Champions Chess Tour 2022 (2) – Charity Cup

Posted by Sebastian in Online-Schach | Kommentare deaktiviert für Champions Chess Tour 2022 (2) – Charity Cup

Die zweite Etappe der Champions Chess Tour vom 19. – 26. März steht im Schatten des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Das Turnier wird als Charity Cup ausgetragen und Zuschauer können für die Ukraine-Hilfe der UNICEF spenden. Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt mit u.a. den Debütanten Richard Rapport (der erst letzte Woche den FIDE-Grand-Prix in Belgrad gewinnen konnte), David Navara und Lei Tingjie. Viele vertraute Namen sind diesmal nich dabei, da es eine Überschneidung mit dem FIDE-Grand-Prix in Berlin gibt und keine russischen Teilnehmer eingeladen wurden.

Alle Partien werden wieder auf Chess24 von mehreren Kommentatoren-Teams live übertragen. Spielbeginn ist jeweils um 18h.

Quang Liem Le zeigte eine beeindruckende Leistung in der Vorrunde und gewann diese mit stolzen 32 Punkten. Erst in Runde 12 kassierte er seine einzige Niederlage gegen Ding Liren, gewann neun Partien und spielte fünfmal remis. Einzig Magnus Carlsen konnte Schritt halten und beendete die Vorrunde mit 29 Zählern als Zweiter. Dahinter wechselte die Reihenfolge munter durch. Spieler hatten starke und schwache Tage, bei denen es schnell um viele Plätze hochging, nur um Tags darauf aus den Top-Acht rauszufallen. Die Qualifikation war spannend bis zuletzt, mit Richard Rapport, Pragg und Vidit auf den Rängen neun bis elf als diejenigen, die die KO-Phase knapp verpasst haben.

Bericht Tag 1
Bericht Tag 2
Bericht Tag 3
Bericht Tag 4

Viertelfinale:

Le – Navara 2,5:1,5
Carlsen – Niemann 2,5:0,5
Van Foreest – Ding 0,5:2,5
Anton – Duda 0,5:2,5

Im Viertelfinale konnten sich die favorisierten Carlsen, Ding und Duda unisono schon nach drei Partien durchsetzen, was aber nicht bedeutete, dass sich ihren Kontrahenten nicht ebenfalls Chancen geboten hätten. Auch der souveräne Vorrundensieger Le zog ins Halbfinale ein. Zwar hatte David Navara zum 1:1 ausgleichen können, aber am Ende behielt Le mit 2,5:1,5 die Oberhand.

Bericht VF

Halbfinale:

Le – Duda 1,5:2,5
Carlsen – Ding 3:1

Jan-Krzysztof Duda zog erstmals in ein Finale bei der CCT ein. Er hatte in der Auftaktpartie gegen Le eine schlechte Stellung drehen können und ließ mit der Führung im Rücken drei Remispartien folgen. Im Finale trifft er nun auf Manus Carlsen, der in Partie drei von einem Fehler Dings im Endspiel profitierte und in der letzten Partie dessen Angriff erfolgreich kontern konnte.

Bericht HF

Finale:

Carlsen – Duda 2,5:0,5 1,5:2,5 2:0

Der erste Finaltag war bereits nach drei Partien zu Ende, dabei war deren Verlauf alles andere als einseitig und es ging hochspannend zu. Aber nach einem Remis gewann Carlsen zweimal und entschied das erste Mini-Match für sich. Am zweiten Tag schien alles auf ein schnelles Ende hinzudeuten: Carlsen gewann die erste Partie und hatte auch danach beste Chancen. Doch ihm entglitt sein Vorteil und nach einem Überseher gelang Duda der Ausgleich. Dies wirkte nach, Duda gewann auch Partie Nummer drei und erzwang mit einem Remis den Blitzentscheid. Hier drückte wiederum Carlsen, aber ein Fehler ließ Duda zurück ins Spiel kommen, bis diesem mit wenigen Sekunden auf der Uhr der entscheidende Lapsus unterlief. In der zweiten Partie versuchte Duda mit einem Figurenopfer alles, aber der Weltmeister behielt die Übersicht und gewann somit auch die zweite Etappe der CCT 2022.

Bericht Finale Tag 1
Bericht Finale Tag 2

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Vereinsmeisterschaft 2022 – Paarungen

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 21/22, Turniere 21/22 | Kommentare deaktiviert für Vereinsmeisterschaft 2022 – Paarungen

Insgesamt 22 Spieler beteiligen sich bei der diesjährigen Vereinsmeisterschaft, eine stolze Zahl, eigentlich. Allerdings ist die Beteiligung von Stammspielern unserer Verbandsmannschaften leider viel niedriger als in den vergangenen Jahren, und nur Dank der Mobilisierung unserer Senioren, die ihre Gruppe C mit immerhin 11 Teilnehmern beim offenen Seniorentreff dienstags abends im Gesindehaus ausspielen, bleibt die Vereinsmeisterschaft bis in den Frühsommer unser abendlicher Begleiter im Gesindehaus.

Zur Teilnahme in Gruppe B konnten sich leider nur 4 Spieler durchringen, weshalb diese Gruppe doppelrundig ausgetragen wird.

Für die starke „Todesgruppe“ A, in der der Titel ausgespielt wird, meldeten 7 Spieler, darunter unter anderem die vorderen Bretter unserer ersten und zweiten Mannschaft.

Zum Auftakt der Gruppen A und B wurden gestern 3 Partien gespielt. F. X. Beer traf mit den weißen Steinen auf Martin Simon, und nachdem sich das Spiel lange in ruhigen Bahnen bewegte, verpasste Martin im Endspiel mit Springer gegen Läufer die Möglichkeit seinen Springer zentral zu postieren und damit den gegnerischen Läufer vielleicht entscheidend einzuschränken. Das Spiel zog sich noch bis nach Mitternacht hin, bis die müden Kämpfer keine Siegeschancen mehr sahen und die Friedenspfeife wurde geraucht.

In de Partie von Christian Junker gegen Mattias Birkner entwickelte sich rasch ein komplizierter Stellungskampf, in dem Christian seinem Gegner einen riskanten Bauernraub mit der Dame erlaubte. Mattias hatte nun mit zwei verbundenen Freibauern auf dem Damenflügel, und anstatt auf den offenen Linien nun langsam und gemächlich den Druck auf die schwarze Stellung zu erhöhen, entschied sich Christian für den fatalen Tausch seines starken Fianchetto-Läufers gegen einen inaktiven schwarzen Springer. Damit kam die weiße Stellung ins Rutschen und auf der von Schwarz beherrschten langen Diagonale taten sich auf einmal gefährliche Drohungen gegen den weißen König auf, denen dieser letztendlich auch erlag.

In der einzigen Partie von Gruppe B entwickelte sich zwischen Leonhard Franke und Christoph Reger ein ungestümes Hauen und Stechen, das Christoph nach gut 20 Zügen mit Matt beendete.

Vereinsmeisterschaft 2022

Gruppe A

Paarungsliste der 1. Runde   am 18.03.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
1 Smyk,Jozef ()     ()  - 
7 Hummel,Thomas () 2 Hirn,Erwin ()  - 
6 Junker,Christian () 3 Birkner,Mattias, () 0 - 1
5 Beer,Franz Xaver () 4 Simon,Martin () ½ - ½
 
Paarungsliste der 2. Runde   am 01.04.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
5 Beer,Franz Xaver (½)     (0)  - 
4 Simon,Martin (½) 6 Junker,Christian (0)  - 
3 Birkner,Mattias, (1) 7 Hummel,Thomas (0)  - 
2 Hirn,Erwin (0) 1 Smyk,Jozef (0)  - 
 
Paarungsliste der 3. Runde   am 06.05.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
2 Hirn,Erwin (0)     (0)  - 
1 Smyk,Jozef (0) 3 Birkner,Mattias, (1)  - 
7 Hummel,Thomas (0) 4 Simon,Martin (½)  - 
6 Junker,Christian (0) 5 Beer,Franz Xaver (½)  - 
 
Paarungsliste der 4. Runde   am 20.05.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
6 Junker,Christian (0)     (0)  - 
5 Beer,Franz Xaver (½) 7 Hummel,Thomas (0)  - 
4 Simon,Martin (½) 1 Smyk,Jozef (0)  - 
3 Birkner,Mattias, (1) 2 Hirn,Erwin (0)  - 
 
Paarungsliste der 5. Runde   am 03.06.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
3 Birkner,Mattias, (1)     (0)  - 
2 Hirn,Erwin (0) 4 Simon,Martin (½)  - 
1 Smyk,Jozef (0) 5 Beer,Franz Xaver (½)  - 
7 Hummel,Thomas (0) 6 Junker,Christian (0)  - 
 
Paarungsliste der 6. Runde   am 17.06.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
7 Hummel,Thomas (0)     (0)  - 
6 Junker,Christian (0) 1 Smyk,Jozef (0)  - 
5 Beer,Franz Xaver (½) 2 Hirn,Erwin (0)  - 
4 Simon,Martin (½) 3 Birkner,Mattias, (1)  - 
 
Paarungsliste der 7. Runde   am 24.06.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
4 Simon,Martin (½)     (0)  - 
3 Birkner,Mattias, (1) 5 Beer,Franz Xaver (½)  - 
2 Hirn,Erwin (0) 6 Junker,Christian (0)  - 
1 Smyk,Jozef (0) 7 Hummel,Thomas (0)  - 

Vereinsmeisterschaft 2022

Gruppe B

Paarungsliste der 1. Runde  im 1. Durchgang  am 18.03.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
4 Rebler,Niklas () 1 Hierl,Johannes ()  - 
3 Franke,Leonhard () 2 Reger,Christoph () 0 - 1
 
Paarungsliste der 2. Runde  im 1. Durchgang  am 01.04.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
3 Franke,Leonhard (0) 4 Rebler,Niklas (0)  - 
2 Reger,Christoph (1) 1 Hierl,Johannes (0)  - 
 
Paarungsliste der 3. Runde  im 1. Durchgang  am 06.05.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
4 Rebler,Niklas (0) 2 Reger,Christoph (1)  - 
1 Hierl,Johannes (0) 3 Franke,Leonhard (0)  - 
 
Paarungsliste der 1. Runde  im 2. Durchgang  am 20.05.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
1 Hierl,Johannes (0) 4 Rebler,Niklas (0)  - 
2 Reger,Christoph (1) 3 Franke,Leonhard (0)  - 
 
Paarungsliste der 2. Runde  im 2. Durchgang  am 03.06.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
4 Rebler,Niklas (0) 3 Franke,Leonhard (0)  - 
1 Hierl,Johannes (0) 2 Reger,Christoph (1)  - 
 
Paarungsliste der 3. Runde  im 2. Durchgang  am 17.06.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
2 Reger,Christoph (1) 4 Rebler,Niklas (0)  - 
3 Franke,Leonhard (0) 1 Hierl,Johannes (0)  - 

Vereinsmeisterschaft 2022

Gruppe C

Paarungsliste der 1. Runde   am 22.03.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
1 Zidar,Zlatko ()     ()  - 
2 Appl,Rudolf () 11 Pindt, Ernst ()  - 
3 Trinks,Ronald () 10 Bayer,Lothar ()  - 
4 Gruber,Peter () 9 Lehmeier,Josef ()  - 
5 Steinleitner,Jos () 8 Heider,Wolfgang ()  - 
6 Schilay,Erich () 7 Eggerling,Dieter ()  - 
 
Paarungsliste der 2. Runde   am 05.04.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
7 Eggerling,Dieter (0)     (0)  - 
8 Heider,Wolfgang (0) 6 Schilay,Erich (0)  - 
9 Lehmeier,Josef (0) 5 Steinleitner,Jos (0)  - 
10 Bayer,Lothar (0) 4 Gruber,Peter (0)  - 
11 Pindt, Ernst (0) 3 Trinks,Ronald (0)  - 
1 Zidar,Zlatko (0) 2 Appl,Rudolf (0)  - 
 
Paarungsliste der 3. Runde   am 26.04.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
2 Appl,Rudolf (0)     (0)  - 
3 Trinks,Ronald (0) 1 Zidar,Zlatko (0)  - 
4 Gruber,Peter (0) 11 Pindt, Ernst (0)  - 
5 Steinleitner,Jos (0) 10 Bayer,Lothar (0)  - 
6 Schilay,Erich (0) 9 Lehmeier,Josef (0)  - 
7 Eggerling,Dieter (0) 8 Heider,Wolfgang (0)  - 
 
Paarungsliste der 4. Runde   am 10.05.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
8 Heider,Wolfgang (0)     (0)  - 
9 Lehmeier,Josef (0) 7 Eggerling,Dieter (0)  - 
10 Bayer,Lothar (0) 6 Schilay,Erich (0)  - 
11 Pindt, Ernst (0) 5 Steinleitner,Jos (0)  - 
1 Zidar,Zlatko (0) 4 Gruber,Peter (0)  - 
2 Appl,Rudolf (0) 3 Trinks,Ronald (0)  - 
 
Paarungsliste der 5. Runde   am 24.05.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
3 Trinks,Ronald (0)     (0)  - 
4 Gruber,Peter (0) 2 Appl,Rudolf (0)  - 
5 Steinleitner,Jos (0) 1 Zidar,Zlatko (0)  - 
6 Schilay,Erich (0) 11 Pindt, Ernst (0)  - 
7 Eggerling,Dieter (0) 10 Bayer,Lothar (0)  - 
8 Heider,Wolfgang (0) 9 Lehmeier,Josef (0)  - 
 
Paarungsliste der 6. Runde   am 07.06.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
9 Lehmeier,Josef (0)     (0)  - 
10 Bayer,Lothar (0) 8 Heider,Wolfgang (0)  - 
11 Pindt, Ernst (0) 7 Eggerling,Dieter (0)  - 
1 Zidar,Zlatko (0) 6 Schilay,Erich (0)  - 
2 Appl,Rudolf (0) 5 Steinleitner,Jos (0)  - 
3 Trinks,Ronald (0) 4 Gruber,Peter (0)  - 
 
Paarungsliste der 7. Runde   am 21.06.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
4 Gruber,Peter (0)     (0)  - 
5 Steinleitner,Jos (0) 3 Trinks,Ronald (0)  - 
6 Schilay,Erich (0) 2 Appl,Rudolf (0)  - 
7 Eggerling,Dieter (0) 1 Zidar,Zlatko (0)  - 
8 Heider,Wolfgang (0) 11 Pindt, Ernst (0)  - 
9 Lehmeier,Josef (0) 10 Bayer,Lothar (0)  - 
 
Paarungsliste der 8. Runde   am 28.06.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
10 Bayer,Lothar (0)     (0)  - 
11 Pindt, Ernst (0) 9 Lehmeier,Josef (0)  - 
1 Zidar,Zlatko (0) 8 Heider,Wolfgang (0)  - 
2 Appl,Rudolf (0) 7 Eggerling,Dieter (0)  - 
3 Trinks,Ronald (0) 6 Schilay,Erich (0)  - 
4 Gruber,Peter (0) 5 Steinleitner,Jos (0)  - 
 
Paarungsliste der 9. Runde   am 05.07.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
5 Steinleitner,Jos (0)     (0)  - 
6 Schilay,Erich (0) 4 Gruber,Peter (0)  - 
7 Eggerling,Dieter (0) 3 Trinks,Ronald (0)  - 
8 Heider,Wolfgang (0) 2 Appl,Rudolf (0)  - 
9 Lehmeier,Josef (0) 1 Zidar,Zlatko (0)  - 
10 Bayer,Lothar (0) 11 Pindt, Ernst (0)  - 
 
Paarungsliste der 10. Runde   am 12.07.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
11 Pindt, Ernst (0)     (0)  - 
1 Zidar,Zlatko (0) 10 Bayer,Lothar (0)  - 
2 Appl,Rudolf (0) 9 Lehmeier,Josef (0)  - 
3 Trinks,Ronald (0) 8 Heider,Wolfgang (0)  - 
4 Gruber,Peter (0) 7 Eggerling,Dieter (0)  - 
5 Steinleitner,Jos (0) 6 Schilay,Erich (0)  - 
 
Paarungsliste der 11. Runde   am 19.07.22
TNr Teilnehmer Punkte TNr Teilnehmer Punkte Ergebnis
6 Schilay,Erich (0)     (0)  - 
7 Eggerling,Dieter (0) 5 Steinleitner,Jos (0)  - 
8 Heider,Wolfgang (0) 4 Gruber,Peter (0)  - 
9 Lehmeier,Josef (0) 3 Trinks,Ronald (0)  - 
10 Bayer,Lothar (0) 2 Appl,Rudolf (0)  - 
11 Pindt, Ernst (0) 1 Zidar,Zlatko (0)  - 

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Bezirksliga 2b 6. Runde

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für Bezirksliga 2b 6. Runde

Wieder einmal mit 3 Ersatzspielern musste unsere zweite Mannschaft zum vierten Auswärtskampf in Folge beim Wertungsfavoriten TSV Cadolzburg 1 antreten.

Unser Kapitän F.X. Beer einigte sich an Brett 3 mit seinem Gegner Jochen Trümpelmann nach ca. eineinhalb Stunden in guter Stellung auf Remis durch dreifache Stellungswiederholung, da er keine Möglichkeit fand, einen Angriff gegen den schwarzen König ins Rollen zu bringen und sein eigener König nicht einfach rochieren konnte.
Es folgte nach 2 Stunden ein weiteres ungefährdetes Remis von Paul Neppert an Brett 8, wobei Paul die zwischenzeitliche Chance auf einen starken Königsangriff leider nicht ergriff. Dem folgte ein weiteres, glückliches Remis durch Benedikt Münz an Brett 7, wo der Gegner zwischenzeitlich einen möglichen Figurengewinn übersehen hatte.Zwar stand es somit nach gut 3 Stunden noch ausgeglichen, aber an den Brettern 6 (Zlatko Zidar) und 2 (Thomas Hummel) standen unsere Mannen erheblich unter Druck. Zlatko war recht passiv aus der Eröffnung gekommen und konnte sich anschließend nicht befreien, so dass er als erster die Waffen strecken musste. An Brett 2 konnte Michael Veh-Hölzlein gegen Thomas Hummel einen bedrohlichen Bauernaufmarsch und Angriff gegen Thomas König inszenieren, und nachdem eine Batterie aus Turm und Dame schließlich auf der h-Linie einfallen konnte war es um Thomas geschehen. So hatte sich innerhalb weniger Minuten der Spielstand auf 1,5:3,5 gegen uns gewendet.

Die glückliche Wende gelang Mattias Birkner an Brett 1 gegen Günther Hörmann nach wechselhaftem Partieverlauf. Mattias hatte sich in der Eröffnung eine vorteilhafte, drückende Stellung erarbeitet. Nach einem strategisch ungünstigen Scheinopfer im Zentrum erlaubte er jedoch seinem Gegner nach ca. 20 Zügen einen gefährlichen Bauernvorstoß auf die dritte Reihe, und in beginnender Zeitnot übersah Hörmann die Möglichkeit, mit einem Turmopfer den weißen König bloßzustellen und entscheidenden Vorteil zu erlangen. Mattias konnte sich daraufhin konsolidieren und als Schwarz verzweifelt versuchte, Linien gegen Mattias König zu öffnen und den deplatzierten Fianchetto-Springer ins Spiel zu bringen, ergaben sich auf einmal auch Chancen gegen den schwarzen König. Mit nur noch 7 (Weiß) und 3 (Schwarz) Minuten für die verbleibenden 15 Zügen entschloss sich Mattias, ein Remisangebot abzulehnen und aufs Ganze zu gehen. Er stellte eine Mattdrohung gegen den schwarzen König auf und erlaubte der gegnerischen Dame einen gefährlichen Einschlag auf f2, um schließlich nach (unnötigem) Läuferopfer und Turmopfer ein unabwendbares Matt zu erzwingen. Dass die Abschlusskombination durch ein surreales Gegen-Turmopfer hätte nach hinten losgehen können, können in solchen Stresssituationen nur eiskalte Elektronenhirne blitzschnell erkennen und ist letztlich geschenkt. 2,5:3,5 gegen uns.

Gleich im Anschluss konnte Timon Götz seine über weite Strecken ausgeglichene Partie Dank eines aktiven Turms und Königs in ein gewonnenes Turmendspiel überführen und den Ausgleich erzielen: 3,5:3,5.

Nun hing alles an Georg Pröbster, der an Brett 4 gegen Walter Belich mit den schwarzen Steinen und Dame und Springer gegen 2 Türme und Läufer kämpfte. Glücklicherweise waren die weißen Figuren sehr unkoordiniert und Georg hatte mit optimal positionierten Figuren die Stellung gut im Griff und Druck gegen einige weiße Bauern. Als Schorsch schließlich Remis anbot, nahm der Gegner schließlich nach langem Ringen an, und der Mannschaftskampf endete mit einem guten 4:4 Unentschieden.

Nachdem neben dem SC Forchheim 2 auch der SC Uttenreuth 1 aus der Liga zurückgezogen haben, verbleiben aktuell nur 7 Mannschaften in der B2b. Es ist daher fraglich, ob auch nach Zerschlagung des gordischen Coronaknotens und der Wiedereinführung eines „normalen“ Ligabetriebs überhaupt Mannschaften aus der B2b absteigen.

Bezirksliga B2b

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Bezirksliga 1 – Runde 6

Posted by Sebastian in Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für Bezirksliga 1 – Runde 6

Nur eine Woche nach Runde fünf ging es für unsere erste Mannschaft in der Bezirksliga 1 weiter und wir empfingen Spitzenreiter Zabo-Eintracht Nürnberg. Es wurde das erwartet spannende Duell zwischen zwei beinahe gleichstarken Mannschaften, in dem wir uns knapp mit 4,5:3,5 durchsetzen konnten. Das erste Ergebnis gab es am Spitzenbrett: hier wurde Ralf Seitner mit einem Figurenopfer konfrontiert, das er mit einem feinen Zwischenzug hätte widerlegen können und so wurden wenig später die Züge wiederholt. Martin Simon brachte sich nach gutem Beginn mit einem Figurentausch selbst etwas in Bedrängnis und musste nun im Endspiel sauber verteidigen. Hier war er aber stets auf der Höhe und lief in den Remishafen ein. Die Stellung von Matthias Bothe sah verdächtig aus und der Gegner hatte auch Vorteil, bot aber nach dem Damentausch eine Punkteteilung an. Das nächste Unentschieden gab es in der Partie von Sebastian Mösl. Dieser hatte anfangs versucht Nadelstiche zu setzen, nach einer Veränderung der Bauernstruktur ergriff sein Kontrahent die Initiative, aber beide konnten keinen klaren Vorteil für sich reklamieren. Wolfgang Brunner drohte im Mittelspiel in die Defensive gedrängt zu werden, holte daher zum Schlag im Zentrum aus und nachdem alle Türme vom Brett waren, wurde auch hier der Punkt geteilt. Derweil hatte Erwin Hirn im Mittelspiel das Kommando übernommen und sammelte dank seiner Aktivität am Damenflügel Material ein. Jozef Smyk hatte zunächst eine vielversprechende Stellung auf dem Brett, konnte seinen Vorteil jedoch nicht behaupten. Eine dreifache Stellungswiederholung im Endspiel wurde von beiden Spielern nicht reklamiert und nach der Fortsetzung hätte Jozef wiederum die Chance bekommen auf Sieg zu spielen, aber ein falscher Turmzug ließ ihn in einer hoffnungslosen Position zurück. Damit kam es beim Stand von 3,5:3,5 auf die Partie von Andreas Niebler an. Dieser hätte schon vor der ersten Zeitkontrolle ob der schwachen schwarzen Felder seines Gegenübers den Sack zumachen können, doch so bekam Weiß Gegenspiel und die Partie wäre vollständig gekippt. Aber der Gewinnweg blieb unentdeckt und am Ende setzten sich die aktiven schwarzen Figuren in Verbindung mit dem gedeckten Freibauern durch.

Bezirksliga 1

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Erwin Hirn ist Blitzmeister 2022

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 21/22, Turniere 21/22 | Kommentare deaktiviert für Erwin Hirn ist Blitzmeister 2022

Skeptiker behaupten, Schachspielen sei so langweilig wie Farbe beim Trocknen zuzuschauen. Oberskeptiker sagen, damit tue man der Farbe Unrecht.

Wer so spricht, hat noch nie die Dramen beobachtet, die sich beim Blitzschach ereignen: Gegner werden „plattgemacht“ oder „langsam und genüsslich erwürgt“, „Uhrenterror“ wird eingesetzt, jeder Figurenverlust, jedes übersehene Matt ist ein kleiner Tod. Erst wenn nach ca. 10 Minuten die Verzweiflung über die eigene Unvollkommenheit der Vorfreude über die nächste Chance weicht, und der Spieler den allseits gefürchteten Flow erreicht, wird klar, warum wir von diesem tückischen Spiel nicht lassen können.

Am Freitag Abend kam unser Altmeister Erwin Hirn dem Flow am nächsten, als er sich den Titel des Blitzmeisters 2022 mit starken 13 Punkten aus 16 Partien vor Ralf Seitner sichern konnte. Herzlichen Glückwunsch!
Leider nur 9 Mitspieler fanden sich im Gesindehaus ein, um in einem Rundenturnier (jeder gegen jeden) den Blitzmeister auszuspielen. Daher wurde kurzfristig entschieden, das Turnier doppelrundig auszutragen. Durch den Ausstieg zweier Schachfreunde zur Turnierhälfte kam der Ablauf kurzzeitig ins Stocken, was uns aber nicht am regulären Abschluss des Turniers hinderte.

Leider setzte sich der – sicher auch pandemiebedingte – Trend schwindender Teilnehmerzahlen weiter fort, und es bleibt zu hoffen, dass mit dem Wegfall der Beschränkungen die Lust am Offline-Schach wieder zunimmt. Die nächste Möglichkeit gibt es zum Start der Vereinsmeisterschaft am 18.03.2022.

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Vereinsturniere 2022

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 21/22, Turniere 21/22 | Kommentare deaktiviert für Vereinsturniere 2022

Endlich ist es wieder soweit und das Vereinsheim kann wieder mit Turnierleben erfüllt werden:

Termine Vereinsmeisterschaft:

1. Runde: 18.03. , 2. Runde: 01.04. , 3. Runde: 6.05. ,4. Runde: 22.05.,
5. Runde: 03.06. , 6. Runde: 17.06. ,7. Runde: 24.06.

Blitz-VM: 04.03.2022, 19:30 Uhr

Rundenturnier, Modus 3 Min + 2 Sek.

Rapid-Turnier: 22.04.2022, 19:30 Uhr

7 Runden CH-System, Modus 10 Min + 5 Sek.

Ort

Gesindehaus Woffenbach, Bühlerstraße 3a, 92318 Neumarkt

Spielbeginn: jeweils 19:30 Uhr

Modus Vereinsmeisterschaft:

Rundenturnier in Achtergruppen primär nach Spielstärke,FIDE-Regeln
(abhängig von der Teilnehmerzahl behält sich die Turnierleitung vor,
in Sechsergruppen zu spielen, Runden 6 und 7 entfallen dann).
DWZ-Auswertung

Bedenkzeit:

90 Minuten für 40 Züge, 30 Minuten für den Rest der Partie
30 Sekunden Aufschlag pro Zug ab Partiebeginn

Meldeschluss:

(erster) Spieltag 19:15h (!) für alle Turniere

Turnierleitung

Mattias Birkner (Tel: 0173/9427898, eMail: mattias.birkner@gmx.de)

Hinweise:

Corona-Regeln: Aktuell gilt im Gesindehaus 3G.

Kann eine Partie nicht am angesetzten Termin gespielt werden, so sind
sowohl der Gegner als auch der Turnierleiter möglichst bald, spätestens
jedoch am Abend vorher darüber in Kenntnis zu setzen. Zugleich muss
der Spieler, der die Partie verschiebt, einen für beide Parteien
passenden Nachholtermin vorschlagen, welcher nicht mehr als vier
Wochen nach dem offiziellen Spieltermin liegt. Partien, bei denen vier
Wochen nach dem angesetzten Termin bzw. zum Ende der
Vereinsmeisterschaft kein Ergebnis bekannt ist,werden genullt.

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Bezirksliga 1 – Runde 5

Posted by Sebastian in Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für Bezirksliga 1 – Runde 5

Nach drei Monaten Pause ging es in der Bezirksliga 1 weiter und wir traten in Runde fünf beim SV Lauf an. Der Gastgeber hatte arge Personalsorgen und musste die Punkte an den Brettern von Jozef Smyk, Erwin Hirn und Andreas Niebler kampflos abgeben. Nichtsdestotrotz war es in den verbliebenen fünf Partien lange unklar wie der Wettkampf ausgehen würde, ehe innerhalb von Minuten alles entschieden war. Der „lucky punch“ des Tages gelang dabei Mattias Birkner. Er hatte im richtigen Moment das Zentrum geöffnet, kam dann aber vom rechten Weg ab und fand sich in hoffnungsloser Stellung wieder, als er ob eines drohenden Grundreihenmatts Quali und Bauer abgeben musste. Sein Läuferpaar zielte zwar in Richtung des gegnerischen Monarchen, aber eigentlich passiert nichts, doch sein Kontrahent verstellte mit seinem Turm den Fluchtweg des Königs und gab angesichts der Optionen Matt oder Damenverlust auf. Kurz darauf wiederholte Ralf Seitner die Züge und sicherte damit den Mannschaftssieg ab. Er hatte in der Eröffnung zwei Bauern geopfert, in der Folge aber die beste Fortsetzung verpasst und war so dem fehlenden Bauern erfolglos hinterhergelaufen. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle wurde es dann richtig wild: erst war der schwarze Vorteil weg, dann opferte Ralf eine Qualität um an den König heranzukomen, was sich als Boomerang erwies, aber in der Endstellung wäre erstmals er klar besser gestanden. Martin Simon drückte gegen den Isolani seines Kontrahenten und nach dessen Eroberung hätte seine Aktivität weiteres Material eingebracht. Sebastian Mösl stand derweil die ganze Zeit über gedrückt, doch nachdem sein Gegenüber die Stellung geöffnet hatte, übernahm Sebastian die Initiative und sorgte mit einer überraschenden Läufertaktik für ein hübsches Ende. In der mit Abstand längsten Partie des Tages war es für Wolfgang Brunner schwer gewesen gegen die solide Verteidigungsstellung seines Kontrahenten ein Durchkommen zu finden. Erst als sich dieser mit Bauernzügen aus der Deckung wagte, konnte Wolfgang eine Attacke starten und nachdem der schwarze König auf das falsche Feld gezogen wurde, setzte Wolfgang mit einem Springermatt den Schlusspunkt zum 7,5:0,5 Endstand.

Bezirksliga 1

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Champions Chess Tour 2022 (1) – Airthings Masters – Vincent Keymer im Viertelfinale!!!

Posted by Sebastian in Online-Schach | Kommentare deaktiviert für Champions Chess Tour 2022 (1) – Airthings Masters – Vincent Keymer im Viertelfinale!!!

Die Champions Chess Tour geht in ihre zweite Saison, beginnend mit dem Airthings Masters vom 19. – 26. Februar. Die Tour besteht 2022 aus neun Turnieren, darunter drei Majors und es gibt einige Änderungen zum Vorjahr. So werden die Vorrunden über vier Tage gespielt, dafür bestehen Viertel- und Halbfinale nur noch aus einem Match über vier Partien und das Spiel um Platz 3 wurde abgeschafft. Bei den Majors spielen acht Spieler ein Rundenturnier und statt eines großen Finalturniers wird der Gesamtsieger anhand des erzielten Preisgeldes ermittelt. Um der hohen Remisquote in den Vorrunden entgegenzuwirken, bekommt man diesmal drei Punkte für einen Sieg und zudem gibt es pro erspielten Punkt 250 Dollar Preisgeld. Außerdem gibt es einen Bonus-Preisfond für u.a. Kampfschach oder besonders schöne Partien, der bei jedem Remis um 250 Dollar anwächst.

Beim Turnierauftakt sind sechs Spieler der Top-10 der Weltrangliste am Start, dazu kommen die Nachwuchsstars Praggnanandhaa, Schnellschach-Weltmeister Nodirbek Abdusattorov und Vincent Keymer!

Alle Partien werden wieder auf Chess24 von mehreren Kommentatoren-Teams live übertragen. Spielbeginn ist jeweils um 18h.

Einen ganz starken Auftritt legte Vincent Keymer am ersten Turniertag hin. Gegen die Nummern #3, #7, #9 und #13 der Weltrangliste erspielte er sich in jeder Partie Gewinnchancen. Zum Auftakt musste er sich Ding Liren am Ende noch geschlagen geben, doch danach bezwang er Weltcup-Gewinner Jan-Krzysztof Duda. Auch gegen Levon Aronian war der Gewinn greifbar, aber dieser entkam noch ins Remis. Anders Shakhriyar Mamedyarov, den Keymer trotz knapper Bedenkzeit sehenswert bezwang. Damit liegt Keymer mit 7 Punkten auf dem geteilten vierten Platz, Ding Liren führt mit 10 Zählern die Tabelle an. Erfreulicherweise ging wie gewünscht die Remisquote im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück: nur neun der 32 Partien endeten mit einer Punkteteilung und die sonst zahlreich gesehenen Zweiminuten-Unentschieden waren gar nicht dabei.

Bericht Tag 1

Am zweiten Tag knüpfte Keymer nahtlos an seine Leistung vom Vortag an und bezwang mit Anish Giri einen weiteren Top-10-Spieler. Danach demonstrierte der Weltmeister seine Stärke in typischer Weise. Man kann kaum einen Zug von Keymer kritisieren, doch Magnus Carlsen stand mit jedem Zug besser und nutzte seinen Stellungsvorteil souverän aus. In Runde sieben wartete zwar erstmals ein Gegner mit leicht geringerer ELO-Zahl, aber mit Nodirbek Abdusattorov war dies der amtierende Schnellschach-Weltmeister. Doch diesem unterlief im Turmendspiel ein Fehler, den Keymer schnörkellos ausnutzte. Auch in der letzten Partie gegen Andrej Esipenko war Keymer am Drücker, musste dann aber in ein Endspiel mit Turm gegen Turm und Läufer abwicklen, bei dem er unweit der 50-Züge-Regel leider danebengriff. Nach 8/15 Runden liegt er mit 13 Zählern auf einem hervorragenden sechsten Rang und ist mittendrin im Kampf um die acht Playoff-Plätze. Es führt Ian Nepomniachtchi (19) vor Ding Liren (15), der Turnierüberraschung Eric Hansen (15), Esipenko (14) und Carlsen (13).

Bericht Tag 2

Der dritte Turniertag begann mit einem glücklichen Remis für Keymer gegen Nepo. Dieser hatte bei einer Abwicklung im Endspiel übersehen, dass er einen wichtigen Bauer mit Schach verliert, wonach Keymer mit einer Quali weniger eine Festung hatte. Danach wartete Schnellschach-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk, die zwar bis dato punktelos geblieben war, aber dabei einige aussichtsreiche Stellungen auf dem Brett hatte. Nach ausgeglichenem Partieverlauf war es für sie im Zeitnotduell äußerst unangenehm zu spielen und Keymer setzte inklusive Damenopfer Matt. Gegen den an diesem Tag gut aufgelegten Vladislav Artemiev opferte Keymer zwei Bauern und setzte auf die Kraft seines Läuferpaars. Doch im Mittelspiel fand er nicht die besten Züge und so blieb er im Endspiel auf dem Minusmaterial sitzen. Allerdings schlug Keymer wie schon nach seinen Niederlagen gegen Ding und Carlsen umgehend zurück und bezwang Hans Niemann. Damit liegt er hinter dem souveränen Spitzenreiter Nepo (27) punktlgeich mit Carlsen und Artemiev mit 20 Punkten auf Rang vier und hat weiter beste Chancen sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Allerdings sitzen ihm Giri, Eric Hansen (je 19), Abdusattorov, Esipenko, Ding (je 18) und Aronian (17) im Nacken und es sind noch neun Zähler zu holen.

Bericht Tag 3

Wie erwartet war der letzte Tag nichts für schwache Nerven, war doch trotz des geteilten zweiten Platzes ein Weiterkommen Keymers immer noch gefährdet. Man konnte davon ausgehen, dass 24 Punkte reichen würden, bei 23 könnte es aber auch schnell der undankbare neunte Platz werden. In der ersten Partie traf Keymer auf Praggnanandhaa, gegen den er zuletzt bei der Challengers Tour schlecht gepunktet hatte. Leichte Vorteile des Inders glich Keymer aus und hielt diesen Konkurrenten auf Distanz. Somit bestand auch aufgrund der anderen Resultate die Chance mit einem Sieg über Le Quang Liem die Viertelfinalqualifikation vor der letzten Runde in trockene Tücher zu bringen. Aber im Mittelspiel verpasste Keymer eine bessere Fortsetzung, büßte einen Bauern ein und stand im Endspiel mit dem Rücken zur Wand. Dieses konnte er letztlich nicht halten und nun fand sich Keymer auf Rang acht wieder. Angesichts dreier Verfolger in Schlagdistanz musste er nun gegen die andere Turnierüberraschung Eric Hansen gewinnen, wobei diesem ein Remis reichte. Entsprechend war Hansen darauf aus schnell Vereinfachungen herbeizuführen. Doch glücklicherweise gab es frohe Kunde von den anderen Brettern. Zuerst hatte Aronian einen taktischen Schlag gegen Esipenko übersehen, dann war Abdusattorov gegen Mamedyarov auf die Verliererstraße geraten und zuletzt besiegelte Giri mit einem Remis gegen Carlsen sein Ausscheiden. Damit krönte Keymer sein exzellentes Turnier mit der Qualifikation für das Viertelfinale als Achter mit 22 Punkten. Dabei ließ er sowohl die anderen Top-Talente Pragg und Abdusattorov hinter sich, als auch die Weltklassespieler Aronian, Giri, Mamedyarov und Duda (gegen die er 10/12 holte). Im Viertelfinale bekommt er es nun mit Vorrundensieger Nepo zu tun, der sich mit 29 Punkten vor Carlsen (25), Artemiev und Esipenko (je 24), Hansen (23) sowie Ding und Le (je 22) durchsetzen konnte. Der neue Modus führte derweil zu vielen entschiedenen Partien, nur 37 von 120 endeten Remis. Für die Qualifikation selbst änderte die 3-Punkte-Regelung nicht allzu viel. Bei der alten Zählung wären Le, Keymer, Aronian und Giri mit 8/15 gleichauf gewesen und hätten beim direkten Vergleich je 1,5/3 erzielt, so dass hier die Siegwertung über die Ränge sieben bis zehn den Ausschlag gegeben hätte – wiederum mit dem besseren Ende für Le und Keymer (6:5).

Bericht Tag 4

Viertelfinale:

Nepomniachtchi – Keymer 2,5:1,5
Carlsen – Le 2,5:1,5
Artemiev – Ding 2,5:1,5
Esipenko – Hansen 3:1

Es war die erwartet schwere Aufgabe für Keymer, der gegen Nepo als klarer Außenseiter ins Viertelfinale ging. Schon in er ersten Partie stand er mit dem Rücken zur Wand, da er das wichtige Feld d5 nicht unter Kontrolle brachte. Aber Nepo, der wie immer im Express-Modus unterwegs war, ließ ihn vom Haken, gestattete das befreiende Bauernopfer d5 und Keymer wickelte in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern ab. In der ersten Weißpartie ließ Nepo nichts zu und mit Schwarz geriet Keymer nach einem Fehler im Mittelspiel erneut in arge Bedrängnis, musste eine Figur für einen Bauern opfern und verlor. Zum Abschluss bekam er von Nepo sogar noch eine Chance aufgelegt, doch der mögliche Bauerngewinn blieb unentdeckt und Nepo sicherte mit einem weiteren Remis den Einzug ins Halbfinale.
Magnus Carlsen war gegen Le nie wirklich in Bedrängnis, gewann die erste Partie und ließ drei Unentschieden folgen, wobei er in Partie Nummer vier in gewonnener Stellung Dauerschach gab.
Ding Liren wurde einmal mehr zur tragischen Figur. Er führte gegen Artemiev 1,5:0,5 und war in Partie drei auf dem besten Weg zum zweiten Sieg, als die Partie kippte und er auch das Match noch 1,5:2,5 verlor.
Hansen und Esipenko begannen mit zwei Unentschieden, ehe Esipenko mit einem hübschen Damenopfer für Turm und Springer dank seines Freibauers den ersten Sieg einfahren konnte. In der letzten Partie hielt Esipenko die Stellung ausgeglichen, Hansen versuchte noch etwas, wurde aber ausgekontert.

Bericht VF

Halbfinale (24.02.):

Nepomniachtchi – Esipenko 2,5:0,5
Carlsen – Artemiev 2,5:0,5

Beide Halbfinalpaarungen waren schon nach drei Partien entschieden. Dabei hatte Esipenko zum Auftakt eine ausgezeichnete Stellung auf dem Brett, übersah aber einen taktischen Trick und hatte Glück, dass ihn Nepo nochmal ins Remis entwischen ließ. Trotzdem schien der entglittene Sieg Esipenko zu beschäftigen, leistete er sich doch in den beiden folgenden Partien größere Fehler und verlor jeweils.
Carlsen entschied die Aufaktpartie gegen Artemiev im Mittelspiel für sich und stellte danach im Leichtfigurenendspiel mit einem Bauern mehr stetig Fragen, bis Artemiev, der hierbei oft im Inkrement hing, danebengriff. In Zugzwang gebracht büßte er den zweiten Bauern ein und Carlsen erhöhte auf 2:0. Im Anschluss neutralisierte er die Versuche seines Kontrahenten und holte das notwendige Remis zum Finaleinzug.

Bericht HF

Finale (25./26.02.):

Nepomniachtchi – Carlsen 2:2 0,5:2,5

Der erste Finaltag endete mit vier Remis, die aber sehr unterhaltsam waren. Beide Spieler hatten in jeder Partie ihre Chancen, konnten den vollen Punkt aber nicht einfahren. Auch der zweite Tag begann mit einem Unentschieden, aber in der folgenden Partie unterlief Nepo ein größerer Fehler, der eine Figur kostete. Nepo bekam eine aussichtsreiche Stellung in Partie drei, aber die Sache war nicht so einfach und nach einem Fehler sicherte sich Carlsen den Turniersieg.

Bericht Finale Tag 1
Bericht Finale Tag 2

Wie hätte Vincent Keymer die Partie für sich entscheiden können?

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BezirksEM U10 2022

Posted by Sebastian in Jugend 21/22, Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für BezirksEM U10 2022

Für die diesjährigen U10-Bezirksmeisterschaften hatte sich Leo Münch als Kreis Vize-Meister qualifiziert und mit 2/5 einen guten sechsten Platz erzielt. Bei seinem erst zweiten Turnier wogten die Partien ganz typisch für diese Altersklasse mitunter hin und her und es schlich sich der ein oder andere taktische Überseher ein. Gegen die Geschwister Bharakhula vom SC Noris Tarrasch Nürnberg drehte sich das Ergebnis von der Kreismeisterschaft. Gegen Meisterin Akhila gewann Leo diesmal, dafür musste er sich deren Bruder Agasthya geschlagen geben. Aus den Partien gegen Samuel Sieffahrt (SC Ansbach) und Paul Taraba (SC Postbauer-Heng) holte Leo ebenfalls einen Sieg und eine Niederlage. Zum Abschluss bescherte ihm das Los den souveränen Turniersieger Mohan Wang (SK Herzogenaurach), gegen den er im Mittelspiel einen Läufer einbüßte, was sich der neue Bezirksmeister nicht mehr nehmen ließ.

Endstand

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Schnell- und Blitzschachweltmeisterschaft 2021

Posted by Sebastian in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Schnell- und Blitzschachweltmeisterschaft 2021

Vom 26. – 30. Dezember finden in Warschau die Weltmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach statt. An den ersten drei Tagen geht es um die Krone im Schnellschach (15+10, 13 Runden, 11 Runden bei den Damen), danach folgt die Blitz-WM (3+2, 21 Runden, 17 Runden bei den Damen). Weltmeister Magnus Carlsen holte bei der letzten Auflage 2019 beide Titel und möchte nach der erfolgreichen Titelverteidigung im klassischen Schach nun auch die „triple crown“ behalten. Bei den Damen sind Humpy Koneru und Kateryna Lagno die amtierenden Weltmeisterinnen.

Nach dem ersen Tag liegt das Trio Jan-Krzysztof Duda, Magnus Carlsen und Baadur Jobava mit 4,5/5 an der Spitze, bei den Damen führen Valentina Gunina und Alexandra Kosteniuk mit 4/4 die Tabelle an. Der frischgebackene Vize-Europameister im Schnellschach Alexander Donchenko verpasste in der ersten Runde eine Überraschung gegen die #2 Hikaru Nakamura und verlor am Ende sogar noch. Nicht besser erging es Rasmus Svane in Runde vier gegen Anish Giri, als er im Damenendspiel mit zwei Mehrbauern ins Matt lief. Elisabeth Pähtz musste nach perfekten drei Runden zum Abschluss des heutigen Tages gegen Valentina Gunina eine Niederlage hinnehmen.
Am zweiten Tag gelang es Carlsen mit Alireza Firouzja (Video bei Chessbase India) und Duda (Video bei Chessbase India) zwei seiner ärgsten Konkurrenten zu bezwingen. Zudem remisierte er mit Jobava (Video bei Chessbase India) und Alexander Grischuk (Video bei Chessbase India), wonach er mit 7,5/9 als alleiniger Spitzenreiter in den letzten Tag geht. Mit einem halben Zähler Rückstand folgen Nodirbek Abdusattorov, Grischuk und Ian Nepomniachtchi vor neun Spielern mit 6,5 Punkten angeführt von Duda. Svane und Matthias Blübaum liegen mit 5,5 Zählern auf den Rängen 42 und 50. Bei den Damen gewann Kosteniuk das Duell der Spitzenreiterinnen gegen Gunina und gab in Runde sieben gegen die Turnierüberraschung Assel Serikbay ihr bislang einziges Remis ab. Damit liegt sie mit 7,5/8 bereits 1,5 Punkte vor einem Sextett angeführt von Serikbay und Titelverteidigerin Koneru. Es folgen elf Spielerinnen mit 5,5 Zählern, zu denen auch Pähtz gehört.
Der Abschlusstag begann mit der ersten Niederlage des Weltmeisters, der gegen Abdusattorov (Video bei Chessbase India) weiter auf Gewinn spielte, als er die Remisreißleine hätte ziehen sollen. Nach einem Remis gegen Nepo demonstrierte Carlsen gegen Aronian feine Endspieltechnik (Video bei Chessbase India) und schloß wieder zu den Führenden auf. Mit Abdusattorov, Nepo, Carlsen und Fabiano Caruana ging ein Quartett mit 9/12 in die letzte Runde. Hier forcierte Caruana überraschend ein schnelles Remis gegen Nepo, obwohl er die schlechteste Buchholz hatte. Da bei Punktgleichheit nur die beiden Besten nach Feinwertung einen Tie-Break um den Titel spielen würden, musste Carlsen gegen Nakamura gewinnen, falls Abdusattorov gegen Duda punkten würde. Der Spitzenreiter stand zwischenzeitlich auch deutlich schlechter, rettete sich aber ins Remis. Carlsen dagegen verpasste eine Gewinnidee im Turmendspiel (Video bei Chessbase India) und musste sich in die Punkteteilung fügen. Damit lautete die Reihenfolge an der Spitze: Abdusattorov vor Nepo, Carlsen und Caruana. Auf Rang fünf kam Duda der ein Septett mit 9 Punkten anführte. Abdusattorov und Nepo spielten nun den Titel im Tie-Break aus, der zunächst zwei Blitzpartien (3+2) vorsah, ehe weitere Blitzpartien auf dem Programm standen, bis es eine Gewinnpartie geben würde. In der ersten Partie landete Abdusattorov in einem unangenehmen Endspiel, zog aber auch dank mehr Zeit auf der Uhr den Kopf aus der Schlinge. Mit den weißen Steinen (Video bei Chessbase India) war dann der 17jährige Usbeke am Drücker, übersah zwar im dramatischen Zeitnotfinale ein zweizügiges Matt, behielt am Ende aber die Oberhand und kürte sich zum jüngsten Schnellschachweltmeister der Geschichte (Interview bei Chessbase India). Blübaum und Svane kletterten am letzten Tag mit guten 8/13 auf die Ränge 34 und 35. Daniel Fridman kam mit 7,5 Zählern auf Platz 46, Alexander Donchenko (7) und Andreas Heimann (6) belegten die Ränge 69 und 115. Bei den Frauen brachte Kosteniuk mit drei Unentschieden ihren Vorsprung über die Ziellinie und gewann den Titel mit 9/11 vor Bibisara Assaubayeva mit 8,5, Gunina und Lagno mit je 8 sowie neun Spielerinnen mit je 7,5 angeführt von Serikbay. Mit einem starken Schlussspurt klassierten sich Pähtz und Marta Michna auf den Rängen acht und zehn. Die deutsche Schnellschachmeisterin von 2019 in Neumarkt Annmarie Mütsch belegte mit 6,5 Zählern Platz 25.

Nach dem Verlust des Schnellschach-Titels hatte Magnus Carlsen im ersten Teil der Blitz-WM nicht seinen besten Tag, musste drei Niederlagen hinnehmen und liegt mit 8,5/12 auf Rang acht. Spitzenreiter ist Levon Aronian mit 10 Punkten, vor Bassem Amin mit 9,5 und Parham Maghsoodloo mit 9. Dahinter lauern zwölf Spieler mit 8,5 Zählern, darunter u.a. Nepo, der dreifache Blitz-Weltmeister Alexander Grischuk, Daniil Dubov, Hikaru Nakamura und Anish Giri. Rasmus Svane war einer von drei Spielern, die mit 4/4 ins Turnier starteten, ehe er Grischuk unterlag. Nach einem Remis in Runde acht gegen Nepo, bezwang Svane nacheinander die #3 Vladislav Artemiev und die #5 Fabiano Caruana, wonach er mit erstklassigen 7,5/10 auf Rang sechs lag. Zwei Niederlagen zum Abschluss des ersten Tages bedeuten aktuell Platz 26. Alexander Donchenko und Daniel Fridman liegen mit 6,5 Punkten auf den Rängen 63 und 75. Bei den Damen führt Bibisara Assaubayeva mit 8/9 alleine die Tabelle an, einen halebn Zähler dahinter liegt Vaishali Rameshbabu, die große Schwester von Praggnanandhaa. Es folgen Humpy Koneru, Alexandra Kosteniuk sowie Zhansaya Abdumalik mit je 7 Punkten. Elisabeth Pähtz belegt mit 6 Zählern Platz 19, Annmarie Mütsch und Marta Michna mit je 5 Punkten die Ränge 39 und 43.
Der zweite Tag begann mit der schlechten Nachricht, dass ein Corona-Test von Nakamura positiv war. Nachdem daraufhin alle Spieler getestet wurden, entschied man sich trotzdem das Turnier fortzusetzen. Hier schüttelte Aronian seinen ärgsten Verfolger Amin mit einem Sieg ab, während Carlsen gegen Maghsoodloo gewann. Doch der Titelverteidiger unterlag in den Runden 15 und 16 erst Giri (Video bei Chessbase India) und dann Grischuk (Video bei Chessbase India), womit er im Prinzip aus dem Rennen war. Derweil führte Aronian mit einem Punkt Vorsprung, ehe auch er aus dem Tritt kam und drei Niederlagen am Stück gegen Maxime Vachier-Lagrave, Hail Martirosyan und Artemiev kassierte. Neuer Spitzenreiter war nun Dudov, der aber wiederum in der vorletzten Runde von Alireza Firouzja bezwungen wurde. Dieser schien nach 16 Runden mit nur zehn Zählern auf dem Konto nichts mit der Titelvergabe zu tun zu haben, schloss aber mit vier Siegen am Stück zur Spitze auf. Diese bestand aus sechs Spielern mit 14 Punkten: Aronian, Dubov, Artemiev, Duda, MVL und Firouzja. In der letzten Runde lauteten die Paarungen: MVL – Carlsen, Duda – Artemiev, Firouzja – Aronian und Dubov – Giri. Letztere einigten sich schnell auf Remis, während Firouzja mit einem weiteren Sieg die Spitze übernahm. Duda gesellte sich zu ihm und da Carlsen gegen MVL auf Gewinn stand, sah es danach aus, als würde Firouzja tatsächlich in den Tie-Break kommen. Allerdings entglitt Carlsen sein Vorteil und am Ende lief er ins Matt (Video bei Chessbase India). Damit lagen MVL, Duda und Firouzja mit 15/21 in Front (die Drei hatten kurioserweise nicht gegeneinander gespielt), gefolgt von Dubov mit 14,5, Aronian, Shakhriyar Mamedyarov sowie Artemiev mit 14 und neun Spielern mit je 13,5, darunter Carlsen auf Rang zwölf. Schnellschach-Weltmeister Abdusattorov kam diesmal nicht in Fahrt, lag nach Tag eins mit 6,5/12 nur auf Platz 65 und beendete das Turnier mit 12 Zählern auf Rang 46. Im Tie-Break zwischen MVL und Duda hatte der Franzose in beiden Partien leichte Vorteile, doch sie endetet jeweils Remis. Die folgende Partie (Video bei Chessbase India) brachte dann die Entscheidung: Duda landete im Mittelspiel in einer passiven Stellung, die MVL dank seines starken Läufers in Verbindung mit seinem Freibauern in ein gewonnenes Turmendspiel abwickelte und sich somit seinen ersten WM-Titel sicherte (Interview bei Chessbase India). Rasmus Svane begann mit einem Remis aus den ersten beiden Runden, gewann dann aber vier Partien in Folge, womit er mit 12/18 bis auf Rang 14 kletterte. In den letzten drei Runden kam noch ein Remis hinzu und er klassierte sich auf einem sehr guten 29. Platz. Dank eines starken Schlussspurts mit vier Siegen, darunter ein Erfolg über Sergey Karjakin in der letzten Runde, kam Alexander Donchenko mit ebenfalls 12,5/21 auf Platz 34. Matthias Blübaum belegte mit 11 Zählern Rang 76, Daniel Fridman mit 8,5 Platz 145 und das Trio Ilja Schneider, Andreas Heimann und Maximilian Berchtenbreiter (er hatte in der ersten Runde eine Gewinnstellung gegen Nakamura, nutzte in der Inkrement-Schlacht aber die Gelegenheit ins Remis abzuwickeln (Video bei Chessbase India)) mit je 8 Zählern die Ränge 159 – 161. Bei den Damen zog Bibisara Assaubayeva vorne weiter ihre Kreise. Zwar musste die 17jährige Kasachin in Runde 15 eine Niederlage gegen Lagno hinnehmen, sicherte sich aber bereits in der vorletzten Runde den Titel mit einem Erfolg über Aleksandra Goryachkina. Am Ende hatte sie 14/17 erzielt und lag damit 1,5 Zähler vor Kosteniuk. Rang drei ging dank der besseren Buchholz an Gunina mit 12 Punkten vor Polina Shuvalova (12), Koneru (11,5), Natalija Buksa (11,5), Nana Dzagnidze (11,5) sowie sechs Spielerinnen mit je 11 Zählern, darunter Elisabeth Pähtz auf Platz 12. Annmarie Mütsch belegte mit 10 Punkten Rang 25, Marta Michna klassierte sich mit 9,5 auf Platz 34.

Live-Übertragung Schnellschach Open Chess 24
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