{"id":15277,"date":"2024-11-03T21:05:49","date_gmt":"2024-11-03T21:05:49","guid":{"rendered":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=15277"},"modified":"2024-11-05T22:06:54","modified_gmt":"2024-11-05T22:06:54","slug":"kjem-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=15277","title":{"rendered":"KJEM 2024"},"content":{"rendered":"<p>Das dritte Jahr in Folge war die Neumarkter Delegation bei den Kreisjugendmeisterschaften in N\u00fcrnberg eher \u00fcberschaubar und im Gegensatz zur sehr erfoglreichen letzten Auflage musste man diesmal kleinere Br\u00f6tchen backen.<\/p>\n<p>In der U18 waren nur f\u00fcnf Teilnehmer am Start, wobei Andreas Hierl die Setzliste anf\u00fchrte. Nach einem souver\u00e4nen Auftaktsieg, ging Andreas in Runde zwei hohes Risiko und opferte eine Qualit\u00e4t. Der entstandene Freibauer erwies sich als nicht stark genug und nach einer verpassten Abwicklung ins Dauerschach war ohne Damen am Brett nichts mehr zu retten. In der folgenden Partie machte Andreas am Damenfl\u00fcgel Druck und eroberte einen Bauern, allerdings blieb im Turmendspiel eine 4 vs 3 Formation \u00fcbrig, in der Andreas einen Doppelbauern hatte. Doch an einer Stelle bedurfte es eines genauen Zuges seines Kontrahenten, der nicht aufs Brett kam und so gab es doch den ganzen Punkt. Zum Abschluss folgte ein weiterer Sieg, womit Andreas wie im Vorjahr in der U16 Vize-Meister wurde.<br \/>\nDen Titel in der U16 holte im Vorjahr \u00fcberraschend Leonhard Franke, doch diesmal hatte man eher den U14-Meister von 2022 Ivan Krushevsky auf der Rechnung. Dass der Gegner in Runde 1 allerdings gleich nach Anpfiff der Partie die Waffen streckte, kam dann doch \u00fcberraschend. Dagegen hatte der &#8222;Kreismeister&#8220; nach anf\u00e4nglichem Bauerngewinn seinen K\u00f6nig str\u00e4flich in der Mitte gelassen und musste eine Figur geben. Die Sorgen um den K\u00f6nig wurden dadurch nicht kleiner, aber nachdem der Gegner seine Dame auf ein von einem Bauern kontrolliertes Feld gezogen hatte, kam Leonhard mit eineinhalb blauen Augen davon. Tags darauf hatte Leonhard gegen den Setzlistenersten Jonas Dersewski (NT N\u00fcrnberg) eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett, vers\u00e4umte es aber Figuren abzutauschen und innerhalb weniger Z\u00fcge war eine wei\u00dfe Figur zu wenig auf dem Brett. Bei Ivan wurde auf verschiedene Seiten rochiert, wobei er schneller Fortschritte am Damenfl\u00fcgel machte. Einen kritischen Moment musste er \u00fcberstehen, danach gelang es ihm Linien zu \u00f6ffnen und entscheidendes Material einzusacken. Dagegen kam er in der Nachmittagsrunde \u00fcberhaupt nicht in die Partie. Keine Figur fand ein aktives Feld und mit dem Raumvorteil auf beiden Fl\u00fcgeln war es nur eine Frage der Zeit bis alle D\u00e4mme brachen. Leonhard hatte indes schon in der Er\u00f6ffnung das Kommando \u00fcbernommen und die wei\u00dfe K\u00f6nigsstellung war sturmreif. Fast jeder Zug war in Ordnung, auch das gew\u00e4hlte Quali-Opfer. Was Leonhard aber komplett \u00fcbersehen hatte, war dass bei der geplanten Ablenkung der Dame, diese seinen L\u00e4ufer mit Schach schlagen konnte und damit eben nicht Matt in eins auf dem Brett war. Nun war Leonhard einen ganzen Turm hinten, aber die offene K\u00f6nigsstellung erfoderte noch Genauigkeit von Wei\u00df und nur unwesentlich sp\u00e4ter hatte sich die Waage mit drei Bauern f\u00fcr eine Quali wieder auf Leonhards Seite geneigt. Am dritten Turniertag war nun die Devise: Vormittagsrunde gewinnen, um noch um Titel und Podest spielen zu k\u00f6nnen. Ivan gestattete jedoch der gegnerischen Reiterei zu viel Auslauf und musste sich ins Remis retten. Leonhard wurde in einer ausf\u00fchrlich behandelten Bauernstruktur kreativ, verhedderte sich am falschen Fl\u00fcgel und gestattete seinem Gegen\u00fcber obendrein einen gedeckten Freibauern. Das waren gen\u00fcgend Zutaten f\u00fcr die Henkersmahlzeit seines Monarchen. In der letzten Runde verschm\u00e4hte Leonhard einen m\u00f6glichen Figurengewinn und hing mit einem Minusbauern pl\u00f6tzlich in den Seilen. Als aber der Gegner die Kontrolle der einzig offenen Linie aufgab, gewann Leonhard eine Figur und die Partie. Ivan hatte derweil am Spitzenbrett gegen Jonas Nadelstiche am Damenfl\u00fcgel gesetzt und prompt unterlief dem Spitzenreiter ein Fehler und Ivan gewann einen Bauern. Im weiteren Verlauf ging es ins Damenendspiel mit zwei Mehrbauern, in dem es galt einen gesch\u00fctzten Platz f\u00fcr den K\u00f6nig vor der Dauerschachberieselung der Dame zu finden. Nach einigen Versuchen hatte Ivan ein Man\u00f6ver gefunden, Schwarz gingen die Sch\u00e4cher aus und der Freibauer machte den Schritt nach d7. Nun war es naheliegend, dass sich das Szenario wiederholen w\u00fcrde und nach der Umwandlung w\u00e4re die Sache endg\u00fcltig erledigt gewesen. Doch Ivan gr\u00fcbelte, z\u00f6gerte und w\u00e4hlte andere Wege, die zwar objektiv auch funktioniern, aber alles andere als klar ersichtlich sind. So man\u00f6vrierte er sich in eine Stellung, die wohl schon nicht mehr zu gewinnen ist und dann verlor er mit einem kapitalen Aussetzer sogar noch die Dame. Statt Rang drei bedeutete dies Rang sieben in der Endabrechnung, w\u00e4hrend Leonhard noch auf Rang vier einlief.<br \/>\nIn der U8\/U10 musste sich Theo Markert zum Auftakt dem sp\u00e4teren Zweitplatzierten geschlagen geben und holte danach 2,5 Punkte aus den folgenden drei Partien. Leider gab es in Runde f\u00fcnf gegen den Dritten die zweite Niederlage im Turnier. Die letzten beiden Partien gewann Theo und kam damit auf 4,5 Punkte. Ein anderes Ergebnis zweier Konkurrenten in der letzten Runde h\u00e4tte es gebraucht, dann h\u00e4tte es mit einem Podestplatz geklappt, so wurde er als Gesamtf\u00fcnfter Vierter in der U10. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schachkreis-mittelfranken-mitte.de\/home\/ausschreibung-kreis-jugendeinzelmeisterschaft-2024\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Turnierseite<\/a><\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-15277 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?attachment_id=15278'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20241-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20241-150x150.jpg 150w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20241-144x144.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?attachment_id=15279'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20242-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20242-150x150.jpg 150w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20242-144x144.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?attachment_id=15280'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20243-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20243-150x150.jpg 150w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/20241103_KJEM20243-144x144.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das dritte Jahr in Folge war die Neumarkter Delegation bei den Kreisjugendmeisterschaften in N\u00fcrnberg eher \u00fcberschaubar und im Gegensatz zur sehr erfoglreichen letzten Auflage musste man diesmal kleinere Br\u00f6tchen backen. 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