Kreisliga 1 – Runde 3

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Nachdem es für unsere Zweite in der Kreisliga 1 bislang nicht so gut gelaufen war, bliesen wir in der Nachholpartie der dritten Runde erfolgreich zur Entenjagd und gewannen gegen SC Jäklechemie 2 überraschend deutlich mit 7:1. Zlatko Zidar bekam seinen Punkt kampflos und Rudi Appl erhöhte alsbald auf 2:0. Er hatte schon in der Eröffnung zwei Bauern gewonnen, verpasste es zunächst noch mehr Material einzusammeln, doch alsbald kam eine Quali hinzu. Auch Christian Junker sorgte schon in der Eröffnung für klare Verhältnisse: nachdem sein Springer bei unrochiertem gegnerischen König auf d6 eingedrungen war, brach die schwarze Stellung schnell zusammen. Unser Neuzugang Mattias Birkner wurde bei seiner Premiere mit h3, Tg1, g4 und Angriff auf seine Rochadestellung konfrontiert. Er verriegelte den Königsflügel und nachdem seine Gegnerin einen vergifteten Bauern genommen hatte, war auch diese Partie zu unseren Gunsten entschieden. Georg Pröbster drohte unter Druck zu geraten, war es seinem Gegenüber doch gelungen die h-Linie zu öffnen. Aber Schorsch konnte im Gegenzug am Damenflügel Angriffslinien öffnen und eine Springergabel brachte die endgültige Entscheidung. Franz Xaver Beer nutzte im Mittelspiel die Kontrolle der d-Linie um einen Bauern zu erobern. Tatsächlich hätte es schon eine feine Kombination gegeben, die vorentscheidend Material gewonnen hätte. Doch auch nach dem Abtausch der Damen behielt FX die Initiative, bekam zwei Figuren für einen Turm und später noch eine Quali. Thomas Hummel übersah im frühen Mittelspiel einen möglichen Figurengewinn, hatte doch der gegnerische Läufer keine Fluchtfelder mehr und den verbliebenen Verteidiger hätte man ausschalten können. Später konnte er eine Quali erobern, verlor dann aber komplett den Faden. Er verhedderte sich am Königsflügel, verlor einen Bauern und der Vorteil war dahin. Danach musste Thomas nochmal Material geben und war im Turmendspiel mit zwei Minusbauern chancenlos. Am längsten lief die Partie von Sebastian Mösl. Sein Gegner war in Opferlaune und schlug auf h7 zu, ehe er noch eine Figur ins Geschäft steckte um ein Mattnetz zu knüpfen. Aber Sebastian konnte eine Figur zurückgeben und so den Angriff zurückschlagen. Zwar musste er noch einige Klippen umschiffen, aber nach rund viereinhalb Stunden war der siebte Neumarkter Sieg in trockenen Tüchern. Durch den unerwartet hohen Sieg sieht die Tabelle schon wieder etwas freundlicher aus. Aktuell liegt man auf Rang fünf – und das mit den meisten Brettpunkten der Liga.

Kreisliga 1

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Bezirksliga 2b – Runde 3

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KANTERSIEG gegen Mühlhof-Reichelsdorf/Schwabach 2

Wir waren in Bestbesetzung angetreten und wollten natürlich einen Sieg einfahren, unser Gegner hatte für Brett 4 und 7 zwei Ersatzleute aufgeboten. Nach ca. 2 Stunden bin ich mal rumgegangen um ein bischen genauer zu schauen wie es so an den Brettern steht, zu diesem Zeitpunkt konnte man noch keine Prognose wie es ausgeht abgeben.
Nach ca. einer weiteren halben Stunde gab es das erste Ergebnis zu melden, Remis an Brett 8 von Lothar Müller,
nach meinem erstem Rundgang dachte ich eigentlich das er sehr gut steht und hatte doch gehofft dass er die Partie
zu seinen Gunsten entscheidet, aber Lothar hatte sicher seine Gründe Remis anzubieten, es verdirbt ja im Manschaftssinne nichts (0.5 – 0,5).
An Brett 6 hatte Andreas Niebler im 13.Zug durch eine Ungenauigkeit seines Gegners einen Springer einfangen können,
er spielte die Partie dann sicher und routiniert weiter, baute seinen Vorteil Zug um Zug aus, bis sein Gegner im 38. Zug die Waffen streckte (1,5-0,5).
Kurz danach gewann an Brett 3 Lorenz Schilay seine Partie mit einem Zug der erst mal am Brett gefunden werden muss,
er führte unweigerlich zum Matt. Über die Partie muss man sagen, dass sie vogelwild war. Nach meinem ersten Rundgang muss ich ehrlich sagen, dass ich selbige eigentlich abgeschrieben hatte, bei richtigem Spiel, wie die Analyse zeigte, wäre es sicherlich noch ein hartes Unterfangen gewesen ein Remis rauszuholen (2,5 – 0,5).
Nun konnte ich als Brettnachbar an Brett 2 Kevin Beesk beobachten wie er seinen Gegner mit dem Londoner System unter Druck gesetzt hatte. Nachdem er einen Bauern gewonnen hatte, machte er Druck am Königsflügel und die Partie stand schon sehr gut, als sein Gegner auch noch ein Schach übersah was ihm einen Figur kostete, sah er die Sinnlosigkeit weiter zu spielen sofort ein und gab auf (3,5-0,5).
An Brett 1 hatte Ewin Hirn mit seiner Caro-Kann Eröffnung nicht gerade ein Musterbeispiel abgegeben wie man die Eröffnung sauber abhandelt, irgendwo war da ein Zug der nicht ganz korrekt war und dadurch war die Stellung sicher nicht verloren aber sehr schwierig zu spielen. Im Laufe der Partie fand ich aber dann doch ein paar gute Züge und konnte zumindest eine ausgeglichene Stellung erreichen. Nachdem der Gegner aber dann versuchte seinen Freibauern mittels Springer durchzubringen, konnte ich den Springer einfangen und damit auch die Partie gewinnen (4,5-0,5).
Damit war der Sieg erstmal sicher gestellt, aber nun war unser Manschaftsführer Wolfgang Brunner an Brett 7 der nächste der einen Gegner so weit hatte, dass er die Partie aufgab. Im 16. Zug hatte sein Gegner einen Springer für zwei Bauern geopfert, im Laufe der Partie entwickelte sich dann der Kampf mit Mehrfigur gegen zwei Bauern am Königsflügel. Es gelang Wolfgang dann noch ein Figurentausch, was praktisch auch den Sieg bedeutete, zwei Züge später gab sein Gegner die Partie auf (5,5-0,5).
Jetzt liefen noch 2 Partien und es sah nicht so aus als ob eine verloren gehen würde, allerdings war es auch sicher nicht einfach sie zu gewinnen. Jozef Smyk hatte an Brett 4 ebenfalls mit dem Londoner System versucht seinen Gegner auszuspielen und Vorteil zu erlangen, wenn man aber die Partie betrachtete hatte er sich sicher einen optischen Vorteil erarbeitet, aber zum Sieg war es schon noch ein Stück hin. Wie man aber Jozef eben kennt, knetete er seinen Gegner, er hatte noch Turm und Springer, sein Gegner Turm und Läufer und jeder noch 6 Bauern. Jozef nutzte nun seine sicher größere Spielerfahrung aus und konnte mit seinem König in die Stellung eindringen und sich einen Bauern nach dem anderen einholen bis ein Gegner die Waffen streckte (6,5-0,5).
Nun lief nur noch an Brett 5 die Partie von Martin Simon, nach der Eröffnung und dem Mittelspiel hatte jeder noch einen Springer und einen Läufer sowie je 5 Bauern auf dem Brett. Nun setzte Martin sein ganzes Schachkönnen ein und setzte immer wieder kleine Nadelstiche. Wenn man sich die Partie anschaute war es sehr schwer den Weg zum Gewinn zu finden, der einzige Weg die Partie zu gewinnen war es mit dem König in die Stellung einzudringen und Martin hatte diesen Weg gefunden und spielte dies dann auch aus. Bevor er jedoch die letzten Züge spielen konnte gab sein Gegner auf. Er sah nun auch wie sein Gegner in die Stellung eindringen konnte und wollte sich dies ob der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr zeigen lassen (Endstand 7,5 – 0,5).
Man kann heute sicher sagen, dass der Sieg ein bisschen zu hoch ausgefallen ist, aber jeder hat heute auch einen Kampfgeist gezeigt um seine Partie zu gewinnen. Der nächste Wettkampf ist gegen den wahrscheinlich härtesten Gegner, SW Sued 3, einfach weiter so einen Kampfgeist an den Tag legen und wir werden dann sicher auch weiterhin erfolgreich sein.
(Erwin Hirn)

Bezirksliga 2b

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OSJ Cup Nittenau 2018

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Beim 2. OSJ Cup in Nittenau waren fünf Neumarkter am Start. In der U10 musste sich Vinzenz Schilay einmal geschlagen geben, die restlichen Partien konnte er siegreich gestalten und damit das Turnier gewinnen. Einen starken fünften Rang erzielte Sebastian Reger, der nur den ersten Drei unterlag. Andreas Hierl und Christoph Reger mischten in der U12 vorne mit. Andreas warf eine Niederlage in Runde fünf aus dem Podestrennen und in der letzten Runde war der Turniersieger zu stark. So wurde er mit vier Punkten Fünfter und war damit einen Rang vor dem punktgleichen Christoph. Maria Schilay kam in der U16/18 mit 1/3 nicht so gut ins Turnier. Im weieteren Verlauf bekam sie noch zwei sehr starke Gegner zugelost und belegte als zweitbestes U18-Mädchen Rang 14 mit drei Zählern.

Ergebnisse

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Vorschau Dezember 2018

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Termine Dezember 2018

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Weltmeisterschaft Carlsen – Caruana 6:6 (3:0 im Tie-Break)

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Vom 08. – 28. November findet in London die Schachweltmeisterschaft zwischen Titelverteidiger Magnus Carlsen aus Norwegen und Fabiano Caruana (USA) statt. Für Carlsen ist es nach 2013, 2014 (jeweils gegen Viswanathan Anand) und 2016 (gegen Sergej Karjakin) sein viertes Duell um die WM-Krone, Fabiano Caruana ist nach seinem Erfolg beim Kandidatenturnier erstmals Herausforderer. Der auf zwölf Partien angesetzte Wettkampf zwischen dem Weltranglistenersten Carlsen (2835 ELO) und -zweiten Caruana (2832 ELO) verspricht eine spannende Angelegenheit zu werden.

Die Tie-Breaks beginnen am Mittwoch um 16:00h MEZ.

Einen deutschen Live-Kommentar gibt es u.a. bei Chess24 mit IM Nikolas Lubbe und WGM Melanie Lubbe.

Vorbericht bei chess24

Bericht über die Pressekonferenz bei chessbase

Bericht zu Runde 1
Bericht zu Runde 2
Bericht zu Runde 3
Bericht zu Runde 4
Bericht zu Runde 5
Bericht zu Runde 6
Bericht zu Runde 7
Bericht zu Runde 8
Bericht zu Runde 9
Bericht zu Runde 10
Bericht zu Runde 11
Bericht zu Runde 12
Bericht zum Tie-Break

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Oberpfälzer Schulschachmeisterschaft 2018

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Beste Schule – WGG Neumarkt

Die Oberpfälzer Schulschachmeisterschaften in der RT-Halle in Regensburg verliefen aus Neumarkter Sicht sehr erfoglreich. Das Willibald-Gluck-Gymnasium, das Ostendorfer Gymnasium, die Mädchenrealschule sowie die Theo-Betz-Schule nahmen mit 15 Mannschaften teil, wobei die TBS in der WK Grundschule mit acht Teams (!!!) wohl einen Rekord aufgestellt hat und fast ein Drittel des Teilnehmerfeldes stellte. Die TBS wurde Vize-Meister und das WGG holte sowohl in der WK I als auch in der WK IV in einem Herzschlagfinale den Titel. Als Krönung wurde das WGG auch die beste Schule was bislang 1990, 2006 und 2009 gelungen war.

Ergebnisse

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Kreisliga 4 – Runde 1

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Die vierte Mannschaft setzte sich zum Auftakt der Kreisliga 4 gegen SC Stein 1998 3 mit 4,5:3,5 durch. Für die Führung sorgte Captain Wolfgang Heider, der erst eine Figur einsammelte und danach die gegnerische Dame per Abzugsschach eroberte. Die Freude währte aber nur kurz, denn Dieter Eggerling und Josef Steinleitner büßten entscheidendes Material ein und Reinhold Burger schnappte sich einen vergifteten Bauern, übersah dabei aber einen Abzugsangriff, der die Dame kostete. Dafür eroberte Peter Gruber mit feiner Springertaktik eine Qualität und kurz darauf noch eine Figur. Niklas Rebler gewann bei seinem Debüt die Dame für zwei Figuren, ließ dann aber zu, dass die gegnerischen Türme auf der zweiten Reihe Dauerschach drohten. Er gab einen Turm, bekam aber mit Damenschächern noch eine Figur und hatte mit Dame gegen Turm und Springer immer noch alle Trümpfe in der Hand. Allerdings wurde das gegnerische Figurenduo zusehends aktiver und der Vorteil drohte zu entgleiten. Doch Niklas fand eine schlaue Lösung, opferte die Dame für Turm und Springer und gewann dank seines Freibauernpaars. Erich Schilay kam nach unorthodoxer Eröffnung im Mittelspiel zunächst zu leichtem Vorteil, aber nachdem sein Mehrbauer das Brett verlassen hatte, einigte man sich auf remis. Damit lag es nun beim Stand von 3,5:3,5 an Josef Lehmeier, ob den Neumarktern ein geglückter Auftakt beschieden sein sollte. Dieser stand anfangs sehr gut, übersah dann aber eine Springergabel, die eine Qualität kostete. Nach zähem Ringen setzte Sepp letztlich seinen h-Bauern siegbringend in Szene zum vielumjubelten Auftakterfolg.

Kreisliga 4

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Kreisliga 2 – Runde 3

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Die dritte Mannschaft erzielte am dritten Spieltag in der Kreisliga 2 ein 4:4 beim Tabellenzweiten SW Nürnberg Süd 7. Dabei konnte man abermals auf einige Stammkräfte nicht zurückgreifen und musste sogar Brett 8 kampflos abgeben. Dafür war Josef Franke ebenfalls ohne Gegner und man startete ohne Handicap in den Wettkampf. Hierbei konnten Timon Götz und Paul Spangler die Niederlagen von Michael Held sowie Patrick Kreml ausgleichen, André Schilay und Ronald Trinks steuerten jeweils ein Remis bei.

Kreisliga 2

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Lasker-Tag des Schachs 2018

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Vor 150 Jahren wurde der einzige deutsche Schach-Weltmeister Emanuel Lasker geboren. Aus diesem Anlass hat der Deutsche Schachbund das Jahr 2018 zum Lasker-Jahr ernannt. Dabei gibt es verschiedene Aktionen wie etwa den Lasker-Tag des Schachs, an dem sich auch der Schachklub Neumarkt unter dem Motto „Weltmeister-Schach in Neumarkt – von Lasker zum aktuellen WM-Kampf“ beteiligte.

Feierlicher Abschluss des Lasker-Jahres beim DSB

Vortrag von Dr. Michael Negele

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U20 Bayernliga – Runde 1

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Drei Jahre nach dem letzten Bayernliga-Abenteuer spielt unsere erste U20-Mannschaft wieder in der höchsten Jugendspielklasse. Nach 1998/99, 1999/00 sowie 2015/16 ist es erst die vierte Saison in dieser Liga in der Vereinsgeschichte. Wie schon vor drei Jahren sind wir in den meisten Wettkämpfen krasser Außenseiter, umso wichtiger war der Auftakt gegen Mitaufsteiger Schwandorf, ein Team auf Augenhöhe. Doch leider misslang dieser und man fuhr mit einer enttäuschenden da absolut unnötigen 2:4 Niederlage wieder nach Hause.

U20 Bayernliga

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