{"id":2241,"date":"2012-07-06T22:19:48","date_gmt":"2012-07-06T22:19:48","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=2241"},"modified":"2012-07-17T20:05:04","modified_gmt":"2012-07-17T20:05:04","slug":"b1-ssmm-runden-4-7-zum-klassenerhalt-gezittert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=2241","title":{"rendered":"B1 SSMM Runden 4 &#8211; 7 &#8211; Zum Klassenerhalt gezittert"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/ssmm_2012_neumarkt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2243\" title=\"ssmm_2012_neumarkt\" src=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/ssmm_2012_neumarkt-300x205.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"205\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/ssmm_2012_neumarkt-300x205.jpg 300w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/ssmm_2012_neumarkt.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Mit einer Ver\u00e4nderung zur Vorwoche &#8211; Kevin Beesk ersetzte Christian Junker &#8211; traten wir am zweiten Spieltag an, der beim SV Lauf ausgetragen wurde. Da wir in den ersten drei Runden \u00fcberraschend ungeschlagen geblieben waren, wollten wir den Klassenerhalt trotz der starken Konkurrenz m\u00f6glichst schnell in trockene T\u00fccher bringen.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nZun\u00e4chst ging es gegen den Gastgeber (Schnitt 1971) und es sah lange Zeit sehr gut aus. Kevin brachte uns mit einem sch\u00f6nen Erfolg inklusive Damenopfer gegen Andreas Zach in F\u00fchrung und auch im Duell zwischen Martin und Oliver Puschak waren die Vorteile auf Neumarkter Seite. Vorne stand Sebastian die ganze Partie \u00fcber etwas gedr\u00fcckt, bekam aber nach dem Abtausch aller T\u00fcrme mit zwei unscheinbaren Angriffsz\u00fcgen auf einmal die M\u00f6glichkeit ein durchschlagendes Figurenopfer anzubringen, das vier Bauern brachte und letztlich auch die Figur zur\u00fcck. Leider fand Sebastian in Zeitnot nicht die besten Z\u00fcge und musste obendrein permanent die gegnerischen Drohungen mit Dame und L\u00e4uferpaar im Auge behalten. Mit M\u00fch und Not fand er auf eine gegnerische Attacke gerade noch eine M\u00f6glichekit die Damen vom Brett zu bekommen (allerdings war beiden Spielern entgangen, dass Sebastian seine Dame einfach mit Schach h\u00e4tte wegziehen und dann die gegnerische schlagen k\u00f6nnen&#8230;), stellte dann aber mit einem Katastrophenzug einen wichtigen Bauern ein. So blieb beiden Kombattanten je ein Freibauer sowie eine Leichtfigur um den gegnerischen zu stoppen &#8211; ergo remis. Der vergebene halbe Punkt war umso \u00e4rgerlicher, da Martin im Turmendspiel seine vielversprechende Stellung sogar noch verlor und Wolfgang am Ende dem Freibauernpaar von Friedrich Hanisch nichts mehr entgegenzusetzen hatte.<\/p>\n<p>Nach der \u00e4rgerlichen Niederlage wartete der Vorjahresmeister SK Herzogenaurach (Schnitt 1996) auf uns. Martin \u00fcbernahm gegen Helmar Bock im Mittelspiel die Initiative und diesmal verwertete er seinen Vorteil ohne Schn\u00f6rkel. Trotz der F\u00fchrung im R\u00fccken kam kein Neumarkter Punkt mehr hinzu. Sebastian wusste nicht so recht wie er sich gegen Stefan Sattler aufbauen sollte und brachte sich nach einem positionellen Klops in eine Stellung ohne eine einzige aktive Figur. Mit einem Figurenopfer und folgendem R\u00fcckgewinn per Abzugsangriff versuchte er sich zu befreien, doch das kostete letztlich doch einen Bauern. Da Wei\u00df auch weiterhin wesentlich aktiver stand, kam bald ein zweiter Bauer dazu und die Stellung war aufgabereif. Kevin h\u00e4tte mit dem richtigen Springerschlag seinen Gegner Reinhard Walther vor Schwierigkeiten stellen k\u00f6nne, doch so musste er sich am Ende genauso geschlagen geben wie Wolfgang Martin Glitz.<\/p>\n<p>Mit dem Spitzenreiter SK Schwanstetten (Schnitt 1990) wartete danach der n\u00e4chste Hochkar\u00e4ter auf uns. Kevin erspielte sich gegen Lothar Cipra materiellen Vorteil, musste aber aufgrund von Zeitnot ins Remis einwilligen. Martin und Wolfgang verteidigten sich gegen Frank Manthey bzw. Christian Kroneder z\u00e4h und hielten ebenfalls das Unentschieden. Nun lag es an Sebastian, der in Michael Arlt ausnahmsweise mal einen Gegner unter 2000 hatte. Mit dessen Er\u00f6ffnung kam Sebastian nicht so zurecht: auf der Suche die anf\u00e4ngliche Passivit\u00e4t auszunutzen verbrauchte er viel zu viel Bedenkzeit. Als Schwarz zu kontern drohte, probierte Sebastian es mit einem riskanten Zug aus dem Bauch heraus gespielt (laut Computer tats\u00e4chlich der St\u00e4rkste), damit auch sein Gegen\u00fcber mal nachdenken musste. In der folgenden Schlagvariante h\u00e4tte Sebastian tats\u00e4chlich vorteilhaft herauskommen k\u00f6nnen, fand in beginnender Zeitnot aber nicht die besten Z\u00fcge. Das entstandene Turmendspiel bewertet der Computer ausgeglichen, ob es mit 1,5 gegen 5 Minuten auch zu halten gewesen w\u00e4re ist aber eine andere Frage. Den Turmtausch anzubieten war aber definitiv die schlechtere Alternative, denn das Bauernendspiel war verloren und nachdem ein letzter Durchbruch-Trick durchschaut wurde, hisste Sebastian die wei\u00dfe Fahne.<\/p>\n<p>Nach drei Niederlagen ensuite war der Klassenerhalt nochmal in Gefahr geraten. Zwar hatte unser Abschlussgegner SK Rothenburg nur einen Punkt auf dem Konto und konnte uns nicht mehr einholen, aber der SK N\u00fcrnberg 1911 war uns bis auf einen Punkt naheger\u00fcckt. Also war ein Sieg eigentlich Pflicht und tats\u00e4chlich hatten wir sogar mal knapp den besseren Schnitt (1821:1793). Allerdings muss man dabei bedenken, dass Julian Shen auf Brett vier wesentlich besser als seine aktuelle Zahl spielen kann. Dies bekam Kevin dann auch zu sp\u00fcren, der diesmal von Anfang an nicht in die Partie fand und nach eigener Aussage einfach schlecht spielte. Mit gro\u00dfem Kampfgeist rettete er sich noch ins Remis. Genau wie Kevin hatte sich auch Sebastian die schlechteste Leistung f\u00fcr die letzte Runde aufgehoben. Gegen Ottmar Zeltner vertauschte er in der Er\u00f6ffnung die Varianten und spielte ab Zug 5 mit einem Minusbauern. Deshalb versuchte er jedem weiteren Abtausch aus dem Weg zu gehen, was die Sache nur noch schlimmer machte. Sein Gegner bekam eine komfortable Angriffsstellung und konnte sich sogar den Luxus eines Qualieinstellers erlauben ohne dass es sich bemerkbar machte. Sebastian k\u00e4mpfte zwar verbissen, aber letztlich brach seine Stellung auseinander. Daf\u00fcr hatte Wolfgang gegen Marianne Diller zwei Mehrbauern und verwertete diesen Vorteil problemlos. Die Entscheidung musste nun die Partie zwischen Martin und Peter Diller bringen: Martin hatte zwei Figuren f\u00fcr einen Turm, daf\u00fcr stand sein K\u00f6nig unsicher. Einziger Trumpf war eine Mattdrohung auf b7, die Peter im Auge behalten musste. Deshalb bot Martin mit 50 Sekunden gegen 1:40 remis. Das Angebot wurde abgelehnt, doch nach einigen Z\u00fcgen hatte Martin auf einmal 39:32 Sekunden. Die Stellung war schwierig und leider inverstierte Martin nicht nur 20 Sekunden, sondern w\u00e4hlte auch noch eine fehlerhafte Variante, so dass wir auch diesen Wettkamof 1,5:2,5 abgaben.<\/p>\n<p>Da zeitgleich 1911 dem neuen Meister SK Schwanstetten \u00fcberraschend ein 2:2 abgetrotz hatte, waren wir mit den 11ern punkt- und brettpunktgleich. Doch da wir immerhin einen Wettkampf gewonnen hatten (gleich in der ersten Runde gegen die nominell st\u00e4rkste Mannschaft Postbauer) und 1911 gar keinen, rangieren wir in der Endtabelle auf Rang sechs. Da im Normalfall nur ein Team absteigt (dies richtet sich nach den Absteigern der Landesliga im September) sollte dies zum erneuten Klassenerhalt gereicht haben.<\/p>\n<p>Einzelbilanzen: M\u00f6sl 2,5\/7, Simon 3\/7, Brunner 4\/7, Junker 0,5\/3, Beesk 2\/4<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/schachbezirk-mittelfranken.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/SSMMBL1-XPaar-R7.html\" target=\"_blank\">Ergebnisse<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/schachbezirk-mittelfranken.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/SSMMBL1-MannRang-R7.html\" target=\"_blank\">Tabelle<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mfrpage.homepage.t-online.de\/bztussmb1.htm\" target=\"_blank\">Infos<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.neumarktonline.de\/art.php?newsid=71016\" target=\"_blank\">Bericht bei neumarktonline<\/a><\/p>\n<p>Auch in der <a href=\"http:\/\/n-land.de\/pegnitz-zeitung\/sport\/spo-detail\/datum\/2012\/07\/13\/lauf-bleibt-im-schnellschach-in-der-ersten-reihe.html#.UAW1DlIuqTV\" target=\"_blank\">Pegnitz-Zeitung<\/a> sind die Neumarkter zu finden.<\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer Ver\u00e4nderung zur Vorwoche &#8211; Kevin Beesk ersetzte Christian Junker &#8211; traten wir am zweiten Spieltag an, der beim SV Lauf ausgetragen wurde. 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