BezirksEM U12-18 2023

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Vom 22. – 25. Februar finden in Vorra wieder die diesjährigen Bezirksmeisterschaften in den Alterklassen U12-U18 statt. In der sehr stark besetzten U14 sind #11 Ivan Krushevsky und #12 Leonhard Franke am Start, in der U16 hat #4 Christoph Reger Podestchancen.

Christoph gewann seine ersten beiden Partien ehe er dem Turnierfavoriten und späteren Meister Quang Bach Duong (SK Nürnberg 1911) unterlag. Danach folgten die beiden wichtigen Duelle im Kampf um Platz drei. Das erste gestaltete Christoph unentschieden, doch die folgende Niederlage gegen Maximilian Zimmer (SC Heideck-Hilpoltstein) war letztlich entscheidend. Mit 3,5 Punkten wurde er somit Fünfter mit einem Zähler Rückstand auf den Drittplatzierten Maximilian.
Ivan begann mit starken 2,5/4 gegen nominell stärkere Gegner und lag damit auf einem ausgezeichneten vierten Platz. Zwei Niederlagen an Tag drei u.a. gegen den Bayerischen U12 Vize-Meister des Vorjahres Rafael Martin Fernandez (SC Erlangen 48/88) warfen ihn zurück. Mit einem Sieg zum Abschluss beendete er seine erste Bezirks-Meisterschaft mit 3,5 Zählern auf Rang acht. Leonhard startete mit einem Remis gegen die #5 Johannes Keck (SC Erlangen 48/88) gut ins Turnier, ehe er danach zweimal starker Gegnerschaft unterlag. Leider musste er nach Runde drei aus dem Turnier aussteigen und belegte letztlich Platz 15.

Endstand U14

Endstand U16

Turnierseite

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Rapid Neumarkt und Bayerische U25-SchnellschachEM 2023

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Zu unserem traditionellen Jugendturnier konnten wir 185 Teilnehmer begrüßen, wovon 32 um den Titel des Bayerischen Schnellschachmeisters der U25 kämpften.

Die U8 legte von Anfang an ein sehr schnelles Tempo vor, was für diese AK zwar nicht ungewöhnlich ist, aber eine Siegerehrung vor 15h war dann doch neuer Rekord. Bis zur Mittagspause nach drei Runden behielten einzig Noa Chanishvili (SC Noris Tarrasch Nürnberg) und Joas Bisterfeld (SC Postbauer-Heng), die kürzlich bei der Mittelfränkischen U8-Meisterschaft punktgleich an der Spitze einliefen, eine weiße Weste. Doch in Runde vier mussten beide ihre erste Niederlage hinnehmen: Noa verlor gegen Miriam Gubler (TSV Kareth-Lappersdorf) und Joas unterlag Asaf Celepci (SK Schweinfurt 2000). Zu diesem Quartett gesellten sich noch Frederik Öhrlein (SSV Burgkunstadt) und Samuel Heitele (SC Postbauer-Heng) mit ebenfalls drei Zählern. Leider musste Frederik in Runde fünf das Turnier aus gesundheitlichen Gründen abbrechen und konnte nicht mehr in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen. Asaf kam somit kampflos zu seinem vierten Punkt, während Miriam gegen Samuel gewann und Noa sich gegen Joas durchsetzen konnte. Aus dem Führungstrio war nach der sechsten Runde ein Duo geworden, da Miriam auch gegen Asaf die Oberhand behielt. Noa zog mit einem Erfolg über Maximilian Mitin (SG Büchenbach/Roth) gleich, während Asaf und Arthur Heim (SC Heideck-Hilpoltstein) mit seinem vierten Sieg in Serie nun die engsten Verfolger waren. In der letzten Runde bemerkte Miriam gegen Arthur zu spät, dass ihr Läufer auf dem auserkorenen Feld geschlagen werden konnte, drehte aber im weiteren Verlauf die Partie und sicherte sich mit 6 Punkten den Turniersieg. Noa musste sich derweil Matteo Gelf (SV Lauf) geschlagen geben, da aber Asaf gegen Maximilian ebenfalls eine Niederlage hinnehmen musste, blieb Noa der Einzige mit 5 Zählern und wurde damit Zweiter. Dahinter kamen gleich sechs Spieler auf 4 Punkte aber die mit Abstand beste Buchholz wies Asaf auf, der damit als Dritter auf das Podest kletterte. Es folgten Maximilian, Joas, Matteo, Arthur und Elias Vogel (SC Bechhofen).

Endstand U8

In der U10 gab Mikhail Barsov (SK Gräfelfing) nur einen halben Zähler ab und gewann das Turnier mit einem Punkt Vorsprung. Olga Ratushna (SW Nürnberg Süd) hatte zwar als Einzige Mikhail ein Remis abgenommen, aber in Runde zwei gegen Sarah Gubler (TSV Kareth-Lappersdorf) verloren. Dritter wurde Andrej Savchuk (SC Uttenreuth), der sich nur Mikhail und Olga geschlagen geben musste. Punktgleich dahinter klassierte sich ein Sextett angeführt von Otto Kollmer (VSG 1880 Offenbach) und Sarah. Hinter Agasthya Bharathula (SC Noris Tarrasch Nürnberg), demonstrierten Akhila Bharathula (SC Noris Tarrasch Nürnberg), Nithya Ramayanam (SC Erlangen 48/88) und Zuzanna Sobczak (SK Wasserburg) mit ebenfalls 5 Punkten den starken Auftritt der U10-Mädchen. Die Neumarkter Farben vertraten Marek Brandl und André Stettinger, die mit je 3 Zählern die Ränge 24 und 28 belegten.

Endstand U10

Ein perfektes Ergebnis von 7/7 gelang Daniel Fridlin (SV Lauf) in der U12, der in den letzten drei Runden die höher gesetzte Konkurrenz distanzierte. Viktor Ratushny (SW Nürnberg Süd) und Daniel Hepp (SC Wolfratshausen) hatten jeweils gegen Daniel verloren und sich im direkten Duell unentschieden getrennt, wobei Viktor mit der besseren Buchholz Zweiter wurde. Mit einem halben Zähler weniger folgten Jonah Cwiklik (SC Postbauer-Heng), Thomas Trumheller (SC Noris Tarrasch Nürnberg), Arthur Sitnik (SK Kelheim) sowie Alexander Savchuk (SC Uttenreuth). Bestes Mädchen wurde Elisabeth Gubler (TSV Kareth-Lappersdorf) mit 3,5 Punkten auf Rang 21 vor Lokalmatadorin Huien Ge mit 3 Zählern auf Platz 26. Felix Sörgel belegte mit 2 Punkten Rang 33, während Leo Münch das Turnier nach der Mittagspause abbrechen musste und mit einem Zähler Platz 37 erzielte. Für Sara Memis hieß es bei ihrer Turnierpremiere Erfahrung sammeln. Ein starkes Resultat erspielte sich Magnus Mauderer von der Schulschachgruppe des Willibald-Gluck-Gymnasiums mit 4 Punkten auf Rang 14.

Endstand U12

In der U14 kamen Christian Zimmer (SC Heideck-Hilpoltstein) und Henry Uhl (SC Postbauer-Heng) mit 4/4 am Besten aus den Startlöchern. Dagegen hatte der topgesetzte Narek Gewondow (SGem Fürth) bereits zwei Remis abgegeben und Benedikt Heller (SC Bechhofen) sowie David-Andrei Valean (TG Schweinfurt) hatten gerade gegen die beiden Führenden verloren. Christian setzte sich in Runde fünf gegen Henry durch, verlor dann aber gegen Julia Schwarzfischer (SF Roding). Damit zogen Benedikt, Narek und die bis dahin ungeschlagene Julia mit dem Spitzenreiter gleich. In der letzten Runde fand die Partie zwischen Christian und Narek keinen Sieger, womit sich Benedikt mit einem Erfolg über Julia den Turniersieg sicherte. Christian verwies Narek um einen halben Buchholzpunkt auf Rang drei, dahinter klassierten sich Henry, Laura Huber (FC Ergolding), Julia, David-Andrei und Adrian Beidinger (SV Würzburg) mit je 5 Punkten. Im Kampf um den Sieg in der Mädchenwertung, hatten sich Laura und Julia im direkten Duell remis getrennt und am Ende hatte Laura einen halben Buchholzpunkt mehr auf dem Konto. Ein sehr gutes Turnier spielte Max Blank, der als Neunter mit 4,5 Zählern bester Neumarkter wurde. Ivan Krushevsky der zuvor nur Christian und Benedikt unterlegen war, verlor leider in der letzten Runde gegen Adrian und kam damit mit vier Punkten auf Platz zehn. Ebenfalls vier Punkte holten Leonhard Franke und Vinzenz Schilay auf den Rängen 12 und 17, Razvan Popan kam mit 3 Zählern auf Platz 24 und Simonas Seibutis mit deren 2 auf Rang 31. Das Quartett vom WGG erzielte achtbare Resultate angeführt von Lucas Marcel Büttner mit 3,5 Punkten auf Platz 20, vor Dennis Brandl (3), Henry Pham (2,5) und Elisabeth Blomeier (2,5) auf den Rängen 25, 28 und 30.

Endstand U14

Die Setzliste der U16 sah ein Trio mit fast gleicher DWZ-Zahl deutlich vor dem Rest des Feldes. Trotzdem gewann Benno Funk (SGem Fürth) alle Partien und somit auch das Turnier. Seine stärksten Konkurrenten Jeremias Dorfner (TV-Großostheim) und Lukas Gubler (TSV Kareth-Lappersdorf) trennten sich im direkten Duell unentschieden und kamen somit auf 5,5 Punkte, wobei Jeremias nach Buchholz die Nase vorne hatte. Der Neumarkter Andreas Hierl hatte sich überraschend mit 5/6 bis auf Rang zwei nach vorne gespielt, dann aber gegen Benno verloren, wonach er einen starken vierten Rang erzielte, dank der deutlich besseren Buchholz gegenüber dem punktgleichen Benjamin Schütze (FSV Großenseebach). Christoph Reger hatte das Pech als einziger Spieler im Feld gegen die Top-3 antreten zu müssen und wurde mit 4 Punkten unter Wert Siebter. Punktgleich auf Platz neun kam Polina Malakova, die damit die Mädchenwertung mit einem Zähler Vorsprung gewann. Mattheo Mauderer und Reinhold Krauß vom WGG belegten mit je 3 Punkten die Ränge 19 und 21.

Endstand U16

Bereits zum achten Mal fand die Bayerische U25-Schnellschachmeisterschaft in Neumarkt statt. Mit 32 Teilnehmern war das Feld nochmal größer als zuletzt 2020, dafür waren nur drei Spieler mit einer DWZ >1900 am Start. Diese in Person von Lorenz Schilay (SGem Fürth), Cornelius Mühlich (SK Kelheim) sowie Lorenz Gauchel (SK Germering) waren dann auch die einzigen verlustpunktfreien Teilnehmer nach drei Runden. Im ersten Favoritenduell bezwang Cornelius Lorenz S, während Lorenz G gegen Anton Reindl (SK Gräfelfing) die Oberhand behielt. Entsprechend traf Cornelius in Runde fünf auf den nächsten Lorenz, lehnte in ausgeglichener Stellung ein Remisgeot ab, verpasste in der Folge eine Chance in Vorteil zu kommen und verlor am Ende noch. Zwei Runden vor Schluss führte damit Lorenz G mit einem Zähler Vorsprung vor Cornelius, Lorenz S sowie Timm Jasper (SK Gräfelfing). Im Lorenz-Duell setzte sich der Spitzenreiter durch und Cornelius war nach einem Erfolg über Timm der einzig verbliebene Konkurrent in Schlagdistanz. Lorenz G ließ auch zum Abschluss nichts mehr anbrennen und holte sich mit 7/7 den Titel vor Cornelius, der in der letzten Runde Sieg Nummer sechs einfuhr. Dritter mit 5 Punkten wurde Lorenz S dank eines halben Buchholzpunkts Vorsprung vor Timm. Punktgleich dahinter klassierten sich die Neumarkter Igor Malakov und Paul Neppert auf den starken Rängen fünf und sechs. Bei Maria Schilay wechselten sich Sieg und Niederlage bis zum Ende des Turniers ab, was 4 Zähler ergab. Damit war sie als Zwölfte mit einem Punkt Vorsprung beste Dame im Feld. Timon Götz und Joesf Franke kamen mit je 3,5 Punkten auf die Plätze 16 und 18, Karl Großer belegte mit 1,5 Zählern Rang 30.

Endstand Bayerische U25 SSEM

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Vereinsmeisterschaft 2023

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In zwei Gruppen A und B tragen wir in diesem Jahr das Vereinsturnier 2023 aus. In der Gruppe A kämpfen 7 Spieler um den Titel „Vereinsmeister des Jahres 2023“. In Gruppe B haben sich 4 starke Jugendliche gefunden, um den stärksten unter sich auszukämpfen. In beiden Gruppen gibt es Punkte für den Supercup 2023 zu holen.

 

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WR Chess Masters

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Vom 16. – 25. Februar findet mit dem WR Chess Masters ein Superturnier in Deutschland statt. In Düsseldorf kreuzen Ian Nepomniachtchi, Anish Giri, Wesley So, Levon Aronian, Nodirbek Abdusattorov, Jan-Krzysztof Duda, Gukesh, Vincent Keymer, Praggnanandhaa und Andrej Esipenko die Klingen. Gespielt wird mit einer Bedenkzeit von 2h für die ersten 40 Züge, 1h für die nächsten 20 Züge und 15 Minuten für den Rest der Partie mit 30 Sekunden Zeitbonus ab Zug 61. Rundenbeginn ist jeweils um 14h, am Montag ist Ruhetag.

Bericht beim Deutschen Schachbund

Übertragung auf Chess24

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Bezirksliga B2b 5.Spieltag

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Eine Klatsche. Aber diesmal wirklich. Am 5. Spieltag der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga 2 war es diesmal nicht so wie bei den vorherigen Niederlagen, dass man sage konnte, es wäre „mehr drin“ gewesen. Nachdem sich Johannes Hierl an Brett 7 eine aussichtsreiche Angriffsstellung erspielt hatte, war die Stellung nach 2 Stunden und einigen Abtäuschen zunehmend verflacht und das resultierende Endspiel mit 3 Minusbauern nicht mehr zu halten. Praktisch zeitgleich musste Mattias Birkner an Brett 1 die Segel streichen, nachdem er aus Tollpatschigkeit durch den harmlosen, à tempo gespielten Bauernzug auf c3 in den Marshall-Angriff geraten war und rasch die Übersicht verlor. Sein Gegner Stefan Hofer krönte die Partie mit einem hübschen Turmopfer, das Mattias König zum Gang ins Freie und alsbald in die ewigen Jagdgründe zwang. Gleichzeitig einigte sich Paul Neppert an Brett 8 mit seinem Gegner auf Remis in seinem Springer gegen Läufer Endspiel, mit einem entfernten Freibauern für Paul, der jedoch keine Möglichkeit fand, mit dem König tödlich einzugreifen. Kurz darauf bot Michael Veh-Hölzlein an Brett 2 unserem Thomas Hummel Remis, trotz eines optisch schönen Läuferpaars, für das er allerdings keine günstige Öffnung von Diagonalen fand. Zwischenstand nach 3 Stunden bereits 1:3. Es folgte ein Friedensschluss von Maria Schilay an Brett 6. In einem Endspiel Dame und Springer gegen Dame und Läufer hätte sich der versuchte Durchbruch am Königsflügel für Marias Gegner fast zum Rohrkrepierer entwickelt, weil Marias Läufer eindrang und permanent eine Mattdrohung aufstellte. Als der Weiße alle Drohungen pariert hatte und der Friedenschluss perfekt war, wies Paul Neppert auf einen potentiell gefährlichen zentralen Bauerndurchbruch für Maria hin, der beiden Protagonisten verborgen geblieben war. Gleich darauf musste Timon Götz an Brett 4 die Waffen strecken, nachdem er lange leiden musste unter einem rückständigen Bauern, der von seinem Gegner mit einer Aljechin-Kanone (Batterie aus zwei Türmen und einer Dame) und einem Springer unter Beschuss genommen war und schließlich verloren ging. Timons Hoffnung auf aktives Gegenspiel erwies sich als auf Sand gebaut. 1,5:4,5.
Christian Junker (Brett 5) hatte als Weißer zwischenzeitlich Aktivität entwickelt, die jedoch nach dem Damentausch verpuffte, worauf sich die strukturellen Defizite in Christians Stellung (isolierter Doppelbauer, plus Isolani) immer mehr als Ballast erwiesen. Durch eine vorrückende Bauernphalanx am Königsflügel, wurde Christians König langsam „erwürgt“ und vom weiteren Spiel ausgeschlossen bis das Weiterspielen sinnlos war. 1,5:5,5.
Zuletzt kämpfte noch unser Captain F.X. Beer als Weißer an Brett 3 eine verrückte Partie, in der es lange Zeit nicht gut aussah für F.X., weil sein Gegner einen vielfach abgesicherten unvertreibbaren „Oktopus-Springer“ auf das Zentralfeld d4 pflanzen konnte. Allerdings verloren die schwarzen Figuren auf der Jagd nach einem Bauern die Koordination und F.X. häte aus einem taktischen Schlagabtausch mit einem Mehrturm hervorgehen können, so er es denn gesehen hätte. So aber geriet er in ein Turmendspiel mit Minusbauer, wo er gegen zwei verbundene Freibauern kämpfen musste. Zum Glück verzettelte sich sein Gegner und tauschte die Freibauern gegen eine harmlose 2-gegen-1-Bauernformation, die erst einmal abgewickelt in ein Endspiel Turm+Bauer gegen Turm theoretisch leicht Remis zu halten ist. Schwarz versuchte es trotzdem noch ein paar Züge lang vergeblich und so endete dieses Wechselbad der Gefühle nach ca. 5 Stunden mit der Punkteteilung. 2:6.
Zur Wiederherstellung unseres Rufs und Selbstvertrauens bleiben uns noch vier Matches. Dann aber wirklich.

Birksliga B2b

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Bezirksliga 1 – Runde 5

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In der fünften Runde der Bezirksliga 1 stand für unsere Erste gegen Zabo-Eintracht Nürnberg das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Tabellenführer gegen den nur um einen halben Brettpunkt zurückliegenden Tabellenzweiten, beide Teams mit der Stamm-Acht und der DWZ-Schnitt nur um fünf Punkte auseinander, das versprach wie im Vorjahr ein harter spannender Kampf zu werden und so kam es dann auch.
Der Aufgalopp verlief noch ruhig und Ralf Seitner teilte früh den Punkt, nachdem es ihm gelungen war den anfänglichen Raumnachteil langsam zu kontern. Ein weiteres Remis gab es am Brett von Erwin Hirn: auch hier hatte der Gegner mit den weißen Steinen Raumvorteil, doch in der Endstellung hatte es den Anschein, als wäre es angenehmer mit Schwarz weiter zu spielen. Matthias Bothe blockierte den gegnerischen Isolani, um keine Aktivität zuzulassen und auch hier trennte man sich friedlich. Dagegen hatte der Kontrahent von Jozef Smyk versucht sich mittels Bauernopfer aus seiner gedrängten Stellung zu befreien, doch Jozef behielt die Initiative und nutzte seine Bauernmehrheit zum entscheidenden Materialgewinn. Sebastian Mösl führte im Mittelspiel eine asymmetrische Bauernstruktur herbei, um in der Folge die Bauernschwächen des Gegners nutzen zu können. Ein mögliches Figurenopfer auf h3 hatte er dabei immer auf dem Schirm, dass sich der Springer aber auf g2 ebenfalls opfern kann, hatte er jedoch komplett ausgeblendet. Als es dort einschlug, hatte er Glück, dass es noch eine Variante gab, bei der er nur einen Bauern verlor. Allerdings war das Endspiel mit T+L gegen T+S angesichts des verbundenen Freibauernpaars ebenfalls verloren. Aber es gelang ihm alle Bauern am Königsflügel zu tauschen und als sein Gegenüber es verpasste, Sebastians König abzuschneiden, schaffte es der Monarch gerade noch rechtzeitig zum anderen Flügel und rettete sich unverhofft ins Remis. Martin Simon hatte sich derweil einen Bauern geschnappt, musste dafür aber seine Königsstellung schwächen. Trotz geringer Bedenkzeit gelang es ihm den Angriff zu neutralisieren und als sein Gegner alle Türme tauschte, marschierte Martins Freibauernpaar unaufhaltsam nach vorne. In der Partie von Andreas Niebler bemerkte sein Kontrahent zu spät, dass der gewählte Plan nicht funktioniert und so bekam Andreas die Chance auf Vorteil. Jedoch fand auch er nicht die richtige Idee und so blieb er in beiderseitiger Zeitnot auf zwei Schwächen sitzen. Daher musste er einen Bauern über Bord werfen, da er im Leichtfigurenendspiel aber gegen zwei Freibauern spielen musste, war nichts mehr zu machen. Dadurch kämfpte Wolfgang Brunner beim Stand von 4:3 um den Mannschaftssieg. Er war ausgangs der Eröffnung in Bedrängnis geraten und hatte alle Hände voll zu tun, die Stellung zusammenzuhalten. Sein Gegner übersah eine mögliche Vorentscheidung, ein paar Figuren verließen das Brett und kurz nach der ersten Zeitkontrolle war Wolfgang zurück im Spiel. An einer Stelle hätte er sogar in Vorteil kommen können, doch es gelang ihm nicht den Druck abzuschütteln. Als ein letzter versteckter Remisweg unentdeckt geblieben war, verlor Wolfgang einen Bauern und das resultierende Freibauernpaar besiegelte nach rund fünfeinhalb Stunden Spielzeit das Endergebnis von 4:4. Somit konnte sich die SG Ansbach/Bad Windsheim mit einem Sieg die Tabellenführung zurückholen, wobei nun knapp nach Halbzeit gleich vier Teams 8:2 Punkte auf dem Konto haben. Mit dem SC Erlangen 48/88 3 ist eines davon unser Gegner in der nächsten Runde.

Bezirksliga 1

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Super-Cup Zwischenstand

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Nachdem beim letzten Monatsrapid immerhin 12 Teilnehmer beim 5-rundigen Turnier mitspielten, wurde das Klassement des Super-Cup durcheinandergewürfelt:

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1. Monatsrapidturnier

Posted by Sebastian in Saison 22/23, Turniere 22/23 | Kommentare deaktiviert für 1. Monatsrapidturnier

Zum ersten Monatsrapidturnier 2023 fanden sich zwölf Teilneher ein. In der ersten Runde konnte sich die obere Setzlistenhälfte unisono durchsetzen, wobei Ralf Seitner lange kämpfen musste ehe er seinen Mehrbauern gegen Ihor Malakov verwerten konnte. In Runde zwei hatte Sebastian Mösl eine aussichtsreiche Stellung gegen Ralf im Mittelspiel, fand aber die richtige Idee nicht und Ralf bot Remis, als sich die Partie wieder im Ausgleich befand. Thomas Hummel setzte sich gegen Jozef Smyk durch und übernahm zusammen mit Martin Simon die Führung. Im direkten Duell der beiden behielt Martin die Oberhand und damit als einziger Spieler seine weiße Weste. Ralf unterlag Jozef, während Sebastian mit viel Glück Wolfgang Brunner bezwingen konnte. Nach einem Qualitätsverlust opferte er eine Figur und prompt unterlief Wolfgang noch ein Fehler und aus dem Mattnetz gab es kein Entkommen mehr. Sebastian war der nächste in der Reihe derer, die versuchten Martin an diesem Abend vom Siegkurs abzubringen, aber diese Mission geriet im Mittelspiel in Schieflage und letztlich verlor er das wohl haltbare Turmendspiel mit Minusbauer. Ralf setzte sich gegen Thomas durch und Jozef bezwang Yevgen Malakov, wohingegen Wolfgang gegen Ihor nach einem Turmverlust auf die Verliererstraße geraten war. In der letzten Runde rang Martin auch Jozef im Endspiel nieder und gewann das Turnier mit perfekten 5/5. Sebastian und Ralf gewannen gegen Ihor und Yevgen, womit sie mit 3,5 Zählern die Ränge zwei und drei belegten. Thomas hatte gegen Ivan Krushevsky das Nachsehen, wodurch Ivan hinter Jozef mit drei Punkten Fünfter wurde.

Endstand

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Champions Chess Tour 2023 (1) – Airthings Masters

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Die Champions Chess Tour geht in neuem Gewand in ihre nächste Saison. Nach der Übernahme der Play Magnus Group durch Chess.com Ende letzten Jahres bekommt die CCT ein neues Format. Über das Jahr gibt es sechs Turniere beginnend mit dem Airthings Masters vom 06. – 10. Februar und am Ende der Tour treffen die besten Acht im Finale aufeinander. Für den Auftakt sind nur Magnus Carlsen als Titelverteidiger und Wesley So als Sieger der Global Chess Championship 2022 gesetzt. Die anderen sechs Teilnehmer werden durch ein sogenanntes Play-In Qualifikationsturnier ermittelt. Dies fand am 3. Februar mit 146 Teilnehmern statt. Gespielt wurden neun Runden CH-System bei einer Bedenkzeit von 10+2. Hierbei setzte sich Gukesh mit 7,5 Punkten vor zehn Spielern mit je 6,5 durch. Danach standen Matches über zwei Partien sowie ggf. Armageddon auf dem Programm. Die besten Sechs trafen dabei auf die Spieler auf den Rängen 7-12 mit der Besonderheit, dass sich die Top-6 der Reihe nach ihren Gegner auswählen konnten.

Gukesh – Kramnik 2:0
Nepomniachtchi – Mamedov 0,5:1,5
Firouzja – Sadhwani 1,5:0,5
Andreikin – Erigaisi 0,5:1,5
Caruana – Sarana 1:2
Dubov – Nakamura 1:2

Auch für die Plätze 13 – 76 standen Matches an, um sich für die Division II und III zu qualifizieren. Hier wird in den kommenden Tagen mit 16 (Div II) bzw. 32 (Div III) Teilnehmern um Preisgeld und Tourpunkte gekämpft. Die Bedenkzeit in allen Divisionen beträgt diesmal 15+3 und es wird im KO-Format mit „double-elimination“ gespielt, so dass man erst nach der zweiten Niederlage ausscheidet. Aus deutscher Sicht haben sich Matthias Blübaum (Div II) und Vincent Keymer (Div III) für die KO-Phase qualifiziert.

Alle Partien werden wieder auf Chess24 von mehreren Kommentatoren-Teams live übertragen. Spielbeginn ist jeweils um 17h.

Play-In auf Chess24

Bericht Play-In
Bericht Tag 1
Bericht Tag 2
Bericht Tag 3
Bericht Tag 4
Bericht Tag 5

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Ausschreibung Vereinsmeisterschaft 2023

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 22/23, Turniere 22/23 | Kommentare deaktiviert für Ausschreibung Vereinsmeisterschaft 2023

Die Vereinsmeisterschaft beginnt am 17. 02. 2023. Hier geht’s zur Ausschreibung.

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