der Altmeister Erich M\u00fcnster gegen den jungen Wilden Lorenz Schilay. Sein Gegner er\u00f6ffnete mit dem K\u00f6nigsgambit, wo Lorenz mit 2 d5 ein Gegengambit dagegen stellte. Nachdem ein paar Z\u00fcge sp\u00e4ter eine Stellung enstanden war, die man mit Schwarz sicher nicht gerne auf dem Brett hat, dass elektronische Gehirn sagt hier schwankend zwischen + 6 und + 10 an, also fast schon eine Stellung zum wegschmeissen. Wenn der Wei\u00dfe die richtigen Z\u00fcge gespielt h\u00e4tte, w\u00e4re es sicher bald erledigt gewesen, aber nun kennen wir ja unseren &#8222;Jungen Wilden&#8220;, je schlechter die Stellung, umso erfindungsreicher wird er. Nachdem einige Zeit und Z\u00fcge vergangen waren, schaute es schon ein bisschen freundlicher aus: Lorenz hatte schon seit einiger Zeit nur wenig Bedenkzeit, aber auch bei seinem Gegner wurde es allm\u00e4hlich mit der Zeit eng. Er vergass ab und zu die Uhr zu dr\u00fccken, als er dann auch noch seine selbst hingestellte Trinkflasche beschimpfte, die ihm den Blick auf die Uhr verstellte und gleichzeitg sich die Stellung immer mehr zu Gunsten eines Remis n\u00e4herte, stieg die Hoffnung von uns. Tats\u00e4chlich einige Z\u00fcge sp\u00e4ter war es soweit: Remis!! Was lernen wir wieder mal daraus, je schlechter die Stellung, desto mehr tritt der LORENZEFFEKT ein. (2,5 &#8211; 2,5)<br \/>\nAn Brett 7 musste unser ein Jahr pausierender &#8222;b\u00e4rtiger Theaterspieler&#8220; Matthias Bothe, nun wieder glattrasiert :-), gegen Dieter Lunz nach einer sehr ausgeglichenen Er\u00f6ffnung versuchen was rauszuholen. Nachdem sein Gegner im Mittelspiel eine Qualit\u00e4t gegeben hatte, konnte Matthias den Vorteil ausbauen und sich zwei Freibauern auf der a und h Linie machen. In souver\u00e4ner Art und Weise konnte er seinen Gegner aufzeigen wie man diese zum Sieg f\u00fchrt und holte den ganzen Punkt! (3,5 &#8211; 2,5)<br \/>\nNun fiel auch einen Entscheidung an Brett 6: Andi konnte in der Er\u00f6ffnung nichts gegen seinen Gegner Jan Wiedemann rausholen, die Partie pl\u00e4tscherte auch im Mittelspiel ohne einen Vorteil f\u00fcr einen der beiden so dahin. Nachdem bis auf einen Turm und je sechs Bauern alles abgetauscht wurde, konnte Andi seinen Gegner einen Bauern abluchsen. Als Jan Wiedemann nun auch noch nicht ganz genaue Z\u00fcge machte, schaffte es Andi ihn zum Tausch der T\u00fcrme zu zwingen, beziehungsweise h\u00e4tte es ihm noch einen Bauern gekostet. Nach dem Tausch war es f\u00fcr Andi ein leichtes mit von ihm gewohnter Sicherheit das nach Hause zu bringen.<br \/>\n4,5 &#8211; 2,5 &#8211; es war vollbracht, der Sieg war gesichert.<br \/>\nAn Brett 5 hatte es Martin mit Udo R\u00f6schinger zu tun, aus einem Abtauschfranzosen war wie halt meist in der Er\u00f6ffnung, eine Stellung entstanden wo es sehr schwer ist f\u00fcr beide irgend einen Vorteil zu erreichen. Martin schaffte es jedoch im Mittelspiel mit einem kleinen Trick seinen Gegner einen Bauern abzunehmen. Nun versuchte er alle Schwerfiguren zu tauschen, was er auch schaffte. Es war ein Endspiel enstanden mit je zwei Springern und 5 gegen 4 Bauern. Martin knetete seinen Gegner und lehnte das Remisangebot ab. Nach weiteren Versuchen und f\u00fcnf Stunden Spielzeit nahm Martin dann doch das Remisangebot seines Gegners an. Es war auch sehr schwer einen Gewinnweg zu finden, zwischendurch gab es einmal eine M\u00f6glichkeit dies vielleicht zu schaffen, aber alles muss ja am Brett gefunden werden und so war das Remis bei dem Spielstand ok.<\/p>\n<p>ENDSTAND 5-3, damit kann man heute sehr zufrieden sein!<\/p>\n<p>Danach noch kleiner Umtrunk mit Pizza in der Osteria in Neumarkt, Matthias Bothe \u00fcbernahm die Getr\u00e4nke da er wieder mal \ud83d\ude42 zu sp\u00e4t kam, danke!<\/p>\n<p>(Erwin Hirn)<\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft des SK Neumarkt feierte beim ersten B1-Wettkampf seit 1997 einen 5:3 Erfolg beim Vorjahresmeister der B2a SC Heilsbronn. 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