{"id":14560,"date":"2024-02-29T18:28:29","date_gmt":"2024-02-29T18:28:29","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=14560"},"modified":"2024-02-29T18:28:29","modified_gmt":"2024-02-29T18:28:29","slug":"kreisliga-3-spieltag-4-stolpern-wir-in-stein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=14560","title":{"rendered":"Kreisliga 3 \u2013 Spieltag 4: Stolpern wir in Stein?"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer die Tabelle in der K3 mitverfolgt, wei\u00df dass es verdammt eng ist. Gleich vier Vereine standen vor dem Spieltag mit 6-3 Mannschaftspunkten da. Sollte es also etwas mit dem Aufstieg werden, war klar, gegen den punktgleichen SC Stein musste man Punkte mitnehmen. <strong>Vinzenz Schilay<\/strong> rannte furchtlos mit seinen K\u00f6nigsfl\u00fcgelbauern gegen den wei\u00dfen kurz-rochierten K\u00f6nig los. Aller Er\u00f6fnungsregeln zum trotz entwickelte er bis zum elften Zug nur eine einzige Figur, schaffte es aber seinen Gegner so einzusch\u00fcchtern, dass dieser einen Springer spucken musste. Kurz darauf rochierte er lang, um dann doch den K\u00f6nig sicher auf d7 zu parken. Mit verbundenen T\u00fcrmen startete er einen \u00fcberw\u00e4ltigenden K\u00f6nigsangriff, den er dann in eine zweite Mehrfigur und dann ein Matt umsetzte.\u00a0 Auch <strong>Noah Lehner,<\/strong> unser Goldjunge, endlich mit seiner ersten Wei\u00dfpartie, rochierte in der Wiener Partie kurz, schloss die Stellung mi f5 und schoss mit seinem g Bauern auf den schwarzen K\u00f6nig zu. Er gewann die beiden K\u00f6nigsfl\u00fcgelbauern und eroberte  mit Turm und Dame die siebte Reihe. Per Spie\u00df wurde dem Gegner die Dame geklaut, was den Gegner dazu brachte die Segel zu streichen. <strong>Paul Neppert<\/strong> nahm auf Brett 2 ohne zu z\u00f6gern das Damengambit an und verteidigte den Gambitbauern mit b5. Mit seinem Platzvorteil, dominierte er auf dem Damenfl\u00fcgel, heimste sich zwei weitere Bauern ein und gewann die Qualit\u00e4t mit einer Gabel. Auch der Verfasser dieser Worte, der seine Liebe zu 1. e4 spontan wiedergefunden hatte, erreichte das perfekte Zentrum. Anstatt  den K\u00f6nig direkt anzugreifen besetzte er die c-Linie mit beiden T\u00fcrmen und der Dame und schaffte es den Gegner so in die Enge zu treiben, sodass zwangsl\u00e4ufig erst die eine und dann die andere Taktik funktionierte und er den vierten Sieg einholen konnte. <strong>Martina G\u00f6tz<\/strong> bekam mit schwarz das L\u00e4uferspiel vorgesetzt. Obwohl sie dem Gegner ein starkes Zentrum gab, weil Sie seinen L\u00e4ufer mit ihrem Springer auf e3 schlug, gelang es ihr eine Springergabel auf f2 zu drohen. Selbst der noch so kritische Stockfish erkannte an, dass die Stellung klar besser ist. Mit einem starken Ablenkungsman\u00f6ver gelang es ihrem Gegner sie jedoch so zu verunsichern, dass sie ihre Dame auf die f(alsche) Linie zog, sodass nach Sf2, Tf1 der Springer an die Dame gefesselt war. So blieb ihr nur \u00fcbrig den schlechten Abtausch zu nehmen, was sie relativ schnell die Partie kostete. Dennoch ein echt starker Auftritt. <strong>Nikalas Derichev<\/strong> kannte leider die Theorie im Zweispringerspiel nicht gut genug und lies sich seinen L\u00e4ufer auf c4 Abtauschen. Er erholte sich jedoch gut davon und beide Spieler versuchten mir Ihren K\u00f6nigsfl\u00fcgelbauern nach vorne zu marschieren. Leider unterlief ihm mit b4 ein Bauerneinsteller, was den Angriff seines Gegners um ein Vielfaches beschleunigte. So konnte er das Eindringen der Schwerfiguren am K\u00f6nigsfl\u00fcgel nicht verhindern und wurde auf h1 mit der zweiten Dame mattgesetzt. <strong>Niklas Rebler<\/strong> benutzte die ganze Breite des Schachfeldes und st\u00fcrmte mit 6 Bauern auf seinen Gegner zu. Es wird gemunkelt, dass dies die Gr\u00fcnderstunde des 6 Bauernangriffes in der Englischen Er\u00f6ffnung sei. Leider verbarrikadierte der Gegner sich und schaffte es den Freibauern auf e6 dauerhaft mit seinem Springer zu blockieren. Zudem gelang es  ihm die b-Linie zu \u00f6ffnen und sich wie mit einem trojanischen Pferd in die Reihen des Gegners zu schleichen. Niklas verpasste leider den Zeitpunkt an dem er vom Angriffsmodus in den Verteidigungsmodus umschalten musste. Da half selbst der zweite Freibauer auf a5 nichts mehr. So musste auch er sich geschlagen geben. So lag es an <strong>Phillip Kaufmann<\/strong>, den halben Punkt noch zu holen. Er hatte slawisch auf dem Brett und in seiner Stellung war nicht viel los. Seinem Gegner gelang es aber mit d5 die D-Linie zu \u00f6ffnen, was Phillips unrochierten K\u00f6nig zum Verh\u00e4ngnis wurde. Denn ehe er sich versah standen zwei T\u00fcrme und ein L\u00e4ufer auf der siebten Reihe. Der Gegner machte leider keine Kompromisse und dr\u00e4ngte Phillip auf die letzten 3 Reihen und zwang ihn in einer dominanten Stellung schlie\u00dflich zur Aufgabe. So bissen wir uns nach dem 4-0 leider vergeblich die Z\u00e4hne aus und kamen nicht \u00fcber ein 4-4 hinaus. Trotz des kleines Ausrutschers stehen wir stabil auf Platz drei der Tabelle und haben immer noch gute Chancen auf den Aufstieg.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"823\" height=\"363\" src=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Standings.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14562\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Standings.jpg 823w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Standings-300x132.jpg 300w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Standings-768x339.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px\" \/><\/figure>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer die Tabelle in der K3 mitverfolgt, wei\u00df dass es verdammt eng ist. 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