{"id":10994,"date":"2019-10-18T20:10:28","date_gmt":"2019-10-18T20:10:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10994"},"modified":"2019-10-20T21:10:10","modified_gmt":"2019-10-20T21:10:10","slug":"kreisliga-1-runde-1-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=10994","title":{"rendered":"Kreisliga 1 \u2013 Runde 1"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_NM2_R1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_NM2_R1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-10995\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_NM2_R1-300x225.jpg 300w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191018_NM2_R1.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die zweite Mannschaft ist mit einem unerwartet hohen 6:2 Erfolg bei SW N\u00fcrnberg S\u00fcd 5 in die Kreisliga 1 gestartet und \u00fcbernahm damit gleich die Tabellenf\u00fchrung. Nichsdestotrotz war es der erwartet spannende Wettkampf, trafen doch die beiden nominell st\u00e4rksten Teams des ersten Spieltags aufeinander. Die S\u00fcder mussten auf einen Stammspieler verzichten, so dass wir auf Brett 8 gute 100 Punkte mehr auf die Waage brachten, ansonsten differierte die DWZ teils im einstelligen Bereich. F\u00fcr die fr\u00fche F\u00fchrung sorgte Timon G\u00f6tz bei seinem Premiereneinsatz als Stammspieler der Zweiten, nachdem seinem Gegen\u00fcber ein \u00dcberseher unterlaufen war und er nach einer Schlagvariante eine Figur weniger auf dem Brett hatte. Dabei hatte Timon zwischenzeitlich seine Springer auf a1 und a8 stehen &#8211; ein sch\u00f6nes Bild. Doch trotz des schnellen 1:0 musste man sich angesichts der Entwicklungen auf den anderen Brettern eher Sorgen machen, stand man doch auf zwei Brettern schlechter und nirgends besser. Georg Pr\u00f6bster stand etwas defensiv und sein Befreiungsschlag mittels f5 schien riskant, doch aus heiterem Himmel wurde ein Sieg auf seinem Formular vermerkt. Sein Gegner hatte den Angriff auf seine Dame mit einem Zwischenzug beantwortet, als aber Georg seine Dame mit Tempo wegzog, deckte der Kontrahent seinen angegriffenen Turm nicht mit der Dame und somit war diese weg. Christian Junker hatte im Mittelspiel einen Bauern eingeb\u00fc\u00dft, daf\u00fcr aber aktive Figuren. Einzig sein deutlicher R\u00fcckstand was die Bedenkzeit betraf, verursachte noch Sorgenfalten. Aber Christian kam just in time \u00fcber die 40 Z\u00fcge, hatte inzwischen den Bauern zur\u00fcckerobert und im Turmendspiel gab es f\u00fcr keinen mehr die M\u00f6glichkeit auf Sieg zu spielen. Bei Franz Xaver Beer wurde viel getauscht bis nur noch Dame und Turm sowie je f\u00fcnf Bauern bei symmetrischer Bauernstruktur auf dem Brett waren. Er lehnte ein Remisgebot ab, da er etwas aktiver stand und setzte Nadelstiche. Tats\u00e4chlich gelang es ihm die gegnerische Dame von der Diagonalen abzulenken und kam mit Turmtausch auf die Grundreihe. Nun h\u00e4tte er die Damen tauschen k\u00f6nnen, wonach das Bauernendspiel dank Reservetempi gewonnen gewesen w\u00e4re. Er schlug aber den a-Bauern und setzte auf den entfernten Freibauern. Der Pferdefu\u00df dabei war jedoch, dass die gegnerische Dame nun aktiv wurde und als sie hinter die wei\u00dfen Reihen gelangte, fiel der h3 und auf einmal war der schwarze Bauer auf h4 der gef\u00e4hrlichere Freibauer. Das Endspiel ist vermutlich f\u00fcr Schwarz gewonnen, aber der Punkt wurde geteilt. Thomas Hummel hatte im Mittelspiel zwei Mehrbauern, aber sein K\u00f6nig war noch in der Mitte. Sein Gegen\u00fcber hatte aber viel Bedenkzeit verbraucht, fand keinen Weg durch die Verteidigung und b\u00fc\u00dfte in starker Zeitnot einen Turm ein. Den Mannschaftssieg stellte dann Eva Schilay bei ihrem ersten Einsatz als Stammspielerin der Zweiten sicher. Allerdings war sie schon in der Er\u00f6ffnung in eine schwierige Stellung geraten und musste einen Bauern abgeben. In der Folge war es schwer einen vern\u00fcnftigen Plan zu finden, da sie zudem an Raummangel litt und somit auch nicht ohne weiteres den gegnerischen Monarchen am Damenfl\u00fcgel angreifen konnte. Eva gelang es dennoch Linien zu \u00f6ffnen, aber beim Versuch den Bauern zur\u00fcckzueroben ging eine Quali verloren. Beide Spieler hatten auch nicht mehr allzu viel Zeit auf der Uhr und prompt b\u00fc\u00dfte der Gegner den Zentrumsbauern ein und akzeptierte das mit dem Schlag verbundene Remisgebot. Tats\u00e4chlich ist trotz Mehr-Quali die Stellung auf einmal alles andere als einfach f\u00fcr Wei\u00df, denn pl\u00f6tzlich sind die schwarzen Figuren aktiv und der K\u00f6nig steht unsicher, so dass die Engine schon Ausgleich anzeigt. Zeitnot spielte auch an den beiden Spitzenbrettern eine gro\u00dfe Rolle und hier kippten die Partien zu unseren Gunsten. Denn nachdem Matthias Birkner und Sebastian M\u00f6sl zwischenzeitlich schon mehr oder weiger glatt auf Verlust gestanden waren, stellte sich die Lage nach Zug 40 ganz anders da. Matthias hatte im Mittelspiel etwas zu viel riskiert, die Engine sagt zu seinem Bauer und Quali-Opfer um den Fianchetto-L\u00e4ufer vom Brett zu bekommen schlichtweg &#8222;funktioniert nicht&#8220;. Der Mensch sieht das erwartungsgem\u00e4\u00df etwas anders und so wurde die Quali schon mal verweigert. Trotzdem waren kurz vor Zug 40 die Felle am davonschwimmen, aber als der Gegner einen taktischen Schlag \u00fcbersehen hatte, kam Matthias mit gleichem Material aber deutlich aktiveren Figuren \u00fcber die 40. Daher gewann er in der Folge auch zwei Bauern, musste mit Damen am Brett aber noch vor taktischen Fallen auf der Hut sein. Dies gelang ihm trotz ablaufender Zeit und mit 28 Sekunden auf der Uhr war das Matt nicht mehr zu verhindern. Sebastian hatte im Vorstandsduell derweil die Rochade hinausgez\u00f6gert, woraufhin der Gegner am K\u00f6nigsfl\u00fcgel aktiv wurde. Eigentlich hatte Sebastian f4 ausgeschlossen, aber als es am Brett war, fand er keine Widerlegung. Die \u00d6ffnung der f-Linie war nat\u00fcrlich gar nicht in seinem Sinne und er rochierte notgedrungen auf die andere Seite, was aber seinen Springer auf a8 kalt stellte. Zudem war nun Linien\u00f6ffnung nur noch eine Frage der Zeit und gerade davon hatte er auch noch 30 Minuten weniger auf der Uhr. Also schmiss er ein paar Leuchtkerzen am K\u00f6nigsfl\u00fcgel und erh\u00f6hte das Zugtempo. Tats\u00e4chlich machte sich der Kontrahent doch ein paar Gedanken \u00fcber die halboffene g-Linie und verbrauchte das Zeitpolster. Trotzdem war die Stellung objektiv hin\u00fcber, aber mit 5 gegen 3 Minuten ab Zug 30 wurde es hektisch. Beide fanden logischerweise nicht die besten Z\u00fcge und als Zug 40 erreicht war, hatte Sebastian zwei Bauern mehr auf dem Brett. Trivial war die Sache im Turm+Springerendspiel zwar nicht, aber er w\u00e4hlte eigentlich den richtigen Plan und brachte seinen h-Bauern bis auf die zweite Reihe. Allerdings hatte Wei\u00df auch noch Umwandlungsideen am anderen Fl\u00fcgel und K\u00f6nig sowie Springer von Sebastian standen bescheiden. Daher entschied er sich mit weniger als f\u00fcnf Minuten auf der Uhr die Z\u00fcge zu wiederholen, ehe er die Partie nochmal in die Tonne treten w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich zeigt die Engine schonungslos den einfachen Gewinnweg, den er sogar gesehen hatte, aber nach fast f\u00fcnf Stunden war die Schachblindheit dann doch wieder gr\u00f6\u00dfer. Am Ende stand ein 6:2 Erfolg f\u00fcr uns zu Buche, bei dem wir aber auch das notwendige Gl\u00fcck hatten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/mfr-mitte\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1718\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Kreisliga 1<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zweite Mannschaft ist mit einem unerwartet hohen 6:2 Erfolg bei SW N\u00fcrnberg S\u00fcd 5 in die Kreisliga 1 gestartet und \u00fcbernahm damit gleich die Tabellenf\u00fchrung. 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