{"id":9049,"date":"2017-10-09T08:00:35","date_gmt":"2017-10-09T08:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=9049"},"modified":"2017-10-21T23:55:42","modified_gmt":"2017-10-21T23:55:42","slug":"1-mannschaft-in-der-bezirksliga-2b-auftaktsieg-geglueckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=9049","title":{"rendered":"1. Mannschaft in der Bezirksliga 2b: Auftaktsieg gegl\u00fcckt!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\">Der erste Mannschaftskampf der neuen Saison in der Bezirksliga 2b f\u00fchrte uns am 8. Oktober 2017 nach Uttenreuth, wo uns deren wiederaufgestiegene erste Mannschaft erwartete. Unser im Vergleich zur Vorsaison, in der wir bekanntlich am Ende nur denkbar knapp den Aufstieg in die B1 verpasst hatten, auf drei Positionen ver\u00e4ndertes Team \u2013 Jozef Smyk r\u00fcckt f\u00fcr Maximilian Lutter nach dessen Vereinswechsel in die Mannschaft, Lorenz Schilay darf sich fortan auf Brett drei ausprobieren und Matthias Bothe tauscht mit Mannschaftsf\u00fchrer Wolfgang Brunner die Pl\u00e4tze \u2013 war gegen\u00fcber den Uttenreuthern nominell klar favorisiert, weshalb wir nat\u00fcrlich auf einen Auftaktsieg als Grundlage f\u00fcr einen erfolgreichen Saisonverlauf hofften. Der letzte Sieg gegen Uttenreuth datierte allerdings bereits aus dem Jahre 2013, und es war jedem klar, dass die Begegnung mit dem Viertplatzierten des bayerischen Mannschaftspokals kein Selbstl\u00e4ufer werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Der Wettkampf begann dann aber gleich verhei\u00dfungsvoll, als Lorenz bereits im siebten Zug einen Bauern erobern konnte. Auch bei Martin Simon, der seinen Gegner von Beginn an unter Druck setzte, sah es ausgangs der Er\u00f6ffnung sehr gut aus, ebenso bei Erwin Hirn, dessen Kontrahent fr\u00fch seine K\u00f6nigsstellung geschw\u00e4cht hatte, was Erwin im weiteren Verlauf durch einen K\u00f6nigsangriff auszunutzen gedachte. Bei Wolfgang und Andreas Niebler war zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel passiert; dagegen hatte sich Matthias in der Er\u00f6ffnung einen fragw\u00fcrdigen Abtausch nebst Tempoverlust geleistet und stand recht unbequem. Jozef hatte Raumnachteil, arbeitete aber auf den Befreiungssto\u00df \u2026d5 hin, w\u00e4hrend am Spitzenbrett eine objektiv wohl relativ ausgeglichene, aber f\u00fcr mich angenehm zu spielende Stellung entstanden war, zumal mein Gegner bereits viel Zeit investiert hatte.<\/p>\n<p>Als ich im 16. Zug ein Remisgebot erhielt, lie\u00df ich noch einmal meinen Blick \u00fcber die Bretter schweifen. Martin hatte seine Aktivit\u00e4t inzwischen in deutlichen Materialvorteil umgem\u00fcnzt, weshalb der Sieg nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien; auch bei Lorenz, dessen Gegner sich vergeblich m\u00fchte, ausreichende Kompensation f\u00fcr den Bauern nachzuweisen, sowie bei Erwin, der mittlerweile seine Bauern am K\u00f6nigsfl\u00fcgel in Bewegung gesetzt hatte, sah es vielsprechend aus. Allerdings hatte Matthias\u2018 Kontrahent inzwischen einen Turm auf die siebte Reihe bringen k\u00f6nnen und damit klaren Vorteil, w\u00e4hrend Wolfgang nun leicht schlechter stand, Andreas daf\u00fcr etwas besser. Bei Jozef hatte der Gegner gerade einen Bauern bis nach f6 gebracht, was recht bedrohlich aussah; daher entschloss ich mich dazu, erst einmal \u00fcber meinen n\u00e4chsten Zug nachzudenken und die Entwicklung am Nebenbrett im Auge zu behalten. Tats\u00e4chlich erwies sich der mit einem Bauernopfer verbundene Vorsto\u00df des Wei\u00dfen als verfr\u00fcht, und als sein Kontrahent im Bestreben, weitere Figuren zum Angriff heranzuf\u00fchren, eine taktische Widerlegung seitens Jozef \u00fcbersah, war die Partie endg\u00fcltig zu unseren Gunsten gekippt.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Entwicklung akzeptierte ich nunmehr das Remisgebot meines Gegners, und nach einem weiteren Unentschieden durch Wolfgang sowie den beiden Siegen durch Martin und Jozef, deren Kontrahenten nach weiterem Materialverlust kurz nacheinander das Handtuch warfen, ergab sich ein Zwischenstand von 3:1 f\u00fcr unser Team. Etwas sp\u00e4ter stimmte auch Andreas an Brett acht der Punkteteilung zu, da kein Vorankommen f\u00fcr Schwarz ersichtlich war. Erwin hatte indes den wei\u00dfen K\u00f6nigsfl\u00fcgel gest\u00fcrmt und dabei einen Bauern gewonnen; zudem war der wei\u00dfe K\u00f6nig in die Brettmitte zur\u00fcckgetrieben worden. In der Folge trotzte Erwin allen Versuchen seines Gegen\u00fcbers, im Tr\u00fcben zu fischen, und gewann schlie\u00dflich im 39. Zug durch Zeit\u00fcberschreitung, wobei die Stellung aber auch klar vorteilhaft war. Weil der Wettkampf nun bereits zu unseren Gunsten entschieden war, konnte Lorenz ohne Druck versuchen, seinen Mehrbauern im Endspiel zu verwerten; zuvor hatte es noch eine M\u00f6glichkeit gegeben, eine Figur gegen zun\u00e4chst drei Bauern zu tauschen, was Lorenz aber verworfen hatte. Das Turmendspiel h\u00e4tte dann auch noch einige Pr\u00e4zision erfordert, aber der Gegner leistete sich einen zweiten Bauerneinsteller, was der Partie ein schnelles Ende bereitete.<\/p>\n<p>Zuletzt k\u00e4mpfte nun noch Matthias, dessen Kontrahent in starker Zeitnot zu fr\u00fch vereinfacht und sich mit einem Bauerngewinn zufriedengegeben hatte, was angesichts der ungleichfarbigen L\u00e4ufer eigentlich nicht zum Gewinn ausreichen sollte. Leider leistete sich unser Mann wenige Z\u00fcge sp\u00e4ter selbst noch eine Ungenauigkeit, welche sein Gegen\u00fcber zum Abtausch der L\u00e4ufer nutzen konnte. Somit stand Matthias ein langes Leiden im Turm- und Springerendspiel mit Minusbauer bevor, zumal sein Gegner bestens verpflegt zum Mannschaftskampf erschienen war; nach fast 60 Z\u00fcgen musste er dann als einziger Neumarkter an diesem Tage eine Niederlage quittieren. An unserem deutlichen 5,5:2,5-Sieg zum Auftakt \u00e4nderte dies jedoch nichts; in der Tabelle befinden wir uns im Moment auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem SC Heideck-Hilpoltstein und wollen am 29. Oktober im Ausw\u00e4rtskampf beim n\u00e4chsten Aufsteiger, dem SC Schnaittach, nun nat\u00fcrlich nachlegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\">Kevin Beesk<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Einzelergebnisse:<br \/>\n<\/strong>B\u00f6hme Markus (2038) \u2013 Beesk Kevin (2011) \u00bd:\u00bd<br \/>\nB\u00f6hme Sebastian (1959) \u2013 Smyk Jozef (1927) 0:1<br \/>\nRink Florian (1864) \u2013 Schilay Lorenz (1895) 0:1<br \/>\nTraut Gerhard (1798) \u2013 Hirn Erwin (1967) 0:1<br \/>\nMiederer Karl (1744) \u2013 Simon Martin (1890) 0:1<br \/>\nAbmayr Bernhard (1735) \u2013 Bothe Matthias (1873) 1:0<br \/>\nMeyer J\u00fcrgen (1758) \u2013 Brunner Wolfgang (1857) \u00bd:\u00bd<br \/>\nSippel Christian (1581) \u2013 Niebler Andreas (1804) \u00bd:\u00bd<\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Mannschaftskampf der neuen Saison in der Bezirksliga 2b f\u00fchrte uns am 8. 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