{"id":1136,"date":"2011-11-11T19:33:27","date_gmt":"2011-11-11T19:33:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=1136"},"modified":"2022-08-03T21:19:12","modified_gmt":"2022-08-03T21:19:12","slug":"schach-international-mannschaftseuropameisterschaften-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=1136","title":{"rendered":"MannschaftsEM 2011 &#8211; Deutschland holt sensationell Gold!"},"content":{"rendered":"<p>Eintrag in die Geschichtsb\u00fccher: 11.11.2011, 17:17h  &#8211; Jan Gustafsson sichert mit einem klugen Qualiopfer das fehlende Remis zum 2,5:1,5 Sieg gegen Armenien (zuvor hatte Georg Meier Movsesian sehenswert niedergerungen) womit Deutschland sensationell Mannschaftseuropameister wird.<br \/>\nEin \u00fcberragendes Turnier des deutschen Quintetts fand damit seine Kr\u00f6nung in einem nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen Erfolg. Mannschaftliche Geschlossenheit, Kampfgeist und nicht zuletzt die Verpflichtung von Rustam Kasimdschanow als Er\u00f6ffnungstrainer sorgten f\u00fcr einen Lauf, der nur kurz vom 1:3 gegen Bulgarien unterbrochen wurde. Danach gab es vier Siege en suite und wer in den letzten beiden Runden Aserbaidschan und Armenien schl\u00e4gt steht zu recht ganz oben. Silber ging an Aserbaidschan, Bronze an Ungarn (die man \u00fcbrigens ebenfalls 2,5:1,5 geschlagen hatte) wohingegen f\u00fcr Armenien &#8222;nur&#8220; Rang vier blieb vor den entt\u00e4uschenden Russen. <\/p>\n<p><strong>Endstand:<\/strong><br \/>\n1\t10\tGermany\t7\t1\t1\t15\t22.5\t183.0\t154.50\t142.0<br \/>\n2\t3\tAzerbaijan\t6\t2\t1\t14\t23.0\t181.5\t139.75\t140.5<br \/>\n3\t5\tHungary\t5\t3\t1\t13\t23.0\t167.5\t117.25\t128.0<br \/>\n4\t4\tArmenia\t6\t1\t2\t13\t22.5\t172.0\t117.25\t132.5<br \/>\n5\t1\tRussia\tRUS\t6\t1\t2\t13\t21.5\t174.5\t123.50\t134.0<\/p>\n<p><strong>Einzelbilanz:<\/strong><br \/>\nGM\tNaiditsch Arkadij\t2712\t5.0\t8\t2699\t2794<br \/>\nGM\tMeier Georg\t\t2659\t5.5\t9\t2678\t2758<br \/>\nGM\tFridman Daniel\t2661\t4.5\t8\t2649\t2692<br \/>\nGM\tGustafsson Jan\t2633\t4.5\t7\t2630\t2732<br \/>\nGM\tBuhmann Rainer\t2612\t3.0\t4\t2524\t2717<\/p>\n<p>Die Damen fielen durch ein abschlie\u00dfendes 2:2 gegen Israel um einen Platz nach hinten und beenden das Turnier auf einem soliden achten Platz. Leider wurde einmal mehr Sarah Hoolt zur tragischen Figur, da ihr erneut in gewonnener Stellung kurz vor Ende ein grober Schnitzer unterlief. Allgemein dr\u00e4ngt sich der Eindruck auf, dass die Herren in der Mannschaft \u00fcber sich hinaus wachsen, was den Damen &#8211; aus welchen Gr\u00fcnden auch immer &#8211; nicht gelingen mag. Einzig Melanie Ohme spielte mit \u00fcberragenden 6,5\/8 deutlich \u00fcber ihrer Zahl.<\/p>\n<p><strong>Endstand:<\/strong><br \/>\n1\t1\tRussia\t\t8\t1\t0\t17\t25.5\t177.0\t165.50\t137.5<br \/>\n2\t5\tPoland\t\t6\t2\t1\t14\t23.0\t178.0\t133.25\t138.5<br \/>\n3\t3\tGeorgia\t7\t0\t2\t14\t22.5\t181.0\t134.00\t139.0<br \/>\n4\t2\tUkraine\t6\t0\t3\t12\t21.5\t180.0\t110.50\t138.0<br \/>\n5\t12\tFrance\t\t6\t0\t3\t12\t21.0\t172.5\t107.50\t133.5<br \/>\n8\t7\tGermany\t4\t2\t3\t10\t20.5\t161.5\t86.50\t125.5<\/p>\n<p><strong>Einzelbilanz:<\/strong><br \/>\nIM\tPaehtz Elisabeth\t2457\t3.5\t7\t2428\t2428<br \/>\nWGM\tMichna Marta\t2382\t5.5\t9\t2302\t2382<br \/>\nWIM\tOhme Melanie\t2361\t6.5\t8\t2270\t2521<br \/>\nWGM\tLevushkina Elena\t2307\t3.0\t5\t2268\t2340<br \/>\nWIM\tHoolt Sarah\t\t2286\t2.0\t7\t2216\t2058<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nVom 3.-11. November finden im griechischen Porto Carras die Mannschaftseuropameisterschaften statt. Nach den Querelen rund um die Spitzenspieler im Vorjahr, schickt der DSB wieder sein A-Team ins Rennen. Die Herren sind an #10 gesetzt und die Damen an #7.<\/p>\n<p>Und nach vier Runden liegt Deutschland \u00fcberraschend in F\u00fchrung, da man nach dem stark en 2,5:1,5 \u00fcber Ungarn in der vierten Runde die #2 Ukraine sensationell mit 3,5:0,5 bezwingen konnte!<\/p>\n<p>Update: Nach der 1:3 Niederlage gegen Bulgarien k\u00e4mpfte sich das deutsche Team mit Siegen \u00fcber Italien und Rum\u00e4nien wieder an die Spitze heran. Und heute gelang ein sensationeller 2,5:1,5 Triumph gegen den bis dato ungeschlagenen Titelverteidiger Aserbaidschan (Naiditsch sorgte f\u00fcr den Bigpoint gegen Radjabov). Damit liegt Deutschland vor der letzten Runde punktgleich mit Armenien an der Spitze und wie es sich geh\u00f6rt treffen die beiden F\u00fchrenden in der letzten Runde aufeinander. Das deutsche Team spielt bislang \u00fcberragend (Leistung im Schnitt fast 80 Punkte \u00fcber den Zahlen) und musste nur zwei Einzelniederlagen (jeweils gegen Bulgarien) hinnehmen. Gegen die traditionell starken Armenier (immerhin Sieger bei der Schacholympiade 2008 in Dresden) wird es morgen nochmal schwer, aber selbst bei einer Niederlage wird es schlechtestenfalls Rang f\u00fcnf was ebenfalls ein Superergebnis darstellen w\u00fcrde. <\/p>\n<p>Bei den Damen l\u00e4uft es wie schon bei den letzten Turnieren nicht richtig rund. Sechs Niederlagen an Brett 4 sind zu viel &#8211; dennoch liegt man derzeit mit Rang sieben auf dem Setzlistenplatz und k\u00f6nnte morgen gegen Israel noch zwei Pl\u00e4tze nach vorne r\u00fccken.<\/p>\n<p>Mehr Infos und die Live-\u00dcbertragung der Partien gibt es auf der <a href=\"http:\/\/euro2011.chessdom.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Turnierseite<\/a>.<\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eintrag in die Geschichtsb\u00fccher: 11.11.2011, 17:17h &#8211; Jan Gustafsson sichert mit einem klugen Qualiopfer das fehlende Remis zum 2,5:1,5 Sieg gegen Armenien (zuvor hatte Georg Meier Movsesian sehenswert niedergerungen) womit Deutschland sensationell Mannschaftseuropameister wird. 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