Mühldorf Open – Turniersieg für Eva in der U12

Posted by Sebastian in _Saison 10/11 | Kommentare deaktiviert für Mühldorf Open – Turniersieg für Eva in der U12

Am 23./24. Juni weilte Familie Schilay in Mühldorf am Inn (wo das Wetter noch schlechter gewesen ist als im nahegelegenen Burghausen) zum diesjährigen Mühldorf Open.

Im U12 Open traten unsere beiden Mädels an und um ein Haar hätte es einen furiosen Doppelsieg gegeben! Eva unterstrich nachhaltig, dass ihr lange Partien besser liegen und gewann überlegen mit 5,5/6 das Turnier. Maria begann mit einer Niederlage, legte dann aber mächtig los und schlug u.a. den späteren Zweiten und Vierten. In der vorletzten Runde kam es dann zum „Sister Act“, bei dem Maria den Kürzeren zog. Dennoch hätte Maria mit einem Sieg in der letzten Runde den zweiten Rang erreichen können, doch leider vernachlässigte sie die Verteidigung und verlor. Das reichte zu Platz 5 – eine klasse Leistung.

Lorenz trat im C-Open an und gewann die erste Runde kampflos – als Setzlistenerster trotz Anwesenheitskontrolle… In Runde zwei erarbeitete er sich eine aussichtsreiche Stellung, rannte dann aber in eine Zugwiederholung. Gegen den Mitfavoriten Nikolai von Schlippe (SK Gräfelfing) entschied ein verlorener Bauer die Partie und in Runde vier setzte Lorenz den Gegner patt. Die magere Punktausbeute war dabei insbesondere dem „Rapid-Modus“ geschuldet… Nach einer deutlichen Ansprache riss sich Lorenz in der letzten Runde noch einmal zusammen und gewann mit etwas mehr Überlegen eine schön gespielte Partie. Hätte er doch von Anfang an so gespielt, somit blieb „nur“ Rang 5 und einige verpasste Chancen.

Ergebnisse und Tabellen auf der Veranstalter-Homepage sucht man leider vergebens.

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Aktualisierung Archiv und Historie

Posted by Wolli in _Saison 10/11 | Kommentare deaktiviert für Aktualisierung Archiv und Historie

Die Historie über die bisherigen Vereinsmeister und Stadtmeister wurde mit den Titelträgern bei Blitz/Kinder/Jugend erweitert, auch die Tabellen sind teilweise ergänzt worden. Seit 1998 ist nun alles komplett, sofern das jeweilige Turnier ausgespielt wurde. Dank den Daten in den SCHADUBs und im Internet war hier noch vieles direkt verfügbar. Bei älteren Turnieren wird es ungleich schwieriger…

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Zabo-Triathlon – Historischer Sieg

Posted by Sebastian in _Saison 10/11 | Kommentare deaktiviert für Zabo-Triathlon – Historischer Sieg

Traditionell stand am Pfingstwochenende der Zabo-Triathlon bestehend aus den Disziplinen Fussball, Schach und Schafkopf auf dem Programm. Nach den Aufstellungsproblemen im Vorjahr bekamen wir dieses Jahr den 12-Mann-Kader voll, im Einzelnen waren dies: Wolfgang Kipferl, Peter Markoff, Franz Xaver Beer, David Beer, Martin Simon, Thomas Simon, Jonathan Helm, Philipp Hornauer, David Hofmann, Wolfgang Heider, Patrick Kreml und Sebastian Mösl.
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Lenz Wastl Gedächtnis Turnier (2) – Serie gerissen, Titel verteidigt!

Posted by Sebastian in _Saison 10/11 | Kommentare deaktiviert für Lenz Wastl Gedächtnis Turnier (2) – Serie gerissen, Titel verteidigt!

Zum zweiten Turnier des diesjährigen LWGT fanden sich 13 Teilnehmer ein. Im Gegensatz zur Vorwoche fehlten diesmal André und Lorenz Schilay, die bereits auf dem Weg in den Urlaub waren, dafür war diesmal unser nominell zweitstärkster Jugendlicher Kevin Beesk mit von der Partie.
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OSJ Cup Nittenau

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Beim 4.OSJ Cup in Nittenau machte Familie Schilay mal wieder die Oberpfalz unsicher. In der U8 erwischte Maria einen schlechten Start und verlor nach einem übersehenen Matt. Danach knüpfte sie nahtlos an die starken Leistungen der vergangenen Wochen an, holte drei Siege in Folge und musste sich in Runde fünf erst nach hartem Kampf in einer ausgeglichenen Partie im Endspiel geschlagen geben. Anschließend gewann sie drei weitere Partien, u.a. auch gegen den Turniersieger Timo Mandl (SK Schwandorf), dem sie erneut die einzige Niederlage beibringen konnte. Damit landete Maria mit 6/8 auf einem starken zweiten Platz.
In der U10 zeigte Lorenz eine konzentrierte Leistung und gewann mit 7/7 souverän das Turnier. Mit dem dritten Sieg im vierten Turnier ist ihm auch der Erfolg in der Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen.
Eva hatte in der U12 mal wieder damit zu kämpfen, dass 15 Minuten Bedenkzeit eben nach 15 Minuten zu Ende sind… Die erzielten 3,5 Punkte reichten letztlich für Rang 12.

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Lenz Wastl Gedächtnis Turnier (1) – He did it again!

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Unser traditionelles Schnellschachturnier in Gedenken an unseren ehemaligen 1.Vorsitzenden Wastl Lenz findet wieder an drei Abenden mit je einem 5-ründigen Turnier statt. Zum Auftakt fanden sich 14 Teilnehmer ein, darunter Titelverteidiger Sebastian Mösl und der Vorjahreszweite Franz Xaver Beer. Weitere Favoriten waren Martin Simon, Wolfgang Brunner und Thomas Hummel. Zudem waren unsere hoffnungsvollen Nachwuchskräfte Maximilian Lutter, Simon Drechsel sowie Lorenz Schilay am Start und auch Gertraud Schilli – seit dem Treffen der Generationen im G6 eifriger Gast bei uns – war mit von der Partie.
In der ersten Runde gab es gleich eine spannende Partie zwischen Martin und Maxi zu bewundern, bei der Martin zwar zwei Bauern mehr hatte, Maxi jedoch einen gefährlichen Königsangriff bekam. Leider entschied dann der Blättchenfall zu Gunsten des Topgesetzten und Martin war eine Sorge los. In den restlichen Partien hielten sich die Favoriten schadlos und traten nun untereinander an. Sebastian spielte gegen Wolfgangs Sämisch die falsche Variante und musste etwas improvisieren, konnte aber den Königsflügel geschlossen halten und den Damenflügel verteidigen, so dass man sich auf remis einigte. Martin probierte gegen FX viel aber auch er musste ins Remis einwilligen, dafür konnte André Schilay gegen Thomas Hummel gewinnen und lag damit zusammen mit Rudi Appl an der Spitze, der gegen Maxi seinen zweiten Sieg einfuhr. Für einen Paukenschlag sorgte Wolfgang Heider der dem etwas zu sorglosen Simon schlichtweg matt setzte.
In Runde drei trafen die Spitzenreiter aufeinander und André hielt sich erneut schadlos und verteidigte somit seine Führung. In den Verfolgerduellen profitierte Martin von einem Fehler seitens Wolfgang, wohingegen Sebastian und FX mit dem vollen Brett nach 20 Zügen nichts so recht anfangen konnten und daher lieber Frieden schlossen. Simon und Maxi holten ihren ersten Punkt gegen Lothar Beyer bzw. Gertraud und Lorenz feierte gegen Sepp Lehmeier bereits den zweiten Sieg. Der Siegeszug von André wurde in der vierten Runde von Martin jäh gestoppt, womit Letzterer die Führung übernahm. Für FX gab es gegen Rudi das dritte Remis in Folge, diesmal eines der kuriosen Art. Mit einer Qualität weniger schuf er sich einen gefährlichen Freibauern, spielte einen Angriffszug und bot remis, nur um kurz darauf zu erkennen, dass er nun klar auf Gewinn stand… Sebastian bekam es mit Lorenz und dessen zwei Seiten zu tun: einerseits das Gefühl für starke aktive Züge, die Lorenz auch a tempo aus dem Ärmel schüttelt, aber andererseits auch das zu schnelle Spiel, das den ein oder anderen Punkt kostet. Zunächst eroberte Sebastian einen Bauern, den er prompt zurückstellte. Dann stellte Lorenz eine Quali ein und Sebastian stand klar auf Gewinn, wählte dann aber eine Abwicklung nachdem er eine ganze Figur für einen Bauern hat. Der Haken war aber, dass Lorenz nun ein verbundenes Freibauernpaar hatte und da Sebastian das Endspiel alles andere als gut spielte, musste er zunächst seine Mehrfigur für das Bauernpaar opfern und anschließend wählte er einen falschen Plan und stand nun sogar auf Verlust. Doch auch Lorenz patzte noch einmal, dabei war die Stellung erst remis und dann verloren zumal er noch seinen Turm per Röntgenschach einstellte. Fazit der Partie: der größere Zeitverbrauch (17:4 Minuten) hat gewonnen. Dies gelang auch Wolfgang gegen Thomas, der sich damit endgültig aus dem Rennen ums Podest verabschiedete. Maxi und Simon einigten sich friedlich, Lothar holte seinen ersten Punkt gegen Gertraud und Sepp bezwang Wolfgang H im Prestigeduell.
Vor der letzten Runde lag Martin mit 3,5 Punkten alleine in Front, dahinter folgten Sebastian und André mit 3 vor Wolfgang, FX und Rudi mit 2,5. Am Spitzenbrett trafen Martin und Sebastian aufeinander, wobei Letzterer dank eines aktiven Springers im Mittelspiel leichten Vorteil hatte. Es wurde sehr taktisch und beide verpassten jeweils eine Kombi mit Materialgewinn. So war die Stellung immer noch ausgeglichen, obwohl Martin einen Freibauern auf der siebten Reihe hatte, der beide schwarzen Türme auf die Grundreihe zwang. Im Bestreben dies zügig auszunutzen verlor Martin seine schwache Grundreihe aus den Augen und wurde vom Grundreihenmatt überrascht. Da inzwischen André gegen FX die Dame eingestellt hatte, stand Sebastian mit 4 Punkten als Turniersieger fest und knüpfte damit nahtlos an die beiden Erfolge im Vorjahr an. Dahinter platzierten sich Martin, Wolfgang (er bezwang zum Abschluss Rudi) und FX mit je 3,5, wohingegen für André nur Rang fünf blieb. Bester Jugendlicher an diesem Abend wurde nach einem Sieg gegen Lorenz Simon mit 2,5 Punkten als Achter, einen halben Buchholzpunkt vor Maxi.
Tabelle

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Rapid Garching

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Am letzten Turnier der diesjährigen Bayerischen Rapidserie in Garching nahmen Maria, Lorenz und Eva Schilay sowie Simon Drechsel und Maximilian Lutter teil. Insbesondere für Lorenz – der im Vorjahr an gleicher Stelle sein erstes Turnier gewonnen hatte – ging es in der Gesamtwertung der U10 noch um alles, lag er doch knapp hinter Juliuan Shen (SK Rothenburg) auf Rang zwei und konnte mit einem Tagessieg noch an ihm vorbeiziehen. In der U8 lag Maria auf Rang 5, benötigte aber einen Podestplatz um evtl. noch aufs Treppchen klettern zu können. Auch Simon lag in der U14 auf Rang 5, doch diese Platzierung zu halten erschien äußerst schwierig.

Maria erwischte tatsächlich den benötigten Sahnetag, überhaupt war es das mit Abstand beste Turnier, das ich bislang von ihr gesehen habe. Das Niveau ihrer Partien war beeindruckend hoch, einen größeren Fehler habe ich nicht gesehen! Nach zwei problemlosen Siegen zum Auftakt traf Maria in der dritten Runde auf den starken Würtemberger Manuel Zebandt (SC Weiler im Allgäu), den sie in Deisenhofen noch schlagen konnte. Zwar kam Maria gut aus der Eröffnung und hätte in Vorteil kommen können, doch nachdem sie diese Chance ausließ übernahm Manuel das Zepter und eroberte dank starkem Angriff mit Turm und zwei Läufern per Abzugsschach die Dame. Aber unser Terminator ließ sich von der Niederlage nicht aus der Bahn werfen und ließ zwei Siege folgen. Damit hatte sich Maria mit 4/5 auf Rang fünf nach vorne gekämpft, traf nun aber auf den Sieger von Deisenhofen, Leon Hacklinger vom SK Buchloe. Die Partie war auf sehr hohem Niveau, wobei Leon immer wieder Drohungen aufstellte, die Maria aber gut parierte. Dennoch nutzte Leon seinen Raumvorteil geschickt zu einem Bauerngewinn und der Eroberung der siebten Reihe. Leon hatte nun großen Vorteil, doch Maria suchte noch einmal das Gegenspiel und hatte nun selbts einen aktiven Turm auf der zweiten Reihe. Prompt spielte Leon etwas zu sehr für die Galerie, doch Maria nahm die hängende Figur nicht, sondern deckte das drohende Matt und stellte damit ihrerseits Drohungen auf, die der Gegner einen Zug zu spät erkannte. Nun war für Weiß nichts mehr zu machen und Maria setzte matt – ganz stark gespielt! Damit lag sie vor der letzten Runde hinter dem verlustpunktfreien Massimo Longo (SC Unterpfaffenhofen) auf Platz zwei, punktgleich mit Manuel Zebandt. Letzterer traf nun auf den Spitzenreiter und Maria bekam es mit Vitalia Khamenya (SK Gräfelfing) zu tun. In einer geschlossenen Stellung mit noch allen Bauern am Brett drohte Maria einfach einzügig Matt auf h7, das die Gegnerin prompt übersah. Da der Spitzenreiter überraschend trotz vorteilhafter Stellung verlor, lag am Ende ein Trio mit jeweils sechs Punkten an der Spitze und leider hatte Maria die schlechteste Buchholz (vor der letzten Runde hatte sie noch mehr als die beiden anderen). Der Sieg ging somit an Manuel (28) vor Massimo (27) und Maria (26), die mit dem Treppchenplatz bei dieser starken Konkurrenz ein überragendes Ergebnis erzielt hat. Lohn des starken Turniers war der nicht mehr geglaubte Sprung aufs Podest in der Rapid Gesamtwertung. Hinter dem klaren Sieger Maximilian Lohr (TSV Mainburg) mit 79 Punkten teilten sich Leon Hacklinger und Maria Rang zwei mit jeweils 60 Punkten (fairerweise muss man erwähnen, dass Leon dafür nur drei Turniere brauchte und Maria vier).
Für Lorenz lief es dagegen nicht wie gehofft, dies war hauptsächlich dem zu schnellem Spielen und der mangelnden Konzentration geschuldet. Schon in den ersten Runden deutete sich dies an, hier reichte es aber noch zu deutlichen Siegen. In Runde vier gegen den ersten Mitfavoriten Dominik Maier (SK Freising) wurden die Fehler bestraft und Lorenz verlor nicht nur einen Bauern, sondern bekam mit seinem König in der Mitte nicht zu lösende Überdeckungsprobleme, die schnell zur Niederlage führten. Schon in der Folgerunde wartete mit Julian Shen der nächste Hochkaräter auf Lorenz und diesmal profitierte er von kleineren Fehlern und kam in großen Vorteil. Diesen nutzte Lorenz konsequent aus und gewann die Partie. In der sechsten Runde wartete in David Lisson (SAbt TuS Fürstenfeldbruck) ein Gegner den Lorenz normalerweise im Griff hat, doch einen eingestellten Turm konnte er natürlich trotz dreier Mehrbauern nicht kompensieren und verabschiedete sich damit aus dem Rennen um die Podestplätze sowie dem Sieg in der Gesamtwertung. Seinen Frust bekam in der letzten Runde der Forchheimer Christian Schubert ab, der sich nach wenigen Minuten geschlagen geben musste. Die erzielten 5 Punkte reichten am Ende nur zu Rang sieben, einen halben Buchholzpunkt hinter Rang fünf und sechs. Dies war umso bitterer da Lorenz in der Gesamtwertung um einen Punkt das Podest verpasste, wohingegen schon Rang sechs für Platz drei gereicht hätte. So blieb nur der undankbare vierte Rang mit 64 Punkten hinter Dominik Maier (70), Julian Shen (69) und Josef Sebastian Ott von der SG Traunstein/Traunreut (65). Den Tagessieg holte sich der Freisinger Marcel Daoud (6,5) vor Dominik Maier (6,5) und Josef Sebastian Ott (5,5).
In der U12 ging es für Eva darum mal wieder die 50% Hürde zu knacken, nachdem sie bei den letzten Turnieren eher unglücklich agierte. Nach zwei souveränen Siegen bekam sie es in Runde drei mit dem späteren Turniersieger Lorenz Gauchel (SC Unterpfaffenhofen) zu tu. In geschlossener Stellung verpasste Eva einen wichtigen Bauenzug, nach dem es für den Gegner schwer geworden wäre einen Vorteil herauszuspielen. So konnte Lorenz die Stellung öffnen und einen Bauern gewinnen. Mit dem richtigen Plan hätte man evtl. noch ums Remis kämpfen können, doch nachdem Eva einzügig ihren Turm einstellte war die Partie gelaufen. In der nächsten Runde opferte Eva eine Figur für den Mattangriff, übersah dabei jedoch eine Verteidigungsmöglichkeit des Gegners und konnte im weiteren Verlauf die Minusfigur nicht mehr kompensieren. Aus den letzten drei Runden holte Eva dann noch zwei Punkte und landete somit mit 4 Punkten auf Rang 20.
Für Maxi ging es in der U14 gut los und er konnte die ersten beiden Runden für sich entscheiden. In Runde drei bekam er es mit dem späteren Turniersieger Tobias Schoepe (FC Ergolding) zu tun. Es wurde unterschiedlich rochiert und entsprechend entwickelte sich ein spannender Kampf um den gefährlicheren Angriff. Mit ablaufender Bedenkzeit entschied sich Maxi für einen zweifelhaften Abtausch, der dem Gegner die b-Linie öffnete, geriet dann aber im Zentrum derart unter Druck, dass die Stellung auseinanderbrach. Nach einer weiteren Niederlage die insbesondere auch der schlechteren Zeiteinteilung geschuldet war, konnte Maxi die beiden folgenden Partien gewinnen. Dabei hatte er aber in Runde sechs Glück, da sein Gegner im Remisendspiel trotz besserer Zeit eine Qualität einstellte. Zuvor gab es eine spannendes Endspiel mit jeweils T+L zu sehen, bei der beide Spieler abwechselnd gefährliche Freibauern schufen und die gegnerischen neutralisieren mussten. In der letzten Runde eroberte Maxi gegen Yannick Häusler (Spvgg Stetten) per Abzugsangriff einen Bauern, jedoch bekam der Gegner dafür beide Türme mit tempo auf die zweite Reihe. Da Maxi aber seinerseits Drohungen hatte wählte der Stettener die sichere Variante und gab Dauerschach. Damit landete Maxi mit sehr guten 4,5 Punkten auf Rang neun.
Dagegen verpasste Simon mit 3,5 Punkten auf Platz 17 das angestrebte Ziel vier Punkte. Knackpunkt war nach 2/3 zum Auftakt die vierte Runde in der er sich mit Mehrfigur in einer hochtaktischen Stellung relativ plump mattsetzen ließ. Auch in der letzten Runde wäre mehr drin gewesen, doch nach einem Fehler rettete er sich in ein Endspiel S gegen L + Randbauer und reklamierte kurz vorm Blättchenfall remis.
In der Gesamtwertung verlor Simon leider noch einige Plätze und landete mit 31 Punkten auf Rang neun. Maxi – mit nur zwei gespielten Turnieren – wurde mit 22 Punkten Zwölfter.
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1. Neumarkter Mädchenschachtag!

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Seit September vergangenen Jahres gibt es bei uns eine Mädchentrainingsgruppe und daher führten wir am Samstag den 1. Neumarkter Mädchenschachtag durch, zu dem auch Freunde und Bekannte eingeladen waren. Erfreulicherweise waren alle unsere Mädels mit von der Partie und auch eine Nichtvereinsspielerin wagte sich ans Brett. Denn zunächst stand ein Rundenturnier mit je 15 Minuten Bedenkzeit auf dem Programm. Hier waren natürlich unsere fleißigen Turnierspielerinnen Eva und Maria Schilay favorisiert, während es für die anderen – mit Ausnahme von Fabienne Held die beim Grunschulcup erste Wettkampferfahrungen sammelte – das erste Schachturnier war. Das große Favoritenduell gab es bereits in Runde zwei und überraschenderweise konnte Maria ihre große Schwester bezwingen. In der Folge eilte Maria gnadenlos von Sieg zu Sieg und gab nur in der letzten Runde gegen Eva Schrödl noch ein Remis ab. Damit konnte Maria mit 8,5/9 Punkten als jüngste Teilnehmerin das Turnier gewinnen. Schwester Eva hielt sich in den anderen Partien schadlos und wurde mit 8 Punkten Zweite vor Fabienne Held mit 7 Punkten, die sich nur den Schilay Schwestern geschlagen geben musste. Einen sehr guten vierten Rang erzielte Eva Schrödl (6) vor Anna Heidner (5,5), Lena Schulz (4), Leonie Zweck (3) sowie Katharina Ehrensberger und Yojesia Besigk (je 1,5).
Tabelle
Nach dem anstrengenden Turnier ging es erstmal auf den Spielplatz zum Austoben. Bei der anschließenden Siegerehrung bekamen alle Teilnehmerinnen eine Medaille, eine Urkunde und etwas zum Naschen. Obendrein gab es für die ersten drei Pokale.
Danach folgte der zweite große Programmpunkt des Tages, der Besuch beim Neumarkter Jura-Zoo. Hier gab es lautstarke Affen (Stichwort Sirene…), stoische Eulen, einen gelangweilten Serval, Meerschweinchen, Kaninchen, Störche, interessierte Emus, Kängurus, Weißrüsselbären (Nasua narica), Zwergflamingos, Enten, usw. zu sehen. Das Highlight ist aber der Streichelzoo in dem Schafe, Ziegen und Ponys gefüttert werden können, was bei den Mädels großen Anklang fand.
Überhaupt war der 1.Neumarkter Mädchenschachtag ein voller Erfolg, hat es doch allen Teilnehmerinnen großen Spaß gemacht. Deswegen soll der Mädchenschachtag zukünftig fester Bestandteil im Verein werden.

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Schafkopfturnier

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Zu unserem traditionellen Schafkopfturnier fanden sich acht Kartler ein. Gespielt wurden wie immer zwei Runden à 30 Spiele.
Am Ende konnte sich David Beer bei seiner ersten Teilnahme souverän mit 70 Punkten durchsetzen. Grundlage für seinen Sieg waren acht gewonnene Soli, doppelt so viele wie der Zweitplatzierte Martin Simon (61). Auf Rang drei kam Seriensieger Rudi Appl (60).

Endstand:

1. David Beer 32 + 38 70  
2. Martin Simon 36 + 25 61  
3. Rudi Appl 35 + 25 60  
4. Sebastian Mösl 28 + 29 57 (3/1/14)
5. Wolfgang Heider 32 + 25 57 (3/1/7)
6. Franz Xaver Beer 26 + 31 57 (2)
7. Sepp Lehmeier 18 + 37 55  
8. Erich Schilay 25 + 21 46  

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DEM 2011

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Vom 26. Mai bis 3. Juni finden die Deutschen Einzelmeisterschaften in Bonn statt. Dabei treten erstmals Damen und Herren gleichzeitig am selben Austragungsort an. Im Herrenfeld tummeln sich neben Titelverteidiger IM Niclas Huschenbeth mit GM Jan Gustafsson, GM Daniel Fridman, GM Falko Bindrich, GM Igor Khenkin, GM Sebastian Siebrecht, GM Rainer Buhmann und GM Raj Tischbierek etliche Hochkaräter. Bei den Damen sind WIM Sarah Hoolt und die Erlangerin Hanna-Marie Klek topgesetzt.
Sehr empfehlenswert ist die tägliche Live-Übertragung aller Partien, bei denen nicht nur die Bedenkzeit sekundengenau mitläuft, sondern auch in jedem Zug die aktuelle Engine-Bewertung angegeben wird. Es lohnt sich also reinzuschauen, die Partien beginnen jeweils um 14h.

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