{"id":12601,"date":"2022-03-27T21:17:36","date_gmt":"2022-03-27T21:17:36","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=12601"},"modified":"2022-04-25T18:24:13","modified_gmt":"2022-04-25T18:24:13","slug":"bezirksliga-1-runde-7-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=12601","title":{"rendered":"Bezirksliga 1 \u2013 Runde 7"},"content":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft kam in der siebten Runde der Bezirksliga 1 zu einem gl\u00fccklichen 4,5:3,5 Erfolg beim SC Erlangen 48\/88 3. Der Wettkampf hatte kaum begonnen, da gab es am Brett von Martin Simon angesichts eines fr\u00fchen Damentausches das erste Remisgebot. Martin spielte zwar weiter, aber letztlich kam es doch zur Punkteteilung. Ralf Seitner startete einen klassischen Minorit\u00e4tsangriff, eroberte dabei zwei Bauern und wickelte in ein gewonnenes Turmendspiel ab. Johannes Hierl vers\u00e4umte es derweil den f\u00fcr seine Stellung typischen Angriffsplan am K\u00f6nigsfl\u00fcgel durchzusetzen, so dass er ob seines Raumnachteils am anderen Fl\u00fcgel sich kaum bewegen konnte. Der Befreiungsschlag am Damenfl\u00fcgel h\u00e4tte eigentlich eine Figur verloren, doch sein Gegen\u00fcber schloss die Stellung und musste nach dem Tausch der letzten Schwerfiguren feststellen, dass es trotz Raumvorteils nichts mehr gab, worauf man h\u00e4tte spielen k\u00f6nnen. Sebastian M\u00f6sl agierte behutsam ob des Drucks auf seinen e-Bauern, wobei er zu sp\u00e4t bemerkte, dass sich auch eigene Angriffsideen in der Stellung versteckt hatten. Nach dem Abtausch aller Schwerfiguren war in der symmetrischen Bauernstruktur nichts mehr los und es gab die n\u00e4chste Punkteteilung. Doch beim Stand von 2,5:1,5 begannen die Felle davon zu schwimmen. Christian Junker war zwar meist in der Defensive, doch im Endspiel waren die Probleme gel\u00f6st, aber als er erstmals besser stand, beendete eine Spingergabel j\u00e4h die Partie. Zu allem \u00dcberfluss b\u00fc\u00dfte Wolfgang Brunner in Zeitnot eine Figur ein, nachdem er lange Zeit besser gestanden war. Damit schien der Mannschaftskampf gelaufen, denn Jozef Smyk sah schon lange wie der sichere Verlierer aus. Dessen Gegner hatte eine Figur geopfert, um danach den K\u00f6nig \u00fcbers halbe Brett und wieder zur\u00fcck zu jagen, mit dem Ergebnis eines Mehrturms und dreier Mehrbauern. Jozef wollte eigentlich auch schon lange aufgeben, aber die wenige Bedenkzeit auf der Uhr des Gegners und vage Schummelchancen lie\u00dfen ihn ausharren. Prompt griff sein Kontrahent im 41.Zug (!) daneben und Jozef erzwang mit einem Springeropfer ein Dauerschach mit der Dame, beobachtet von drei wei\u00dfen Schwerfiguren. Und es kam noch besser: Wolfgang hatte die Figur zur\u00fcckgewonnen und im Damenendspiel blieb seinem Gegen\u00fcber trotz Mehrbauers nichts anderes \u00fcbrig als Dauerschach zu geben. Damit stand es unverhofft 3,5:3,5 und Matthias Bothe hatte beste Gewinnaussichten. Sein Kontrahent hatte eine Figur geopfert, doch der Angriff schlug nicht durch. Trotzdem gab Matthias die Figur zur\u00fcck und kam dank aktiverer Figuren in ein Endspiel mit Mehrbauer. Dieser h\u00e4tte zusammen mit der aktiveren Leichtfigur zum Sieg gereicht, die Sache wurde allerdings beschleunigt als der angegriffene Turm nicht weggezogen wurde. Dank des knappen Erfolgs zogen wir mit Spitzenreiter J\u00e4klechemie nach Punkten gleich und liegen nur einen halben Brettpunkt hinter dem Platz an der Sonne.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/mfr\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=1810\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Bezirksliga 1<\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft kam in der siebten Runde der Bezirksliga 1 zu einem gl\u00fccklichen 4,5:3,5 Erfolg beim SC Erlangen 48\/88 3. 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