{"id":11028,"date":"2019-11-03T19:41:30","date_gmt":"2019-11-03T19:41:30","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=11028"},"modified":"2019-11-03T22:21:53","modified_gmt":"2019-11-03T22:21:53","slug":"kjem-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=11028","title":{"rendered":"KJEM 2019"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191103_KJEM2019-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11041\" src=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191103_KJEM2019-5-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191103_KJEM2019-5-300x225.jpg 300w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/20191103_KJEM2019-5.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Bei den Kreis-Jugendeinzelmeisterschaften in N\u00fcrnberg waren diesmal leider nur f\u00fcnf Neumarkter am Start und zum ersten Mal seit 2012 konnten wir keinen Titel an Land ziehen. Die besten Chancen hatte Maria Schilay in der U16, aber eine Niederlage in der letzten Runde bedeutete Rang zwei. Eine weitere Vize-Meisterschaft gab es durch Vinzenz Schilay in der U12 und auch Josef Franke stand als Dritter der U16 auf dem Podest. Leonhard Franke kam deutlich unter Wert auf Platz sechs in der U12, w\u00e4hrend Christoph Reger in der U14 Neunter wurde.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nZum Auftakt gab es in der U12 zwei Siege von Vinzenz Schilay und Leonhard Franke, die jeweils fr\u00fch Material gewannen. In der U14 stand Christoph Reger im Mittelspiel ein bisschen schlechter, nachdem sein Gegen\u00fcber die c-Linie ge\u00f6ffnet und einen Turm nach c2 gebracht hatte. Danach konnte Christoph einen Bauern gewinnen, verpasste aber die Vorentscheidung und letztlich beendete der zweite ung\u00fcltige Zug des Gegners die Partie, wobei Christoph mit zwei Mehrbauern auch so gute Chancen auf den ganzen Punkt hatte. Maria Schilay und Josef Franke traten in der U16\/18 an. Maria hatte im Leichtfigurenendspiel leichten Vorteil, doch die Partie kam nie wirklich aus dem Gleichgewicht und so war nach knapp 3 1\/2 Stunden Remis das folgerichtige Resultat. Josef geriet in eine schwierige Stellung und das mit nur noch wenigen Minuten auf der Uhr. Er go\u00df mit einem Quali-Opfer zus\u00e4tzliches \u00d6l ins Feuer und trieb damit den gegnerischen K\u00f6nig ins Freie. Leider verpasste er kurz vor der ersten Zeitkontrolle den finalen Schlag und er musste nach dem Damentausch ein schwieriges Endspiel mit Minus-Quali und gegnerischem Freibauern verteidigen. Auch sein Gegner lie\u00df eine gute M\u00f6glichkeit aus und da Josef eine 3:1 Majorit\u00e4t am Damenfl\u00fcgel auf der Habenseite hatte, war das Remis zum Greifen nach. Als er jedoch unn\u00f6tigerweise seine Bauernkette sprengte, w\u00e4re die Partie doch noch in die Binsen gegangen, aber sein Gegen\u00fcber vers\u00e4umte es Josefs L\u00e4ufer von der Verteidigungsdiagonalen fernzuhalten und so rettete sich Josef nach fast vier Stunden ins Remis.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen trafen Vinzenz und Leonhard aufeinander und auf ihrem Brett brach das Chaos aus, so dass Beide nicht immer die beste Fortsetzung fanden. Als sich der Rauch verzogen hatte, konnte Vinzenz zwei Figuren f\u00fcr Turm und Bauer in die Waagschale werfen. Allerdings nannte er gleich vier isolierte Bauern sein Eigen, wohingegen Leonhard zwei gesunde Bauerninsel hatte. Beim naheliegenden Versuch die T\u00fcrme auf die zweite Reihe zu bringen, konnte Vinzenz einen Turm einsperren, so dass Leonhard die Quali geben musste, wonach sich Vinzenz die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lie\u00df. In der dritten Runde gewann Vinzenz fr\u00fch eine Figur per Bauerngabel und traf danach auf den punktgleichen Setzlistenersten Arne Deschler (SC Noris Tarrasch N\u00fcrnberg), gegen den er zuletzt immer wieder den K\u00fcrzeren gezogen hatte. Vinzenz kam gut aus der Er\u00f6ffnung, setzte aber nicht energisch genug nach, musste die Damen tauschen und verlor einen Bauern. Mit dem reduzierten Material wog seine schlechtere Bauernstruktur noch schwerer und letztlich ging ein zweiter Bauer \u00fcber Bord. Leonhard wurde in Runde drei bei heterogenen Rochaden mit einem Figurenopfer konfrontiert und nach einem ungenauen Zug geriet er gewaltig ins Schwimmen. Aber Dame und K\u00f6nig auf derselben Diagonalen wurden seinem Kontrahenten zum Verh\u00e4ngis und die Partie war gekippt. In der n\u00e4chsten Runde wagte sich Leonhard mit seinem Springer zu weit hinter die gegnerischen Reihen und musste ihn f\u00fcr zwei Figuren geben. Doch auch sein Gegen\u00fcber b\u00fc\u00dfte wenig sp\u00e4ter eine Figur ein und pl\u00f6tzlich hatte Leonhard einen Bauern mehr auf dem Brett. Allerdings hing er in einer l\u00e4stigen Fesselung auf der Grundreihe. Leider fand Leonhard nicht das richtige Mittel dagegen und so ging entscheidendes Material verloren. Christoph bekam es in der Vormittagsrunde mit dem Setzlistenersten Quang Bach Duong (SK N\u00fcrnberg 1911) zu tun und sackte ausgangs der Er\u00f6ffnung einen Bauern ein. Da er aber noch nicht rochiert hatte, w\u00e4re diese Vorgehensweise nur mit einem folgenden Figurenopfer f\u00fcr zwei weitere Bauern gerechtfertigt gewesen. So musste er bald eine Figur ohne Kompensation abgeben und der Favorit nutzte diesen Vorteil zielsicher aus. In der folgenden Partie \u00fcbersah Christoph in einer Schlagvariante einen wichtigen Zwischenzug, der die Stellung im Gleichgewicht gehalten h\u00e4tte. So wurde sein K\u00f6nig \u00fcber das ganze Feld gejagt, doch als einmal kein Schach geboten wurde, konnte er die Dame schlagen und kam zu einem gl\u00fccklichen Sieg. Josef hatte einen spielfreien Vormittag, w\u00e4hrend Maria ausgangs der Er\u00f6ffnung den falschen Plan verfolgte und dadurch in einer gedr\u00fcckten Stellung gelandet war. Dies nutzte der Gegner zum L\u00e4uferopfer auf h7, was Maria aber nicht annahm, da sie die resultierende Position mit zwei Figuren f\u00fcr Turm und zwei Bauern als schlecht f\u00fcr sie bewertete. Objektiv war die Sachlage mit dem Minusbauern deutlich schlimmer, aber eine Fesselung brachte ihr den Bauern zur\u00fcck und mit offenem Zentrum war nun sie es die deutlich aktiver stand. Ein ungenauer Damenzug erm\u00f6glichte es dem Kontrahenten jedoch viel Material zu tauschen und der Vorteil verflachte ins Remis. Am Nachmittag stand das n\u00e4chste Vereinsduell auf dem Programm, doch nachdem Josef im Bestreben mit der besseren Bauernstruktur weiterzuspielen Maria die b-Linie \u00f6ffnete, kostete eine Fesslung auf der Grundreihe entscheidendes Material und die Partie war schnell zu Ende.<br \/>\nTurniertag drei begann mit einer spannenden Partie zwischen Leonhard und Arne. Letzterer spielte auf Angriff und konnte auch einen Bauern gewinnen, aber mit drei Schwerfiguren auf dem Brett befand sich die Stellug im dynamischen Gleichgewicht. Doch ab Zug 28 begann die Phase, die den interessierten Beobachter vor einige R\u00e4tsel stellte. Zuerst b\u00fc\u00dfte Leonhard erstazlos einen Turm ein, nachdem er die Deckungsfigur weggezogen hatte. Doch nur einen Zug sp\u00e4ter \u00fcbersah Arne in einer Schlagvarainte einen Zwischenzug, der auch ihn einen Turm kostete. Dies war allerdings verkraftbar, denn das resultierende Bauernendspiel war f\u00fcr ihn gewonnen. Doch dann kam die Wende im dritten Akt: Arne lie\u00df einen Bauerndurchbruch zu und aus dem Nichts wandelte Leonhard zuerst um. Nun hatte er zwar noch einen Bauern weniger, aber das erste Schach, weshalb er nun wieder sehr gute Remischancen hatte. Schnell bekam Leonhard den Freibauern, aber dies erwies sich als Boomerang, denn so kam Arne aus seiner passiven Position und nachdem er auch die Damen vom Brett bekam war die Sache gegessen. Vinzenz machte derweil im Verfolgerduell einen riesigen Schritt Richtung Platz zwei. Er stand im Mittelspiel zun\u00e4chst etwas besser, verlor dann aber einen Bauern. Er griff auf den wei\u00dfen Feldern am K\u00f6nigsfl\u00fcgel an und als sein Kontrahent die K\u00f6nigsstellung schw\u00e4chte gewann er eine Figur. In der sechsten Runde gelang es Vinzenz die gegnerische Dame zu fangen und zum Abschluss kam er zu einem schnellen Mattangriff. Damit ist seine beeindruckende Erfolgsserie &#8211; bei seinen bisherigen vier Teilnahmen hatte er immer den Titel geholt &#8211; zwar gerissen ist, aber mit der Vize-Meisterschaft kann er ebenfalls sehr zufrieden sein. Leonhard gestaltete die sechste Runde siegreich und war auch in Runde sieben mit Quali und zwei Bauern mehr auf Kurs, ehe ein Blackout die Partie kostete und er mit drei Punkten als Sechster unter Wert geschlagen wurde. Christoph war in der Vormittagsrunde in der Er\u00f6ffnung im Experimentier-Modus unterwegs, was sich nicht bew\u00e4hrte: Schw\u00e4chen auf den wei\u00dfen Feldern und ein unrochierter K\u00f6nig ergaben eine nicht zu haltende Stellung. Daf\u00fcr kam er in der letzten Partie im Mittelspiel mit aktivem Figurenspiel in eine sehr gute Position. Einen Mehrbauern hatte er schon auf der Habenseite und weiterer Materialgewinn stand in Aussicht. Doch sein Gegen\u00fcber hatte noch ein feines Motiv ersp\u00e4ht und nach einem Quali-Opfer gab es f\u00fcr Christophs eingesperrten K\u00f6nig kein Entkommen vor den Springersch\u00e4chern. Somit beedente er das Turnier auf Rang neun, mit dem m\u00f6glichen halben Z\u00e4hler mehr, w\u00e4re es der f\u00fcnfte Platz gewesen. Josef nahm den Fehdehandschuh auf und es kam eine scharfe Variante aufs Brett. Er hatte einen Mehrbauern, sein Kontrahent pochte auf das L\u00e4uferpaar. Damit schuf er sich einen Freibauern, der ausreichend Kompensation im Endspiel bot, da Josef seine Figuren zur Blockade brauchte und der Punkt wurde geteilt. Am Nachmittag verpasste es Josef im Turmendspiel fr\u00fcher aktiv zu spielen. Als er sich dann doch entschloss einen Bauern zu geben, um seinen Turm zu aktivieren, hatte er schon wertvolle Zeit verschenkt. Noch w\u00e4re nicht aller Tage Abend gewesen, aber Josef lief mit seienm K\u00f6nig ins Matt. Maria hatte nach einem freien Vormittag den Turniersieg in der eigenen Hand. Aber sie w\u00e4hlte in der Er\u00f6ffnung den falschen Plan und musste zwei Bauern geben um gr\u00f6\u00dferen Schaden zu vermeiden. Dieser kam dann doch noch und so konnte sich ihr Gegen\u00fcber sogar noch den Luxus eines Figurenverlusts erlauben, da die drei Mehrbauern im Endspiel immer noch mehr als ausreichend waren. Damit blieb Maria der Titel in der U16 verwehrt, den sie 2015 in der U12 und 2017 in der U14 geholt hatte und sie wurde als Gesamtdritte Zweite in der U16 vor Josef. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Kreis_EM_Mfr.-Mitte_U12_2019-Fort-R7.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Endstand U12<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Kreis_EM_Mfr.-Mitte_U14_2019-Fort-R5.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Endstand U14<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Kreis_EM_Mfr.-Mitte_U16_U18_2019-Fort-R5-1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Endstand U16\/18<\/a><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: 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