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Stand Vereinsmeisterschaft
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Bezirksliga 1 – Runde 9
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Die erste Mannschaft gewann in der neunten Runde beim Tabellendritten SC Heideck-Hilpolstein mit 4,5:3,5. Dabei standen die Vorzeichen gar nicht gut, mussten doch gleich drei Stammkräfte ersetzt werden. Aber nach einem Remis von Andreas Niebler ohne nennenswerte Vorkommnisse, brachte uns Johannes Hierl in Front. Er war seinem Gambit-Bauern eigentlich erfolglos hinterhergelaufen, als sein Gegenüber erst Johannes Dame auf die zweite Reihe ließ und beim Versuch diese sofort wieder zu vertreiben, war ein taktischer Schlag auf dem Brett, der die Partie sofort beendete. Timon Götz hatte bei seiner Premiere in der Ersten eine angenehme Stellung mit viel Raumvorteil und hätte einen gegnerischen Springer einfangen können, dem schlichtweg die Fluchtfelder von eigenen Figuren verstellt gewesen waren. Später war Timons Vorteil schon dahin, als das Motiv Ausschalten der Verteidigung durch Schlagen als vorbereitender Zug eines Doppelangriffs die Partie endgültig kippen ließ. Ruhig war es dagegen am Brett von Wolfgang Brunner zugegangen, der beim Remisschluss vielleicht einen winzigen Vorteil für sich reklamieren kann. Erwin Hirn ließ den König in der Mitte und nachdem sein Gegner mit der Dame auf der zweiten Reihe eingedrungen war, ging schnell Haus und Hof verloren. Ralf Seitner kontrollierte im Schwerfigurenendspiel die einzige offene Linie, was aber nichts Zählbares brachte. Entsprechend wurde nach dem Damentausch der Punkt geteilt, wobei Ralf hier dank seines Raumvorteils und der aktiveren Figuren noch etwas hätte versuchen können. Jozef Smyk gewann beim Übergang ins Sprigerendspiel einen Bauern und hatte eigentlich alles im Griff. Doch mit einem Bauernzug wurde die Sache unübersichtlich und an zwei Stellen schlägt die Engine in des Gegners Richtung aus. Als alles auf ein Remis hinauszulaufen schien, stellte Jozef noch eine kleine Falle auf und nahm dem gegnerischen König mit seinem Springer das Feld mit dem dieser ins Bauernquadrat gekommen wäre. Der Gegner zog seinen Bauern und nun hatte Jozefs Bauer freie Bahn. Damit stand es 3,5:3,5 und Mattias Birkner spielte noch gegen den Top-Scorer der Liga (7/7!). Dieser hätte schon früh entscheidendes Material verlieren können, doch so war ein ausgeglichenens Endspiel mit Turm + Läufer gegen Turm + Springer entstanden, bis der Gegner seinen Turm von der dritten Reihe wegzog, so dass Mattias einen Doppelangriff anbringen konnte. Zwar hatte Weiß ein verbundenes Freibauernduo für die Figur, aber Mattias konnte dieses einsammeln und ihm blieb auch noch ein Bauer übrig, so dass nicht noch die Fähigkeiten im Endspiel T+L vs T auf den Prüfstand kamen. Somit stand unterm Strich ein hart erkämpfter 4,5:3,5 Erfolg, womit wir Heideck auf drei Punkte distanzieren konnten. Die Tabellenführung mussten wir trotzdem abgeben, da Jäklechemie, wie wir in der Runde zuvor auch, gegen Bechhofen kampflos gewann und damit aktuell drei Brettpunkte mehr auf dem Konto hat.
Jozef Smyk gewinnt Rapidmeisterschaft
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Die ursprünglich als 7-rundiges CH-Turnier geplante Rapidmeisterschaft wurde wegen geringer Beteiligung zunächst als 7-rundiges Rundenturnier (jeder gegen jeden) gestartet, später wegen eines Nachzüglers auf 9 Runden erweitert. Die wieder einmal enttäuschende Teilnahme aktiver Spieler wurde erfreulicherweise ausgeglichen durch die Teilnahme eines passiven Spielers und eines hoffentlich zukünftigen Neumitglieds.
Mit der Zeitkontrolle von 10 Minuten für die ganze Partie + 5 Sekunden Gutschrift für jeden Zug, spielten wir in einem seltenen aber angenehmen Modus, der zwar schnelles Nachdenken erfordert, aber krasse Zeitnot meistens verhindert, so dass die Zahl der durch Zeitüberschreitung entschiedenen Partien relativ gering blieb.
Von Beginn an lag Turnierfavorit Jozef Smyk in Führung, der zwischendurch nur ein Remis an F. X. Beer in unangenehmer Stellung abgeben musste, den Gesamtsieg aber souverän nach Hause holte.

BayerischeEM 2022
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Vom 18. – 22. April finden die diesjährigen Bayerischen Meisterschaften statt, bei denen diesmal nur Maria Schilay auf Burg Wernfels in der Nähe von Spalt die Neumarkter Fahne hochhält. Maria ist seit 2011 bei allen Bayerischen dabei gewesen und krönte sich letztes Jahr in der U18 erstmals zur Meisterin. Diesmal geht die Titelverteidigerin von #5 der Setzliste aus ins Rennen und hat harte Konkurrenz im Kampf um die Podestplätze.
R1: Maria Schilay – Merle Gorka (SC Höchstadt/Aisch) 1:0
R2: Victoria Wagner (SC Bamberg) – Maria Schilay remis
R3: Maria Schilay – Katharina Gubler (TSV Kareth-Lappersdorf) remis
R4: Nese Pinar Albayrak (SC Noris Tarrasch Nürnberg) – Maria Schilay 1:0
R5: Maria Schilay – Melissa Reifschneider (TSV Bindlach Aktionär) 1:0
R6: Maria Schilay – Jana Bardorz (TSV Rottendorf) remis
R7: Maria Schilay – Freilos +:-
Maria startete mit einem Sieg in das Turnier, gab ihrer Gegnerin aber kurz vor Schluss nochmal eine Chance ins Remis zu entkommen. Tags darauf stand sie gegen die Setzlistenzweite gedrückt, konnte den Laden aber zusammenhalten. In der Nachmittagsrunde hatte Maria mit einem Freibauernpaar im Turmendspiel den Gewinn auf dem Fuß, wählte aber angesichts der Drohkulisse von potentiellen gegnerischen Freibauern die Sicherheitsvariante, die aber nur zum Remis reichte. Entscheidend war dann die Partie in Runde vier: zwei Züge hintereinander war die siegbringende Taktik auf dem Brett, kurz darauf griff die Gegnerin zu. Es folgte ein schöner Sieg mittels Königsangriff, ehe Maria ein ungefährdetes Remis gegen die souveräne Meisterin erzielte und dieser als einzige einen halben Punkt im Turnier abnehmen konnte. In der letzten Runde bekam Maria das Freilos, angesichts von nur elf Teilnehmerinnen bei sieben Runden Schweizer-System nichts ungewöhnliches. Nun musste sie hoffen, dass Katharina Gubler gegen Iva Cheredzhiyska gewinnt, dann wäre Maria als Dritte auf das Podest geklettert. Aber Iva gewann und damit wurde Maria mit 4,5/7 einen halben Zähler hinter der Zweit- und Drittplatzierten gute Vierte.
Vereins-Schnellschachmeisterschaft
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am Freitag nach Ostern (22.04.2022) findet um 19:30 Uhr unsere Schnellschachmeisterschaft statt.
Wir spielen 7 Runden (Schweizer System) mit Bedenkzeit 10 Minuten + 5 Sekunden Bonus pro Zug.
Spielort: Gesindehaus.
Aus räumlichen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf ca. 22 begrenzt.
Turnierleiter: Mattias Birkner
Bezirksliga 2b 8.Runde
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Zum ihrem letzten Spiel der Saison reiste unsere zweite Mannschaft zum Schachclub Noris-Tarrasch 1873 nach Nürnberg. Faktisch ging es in diesem Spiel im nichts mehr, so dass zu verschmerzen war, dass einer unserer Spieler coronabedingt kurzfristig absagen musste und Niklas Rebler dadurch zu seinem ersten Einsatz in der Bezirksliga kam.
Der Mannschaftskampf begann mit einer durch unseren Kapitän initiierten Schweigeminute für unseren völlig überraschend und mit 51 Jahren viel zu jung verstorbenen langjährigen Stammspieler und Mannschaftskameraden Schorsch Pröbster, dem – so schweigsam er war – diese drei Worte besonderes Vergnügen bereiteten: „Schach und Matt!“.
Da unsere Gegner ihr Brett drei nicht besetzen konnten, siegte unser Captain F. X. Beer kampflos, und wir gingen erst einmal in Führung. Es folgte kurz darauf ein freundschaftliches Kurzremis von Eva Schilay an Brett 4 gegen ihren ehemaligen Schachlehrer Hermann Krauß. Ein weitere Remis erkämpfte sich unser Debüttant Niklas Rebler an Brett 8 nach zwischenzeitlich gefährdeter Stellung. Hut ab!
Als mindestens eine Nummer zu groß erwies sich der Regionalligaspieler FM Florian Wagner für Mattias Birkner an Brett 1. Mattias als Weißer versuchte zunächst die gegnerischen Figuren an einer harmonischen Aufstellung zu hindern, was kurzzeitig ganz gut aussah, bis er sich seinerseits zu einer unlogischen und ungestümen Aufstellung hinreißen ließ, die sein Gegner mit einem tief berechneten Konter eiskalt bestrafte und seiner Mannschaft den 2:2 Ausgleich einbrachte. Im gleichen Moment strich auch Timon Götz an Brett 5 die Segel, als er nach schwierigem Partieverlauf gegen Petra Loebel im Endspiel schließlich eine Figur einbüßte – 2:3. Eine zu verschmerzende Niederlage angesichts der starken Saisonperformance von 3,5 aus 6.
Paul Neppert musste sich anschließend an Brett 7 Helmut Süß in einem Turmendspiel geschlagen geben – 2:4.
Es kämpfte noch Maria Schilay an Brett 6 gegen Manfred Lutzky in einem Schwerfigurenendspiel mit etwas schlechterer Struktur, bis ihr Gegner schließlich alle Gewinnversuche einstellte, und das siegbringende Remis anbot – 2,5:4,5.
In einer typischen verfahrenen „Hummel-Stellung“ an Brett 2 hatte Thomas Hummel am Ende zwar einen Mehrbauern aber vermutlich keine Aussicht auf einen Durchbruch, so dass auch er die Partie Remis gab. Endstand 3:5.
Damit erreichen wir zum Saisonende einen guten sechsten Rang. Als nach Timon die erfolgreichsten Punktesammlerinnen der Saison erwiesen sich die Schilay-Ladies Eva (2,5 aus 3!) und Maria (2,5 aus 4) und Paul Neppert (ebenfalls 2,5 aus 4).
Zwar endet die Saison mit einer klaren und unzweifelhaften Niederlage, der größte Verlust ist aber unser Pröbster Schorsch.
Mach’s gut, Schorsch!
Bezirksliga 2b
Europameisterschaft 2022 – Matthias Blübaum wird Europameister!!!
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Die diesjährige Europameisterschaft wird vom 27. März – 06. April im slowenischen Terme Čatež ausgetragen. Die Setzliste wird von David Navara (TCH/2700) angeführt und abgesehen von Vincent Keymer sind alle deutschen TOP-GMs – Liviu Dieter Nisipeanu, Matthias Blübaum, Rasmus Svane, Alexander Donchenko, Daniel Fridman, Dmitrij Kollars und Dennis Wagner – mit von der Partie.
Nachdem Vincent Keymer im letzten Jahr den Titel als Vize-Meister hauchdünn verpasst hatte, gelang nun Matthias Blübaum als erstem Deutschen der Gewinn der 2000 eingeführten Europameisterschaft. Dabei war der Turneirstart mit einem Remis nicht nach Wunsch gelaufen, aber mit sechs Siegen am Stück übernahm Blübaum die alleinige Führung nach sieben Runden. Er ließ drei Unentschieden folgen, wodurch der Armenier Gabriel Sargissian in der vorletzten Runde nach Punkten aufschließen konnte. Dieser gab seine letzte Partie früh remis, während Blübaum gegen den Europameister von 2018 Ivan Saric aus Kroatien, unter Druck geraten war. Doch Blübaum hielt ein unangenehmes Endspiel und gewann dank der besseren Zweitwertung (ELO-Schnitt der Gegner) den Titel.
Die Runden beginnen jeweils um 15h, Chess24 überträgt live.
FIDE-Grand-Prix 2022
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Sechs der acht Teilnehmer des Kandidatenturniers 2022, bei dem der nächste Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen gesucht wird, stehen bereits fest. Die letzten beiden Plätze werden beim dreiteiligen FIDE-Grand-Prix 2022 vergeben, wobei zwei der drei Etappen in Berlin stattfinden werden. 24 Spieler haben sich für den GP qualifiziert, wobei immer 16 bei einem Turnier mit von der Partie sein werden. Diese werden in Vierergruppen aufgeteilt, spielen ein Rundenturnier mit beiden Farben und die Gruppensieger qualifizieren sich für die KO-Phase. Der Turniersieger erhält 13 Punkte, der Finalist 10, die unterlegenen Halbfinalisten je 7 und die Zweit- bis Viertplatzierten der Gruppenphase je 4, 2 und 0. Jeder Spieler nimmt an zwei der drei Etappen teil und die beiden Punktbesten qualifizieren sich für das Kandidatenturnier.
Die dritte und letzte Etappe findet vom 22. März – 04. April in Berlin statt. Vincent Keymer, #84 der Weltrangliste (2655 ELO), trifft in der Gruppe B diesmal auf #10 Shakhriyar Mamedyarov (2771), #12 Leinier Perez Dominguez (2756) und #27 Daniil Dubov (2711). Die Runden beginnen jeweils um 15h, die Gruppenphase dauert vom 22. – 28. März mit einem Ruhetag am 26.03..
Vincent Keymer bezwingt Leinier Perez Dominguez und gewinnt damit die Vorrundengruppe zusammen mit Shakhriyar Mamedyarov mit je 3,5/6. Am Dienstag spielen die beiden den Halbfinalteilnehmer aus: zuerst in zwei Schnellschachpartien (15+10), danach ggf. in zwei Blitzpartien (3+2) sowie im Armageddon (5min vs 4min).
Da neben Dominguez auch Giri, MVL und Aronian den Halbfinaleinzug verpasst haben, stehen die beiden Qualifizerten für das Kandidatenturnier bereits fest: Richard Rapport und Hikaru Nakamura.
UPDATE: Im Tie-Break um den Gruppensieg und dem damit verbundenen Einzug ins Halbfinale konnte Mamedyarov die erste Schnellschachpartie für sich entscheiden, aber Keymer gelang der Ausgleich. In den folgenden Blitzpartien hatte Keymer zweimal die schlechtere Zeit, was insbesondere im Finale der Zweiten entscheidend war, hätte er hier doch nochmal die Chance zum erneuten Ausgleich gehabt.
Interview nach dem Tie-Break
Gruppe B:
Runde 1: Vincent Keymer – Shakhriyar Mamedyarov remis
Runde 2: Leinier Perez Dominguez – Vincent Keymer remis
Runde 3: Vincent Keymer – Daniil Dubov 1:0
Runde 4: Shakhriyar Mamedyarov – Vincent Keymer 1:0
Runde 5: Daniil Dubov – Vincent Keymer remis
Runde 6: Vincent Keymer – Leinier Perez Dominguez 1:0
Tie-Break: Shakhriyar Mamedyarov – Vincent Keymer 1:1 2:0
Tabelle:
1. Shakhriyar Mamedyarov 3,5
1. Vincent Keymer 3,5
3. Leinier Perez Dominguez 3,0
4. Daniil Dubov 2,0
Nakamura – Mamedyarov 0,5 0,5 1:0 1:0
So – Tabatabaei 1:0 0:1 1:0 1:0
Finale:
Nakamura – So 0,5 0,5 0,5 0:1
Live-Kommentierung SchachdeutschlandTV
Live auf Chess24
Bezirksliga 2b 7. Runde
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Zum einzigen Heimspiel dieser Saison durfte unsere zweite Mannschaft den leichten DWZ-Favoriten vom SC Stein im Gesindehaus empfangen.
Das Match nahm einen ungünstigen Beginn als nach einer Stunde der an Brett 5 aufgestellte Neumarkter kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, und Stein 1:0 in Führung ging.
Einen schwarzen Tag erwischte der Berichterstatter an Brett 1 gegen Hans Wagner mit den weißen Steinen. Schon in der Eröffnung stellte er sich viel zu passiv auf und nach erfolgter Stellungsöffnung sorgte ein Anfall von Schachblindheit für den Verlust eines Turmes und die 2:0 Führung für Stein nach nur gut 100 Minuten Spielzeit.
Den Anchlusstreffer konnte unser Kapitän F. X. Beer gleich darauf an Brett 3 erzielen, nachdem sein Gegner in Angriffswut eine Figur ersatzlos eingestellt hatte und bald einsah, dass Weiterspielen sinnlos war.
Für den Ausgleich sorgte nach gut drei Stunden Maria Schilay an Brett 7, die ihre schwarze Stellung mit gedeckten Freibauern auch in beginnender Zeitknappheit unter gnädiger Mithilfe des Gegners cool nach Hause brachte. Ihre Schwester Eva Schilay brachte uns mit einem Kontersieg an Brett 4 nach gut 3,5 Stunden überraschend die 3:2 Führung.
In der Zwischenzeit stand unser Brett 6 klar auf Gewinn, so dass sich Thomas Hummel an Brett 2 auf ein sicheres Remis einigen konnte. Die Endstellung war so geschlossen, dass für die Figuren beider Spieler keine wirksamen Felder erreichbar oder sonstige Durchbrüche in Sicht waren. Zwischenstand 3,5:2,5.
Als besonders zäh erwies sich unser Ersatzmann Zlatko Zidar an Brett 8, der ein schwieriges Endspiel mit Damen+Turm gegen Dame und Turm trotz Minusbauer geschickt blockieren konnte, und schließlich den Gegner überraschend Matt setzte.
Eine starke Partie spielte Timon Götz an Brett 6 mit den weißen Steinen gegen Joachim Frenz. Im Mittelspiel baute er gewaltig Druck auf den Damenflügel seines Gegners auf, wo er schließlich einen Bauern eroberte. Das Endspiel mit einem schnellen Freibauern auf der a -Linie gewann er schließlich souverän nach gut 4,5 Stunden, nachdem seinem Gegner die zähesten Verteidigungsideen entgangen waren.
So stand am Schluss ein unerwartet deutlicher 5,5:2,5 Sieg.
Bezirksliga 2b
Bezirksliga 1 – Runde 7
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Die erste Mannschaft kam in der siebten Runde der Bezirksliga 1 zu einem glücklichen 4,5:3,5 Erfolg beim SC Erlangen 48/88 3. Der Wettkampf hatte kaum begonnen, da gab es am Brett von Martin Simon angesichts eines frühen Damentausches das erste Remisgebot. Martin spielte zwar weiter, aber letztlich kam es doch zur Punkteteilung. Ralf Seitner startete einen klassischen Minoritätsangriff, eroberte dabei zwei Bauern und wickelte in ein gewonnenes Turmendspiel ab. Johannes Hierl versäumte es derweil den für seine Stellung typischen Angriffsplan am Königsflügel durchzusetzen, so dass er ob seines Raumnachteils am anderen Flügel sich kaum bewegen konnte. Der Befreiungsschlag am Damenflügel hätte eigentlich eine Figur verloren, doch sein Gegenüber schloss die Stellung und musste nach dem Tausch der letzten Schwerfiguren feststellen, dass es trotz Raumvorteils nichts mehr gab, worauf man hätte spielen können. Sebastian Mösl agierte behutsam ob des Drucks auf seinen e-Bauern, wobei er zu spät bemerkte, dass sich auch eigene Angriffsideen in der Stellung versteckt hatten. Nach dem Abtausch aller Schwerfiguren war in der symmetrischen Bauernstruktur nichts mehr los und es gab die nächste Punkteteilung. Doch beim Stand von 2,5:1,5 begannen die Felle davon zu schwimmen. Christian Junker war zwar meist in der Defensive, doch im Endspiel waren die Probleme gelöst, aber als er erstmals besser stand, beendete eine Spingergabel jäh die Partie. Zu allem Überfluss büßte Wolfgang Brunner in Zeitnot eine Figur ein, nachdem er lange Zeit besser gestanden war. Damit schien der Mannschaftskampf gelaufen, denn Jozef Smyk sah schon lange wie der sichere Verlierer aus. Dessen Gegner hatte eine Figur geopfert, um danach den König übers halbe Brett und wieder zurück zu jagen, mit dem Ergebnis eines Mehrturms und dreier Mehrbauern. Jozef wollte eigentlich auch schon lange aufgeben, aber die wenige Bedenkzeit auf der Uhr des Gegners und vage Schummelchancen ließen ihn ausharren. Prompt griff sein Kontrahent im 41.Zug (!) daneben und Jozef erzwang mit einem Springeropfer ein Dauerschach mit der Dame, beobachtet von drei weißen Schwerfiguren. Und es kam noch besser: Wolfgang hatte die Figur zurückgewonnen und im Damenendspiel blieb seinem Gegenüber trotz Mehrbauers nichts anderes übrig als Dauerschach zu geben. Damit stand es unverhofft 3,5:3,5 und Matthias Bothe hatte beste Gewinnaussichten. Sein Kontrahent hatte eine Figur geopfert, doch der Angriff schlug nicht durch. Trotzdem gab Matthias die Figur zurück und kam dank aktiverer Figuren in ein Endspiel mit Mehrbauer. Dieser hätte zusammen mit der aktiveren Leichtfigur zum Sieg gereicht, die Sache wurde allerdings beschleunigt als der angegriffene Turm nicht weggezogen wurde. Dank des knappen Erfolgs zogen wir mit Spitzenreiter Jäklechemie nach Punkten gleich und liegen nur einen halben Brettpunkt hinter dem Platz an der Sonne.