Oberpfälzer Schulschachmeisterschaft 2018

Posted by Sebastian in Jugend 18/19, Saison 18/19 | Kommentare deaktiviert für Oberpfälzer Schulschachmeisterschaft 2018

Beste Schule – WGG Neumarkt

Die Oberpfälzer Schulschachmeisterschaften in der RT-Halle in Regensburg verliefen aus Neumarkter Sicht sehr erfoglreich. Das Willibald-Gluck-Gymnasium, das Ostendorfer Gymnasium, die Mädchenrealschule sowie die Theo-Betz-Schule nahmen mit 15 Mannschaften teil, wobei die TBS in der WK Grundschule mit acht Teams (!!!) wohl einen Rekord aufgestellt hat und fast ein Drittel des Teilnehmerfeldes stellte. Die TBS wurde Vize-Meister und das WGG holte sowohl in der WK I als auch in der WK IV in einem Herzschlagfinale den Titel. Als Krönung wurde das WGG auch die beste Schule was bislang 1990, 2006 und 2009 gelungen war.

Ergebnisse


Schon im Vorjahr war die TBS mit fünf Mannschaften vertreten, diesmal setzte man mit deren Acht noch gewaltig einen obendrauf. Vom Meisterteam des Vorjahrs war nur noch ein Spieler dabei, trotzdem konnte man bis auf das Duell gegen den souveränen Sieger aus Tegernheim – sie gaben in sieben Runden nur einen halben Brettpunkt gegen TBS I ab – alles gewinnen und sicherte sich mit 12:2 Punkten die Vize-Meisterschaft, wobei Lukas Kraus und Razvan Popan vom SKN mit von der Partie waren. Starke 8:6 Punkte holten TBS II, TBS IV sowie TBS III auf den Rängen acht, neun und zwölf. Dabei überzeugte insbesondere TBS IV, das ausschließlich aus Zweitklässlern bestand. TBS V kam mit 7:7 Punkten auf Platz 16, TBS VIII mit 5:9 Punkten auf Rang 21 und TBS VII sowie VI klassierten sich mit je 4:10 Punkten auf de Plätzen 23 und 24.
Die sechs Mädchen-Mannschaften mussten in der WK II spielen. Hier holte die Mädchenrealschule mit Maria Schilay und Daiana Burger an den Spitzenbrettern 6:8 Punkte, was Rang 13 bedeutete. Damit war man viertbestes Mädchenteam, einen Zähler hinter den Zweit- und Drittplatzierten. Leider kam es dabei zu keinem direkten Duell mit diesen Mädchenmannschaften, so dass der Beweis ob man vielleicht in einer reinen Mädchenklasse auf dem Podest gelandet wäre ausbleiben musste.
Das OG schickte nach zwei Jahren Pause ein Team in der WK I mit u.a. Michael Donisch und Eriks Lodes ins Rennen und wurde mit sechs Zählern Elfter.
Fünf Mannschaften des WGG waren mit von der Partie, drei davon in der WK IV. WGG I mit Lucas Lehner Zapater, Christoph Reger, Andreas Hierl und dem vereinslosen Benjamin Moller setzte sich in den ersten fünf Runden viermal mit 4:0 durch und musste sich nur dem Gymnasium Schwandorf in Runde zwei mit 1,5:2,5 geschlagen geben. In der vorletzten Runde setzte man sich gegen das bis dato ungeschlagene Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Regensburg mit 2,5:1,5 durch und lag damit auf Rang zwei, einen Zähler hinter dem Goethe-Gymnasium Regensburg, dem Gegner der letzten Runde. Und die Gluck-Jungs holten im Stile eines Champions den Titel mit einem glatten 4:0 und krönten damit ein ganz starkes Turnier. Andreas mit bärenstarken 7/7, aber auch Lucas (5/7), Christoph (6/7) und Benjamin (6/7) wussten zu überzeugen. Team WGG II kam mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang 17, hier erzielten Arda Ordu und Mattheo Mauderer an den Spitzenbrettern jeweils starke 5/7. Die Dritte musste mit drei Mann antreten, verlor trotzdem nur dreimal und kam mit fünf Zählern auf Platz 27. In der WK III hatte das WGG nach fünf Runden sechs Punkte auf dem Konto, drehte dann aber nochmal auf und schlug zum Abschluss den ungeschlagenen Spitzenreiter AAG 1 überraschend mit 2,5:1,5. Damit verpasste man als Vierter um einen halben Brettpunkt das Podest, holte aber ganz wichtige Zähler im Kampf um den Gesamtsieg. Pablo Lehner Zapater übernahm die undankbare Augabe an Brett 1 und konnte zwei Partien gewinnen. Der Rest der Mannschaft dankte es ihm mit 16/21 Brettpunkten.
Für das Team in der WK I lief zunächst alles schief. Zuerst musste man einen eingeplanten Spieler ersetzen, so dass Daniel Henseler von der WK III in die WK I zu Lorenz Schilay, Eva Schilay und Max Herrmann abkommandiert wurde. Dann setzte es gegen das Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg 1 zum Auftakt ein glattes 0:4. Nach zwei 4:0 Erfolgen sowie einem 2,5:1,5 Sieg, traf man in Runde fünf auf den verlustpunktfreien Spitzenreiter Siemens-Gymnasium Regensburg 1. Lorenz und Daniel gewannen ihre Partien, Eva und Max spielten jeweils remis und somit ergab sich vor den letzten beiden Runden folgender Zwischenstand mit einem Quartett an der Spitze: 1. Siemens 8:2 14,5, 2. AMG 8:2 14,5, 3. Schwandorf 8:2 14,0 und 4. WGG 8:2 13,5. Die sechste Runde lief dann wie bestellt: Siemens und Schwandorf trennten sich 2:2, AMG gewann nur 2,5:1,5, so dass das WGG mit einem 4:0 über Siemens 2 die Tabellenführung übernahm und mit einem halben Brettpunkt Vorsprung vor AMG in die letzte Runde ging. Dort bekam man es aber mit Schwandorf zu tun, während AMG 1 auf AMG 2 traf und sich dort 4:0 durchsetzen konnte. Also brauchte das WGG ebenfalls ein 4:0 und die Vier trumpften groß auf, erzielten das erforderliche 4:0 und sicherten sich somit den Titel. Nach der Auftaktpleite musste nur noch Daniel eine Niederlage einstecken, die anderen gaben nur noch jeweils ein Remis ab.
In der Gesamtwertung hatten das WGG und das Goethe-Gymnasium mit den drei besten Resultaten jeweils 34 Mannschaftspunkte, aber das WGG hatte nach Brettpunkten die Nase mit 63,5:62 vorne und nahm damit das erst Mal nach neun Jahren und erst das vierte Mal überhaupt den Wanderpokal für die beste Schule mit nach Hause.

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