Deutsche Meisterschaft 2024

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Vom 19. – 27. August finden die Deutschen Meisterschaften in Ruit statt. Bei den Herren gibt es erstmals das 10köpfige Meisterturnier sowie das Kandidatenturnier, bei dem nicht mehr der Meistertitel ausgespielt wird, sondern zwei Quali-Plätze für das nächstjährige Meisterturnier. Dagegen gilt bei den Damen noch die zuletzt gewählte Form, dass es neben der Deutschen Meisterschaft das German Masters mit zehn Teilnehmerinnen gibt.

Vorbericht beim DSB – Teil 1
Vorbericht beim DSB – Teil 2

Live-Partien auf Lichess

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Dokumentation über Garri Kasparov

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Neumarkter Volksfestzug 2024

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Beim traditionellen Volksfestzug mit 97 Gruppen waren auch wir wieder mit von der Partie. Dabei wagten wir uns das erste Mal an das Projekt Blumenwagen. 18 fleißige Helfer schmückten den Wagen mit über 10.000 (!) Blüten und das Ergebnis konnte sich wahrlich sehen lassen. Das wurde auch von den rund 20.000 Zuschauern mit viel Beifall honoriert, die trotz der gewohnten Hitze wieder mit Begeisterung den Festzug verfolgten.

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3. Monatsblitz – Ergebnisse

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Es war fast wie immer in diesem Jahr. Ralf kam, sah und siegte. Was im vergangenen Jahr noch Dauersieger Martin Simon gelang, ist nun unserer Nummer Eins vergönnt. Bei nur 9 Teilnehmern aber einem starken Feld mit Ralf Seitner, Martin Simon, Jozef Smyk, Pokalsieger Lorenz Schilay, Jugendspieler des Jahres Andreas Hierl („unser aller Hoffnung“) sah es anfangs nach einem knappen Rennen aus, aber spätestens nach sechs Runden waren die Verfolger abgeschlagen und Ralf konnte sich in der letzten Runde sogar ein Remis leisten und mit 7,5 aus 8 Sieger zu werden. Andi Hierl verpasste zur Freude von Lorenz den Sprung aufs Podest mit einer Niederlage gegen den Berichterstatter, dem es schon fast peinlich war, unser aller Hoffnung eine banale Matt-in-1-Falle zu stellen. Dass dieser dann prompt hineintappte, war sehr verwunderlich.

In der Super-Cup-Wertung baute Ralf damit seinen Vorsprung vor Jozef aus und eroberte gleichzeitig die Gesamtführung in der Blitz-Jahreswertung vor Jozef und Martin.

Das nächste Monatsblitz-Turnier findet am 13.09.24 statt.

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Termine August 2024

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Termine August 2024

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Monatsblitzturnier am 02. August – Super-Cup geht weiter!

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Am kommenden Freitag, 02.08.2024 findet um 20:30 Uhr das nächste offene Monatsblitzturnier statt (Rundenturnier, 3 Minuten + 2 Sekunden).

Nach dem Pokalturnier und dem Wastl-Cup hat sich in der laufenden Super-Cup-Tabelle so einiges getan:

Die Punkteregeln zum Supercup wurden an anderer Stelle erklärt.

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Lenz-Wastl-Cup 2024. Ralf Seitner holt den Cup.

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Turnier 1 am 12.07.2024

Zum ersten Schnellschachturnier der Lenz-Wastl-Turnierserie kamen leider nur neun Teilnehmer, was – fast schon traditionell – dem gleichzeitig stattfindenden Zeltlager unserer Schachjugend geschuldet ist.

Immerhin waren namhafte Vertreter wie Seitner, Simon, Smyk, Mösl, Brunner und Birkner vertreten, um im fünfrundigen Schnellschachturnier (15 Minuten + 5 Sekunden Inkrement) die ersten 20 Punkte der Turnierserie auszuspielen.
Das absehbare Triumvirat aus Ralf Seitner, Jozef Smyk und Martin Simon lag lange Kopf an Kopf bis in der vorletzten Runde Jozef nach einer Niederlage gegen Martin abreissen lassen musste, der wiederum in der letzten Runde gegen Ralf den kürzeren zog.
Eher enttäuschend verlief das Turnier nach eigener Aussage für unseren Vorsitzenden Sebastian Mösl, der gleich zwei Niederlagen gegen Ralf und Martin hinnehmen musste. Seine stärkste Leistung zeigte er in Runde 5 gegen einen gewissen Spielfrei, der – Gerüchten zufolge – nach der verheerenden Niederlage und Null aus fünf mit Tränen in den Augen gerufen haben soll:“ Ich spiele nie mehr Schach!“.

Somit heißt der Sieger des ersten Lenz-Wastl-Turniers in 2024 Ralf Seitner (4,5/5) .

Turnier 2 am 19.07.2024

Wie zu erwarten, wurde das Teilnehmerfeld aus dem ersten Turnier nun kräftig durch Zeltlagerteilnehmer aufgestockt, so dass wir diesmal mit 17 Teilnehmern „full house“ waren.
Der frischgebackene Pokalsieger Lorenz Schilay ließ von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass er seine Erfolgsserie weiterführen wolle und endete am Ende auf verlustpunktfrei auf Platz eins:

Gesamtwertung Zwischenstand

der erste Platz in einem Turnier bringt 20 Punkte (der zweite 19 usw). Damit ergibt sich folgender Zwischenstand:

Turnier 3 am 26.07.2024

Der Teilnehmerrekord von letzter Woche konnte leider nicht gehalten werden (vielleicht war die Eröffnung der olympischen Spiele interessanter?) und es nahmen leider nur 10 Spieler teil, von denen hatten allerdings noch einige Chancen auf den Gesamtsieg hatten: vor allem Ralf Seitner und Lorenz Schilay musste zugetraut werden, sich mit einem Turniersieg den Gesamtsieg zu sichern.

Der Start verlief für Lorenz denkbar ungünstig, musste er doch gegen Jungstar Andi Hierl in der ersten Runde eine Niederlage hinnehmen. Gleichauf mit Ralf blieben bis zur letzten Runde nur noch besagter Jungstar und Jozef Smyk. Andi verlor in der Letzten Runde jedoch gegen Ralf und Jozef musste sich Lorenz geschlagen geben, der sich damit noch den zweiten Platz sicherte.

Mit seinem zweiten Turniersieg ist Ralf damit auch Wastl-Cup-Sieger 2024! Herzlichen Glückwunsch!

Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere Streichwertung als Feinwertung.

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Champions Chess Tour 2024 (3) – CrunchLabs Masters 2024

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Vom 17. – 24. Juli findet die dritte Etappe der Champions Chess Tour 2024, das CrunchLabs Masters 2024, statt. Die beiden Finalisten der vorherigen Etappe, Alireza Firouzja und Magnus Carlsen, sowie der Sieger der Division II Maxime Vachier-Lagrave waren für Division I vorqualifiziert, der Rest musste sich im Play-In beweisen. Hier setzte sich Ian Nepomniachtchi mit 7/9 punktgleich vor Hikaru Nakamura und Mikhail Antipov durch. Frederik Svane wurde mit 6,5 Punkten Fünfter und qualifizierte sich für das Division-I-Placement. Dmitrij Kollars (5/ Rang 42), Matthias Blübaum (5/47) und Rasmus Svane (4,5/54) für das Division-III-Placement.

Frederik Svane musste sich Levon Aronian 1,5:2,5 geschlagen geben und spielt in Division-II. Das Trio der Vorqualifizierten der Division-I ergänzen Fabiano Caruana, Wesley So, Ian Nepomniachtchi, Jan-Krzysztof Duda und Dmitry Andreikin. Im Division-III-Placement setzte sich Rasmus Svane mit 3:1 gegen Kirill Alekseenko durch, wohingegen Kollars Aleksey Dreev 1,5:2,5 unterlag und Blübaum gegen Georg Meier im Armageddon den Kürzeren zog.

Frederik Svane bezwang zunächts Vladimir Kramnik mit 3:2 und unterlag dann Vidit Gujrathi mit 0,5:2,5. Im Verliererbaum konnte er gegen Vasif Durarbayli die Amargeddon-Partie nicht gewinnen. Rasmus Svane gewann gegen Shamsiddin Vokhidov mkit 3:0, musste sich aber David Anton Guijarro mit 1,5:2,5 geschlagen geben. Mit einem 1:2 gegen Velimir Ivic schied Rasmus Svane dann endgültig aus.

Das Turnier gewann Maxime Vachier-Lagrave u.a. mit Siegen gegen Magnus Carlsen und zwei Erfolgen über Alireza Firouzja.

Es gibt wie immer eine Live-Übertragung, Beginn ist jeden Tag um 17h.

Turnierseite

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100 Jahre Weltschachverband FIDE

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Vor genau 100 Jahren wurde am 20. Juli 1924 im Rahmen der Olympischen Spiele in Paris der Weltschachverband FIDE gegründet. Die 15 Gründungsmitglieder waren Argentinien, Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Holland, Italien, Jugoslawien, Kanada, Polen, Rumänien, Schweiz, Spanien, Tschechoslowakei und Ungarn, der am 18. Juli 1877 gegründete Deutsche Schachbund trat 1926 bei. Erster Präsident wurde der Niederländer Alexander Rueb, der bis 1949 die Geschicke des Weltverbandes leitete.

Bericht beim DSB
Bericht bei Chessbase

Quelle: Edward Winter/Chesshistory.com

Mehr über die Geschichte der FIDE findet man bei Chesshistory.

Auf der Seite des DSB gibt es Informationen zu dessen Schachgeschichte

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Lorenz Schilay wird Pokalsieger!

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Am heutigen Sonntag trafen sich Lorenz Schilay und Ralf Seitner im Gesindehaus, um das Pokalfinal-Rückspiel auszutragen, das nötig wurde, weil Lorenz das erste Finalspiel gewonnen hatte.
Ralf zeigte sich mit Schwarz gut vorbereitet auf Lorenz Leib- und Magenvariante und erreichte bald eine aussichtsreiche Angriffsstellung bei heterogenen Rochaden, die der Computer mit minus zwei bewertet (also bei bestem Spiel so gut wie gewonnen).

Stellung nach 18.Dc3. Der weiße König sieht höchst gefährdet aus,
aber Lorenz kann noch alles zusammenhalten.

Unmittelbare Drohungen konnte Ralf allerdings nicht aufstellen. Erst als sich der Pulverdampf gelegt hatte, und die Damen getauscht waren, hätten die strukturellen und positionellen Schwächen in Lorenz Stellung für das KO sorgen können.

Nach Lorenz Fehler 34. h3? hätte Ralf mit dem schwierigen 34…Tg6!
entscheidenden Vorteil erringen können, weil der wichtige
Verteidiger Lb6 auf ein ungünstiges Feld gezwungen (a5) oder
abgetauscht würde (auf c5). In jedem Fall wird nach der Öffnung
der e-Linie (durch exd4) die Fesselung des Se4 problematisch für Weiß.
Das alles ist schwer zu sehen und so zog Ralf hier 34…exd4? und ließ
die Chance verstreichen.

In der Folgemusste Ralf angesichts des starken Druck der weißen Türme sogar eine Qualität geben (Turm gegen Läufer), allerdings bekam er dafür einen starken Freibauern auf der b-Linie, der letztlich das Remis sicherte.

Die Stellung kurz vor Schluss. Der schwarze Läufer
kann den h-Bauern immer aufhalten. Der weiße Turm
und König muss in der Nähe des Bauern b2 bleiben.
Also Remis.

Ein ausgekämpftes Remis mit beiderseitigen Chancen. In beiden Finalpartien hatte Ralf die Möglichkeit, den Pokal zu holen, konnte sie aber nicht nutzen.

Tiebreak

Nun musste also der Blitz-Tiebreak eine Entscheidung bringen. Ein Minimatch über 2 Blitzpartien (3 Minuten + 2 Sekunden Inkrement). Die erste Partie folgte dem Vorbild der heutigen klassischen Partie, Ralf konnte starken Druck auf der g-Linie gegen den weißen König entfalten. In höchster Zeitnot griff Lorenz fehl und erlaubte ein Damenopfer, das zum Matt führte. 1-0 für Ralf.
Unter Siegzwang opferte Lorenz in der zweiten Partie mit Schwarz bereits im 5. Zug einen Springer für den Zentralbauern e4. Ein an sich fragwürdiges Opfer aber matchtechnisch völlig korrekt, da nun Ralf höllisch aufpassen musste, in der hochkomplizierten Stellung nicht in ein Mattnetz zu laufen. Sein König hatte schon zu Fuß die Flucht von e1 nach b4 angetreten, wo ihn dann das Matt ereilt hätte, wäre nicht vorher Ralfs Zeit verbraucht gewesen. Ausgleich 1-1.

Damit kommt es also zum Elfmeterschießen des Schachs, der Armageddon-Partie. Ralf mit Schwarz bekommt 4 Minuten gegen Lorenz 5 Minuten (jeweils ohne Inkrement), dafür muss Lorenz gewinnen, da im Falle eines Remis, Ralf Pokalsieger wäre.
Die Eröffnung verlief ohne Aufreger und nach etwa 3 Minuten war Lorenz Zeitvorteil schon abgeschmolzen, ohne dass er großen Vorteil nachweisen konnte. Allerdings konnte Lorenz einen sogenannten „Sargnagel-Bauern“ auf h6 einhämmern und mit Turm und Springer lästig um den schwarzen König herumtänzeln.

Armageddon. Au, weia! Nach Sf6! ist der schwarze Turm angegriffen
und es droht Txh7 Matt. das sogenannte „arabische Matt“. Ralf
findet noch die Verteidigung Sf8! mit Gegenangriff auf den Turm
und Deckung von h7. Aber Lorenz hübsches Tg7! beendet danach die Partie,
weil das Matt auf g8 oder h7 nicht mehr gleichzeitig zu decken ist..

Somit können wir also Lorenz Schilay zum ersten Pokalsieger des Schachklubs Neumarkt ausrufen, gleichzeitig der einzige Spieler, der im Turnier ungeschlagen blieb! Herzlichen Glückwunsch!

Bild 1 von 5

Ralf versucht sich an seine Vorbereitung zu erinnern.

Fazit

Das erste Doppel-KO-Turnier des Schachklubs war aus meiner Sicht ein schöner Erfolg mit zahlreichen spannenden Begegnungen und Tiebreaks. Die verkürzte Bedenkzeit machte die Austragung an den Freitagabenden zu einem entspannten Event, auch wenn einige Spieler später meinten, für Toilettenpausen nach dem 40. Zug müsse man im Prinzip Timeouts einführen. Aber bei der Tour de France gibt es auch keine Toilettenpausen, da pinkeln die Fahrer vom Rad (zugegeben: im Schachklub nicht zur Nachahmung empfohlen). Nach insgesamt 31 Partien ergibt sich folgender

Endstand Vereinspokal 2024

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