{"id":9247,"date":"2017-12-30T08:00:23","date_gmt":"2017-12-30T08:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=9247"},"modified":"2018-01-09T00:39:57","modified_gmt":"2018-01-09T00:39:57","slug":"simon-silvester-cup-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/?p=9247","title":{"rendered":"Simon-Silvester-Cup 2017"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9272 alignright\" src=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/SSC2017_3-300x224.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/SSC2017_3-300x224.png 300w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/SSC2017_3-768x574.png 768w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/SSC2017_3-1024x766.png 1024w, https:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/SSC2017_3.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Bereits zum achten Mal wurde am letzten Freitag des Jahres der <strong>Simon-Silvester-Cup<\/strong> ausgetragen. W\u00e4hrend es drau\u00dfen zunehmend st\u00e4rker schneite, k\u00e4mpften die insgesamt 17 Teilnehmer drinnen bei Pl\u00e4tzchen und Spekulatius in f\u00fcnf Runden Schnellschach um die vom Turnierpaten Martin Simon ausgelobten Preise. Nachdem im Vorjahr erstmals die Drei-Punkte-Regelung zur Anwendung gekommen war, kehrte man nunmehr wieder zum &#8222;normalen&#8220; Modus zur\u00fcck, spielte diesmal aber mit Fischerbedenkzeit.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dass die Favoriten es an diesem Abend nicht leicht haben w\u00fcrden, wurde bereits in<strong> Runde eins<\/strong> deutlich. Michael Held war es gelungen, Jozef Smyk in eine Er\u00f6ffnungsfalle zu locken; den daraus resultierenden Vorteil lie\u00df er sich im Anschluss trotz fast 500 DWZ-Punkten Differenz nicht mehr nehmen. Wenig sp\u00e4ter kam Timon G\u00f6tz gegen Wolfgang Brunner in schon guter Stellung etwas \u00fcberraschend zu einem Matt. Das Duell am Spitzenbrett zwischen Georg Pr\u00f6bster und Gastspieler Michal Michalek sah eine sehr zweischneidige Stellung mit heterogenen Rochaden. Von den thematischen wechselseitigen K\u00f6nigsangriffen erwies sich dabei letztlich derjenige Georgs als durchschlagender, womit auch an diesem Brett beinahe 400 DWZ-Punkte \u00fcberbr\u00fcckt wurden. In der l\u00e4ngsten Partie dieser Auftaktrunde wurde zuletzt noch die wackere Verteidigungsleistung von Max Herrmann belohnt, der gegen Andreas Niebler ein Doppelturmendspiel mit Minusbauer in den Remishafen retten konnte &#8211; eines von insgesamt tats\u00e4chlich nur drei Unentschieden im gesamten Turnierverlauf. In den \u00fcbrigen Begegnungen konnten sich jeweils die Favoriten durchsetzen, wobei hier Martin Simon gegen Johannes Hierl ein schon verloren geglaubtes Endspiel noch zum Sieg drehen konnte.<\/p>\n<p>In der <strong>zweiten Runde<\/strong> gab es daf\u00fcr nahezu ausschlie\u00dflich Favoritensiege; einzig Andreas Niebler und Jozef Smyk teilten den Punkt. Michael Held gegen den Berichterstatter und Max Herrmann gegen Michal Michalek fanden nie wirklich in die Partie und mussten sich klar geschlagen geben, und auch an den \u00fcbrigen Brettern gab es zumeist eindeutige Partieverl\u00e4ufe. Mit Spannung war nat\u00fcrlich das Familienduell zwischen Martin und Thomas Simon erwartet worden, bei welchem dann auch h\u00f6rbar die Fetzen flogen und letztlich Martin das bessere Ende f\u00fcr sich hatte.<\/p>\n<p>Die vier bislang verlustpunktfreien Spieler trafen in <strong>Runde drei<\/strong> nun an den Spitzenbrettern aufeinander, und beide Begegnungen fanden einen Sieger. Erwin Hirn hatte sich gegen Franz Xaver Beer eine aussichtsreiche Stellung erarbeitet, leistete sich dann allerdings einen folgenschweren Schnitzer und musste die Partie in der Folge verloren geben. Mir selbst gelang es gegen Martin Simon, durch geduldiges Man\u00f6vrieren allm\u00e4hlich die Oberhand zu erlangen und schlie\u00dflich bei weiterhin \u00fcberlegener Stellung einen Bauern zu gewinnen. Zwar verteidigte sich Martin noch lange Zeit sehr einfallsreich und scheute auch vor einem Damenopfer nicht zur\u00fcck, doch am Ende konnte ich den Punkt sicher nach Hause spielen. Michal Michalek, Andreas Niebler, Wolfgang Brunner und Georg Pr\u00f6bster schlossen mit ihren Siegen zum Verfolgerfeld auf, w\u00e4hrend das Jugendduell zwischen Max Herrmann und Timon G\u00f6tz am Ende doch recht eindeutig zugunsten von Max ausfiel.<\/p>\n<p>Eine Vorentscheidung im Kampf um den Turniersieg h\u00e4tte in <strong>Runde vier<\/strong> fallen k\u00f6nnen, als mit Franz Xaver Beer und dem Berichterstatter die beiden verbliebenen Spieler mit wei\u00dfer Weste am Spitzenbrett aufeinandertrafen. Dabei konnte ich nach originellem Er\u00f6ffnungsverlauf im Mittelspiel eine bessere Stellung erreichen, musste daf\u00fcr aber einigen Zeitnachteil in Kauf nehmen. F.X. bot daraufhin Remis an, doch im Vertrauen auf meine Blitzk\u00fcnste lehnte ich ab und schaffte es in der Folge auch, in ein vorteilhaftes Endspiel abzuwickeln. Dort ging ich dann allerdings \u00fcberhastet zu Werke und h\u00e4tte eigentlich einen Bauern verloren, doch mit dem Mut der Verzweiflung gab ich lieber gleich noch eine Qualit\u00e4t f\u00fcr objektiv mehr als fragw\u00fcrdige Kompensation auf. In der Folge gingen weitere Bauern verloren und F.X. sah bereits wie der sichere Sieger aus, als er mir unerwartet ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk machte und in turmhoch gewonnener Stellung denselben einz\u00fcgig einstellte. Unterm Strich gab es somit ein am Ende f\u00fcr mich gl\u00fcckliches Remis, wodurch Erwin Hirn, Martin Simon und Michal Michalek mit Siegen \u00fcber Andreas Niebler, Georg Pr\u00f6bster und Wolfgang Brunner den Abstand zur Spitze auf einen halben Z\u00e4hler verringern konnten. Jozef Smyk gewann ebenfalls gegen Max Herrmann und kam nunmehr auf 2,5 Punkte; Timon G\u00f6tz konnte mit Christian Junker erneut einen nominell klar favorisierten Kontrahenten in die Schranken weisen.<\/p>\n<p>Die <strong>f\u00fcnfte Runde<\/strong> musste also die Entscheidung bringen. Dabei vertauschte ich gegen Michal Michalek in der Er\u00f6ffnung zwei Z\u00fcge und musste in der Konsequenz bereits fr\u00fch eine Qualit\u00e4t geben. Weil ich daf\u00fcr jedoch auf Entwicklungsvorsprung und ein breites Bauernzentrum verweisen konnte, rechnete ich mir trotz des Materialnachteils noch Chancen aus. Im weiteren Verlauf bem\u00fchte ich mich darum, all meinen Figuren zu m\u00f6glichst gro\u00dfer Aktivit\u00e4t zu verhelfen, um dann einen K\u00f6nigsangriff einleiten zu k\u00f6nnen. Michal verteidigte sich umsichtig, musste daf\u00fcr aber viel Bedenkzeit investieren und konnte vor allem selbst kaum aktive Aktionen ausf\u00fchren. Mit beginnender Zeitnot \u00fcbersah er dann beim Versuch, einen Bauern zu erobern, allerdings einen taktischen Trick, sodass ich einen ganzen Turm gewinnen und das resultierende Endspiel mit Mehrfigur sicher nach Hause spielen konnte. Dieser Punktgewinn war auch notwendig geworden, da Martin Simon am Nachbarbrett Franz Xaver Beer glatt \u00fcberspielt und schon bald einen ungef\u00e4hrdeten Sieg eingefahren hatte. Erwin Hirn bezwang zum Abschluss seinen Mannschaftskollegen Jozef Smyk und hatte bereits eine leise Vorahnung, welchen Platz er am Ende wohl belegen w\u00fcrde. Auch Andreas Niebler, Wolfgang Brunner und Wolfgang Heider konnten jeweils einen vollen Punkt verbuchen, ebenso wie Timon G\u00f6tz, der gegen Georg Pr\u00f6bster bereits seinen dritten Sieg an diesem Abend erringen konnte, obwohl er erneut krasser Au\u00dfenseiter war.<\/p>\n<p>In der <strong>Endabrechnung<\/strong> belegte somit der Berichterstatter und Turnierleiter mit 4,5 Punkten den Platz an der Sonne, einen halben Z\u00e4hler vor Erwin Hirn und dem Turnierpaten Martin Simon. Nach einem mit Blick auf meine Platzierungen bei unseren Vereinsturnieren f\u00fcr mich eher entt\u00e4uschend verlaufenen Jahr konnte ich mir also ausgerechnet beim letzten Turnier doch noch meinen ersten Sieg sichern und mir so ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk machen. Erwin gelang indes das Kunstst\u00fcck, bei s\u00e4mtlichen Vereinsturnieren im Jahr 2017 jeweils Vizemeister zu werden (mit Ausnahme der Blitz-VM &#8211; dort wurde er F\u00fcnfter), was wohl auch Seltenheitswert besitzt. Beachtung verdient auch die Leistung von Timon G\u00f6tz, der mit drei Siegen gegen deutlich h\u00f6her eingesch\u00e4tzte Konkurrenz aufhorchen lie\u00df und als bester Jugendlicher am Ende sehr guter Sechster wurde, sowie diejenige von Max Herrmann mit 2,5 Z\u00e4hlern auf Rang neun.<\/p>\n<p>Fortschrittstabelle: <a href=\"http:\/\/wolfgang-kipferl.de\/sch_aktuell_blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/SSC2017-Fort-R5.txt\">SSC2017-Fort-R5<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right\">Kevin Beesk<\/p>\n<h3>Related Images:<\/h3>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits zum achten Mal wurde am letzten Freitag des Jahres der Simon-Silvester-Cup ausgetragen. 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