{"id":14166,"date":"2023-11-21T22:36:56","date_gmt":"2023-11-21T22:36:56","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=14166"},"modified":"2023-11-21T22:36:56","modified_gmt":"2023-11-21T22:36:56","slug":"regionalliga-nordost-runde-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=14166","title":{"rendered":"Regionalliga Nordost \u2013 Runde 2"},"content":{"rendered":"<p>In der zweiten Runde der Regionalliga Nordost empfing unsere Erste den Aufsteiger aus dem Bezirk Oberpfalz. Der ASV Burglengenfeld hatte zum Auftakt SW N\u00fcrnberg S\u00fcd II bezwungen und war damit sogar Tabellenf\u00fchrer, trotzdem waren wir nominell leichter Favorit. Am Spitzenbrett von Ralf Seitner wurde schnell viel getauscht und der Punkt geteilt. Dann verging eine Menge Zeit, bis das n\u00e4chste Ergebnis feststand. Lorenz Schilay hatte sich in einer taktischen Abwicklung einen Freibauern auf der h-Linie geschaffen und dieser entschied letztlich zu seinen Gunsten. Dagegen hatte Andreas Niebler eine M\u00f6glichkeit, sich aus seiner gedr\u00fcckten Stellung zu befreien, verpasst und verlor in Zeitnot eine Figur. Doch an den hinteren Brettern wurden wir unserer Favoritenrolle gerecht. Erwin Hirn hatte objektiv nicht ganz korrekt einen Bauern geopfert, bekam aber dadurch in der Folge den siegbringenden Schwerfigurenangriff. Wolfgang Brunner h\u00e4tte im Mittelspiel die siebte Reihe erobern k\u00f6nnen, kam aber dennoch in ein leichter zu spielendes Endspiel, da er dank der besseren Leichtfigur die Initiative hatte. Dadurch zwang er seinen Kontrahenten mit K\u00f6nig und Springer b7 von der Grundreihe aus zu verteidigen, aber mit einem L\u00e4uferopfer machte Wolfgag seinem a-Bauern den Weg zur Umwandlung frei. Somit stand es 3,5:1,5 und es liefen noch die Partien von Martin Simon, Jozef Smyk und Sebastian M\u00f6sl. Diese waren die l\u00e4ngsten, inhaltsreichsten und diejenigen mit den meisten Schwankungen an diesem Tag (oder soll man sagen, die mit den meisten kritischen Anmerkungen von Meister Stockfish&#8230;). Martin hatte aus der Er\u00f6ffnung heraus die Initiative, vers\u00e4umte es aber daraus Kapital zu schlagen. So gelang es seinem Gegen\u00fcber den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und am Ende war das Brett leergefegt. Jozef h\u00e4tte zu Beginn in Vorteil kommen k\u00f6nnen, doch im weiteren Verlauf \u00fcbernahm der Gegner die Initiative und gewann einen Bauern. Jozef gelang es per Abtausch Druck abzusch\u00fctteln und dank seiner aktiven T\u00fcrme ausreichend Kompensation zu bekommen. Im Endspiel ging es wild weiter, Schwarz opferte eine Figur, um seine Bauern in Szene zu setzen, aber Turm und Springer von Jozef waren rechtzeitig zur Stelle, so dass am Ende ein Turmendspiel mit je einem Bauern entstanden war. Damit war der erste Regionalligasieg in der Vereinsgeschichte in trockenen T\u00fcchern, aber es war noch nicht time to party (nein ich beziehe mich hier nicht auf den Berichterstatter eines befreundeten Vereins &#8211; \u00e4h\u00e4m). Denn es lief ja noch die Partie von Sebastian M\u00f6sl, der mal wieder eine Extra-Schicht einlegen musste, da er traditionell Heimspiele mit Wei\u00df irgendwann einstellt und dann versucht hoffnungslose Endspiele noch irgendwie zu retten. In einer unscheinbaren Mittelspielstellung war er selbstverschuldet in Schwierigkeiten geraten und sich im Inkrement befindend endg\u00fcltig falsch abgebogen. Im 41. Zug vergewisserte sich Sebastian 18 Minuten lang, dass sich das erhoffte Dauerschach nach einem Springeropfer nicht einstellen w\u00fcrde und nat\u00fcrlich lacht einen die Engine mit einer 0,00-Anzeige aus (gut immerhin waren sich auch die Kiebitze einig, dass das Opfer nicht funktioniert). Damit war das Endspiel aufgrund des b-Freibauern verloren, aber der Gegner verschenkte zwei Tempi und irgendwann war die Partie wieder haltbar. Bis zu Zug 60 als im Augenwinkel die Uhr drei, zwei, &#8230; anzeigte und der Panikzug den Turmtausch anbot, den man unbedingt vermeiden wollte. Resultat war ein Springerendspiel, wobei der Gegner noch e- und g-Bauer hatte. Ohne m\u00f6gliche Abwartez\u00fcge wurde Sebastian immer weiter zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, aber da sich beide Spieler im Inkrement befanden, hatte auch der Gegner nicht ausreichend Zeit l\u00e4nger an einem Gewinnplan zu t\u00fcfteln. Tats\u00e4chlich schrie die Engine schon an drei Stellen 0,00, bis der falsche Springerzug wieder schwarz auf die Siegerstra\u00dfe gebracht h\u00e4tte. Bei der vierten Gelegenheit griff Sebastian dann zu, sein Gegen\u00fcber tauschte unter Bauernverlust die Springer und testete noch, ob Sebastian die Schl\u00fcsselfelder verteidigt, bis nach 110 Z\u00fcgen und 5:45h das Remis unterschrieben wurde. Nach der unn\u00f6tigen Auftaktniederlage gegen NT, stand somit ein 5:3 auf dem Ergebniszettel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ligamanager.schachbund-bayern.de\/bsb\/ergebnisse\/spielplan.htm?ligaId=2224\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regionalliga Nordost<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20231119_RNOR2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-14167 size-full\" src=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20231119_RNOR2.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20231119_RNOR2.jpg 720w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/20231119_RNOR2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der zweiten Runde der Regionalliga Nordost empfing unsere Erste den Aufsteiger aus dem Bezirk Oberpfalz. 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