{"id":11360,"date":"2020-03-08T21:45:41","date_gmt":"2020-03-08T21:45:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=11360"},"modified":"2020-03-09T22:01:29","modified_gmt":"2020-03-09T22:01:29","slug":"bezirksliga-1-runde-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=11360","title":{"rendered":"Bezirksliga 1 \u2013 Runde 7"},"content":{"rendered":"<p>Spitzenkampf gegen Herzogenaurach verloren<\/p>\n<p>Heute sollte die Entscheidung um die Meisterschaft entschieden werden und es ging schon mal &#8222;gut&#8220; los, der Schreiber dieses Berichtes sa\u00df gem\u00fctlich vor seinem Laptop und schl\u00fcrfte seinen Cappuchino, in aller Ruhe als das Handy schellte. Am Telefon der MF Wofgang Brunner und fragte ob ich schon unterwegs bin, erst da bemerkte ich dass ich mich um 1 Stunde vertan hatte. Also fertig machen und mit 20 Minuten Versp\u00e4tung fuhren wir los, angekommen und keiner wusste so recht wo denn das Spiellokal ist, bis aus dem Fenster einer der Spieler von Herzogenaurach uns winkte und erkl\u00e4rte wo der Eingang ist. Guter Start in den Tag \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Nun zum Wettkampf Herzogenaurach II gegen Neumarkt I, Herzogenaurach mit 12-0 Punkten gestartet und im Schnitt ca. 70 DWZ Punkten mehr als wir, war nat\u00fcrlich der klare Favorit, Neumarkt mit 10-2 Punkten und  5,5 Brettpunkten weniger musste gewinnen um noch eine Chance zu haben. Beide Manschaften traten jeweils mit einem &#8222;Ersatzspieler&#8220; an.<br \/>\nNach ca. 2 Stunden gab es tats\u00e4chlich schon die erste Entscheidung. An Brett 2 hatte Lorenz Schilay in einem Spanier mit den schwarzen Steinen seinen Gegner Alexander Steinm\u00fcller mit einer sicherlich eher seltenen Variante mit Figurenopfer \u00fcberrascht, als sein Gegner nach ca. 12 Z\u00fcgen auch noch einen schlechten Zug machte, war es f\u00fcr Lorenz eine Sache der Technik die Partie sicher nach Hause zu bringen und somit 1-0 f\u00fcr Neumarkt, das war wieder mal eine Partie von Lorenz so wie wir ihn kennen!<br \/>\nLeider sollte der Vorsprung nicht lange halten, Martin Simon hatte es in einem Skandinavier mit Bagrat Ter-Akopyan zu tun. Man muss sagen Martin kam nie zu seinem Spiel, er spielte sehr defensiv und nach 15 Z\u00fcgen sah es schon sehr d\u00fcster aus. Es dauerte auch nicht mehr lange und nach weiteren sieben Z\u00fcgen schmi\u00df Martin das Handtuch, 1-1.<br \/>\nKurz darauf einigte sich an Brett 3 Jozef Smyk mit den wei\u00dfen Steinen gegen Ivica Saric auf ein Remis. Nach 24 Z\u00fcgen war eine Stellung entstanden, die man sicher von beiden Seiten aus noch weiter h\u00e4tte spielen k\u00f6nnen. Jozef hatte noch nicht mitgekriegt, dass Martin seine Partie bereits aufgegeben hatte und dachte bei einem Spielstand von 1-0 und einem so erfahrenen und DWZ-starken Spieler wie Ivica kann man das Remis durchaus als Erfolg verbuchen, somit 1,5 &#8211; 1,5.<br \/>\nDer n\u00e4chste Nackenschlag lie\u00df aber nicht lange auf sich warten: an Brett 6 hatte es Andreas Niebler mit den schwarzen Steinen mit dem Topscorer der Liga zu tun, Csaba Seregelyes. Andreas kam eigentlich ganz gut aus der Er\u00f6ffnung, er hatte zwar den Isolani auf der d-Linie und sein Gegner \u00fcbte darauf auch Druck aus, aber bis zum ca. 25.Zug ging das auch ganz gut. Sein Gegner machte nun richtig Druck und als Andreas fehlgiff war es schnell aus. Mit dem 28.Zug seinens Gegners kostete es eine Figur und somit gab Andy die Partie auf &#8211; 2-5-1,5 f\u00fcr Herzogenaurach.<br \/>\nUnser Mannschaftsf\u00fchrer Wolfgang Brunner hatte mit Wei\u00df sicher auch einen sehr starken Gegner mit Martin Glitz. Ich denke auch hier kann man das gleiche wie an Brett 3 schreiben: aus der Er\u00f6ffnung gut herausgekommen und nach 30 Z\u00fcgen entstand eine Stellung die ziemlich ausgeglichen und geschlossen war. F\u00fcr beide Spieler kann man sagen, dass ein weiterspielen sicher noch gut m\u00f6glich w\u00e4re, aber die Spieler einigten sich auf ein Remis und somit der Spielstand 3-2 f\u00fcr Herzogenaurach.<br \/>\nNun zu dem Spieler der die Zeitverz\u00f6gerung verursacht hatte, Erwin Hirn. Ich spielte mit den schwarzen Steinen gegen Helmar Bock, hatte das Budapester Gambit vorbereitet und so kam es auch. Mein Gegner hatte es anscheinend noch nicht so oft auf dem Brett, f\u00fcr die ersten f\u00fcnf Z\u00fcge verbrauchte er ca. 45 Minuten. Die Hoffnung, dass er vielleicht nicht gerade das beste aufs Brett bringt, war aber dann auch dahin. Er spielte genau das, was ich in dieser Er\u00f6ffnung am wenigsten mag und so war eine Stellung am Brett, wo zwar nichts verloren war, aber mit einem Bauern weniger war doch ich derjenige der ums Remis k\u00e4mpfen musste. Als er die offene d-Linie mit dem Turm besetzte fand ich den Zug, der mir den Vorteil brachte den ich mir erhofft hatte. Bei beidseitiger knapper Zeit stellte er auch noch einen Bauern ein und so konnte ich die Partie dann sicher nach Hause bringen. Spielstand 3-3<br \/>\nZwei Partien liefen jetzt noch, Kevin an Brett 1 und unser &#8222;Ersatzspieler&#8220; und Pr\u00e4sident Sebi an Brett 8. Wenn man sich zu diesem Zeitpunkt die Partien anschaute, konnte man noch keine Prognose abgeben, wie dieser Wettkampf ausgehen w\u00fcrde. An Brett 8 hatte es Sebastin M\u00f6sl mit Schwarz mit Erik Zeilinger zu tun, ein junger hungriger Spieler, der von Beginn an versuchte Druck zu machen. Wenn man die Partie nachspielt, kann man trotzdem keine gro\u00dfen Vorteile f\u00fcr einen der beiden entdecken. Zum oben beschriebenen Zeitpunkt sch\u00e4tzten wir die Partie remis ein und es ging auch noch ein paar Z\u00fcge weiter ohne gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen. Als Sebi aber auf b6 den Springer zum Tausch anbot gab es keinen Zweifel, wer hier noch auf Gewinn spielen kann: ein L\u00e4ufer der keine Angriffspunkte hat, ist einfach nicht so stark wie der Springer seines Gegners. Erik Zeilinger schaffte es die Bauernstellung am K\u00f6nigsfl\u00fcgel aufzulockern und h\u00e4tte es auch ohne den nun folgenden Bauerneinsteller bei richtiger Spielweise geschafft die Partie f\u00fcr sich zu entscheiden. 4-3 f\u00fcr Herzogenaurach.<br \/>\nEin Manschaftssieg war nun nicht mehr m\u00f6glich, aber Kevin Beesk an Brett 1 mit den wei\u00dfen Figuren gegen Stefan Sattler, probierte und riskierte alles, um noch einen Sieg und damit ein Mannschaftsremis zu schaffen. Nach der Er\u00f6ffnung ging es in ein Spiel, wo beide Seiten erstmal einige Positionen betonierten. Nachdem dies erledigt war, versuchten beide Vorteile am K\u00f6nigsfl\u00fcgel zu erlangen. Hier gab sein Gegner einen Bauern um Stellungsvorteil zu haben. Wenn man die Partie da nachspielt schwankt die Bewertung teilweise von + 3 inerhalb von ein paar Z\u00fcgen zu -2. Nachdem einiges abgetauscht wurde, ging es ins Finale: beide Spieler &#8222;lebten&#8220; nur von den 30 Sekunden pro Zug. Kevin schaffte es hinter dem K\u00f6nig am Damenfl\u00fcgel zu kommen und verleibte sich mit dem Springer einen Bauern ein. Das war wahrscheinlich der Fehler, denn hier leuchtet vor dem Fra\u00df eine +4 f\u00fcr Weiss auf. Sein Gegner schaffte es ebenfalls mit Dame und L\u00e4ufer einzudringen und Kevin matt zu setzen. Eine sicher bittere Niederlage, vor allen Dingen wenn man das Remis sicher gehabt h\u00e4tte.<br \/>\nEndstand 5-3 f\u00fcr Herzogenaurach, Gratulation zum Aufstieg!!<\/p>\n<p>Fazit dieses Wettkampfes: als Aufsteiger bis jetzt auf Platz 2 zu stehen und dem absoluten Topfavoriten einen harten Kampf geliefert zu haben, ist sicher nicht das schlechteste.<\/p>\n<p>(Erwin Hirn)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/mfr\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1594\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Bezirksliga 1<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spitzenkampf gegen Herzogenaurach verloren Heute sollte die Entscheidung um die Meisterschaft entschieden werden und es ging schon mal &#8222;gut&#8220; los, der Schreiber dieses Berichtes sa\u00df gem\u00fctlich vor seinem Laptop und schl\u00fcrfte seinen Cappuchino, in aller Ruhe als das Handy schellte. &hellip; <a href=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=11360\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[50,52],"tags":[],"class_list":["post-11360","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-saison-19-20","category-senioren-19-20"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11360"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11360\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}