Kreisliga 2 – Runde 5

Posted by Sebastian in Saison 22/23 | Kommentare deaktiviert für Kreisliga 2 – Runde 5

Und wieder Mal gab es eine knappe 3,5:4,5 Niederlage für unsere dritte Mannschaft in der Kreisliga 2, diesmal gegen SW Nürnberg Süd 6. Christoph Reger, Andreas Hierl und Philipp Kaufmann gewannen ihre Partien, Benedikt Münz steuerte ein Unentschieden bei. Dagegen mussten sich Zlatko Zidar, Rudi Appl, Niklas Rebler sowie Dominik Feldmüller geschlagen geben.

Kreisliga 2

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Frauen Europameisterschaft 2023

Posted by Sebastian in Saison 22/23 | Kommentare deaktiviert für Frauen Europameisterschaft 2023

Eine Woche nach der Europameisterschaft findet nun vom 18. – 29.03. die Frauen-EM im montenegrinischen Petrovac statt. Bela Khotenashvili (GEO) führt die Setzliste an, unter den sieben deutschen Damen befindet sich u.a. Hanna Marie Klek vom SC Erlangen 48/88. Gespielt werden elf Runden, Beginn ist jeweils um 15h mit Ausnahme der letzten Runde, die bereits um 13h startet.

Live-Partien auf Lichess

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Vereinsmeisterschaft Runde 3

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 22/23, Turniere 22/23 | Kommentare deaktiviert für Vereinsmeisterschaft Runde 3

Am dritten Spieltag gab es einige interessante Partien zu sehen. In der Partie zwischen Jozef und Martin entwickelte sich ein schwerblütiger Grabenkampf , in den Jozef zunächst aus seinem Raumvorteil nichts greifbares herausholen konnte, und just als sich die Stellung langsam öffnete und Martins Figuren Luft zum Atem bekamen, einigten man sich auf Remis.

Interessant und lehrreich verlief die Partie zwischen F.X. und Laura. Im Damengambit entwickelte sich schließlich die bekannte IPQ-Struktur (isolated queen’s pawn), mit dem weißen Isolani auf d4. Laura zeigte gleich, dass sie ihren Nimzowitsch gelernt hatte (Aaron Nimzowitsch „Mein System – ein Lehrbuch des Schachspielsauf ganz neuartiger Grundlage“,1925): „die Expansionslust (dynamische Kraft) des feindlichen Isolani ist durch Blockade zu hemmen, und durch Abtausch ein vorteilhaftes Endspiel anzustreben.“ F.X. hingegen sollte eigentlich die Stützpunkte, die der Isolani bietet, zur bedrohlichen Aktivierung seiner Figuren nutzen. Stattdessen tauschte er leider seinen starken weißfeldrigen Läufer gegen den korrespondierenden Schwächling von Schwarz ab, es folgte mehrfacher Turmtausch und Laura nutzte unerbittlich die Passivität der weißen Figuren und weißen Felderschwächen mit einem Springertanz aus, der in einem hoffnungslosen Endspiel für F.X. endete. Nimzowitsch hätte seine Freude gehabt. Wollen wir hoffen, dass F.X. sich vor dem bevorstehenden Abstiegskampf der zweiten Mannschaft rasch von dieser Schlappe erholt, wissen wir doch alle von Nigel Short:“Losing hurts more than winning is nice.“.

In der dritten Partie von Gruppe A, manövrierte Thomas Rudi mit den schwarzen Steinen aus und konnte bald eine Qualität gewinnen. Die Konvertierung in ein gewonnenes Endspiel war nur eine Frage der Technik.

In Gruppe B wurde nur die Partie Christoph gegen Leonhard gespielt, in der sich Leo früh durch ungestüme Bauernvorstöße in die Bredouille brachte. Im weiteren Verlauf eroberte Christoph einen der schwachen Bauern und wickelte schließlich in ein elementar gewonnenes Bauernendspiel mit ausreichend Reservetempi ab. Damit hat Christoph nach dm ersten Durchgang die Tabellenspitze mit 3 aus 3 souverän erobert.

Die nächste Runde findet am 31.03.2023 statt!

Paarungsliste Gruppe A

Paarungsliste Gruppe B

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U20 Bezirksliga 1 – Runden 6+7 – SKN wird Meister

Posted by Sebastian in Jugend 22/23, Saison 22/23 | Kommentare deaktiviert für U20 Bezirksliga 1 – Runden 6+7 – SKN wird Meister

Ein unerwartetes Happy-End gab es für unsere U20-Mannschaft am letzten Spieltag der Bezirksliga 1. Nachdem man es in der vorigen Doppelrunde unnötigerweise verpasst hatte den Sack schon zuzumachen, war das Saisonziel Meisterschaft in weite Ferne gerückt. Und wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt und auf Schützenhilfe angewiesen ist, nimmt das selten den erwünschten Verlauf. Da wir in der Vormittagsrunde spielfrei waren, mussten wir hoffen, dass die punktgleichen Zaboraner in ihren beiden Wettkämpfen zwei Punkte liegen lassen. Zudem bedurfte es natürlich noch eines Sieges gegen den SC Bechhofen, worauf die Chancen beträchtlich sanken, nachdem unser Spitzenbrett erkrankte und die besten Ersatzspieler nicht zur Verfügung standen.
Und es sah zunächst auch gar nicht gut aus: Karl Großer hatte bei seiner Premiere einen Abzugsangriff übersehen und eine Figur verloren, während sich Ivan Krushevsky selbst in Schwierigkeiten brachte und Glück hatte, dass ihm eine Fesselung nicht eine ganze Figur, sondern „nur“ zwei Bauern kostete. Doch dann kippte bei Karl die Partie, da sein junger Gegner ebenfalls einen Abzugsangriff übersah, hier aber mit noch größerem Schaden in Form einer Dame. Leonhard Franke konnte Schritt für Schritt Material erobern und erhöhte auf 2:0. Nun fehlte nur noch ein Remis und dies zeichnete sich ausgerechnet am Spitzenbrett ab. Dort spielte Christoph Reger eine sehr gute Partie gegen Benedikt Heller, der zuletzt in der stark besetzten U14 den Bezirksmeistertitel holte und in der U20-Liga bei 5/5 stand. Zwar hatte Christoph nach einem Bauerngewinn diesen wieder verloren, danach aber mit umsichtigem Spiel ein ausgeglichenes Turmendspiel erreicht. Auch Ivan war mittlerweile zurück im Spiel: ihm war es gelungen die Stellung geschlossen zu halten und die gefährlichen Bauernhebel zu blockieren. Angesichts des Spielstands opferte der Gegner einen Bauern um das Zentrum zu öffnen, doch dadurch bekam Ivan ein zentrales Freibauernduo und obendrein waren seine Figuren aktiver, so dass nun er auf Gewinn spielen konnte. Dennoch nahm er ein Remisgebot an, um den Mannschaftssieg abzusichern. Dies war auch nervenschonender, denn Christoph hätte sich noch um die Früchte seiner guten Partie gebracht, als er an einer Stelle die falschen Bauern abtauschte und das Endspiel nun verloren gewesen wäre. Aber sein Gegenüber stellte den Turm auf die falsche Linie und Christoph hielt das Remis zum 3:1 Endstand. Damit war unser Teil erfüllt und es folgte das bange Warten auf die anderen Ergebnisse. Und tatsächlich: Zabo hatte gegen Herzogenaurach 1,5:2,5 verloren. Damit gewinnen wir doch noch mit einem Brettpunkt Vorsprung die Meisterschaft und haben drei Jahre nach unserem freiwilligen Rückzug die Chance nächste Saison wieder in der Landesliga zu spielen.

U20 Bezirksliga 1

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Vereinsmeisterschaft 2.Runde

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Die dritte Runde findet am kommenden Freitag, 17.03.2023 statt.

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Kreisliga 2 – Runde 4

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Die dritte Mannschaft kam in der vierten Runde der Kreisliga 2 kampflos zum ersten Saisonsieg, da SC Noris Tarrasch Nürnberg 8 keine Mannschaft zusammenbekam.

Kreisliga 2

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Europameisterschaft 2023

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Vom 03. – 13. März findet die diesjährige Europameisterschaft in Vrnjacka Banja (Serbien) statt. Unter den knapp 500 Teilnehmern befinden sich 20 aus Deutschland, angeführt von den GMs Alexander Donchenko, Rasmus Svane, Dmitrij Kollars und Frederik Svane. Topgesetzt ist der Armenier Gabriel Sargissian (2699) vor seinem Landsmann Haik Martirosyan, David Anton Guijarro und David Navara. Radoslaw Wojtaszek, Andrej Esipenko, Boris Gelfand, Vasyl Ivanchuk, Etienne Bacrot und Ruslan Ponomariov sind weitere klangvolle Namen. Gespielt werden elf Runden, Beginn ist jeweils um 15h.

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Termine März 2023

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Termine März 2023

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Bezirksliga B2b 6.Spieltag

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Das Motto dieses Spieltags sollte aus unserer Sicht lauten „Nie wieder freitags“, weil uns als potentieller Absteiger in die Kreisliga Spieltage am Freitag Abend drohen, die nicht sonderlich beliebt sind. Diesmal sollten daher unbedngt Punkte gegen die SG Anderssen/Nbg 1978 her.
Nach gut eineinhalb Stunden endete das Spiel an Brett 1 zwischen Mattias Birkner und Harald Johanni friedlich, nachdem Mattias mit Schwarz die Möglichkeiten des Gegners im Zentrum effektiv einschränkte und zu bequemem Spiel fand. Kurz darauf folgte das Remis an Brett 3 zwischen Jörg Dippel und F.X.Beer, der Dippels Grand-Prix-Angriff gar nicht erst ins Rollen kommen ließ. Den dritten halben Punkt steuerte bald darauf Andre Schilay (Brett 6) nach ereignisarmem Spiel bei. Stillschweigend folgten wir dabei der Hoffnung „Maria wird das Kind schon schaukeln“, weil Maria Schilay an Brett 7 inzwischen mit Qualität und Bauer mehr glatt auf Gewinn stand. Schlagartig gedämpft wurde diese Zuversicht durch den Damen- und Partieeinsteller von Christian Junker in aussichtsreicher Stellung an Brett 5. Die Partie hatte einen wechselhaften Verlauf genommen, aber wer beim Schach den letzten Fehler macht, verliert halt meistens. Kurz darauf fuhr Maria trotzdem souverän ihren vollen Punkt ein, nachdem sie die Qualität zurückopferte und damit in ein einfach gewonnenes Bauernendspiel abwickelte. Gleich darauf der nächste Schock an Brett 8, wo Paul Nepperts König in einem im Grunde aussichtslosen Angriff des Gegner den falschen Fluchtweg nahm und Matt gesetzt wurde. Damit standen wir mit 2,5:3,5 mal wieder mit dem Rücken zur Wand und es war relativ bald klar, dass Thomas Hummel (Brett 2) gegen Manfred Hollederer im Turmendspiel nicht über ein Remis hinauskommen würde. 3:4. Unsere Hoffnung ruhte also auf der letzten noch laufenden Partie von Timon Götz gegen Norbert Hetterich (Brett 4). Glücklicherweise war die Stellung sehr asymmetrisch mit Springer gegen Läufer, zwei Damen und Timons verbundenen Freibauern, so dass im Grunde nur Timon auf Sieg spielen konnte. Kritisch schien es als die gegnerische Dame in Timons Lager eindringen konnte, und auch die Emotionen im Publikum ganz entgegen der Schach-Etikette hochkochten, ging es doch um Sieg und Niederlage. Schließlich bewies Timon nach Damentausch, dass zwei verbundene Freibauern mit Läuferunterstützung von einem König allein nicht zu halten sind. Endstand 4:4.

Die Begegnung erwies sich im Nachhinein als Hohefest für Freunde der Küchenspychologie und des Dunning-Kruger-Effekts (Psychologen haben herausgefunden, dass beim Schachspielen, Autofahren und in großen Unternehmen Unwissenheit zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen). Beispiel aus der post mortem Analyse von Brett 4:“Du hättest hier nur zack!,zack!,zack! spielen müssen und es ist klar gewonnen!“ Sebstredend erweist sich das in der Heimanalyse als – zack!- substantiell falsch.

Ob uns das 4:4 im Kampf gegen die Freitagsspiele geholfen hat wird sich erst nach den nächsten zwei entscheidenden Begegungen herausstellen, und wenn klar ist, wieviele Mannschaften von oben runterkommen.

Jetzt erstmal durchatmen und weiter hoffen.

Bezirksliga B2b

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Bezirksliga 1 – Runde 6

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Weiter ging es mit den Wochen der Wahrheit für unsere erste Mannschaft in der Bezirksliga 1. Nach dem Sieg gegen Ansbach/Bad Windsheim und dem Unentschieden gegen Zabo stand in Runde sechs das Duell mit dem dritten Team aus dem Führungsquartett SC Erlangen 48/88 3 auf dem Programm. Wie zu erwarten war, wurde es wieder ein spannender Wettkampf und wie im Vorjahr hatten wir das nötige Glück auf unserer Seite.
Aufgrund eines kurzfristigen Ausfalls kam Johannes Hierl zu seinem nächsten Einsatz, geriet aber früh aufgrund seines Raumnachteils in eine schwierige Stellung. Dies nutzte sein Gegenüber um ihm einen schwachen Bauern zu verschaffen, den er kurz darauf eroberte. Wenig später kam weiterer Materiaverlust hinzu und wir lagen in Rückstand. Diesen hätte Andreas Niebler ausgleichen können, doch in der variantenreichen Mittelspielposition hatte er sehr viel Bedenkzeit verbraucht. Daher bot er mit nur noch drei Minuten für 22 Züge trotz aussichtsreicher Stellung remis. Wolfgang Brunner musste nach dem Bauerntausch im Zentrum gegen ein sehr starkes Läuferpaar spielen und verlor einen Bauern. Mit dem Rücken zur Wand bot er einen zweiten Bauern an, um in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abwicklen zu können, was der Gegner prompt zuließ. Hier verpassten beide Spieler einige Züge lang einen wichtigen Bauernzug, bis es Wolfgang dann doch gelungen war die Blockadestellung zu errichten. Eine Zeitnotschlacht konnte man am Brett von Sebastian Mösl verfolgen: ab Zug 25 waren beide Spieler unter zwei Minuten, wobei Sebastian immerhin meist eine Minute mehr auf der Uhr hatte als sein Gegenüber. In dieser Phase gelang es Sebastian mit einem Bauernangriff am Damenflügel seinem Gegner zwei schwache Bauern zu verpassen und diese mit aktiven Figuren anzugreifen. Mit der knappen Bedenkzeit war die Verteidigung folgerichtig nicht optimal und auch wenn Sebastian einen Figurengewinn ausgelassen hatte, nutzte er die zweite taktische Chance zum Gewinn. Martin Simon stand gegen einen Maroczy-Aufbau lange Zeit gedrängt und als es ihm gelungen war sich mit einem Bauernhebel am Damenflügel zu befreien, wickelte sein Gegner in ein symmetrisches Läuferendspiel ab. Jozef Smyk schien zu Beginn eine vielversprechende Angriffsstellung zu haben, aber sein Kontrahent verteidigte sich umsichtig und nutzte später seine bessere Bauernstruktur im Läuferendspiel zur Bauernumwandlung. Dafür kam Erwin Hirn dank seines Läuferpaars zu einem starken Königsangriff und jagte den schwarzen Monarchen von g7 bis nach a6. Unterwegs hätte es schnellere Möglichkeiten gegeben die Partie zu beenden, aber letztlich stand ein Matt auf dem Brett. Unbemerkt blieb ein großes Loch im Bewertungsbalken: einen Zug vor dem Matt hätte eine Pattwendung den Partieverlauf auf den Kopf stellen können… Damit stand es 3,5:3,5 und es lief noch die Partie von Ralf Seitner. Dieser hatte im Mittelspiel einen isolierten Bauern auf c4, dafür war der d6-Bauer rückständig. Nachdem er es verpasst hatte den starken Springer auf c5 rechtzeitig abzutauschen, war Ralf unter Druck geraten. Als dieser Springer dann doch noch das Brett verlassen musste, war die Stellung wieder im Lot, aber Remisgebote von Ralf wurden abgelehnt. Später entstand ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, bei dem das schwarze Freibauernduo bereits blockiert war, Ralf aber noch drei mobile Bauern am Königsflügel hatte. Mit einem Bauernopfer konnte er den gegnerischen König abdrängen und da selbst nach dem potentiellen Opfer des Läufers immer noch ein Bauer auf dem Brett geblieben wäre, musste Schwarz die Segel streichen.
Durch diesen 4,5:3,5 Erfolg haben wir die Tabellenführung zurückerobert und aus dem Führungsquartett ist wieder ein Duo geworden. Denn Zabo konnte sich mit demselben Resultat gegen Spitzenreiter Ansbach/Bad Windsheim durchsetzen und liegt weiterhin nur einen halben Brettpunkt hinter uns.

Bezirksliga 1

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