{"id":11761,"date":"2021-02-14T20:42:24","date_gmt":"2021-02-14T20:42:24","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=11761"},"modified":"2021-02-15T21:12:25","modified_gmt":"2021-02-15T21:12:25","slug":"champions-chess-tour-2021-3-opera-euro-rapid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=11761","title":{"rendered":"Champions Chess Tour 2021 (3) \u2013 Opera Euro Rapid"},"content":{"rendered":"<p>Weiter geht es mit der Champions Chess Tour: die dritte Etappe das <a href=\"https:\/\/chess24.com\/de\/lesen\/news\/magnus-carlsen-fuehrt-16koepfiges-feld-beim-opera-euro-rapid-an\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Opera Euro Rapid<\/a> wird vom 6. &#8211; 14. Februar ausgetragen. Wie beim Auftakt der Tour treten 16 Spieler zun\u00e4chst im Rundenturnier gegeneinander an, die besten Acht qualifizieren sich f\u00fcr die KO-Phase. Im Teilnehmerfeld befindet sich auch erstmals ein Deutscher bei der CCT. Kurz nachdem sich Alexander Donchenko beim <a href=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=11739\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tata Steel Chess Masters<\/a> in Wijk aan Zee in einem Top-Turnier beweisen durfte, bekommt mit Matthias Bl\u00fcbaum (23) &#8211; mit 2670 aktuell die #67 der Welt &#8211; ein weiteres Mitglied der ehemaligen Schachprinzen-Gruppe die M\u00f6glichkeit sich mit den Besten der Welt zu messen.<\/p>\n<p>Alle Partien werden wieder auf <a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/watch\/live-tournaments\/meltwater-champions-chess-tour-opera-euro-rapid-2021-prelims\/1\/1\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chess24<\/a> von mehreren Kommentatoren-Teams live \u00fcbertragen. Spielbeginn ist jeweils um 17h.<\/p>\n<p>Viel Action war an Tag 1 geboten. Magnus Carlsen verlor gleich zum Auftakt gegen Wesley So, gewann aber die restlichen vier Partien und f\u00fchrt das Feld vor So und Ian Nepomniachtchi an. Von den 16 Spielern kam nur Teimour Radjabov ohne Niederlage davon. Matthias Bl\u00fcbaum holte an Tag eins gegen die Weltklasse 1,5 Z\u00e4hler: drei Remis gegen Radjabov, Ding Liren und MVL, w\u00e4hrend er sich Carlsen und So geschlagen geben musste.<br \/>\nAm zweiten Tag verteidigte Carlsen seine F\u00fchrung mit vier Remis und einem Sieg \u00fcber Hikaru Nakamura. Ihm folgen mit einem halben Z\u00e4hler R\u00fcckstand So und Anish Giri der heute 3,5\/5 holte. Matthias Bl\u00fcbaum gelang zum Auftakt sein erster Sieg im Turnier gegen den Finalisten des Airthings Masters Levon Aronian. Auch in der folgenden Partie gegen Dubov stand Bl\u00fcbaum kurz vor einem Erfolg, musste nach einem Fehler aber mit einem Remis zufrieden sein. Danach gab es noch ein Remis und zwei Niederlagen, so dass er mit 3,5\/10 auf Rang 14 liegt.<br \/>\nDas Hauen und Stechen mit vielen Wendungen und verpassten Chancen ging am dritten Tag munter weiter. Nachdem sich der Rauch nach 15 spannenden Runden verzogen hatte, lag dann doch wieder der Weltmeister in Front. Carlsen kassierte nur zwei Niederlagen, gewann daf\u00fcr sechs Partien und kam somit auf 9,5 Punkte genauso wie Giri, der nur einmal die Sgeel streichen musste. Mit einem halben Z\u00e4hler Abstand folgt Wesley So, vor Aronian und MVL (8,5), Jan-Krzysztof Duda und Radjabov (8). Der Sieger des Airthings Masters blieb zwar ungeschlagen, aber die super solide Spielweise h\u00e4tte sich beinahe ger\u00e4cht, da er nur eine Partie gewann und 14x (!) den Punkt teilte. Den letzten Platz im Viertelfinale sicherte sich Daniil Dubov mit 7,5 Punkten. Dagegen ist f\u00fcr den punktgleichen Nakamura aufgrund der schlechteren Drittwertung (3:4 Siege) \u00fcberraschend bereits nach der Vorrunde Schluss, da er in der letzten Partie gegen Sam Shankland in klar besserer Stellung eine Verteidigungsressource \u00fcbersah und danach sogar noch verlor. Dieses Schicksal teilen u.a. auch Nepo, der einen gebrauchten Tag mit drei Niederlagen und nur zwei Remis erwischte, Alexander Grischuk und Ding Liren. Die Nummer drei der Welt l\u00e4uft weiterhin seiner Form hinterher und wurde mit 5 Punkten (bei acht Niederlagen!) Letzter. Einen Rang davor beendete Matthias Bl\u00fcbaum sein erstes CCT-Abenteuer mit 5,5 Z\u00e4hlern, wobei er heute seinen zweiten Sieg gegen Nepo holte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/opera-euro-rapid-1-magnus-carlsen-leads-after-awesome-day-of-chess\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht Tag 1<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/opera-euro-rapid-day-2-carlsen-shocks-nakamura\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht Tag 2<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/opera-euro-rapid-3-carlsen-top-as-nakamura-crashes-out\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht Tag 3<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Screenshot_2021-02-08-Opera-Euro-Rapid-Prelims-2021.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11773 size-full\" src=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Screenshot_2021-02-08-Opera-Euro-Rapid-Prelims-2021.png\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Screenshot_2021-02-08-Opera-Euro-Rapid-Prelims-2021.png 720w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Screenshot_2021-02-08-Opera-Euro-Rapid-Prelims-2021-300x171.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie schon beim Airthings-Masters trafen Carlsen und Dubov im Viertelfinale aufeinander, dort mit dem besseren Ende f\u00fcr Dubov. Diesmal gewann Carlsen Match 1 mit 2,5:0,5 und auch in der ersten Partie des zweiten Tages hatte er eine Chance, doch Dubov fand einen Weg ins Remis. Danach nutzte Dubov konsequent seine Chancen und bezwang den Weltmeister gleich zweimal in 25 Z\u00fcgen. Damit ging es in den Tie-Break und Dubov hatte das Momentum auf seiner Seite: in der ersten Partie stand er ausgezeichnet, doch er verpasste den besten Zug und \u00fcberzog es danach. Nun musste er die zweite Blitzpartie gewinnen, aber Carlsen schaffte es mit pr\u00e4zisen Z\u00fcgen den Druck abzusch\u00fctteln. Just als alle Klippen umschifft waren, griff er doch noch daneben und verlor zwei Bauern. Zwar waren ungleichfarbige L\u00e4ufer auf dem Brett, aber Dubov spielte das Endspiel nach Hause. In der Armageddon-Entscheidung w\u00e4hlte Carlsen Wei\u00df und nach einem Fehler seitens Dubov stand er klar besser. Mit dem Tausch der Damen wurde die Stellung wieder haltbar, aber letztlich setzte Carlsen auf seinen Zeitvorteil: aus zehn Sekunden Vorsprung wurden schnell drei\u00dfig und Dubov \u00fcberschritt in mittlerweiler hoffnugnsloser Position die Zeit.<br \/>\nDas Duell Vachier-Lagrave gegen Aronian hatte es ebenfalls beim Airthings-Masters gegeben, dort hatte sich im Halbfinale Aronian durchgesetzt. Tag eins sah drei Remis und einen Sieg von MVL. Zum Auftakt von Match 2 gab es Opfer h\u00fcben wie dr\u00fcben, erst mit Vorteil Aronian, doch letztlich gewann MVL die Partie. Nach einem Remis gelang Aronian der Ausgleich, doch es brauchte einen weiteren Sieg. MVL behielt die Kontrolle und sicherte in besserer Stellung das notwendige Remis zum Einzug ins Halbfinale.<br \/>\nWesley So und Duda remisierten zun\u00e4chst, ehe in Partie zwei das Duell Fahrt aufnahm. So hatte drei Leichtfiguren f\u00fcr seine Dame, aber ein Doppelangriff kostete eine davon. Unbeirrt von dem R\u00fcckstand gewann So die n\u00e4chsten beiden Partien und damit Match 1. Dadurch war Duda am zweiten Tag unter Druck, erh\u00f6hte das Risiko und kassierte zwei Niederlagen.<br \/>\nGespannt war man von dem Duell der beiden Freunde Giri und Radjabov. Letzterer war in 15 Partien der Vorrunde ungeschlagen geblieben (bei 14 Remis!) und auch Giri verlor nur einmal. Giri hatte zum Auftakt Vorteil, doch dann entglitt ihm die Partie und er war mit dem Remis noch gut bedient. Es folgte ein weiteres Unentschieden, ehe Radjabov in Partie drei W\u00fcrze reinbrachte. Giri hatte zwei Bauern eingesackt, aber Radjabovs K\u00f6nigsangriff sah bedrohlich aus. Giri gab die Qualit\u00e4t, was im Endspiel f\u00fcr ein Remis gereicht h\u00e4tte, wenn er seinen L\u00e4ufer auf die richtige Diagonale gezogen h\u00e4tte. So kam er in Zugzwang und musste das Handtuch werfen. Damit lag er 1:2 hinten und das gegen den Spieler, der keine der bisherigen 18 Partien verloren hatte. Doch Giri kam erneut in Vorteil und diesmal verwertete er diesen zum Ausgleich. Am zweiten Tag dann ein komplett anderes Bild: in keiner der vier Partien war das Gleichgewicht nennenswert gest\u00f6rt und so ging es in den Blitzentscheid. Dabei kam Radjabov im Mittelspiel in Vorteil, aber Giri hielt den Laden zusammen. In der zweiten Partie war es wiederum Radjabov der dr\u00fcckte und diesmal landete Giri in einem hoffnugslosen Endspiel mit Minusbauer, wo gegen das L\u00e4uferpaar kein Kraut gewachsen war.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/opera-euro-rapid-qf-1-carlsen-mvl-so-lead\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht VF Tag 1<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/opera-euro-rapid-qf2-carlsen-survives-dubov-ordeal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht VF Tag 2<\/a><\/p>\n<p>Wie schon im Viertelfinale gelang Carlsen auch im Halbfinale gegen MVL an Tag eins ein Sieg in nur drei Partien. Zum Auftakt wickelte in ein Endspiel ab, wo der gegnerische Springer auf b8 klar vom L\u00e4ufer dominiert wurde. In der zweiten Partie war MVL auf einem guten Weg &#8211; die Experten sahen ihn bereits gewinnen &#8211; doch Carlsen fand einen Weg mit Turm gegen zwei Figuren selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und letztlich musste MVL das Remis halten. Im Anschluss opferte Carlsen die Qualit\u00e4t und demonstierte die St\u00e4rke eines zentraliserten L\u00e4uferpaars. Doch nachdem er ein Mattmotiv \u00fcbersehen hatte, nutzte MVL die Chance die Quali zur\u00fcckzugeben und mit ungleichfarbigen L\u00e4ufern war die Stellung wieder haltbar. Aber der Weltmeister fand auch mit reduziertem Material eine feine Angriffsidee und MVL musste die Waffen strecken. Am zweiten Tag war MVL mit einem Mehrbauern auf dem Weg zur F\u00fchrung, aber Carlsen rettete sich ins Remis. Nach einem weiteren Unentschieden, unterlief Carlsen in Partie drei ein grober Fehler: er verstellte seinem L\u00e4ufer das letzte sichere R\u00fcckzugsfeld, wonach MVL diesen einfing. Dadurch konnte Carlsen in den Kamikaze-Modus schalten, denn Niederlage oder Remis w\u00fcrden einen Tie-Break erforderlich machen, nur mit einem Sieg w\u00e4re er vorzeitig im Finale gewesen. Zun\u00e4chst stand Carlsen besser, aber als er eine starke Riposte \u00fcbersehen hatte, wendete sich das Blatt und ein unmittelbar folgender mouse-slip beendete die Partie. Im Blitz-Tie-Break war Carlsen fr\u00fch auf Kurs und gewann die erste Partie problemlos. Aber MVL schlug zur\u00fcck und erzwang damit wie Dubov im Viertelfinale eine Armageddon-Entscheidung gegen den Weltmeister. Carlsen w\u00e4hlte erneut Wei\u00df und das Plus an Bedenkzeit, was sich auch diesmal auszahlte.<br \/>\nIm Duell zwischen So und Radjabov opferte So in der ersten Partie eine Qualit\u00e4t um den abgeschnittenen K\u00f6nig mit der Dame zu jagen. Die Engine zeigte trocken 0.00 an, aber tats\u00e4chlich war der Weg zur Rettung der Zug, den man intuitiv ausschlie\u00dft, da er erlaubt h\u00e4tte eine weitere Figur mit Schach in den Angriff zu bringen. Doch Radjabov schlug umgehend zur\u00fcck und gewann das Turmendspiel mit entferntem Mehrbauern. Danach \u00fcberzog Radjabov es und So widerlegte sein Figurenopfer zur erneuten F\u00fchrung. Zum Abschluss hielt So die Partie remis und gewann damit Match 1. Umso verwunderlicher war es, dass Radjabov Tags darauf mit Wei\u00df bei noch fast vollem Brett die Z\u00fcge wiederholte. So forcierte daraufhin ein schnelles Remis, was Radjabov noch mehr unter Druck setzte. In der zweiten Wei\u00dfpartie riskierte er mehr, kam aber nicht gut aus der Er\u00f6ffnung. Nach einem Fehler im Mittelspiel musste er die Dame f\u00fcr Turm und Figur geben. Da So sp\u00e4ter noch einen Freibauern am Damenfl\u00fcgel auf der Habenseite hatte, der den L\u00e4ufer kostete war die Sache bereits vor der letzten Partie entschieden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/opera-euro-rapid-sf-1-carlsen-so-take-the-lead\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht HF Tag 1<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/opera-euro-rapid-sf-2-carlsen-so-final-after-magnus-wins-thriller\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht HF Tag 2<\/a><\/p>\n<p>Wie zum Auftakt der CCT hie\u00df das Finale erneut Carlsen gegen So. Nach einem Remis in Partie eins, verpasste So an der entscheidenden Stelle die richtige Fortsetzung, wonach Carlsen im Endspiel mit seinem entfernten Freibauern gewann. Es folgte ein weiteres Unentschieden und zum Abschluss ergriff So diesmal die sich ihm bietende Chance und glich zum 2:2 aus. Am zweiten Tag kam So mit Wei\u00df erneut in eine gute Position, was Carlsen zu einem inkorrekten Figurenopfer brachte. Den Materialvorteil verwertete So problemlos und auch in der zweiten Partie hielt er den Angriffsversuchen des Weltmeisters stand. Komplizierter wurde es in Partie Nummer drei: st\u00e4ndig lagen Opferideen auf h3 sowie g2 in der Luft und an einer Stelle h\u00e4tte Sxg2 gro\u00dfen Vorteil gebracht. Carlsen entschied sich kurz darauf zu Sxh3, doch jetzt war die Stellung verteidigungsf\u00e4hig. Carlsen bekam drei Bauern f\u00fcr die Figur, was letztlich in ein ausgeglichenes Turmendspiel m\u00fcndete. Damit musste er zum Abschluss gewinnen und er bekam die daf\u00fcr notwendige scharfe Partie, in der nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich war, welcher K\u00f6nig sich denn nun in der gef\u00e4hrlicheren Lage befand. Einen versteckten Gewinnzug \u00fcbersah Carlsen und in der Folge wurde sein Angriff pariert. Am Ende stand So auf Gewinn, w\u00e4hlte aber den sicheren Weg der Zugwiederholung um sich nach dem CCT-Auftakt nun auch den Sieg in Turnier drei zu sichern.<br \/>\nIm Spiel um Platz drei endete die Auftaktpartie remis. Danach gewann Radjabov einen Bauern und wanderte mit seinem K\u00f6nig nach a5, wo er unangreifbar f\u00fcr die schwarzen Figuren stand, ehe er seinen Mehrbauern mit feiner Taktik verwertete. Doch MVL schlug umgehend zur\u00fcck: er attackierte erst am Damenfl\u00fcgel, doch dann folgte der entscheidende Schlag am K\u00f6nigsfl\u00fcgel. Zum Abschluss kam wiederum Radjabov in eine angenehme Stellung, wo er gefahrlos Druck aus\u00fcben konnte, bis dem Verteidiger ein Fehler unterlief. Am zweiten Tag erh\u00f6hte MVL das Risiko, doch der Schuss ging nach hinten los. Zwar war Radjabovs Vorteil im Doppelturmendspiel an einer Stelle dahin, aber letztlich musste MVL seinen Turm geben, w\u00e4hrend Radjabov den gegnerischen Freibauern ohne Turmopfer aufhalten konnte. In der folgenden Partie brachte MVL nichts heraus und als das Remis unterschriftsreif war, passierte Unvorhergesehenes. Entweder hatte MVL einen kompletten Blackout oder war total entnervt, als er die T\u00fcrme tauschte und damit den Kampf um die Schl\u00fcsselfelder verlor. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/opera-euro-rapid-final-1-so-hits-back-against-carlsen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht Finale Tag 1<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/chess24.com\/en\/read\/news\/wesley-so-beats-magnus-carlsen-again-to-win-opera-euro-rapid\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht Finale Tag 2<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Screenshot_2021-02-14-Bracket-HD-6-1024x576-jpg-JPEG-Grafik-1024-\u00d7-576-Pixel.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11785 size-full\" src=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Screenshot_2021-02-14-Bracket-HD-6-1024x576-jpg-JPEG-Grafik-1024-\u00d7-576-Pixel.png\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"405\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Screenshot_2021-02-14-Bracket-HD-6-1024x576-jpg-JPEG-Grafik-1024-\u00d7-576-Pixel.png 720w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Screenshot_2021-02-14-Bracket-HD-6-1024x576-jpg-JPEG-Grafik-1024-\u00d7-576-Pixel-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter geht es mit der Champions Chess Tour: die dritte Etappe das Opera Euro Rapid wird vom 6. &#8211; 14. 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