Weltmeisterschaft Carlsen – Nepomniachtchi 7,5:3,5

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Vom 26. November – 15. Dezember geht in Dubai das mit Spannung erwartete Duell zwischen Magnus Carlsen (NOR) und Ian Nepomniachtchi (RUS) in Dubai über die Bühne. Der Weltranglistenerste Carlsen (2855) holte sich die WM-Krone 2013 von Viswanathan Anand und verteidigte sie bislang dreimal erfolgreich: 2014 gegen Anand, 2016 gegen Sergej Karjakin und 2018 gegen Fabiano Caruana. Nun trifft er auf einen Rivalen aus Jugendzeiten, den Weltranglistenfünften Ian Nepomniachtchi (2782), der sich beim Kandidatenturnier das Recht des Herausforderers erkämpft hat. Für viele Experten geht Carlsen als Favorit in das Duell, aber seine Bilanz gegen „Nepo“, der beim WM-Kampf 2013 einer von Carlsens Sekundanten war, ist mit 5:8 erstaunlich schlecht. Allerdings datieren zwei der vier Niederlagen aus dem Jugendbereich, u.a. in der U12 bei der Jugend-WM 2002, wo Nepo vor Carlsen den Titel holte. Trotzdem kann Nepo mit seinem Stil Carlsen jederzeit gefährlich werden.
Der Wettkampf ist auf 14 Partien angesetzt, zwei mehr als bei den letzten Auflagen, danach müssen Stichkämpfe in Schnell- und Blitzschach eine Entscheidung bringen.

Die Runden beginnen jeweils um 13:30h, Runde 11 ist am Freitag.

Bei Chess24 gibt es eine Live-Übertragung mit verschiedenen Kommentatorenteams: u.a. das bewährte Trio der Champions Chess Tour, Judith Polgar und Anish Giri sowie den deutschen Kommentar mit Sonja Maria Bluhm und Rustam Kasimdzhanov.

Turnierseite bei Chess24

Bericht über die Eröffnungsfeier bei Chessbase

Bericht zu Runde 1
Bericht zu Runde 2
Bericht zu Runde 3
Bericht zu Runde 4
Bericht zu Runde 5
Bericht zu Runde 6
Bericht zu Runde 7
Bericht zu Runde 8
Bericht zu Runde 9
Bericht zu Runde 10
Bericht zu Runde 11

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Bezirksliga 1 – Runde 4

Posted by Sebastian in Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für Bezirksliga 1 – Runde 4

In der vierten Runde der Bezirksliga 1 empfing unsere Erste den Liga-Favoriten SC Jäklechemie und kassierte mit 2,5:5,5 die erste Saisonniederlage. Knackpunkt des Wettkampfs waren die hinteren Bretter, die diesmal nicht stachen. So hatte sich Wofgang Brunner mit einem Bauernzug am Königsflügel unnötig geschwächt, was einen unparierbaren Angriff zur Folge hatte. Sebastian Mösl reagierte auf den Zentrumsvorstoß seines Kontrahenten unverständlicherweise nicht standardgemäß und musste ob der trostlosen Stellung Haus und Hof riskieren. Tatsächlich griff der Gegner noch einmal daneben und büßte eine Qualität ein. Aber es stand für Sebastian trotzdem alles so ungünstig, dass ein schnelles Ende nicht zu verhindern war. Johannes Hierl landete bei seiner Premiere in der ersten Mannschaft in einem Endspiel, bei dem das gegnerische Läuferpaar seinen beiden Springern vorzuziehen war. Als es ihm aber gelang beide Türme zu tauschen, stieg die Remisbreite wieder. Leider unterlief ihm gerade als die Stellung wieder augeglichen war ein taktischer Fehler und ein Springer ging verloren. Andreas Niebler stand von Anfang an unter Druck, was letztlich einen Bauern kostete. Diesen bekam er aber mit Abtausch der Schwerfiguren zurück und der Punkt wurde geteilt. An den vorderen Brettern ging es derweil mitunter drunter und drüber. Ralf Seitner opferte einen Läufer auf h2, was bei genauerer Betrachtung eine Quali gekostet hätte. Sein Gegner gab jedoch die Dame für zwei Türme, was zunächst gut für Ralf gewesen ist. Im weiteren Verlauf verfolgte er aber einen falschen Plan und musste eine Figur geben, wonach die Dame allein gegen zwei Türme und einen Läufer nichts auszurichten vermochte. Erwin Hirn hatte Vorteile im Mittelspiel, brachte aber nichts heraus und remisierte mit Minusbauern im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Martin Simon drohte im Duell mit dem ehemaligen Neumarkter Jugendstadtmeister Dennis Adelhütte im Mittelspiel in Schwierigkeiten zu geraten, als Dennis zwei Figuren für Turm und zwei Bauern opferte. In der Folge versuchte Martin mit dem Läuferpaar und der Dame dem schwarzen Monarchen zu Leibe zu rücken, so dass Dennis die Damen tauschte. Doch mit jedem Tausch wurden die zwei Leichtfiguren stärker, bis die Party zu Ende war und Martin ein hübsches Matt mit zwei Läufern gegönnt wurde. Bei Jozef Smyk war ein ausgeglichenes Endspiel entstanden, doch er schwächte sich auf den weißen Feldern und stärkte damit den gegnerischen Läufer. Die Türme kamen vom Brett und der Kampf mit Springer gegen Läufer und zwei Bauern sollte vergebens sein, doch es gelang Jozef tatsächlich noch beide Bauern zu bekommen.

Bezirksliga 1

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Bezirksliga 2b 4.Runde

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Da unsere 2. Mannschaft Corona- und krankheitsbedingt auf 3 Stammspieler verzichten musste, traten wir ersatzgestärkt beim Hauptkonkurrenten gegen den Abstieg, der SG Anderssen Nürnberg an. Vor der Begegnung hatten wir uns viel vorgenommen, da wir unseren Gegner als schlagbar betrachteten.

Nach gut 1,5 Stunden konnte unser Ersatzmann an Brett 8, Christoph Reger, den ersten halben Punkt vermelden, den er sich Schwarz gegen den haushohen DWZ-Favoriten Willibald Weber erkämpfte. Gleich darauf folgte das zweite Remis durch Timon Götz an Brett 5, auf das er in ungefährdeter Position mit Ludwig Müller einigte. Ersatzmann Paul Neppert hatte hatte an Brett 6 frühzeitig einen Bauern gewonnen, und zwang seinen Gegner zur Aufgabe, als er gleichzeitig mit Matt und Turmgewinn drohte. Damit ging unser Team mit 2:1 in Führung. Die Führung hielt aber nicht lange, da unser Kapitän F.X. Beer nach frühem Schwerfigurenabtausch einen Bauern verlor und sich gegen die aufmarschierende Bauernwalze seines Gegners nicht mehr zur Wehr setzen konnte (2:2).

Unser dritter Ersatzmann Ronald Trinks hatte es an Brett 7 mit Christian Nüsslein zu tun. Als der sich etwas ungestüm daran machte, Ronalds König zu erlegen, setzte der einen gezielten Konter und den Gegner Matt, kurz bevor es um seinen eigenen König geschehen war. Wieder Führung 3:2.

Mattias Birkner kämpfte an Brett 1 mit Weiß gegen den Sizilianer von Harald Johanni. Verblendet vom eigenen Angriffspotential ließ sich Mattias zum unüberlegten Bauernsturm mit g4 und h5 hinreißen, noch bevor der eigene König in Sicherheit oder Zentrum festgelegt war. Johanni nutzte die sich bietenden weißen Felderschwächen mit feinen Nadelstichen geschickt aus und der Verlust eines wichtigen Bauern auf f3 wurde unvermeidbar. Nach dem Generalabtausch auf f3 machte sich Mattias trotz Minusbauer vage Hoffnungen auf Remis, da durch die ungünstige schwarze Bauernstruktur eine Verwertung des Mehrbauern nicht ganz einfach erschien. Tatsächlich überstürzte Schwarz die Vereinfachung der Stellung und Mattias konnte eine gefestigte Stellung erreichen. Leider wie so oft, war er allerdings knapp an Bedenkzeit und wählte mit den letzten 5 Sekunden Bedenkzeit anstatt aus einem guten Dutzend Remiszügen, den einen Turmzug, der das Endspiel praktisch sofort verlor (3:3).

Der Ausgang des Kampfes würde nun also mit den Partien von Georg Pröbster (Brett 4) und Thomas Hummel (Brett 2) entschieden. Schorsch hatte lange Zeit gegen Manfred Golziow gedrückt, verlor jedoch dann erst den Faden, dann einen Läufer und schließlich Turm und Partie (3:4). Leider wurde es zu dieser Phase bereits etwas unruhig um die zwei verbliebenen Bretter, insbesondere weil sich zwei von Anderssens Spielern lautstark bemerkbar machten. Ein Verhalten, das eher ins Fußballstadion gehört, als in den Turniersaal.

Nun musste es Thomas Hummel gegen Manfred Hollederer richten. Mit den schwarzen Steinen war ihm schon in der Eröffnung ein Bauerngewinn gelungen und der weiße König musste in der Brettmitte bleiben, was dann gefährlich wurde, als die Figuren freies Spiel bekamen – zu diesem Zeitpunkt war nur jeweils eine Leichtfigur abgetauscht worden. Thomas‘ Gegner veropferte sich im Eifer des Gefechts und stellte damit eine Qualität ein. In Hollederers Zeitnot verpasste Thomas den „Sack-zu-Moment“, konnte letztlich aber trotzdem souverän in ein siegreiches Endspiel abwickeln.

Letztlich ist das 4:4 ein leistungsgerechtes Ergebnis, mit dem sich beide Mannschaften zufrieden schätzen dürfen. Einen herzlichen Glückwunsch an unsere 3 Ersatzleute Paul, Neppert, Ronald Trinks und Christoph Reger, die stolze 2,5 Punkte zum Ergebnis beigetragen haben!

Bezirksliga 2b

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Mannschafts-EM 2021

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Vom 12. – 21. November findet in Slowenien die Mannschafts-Europameisterschaft statt. Im Open führt Russland die Setzliste an, vor Aserbaidschan und Frankreich, die erstmals mit Alireza Firouzja antreten. Das deutsche Team – Liviu-Dieter Nisipeanu, Alexander Donchenko, Vincent Keymer, Matthias Blübaum und Rasmus Svane – ist an #9 gesetzt. Gespannt sein darf man auf das Nationalmannschafts-Debüt von Vincent Keymer, der zuletzt beim Grand Swiss in Riga einen überragenden fünften Platz erzielte, mit nun 2661 ELO die jüngste deutsche Nummer 1 ist und als #82 erstmals in den TOP-100 der Weltrangliste steht. Auch das deutsche Spitzenbrett bei den Damen, Elisabeth Pähtz spielte in Riga ein überragendes Turnier und wurde dort Zweite. Zusammen mit Josefine Heinemann, Hanna Marie Klek, Jana Schneider und Melanie Lubbe ist das Team an #7 gesetzt. Top-Favorit sind die russischen Damen vor Georgien und Polen.

Bericht beim DSB

Die Runden beginnen jeweils um 15h.
Open Live auf Chess24
Frauen Live auf Chess24

Open
R1: Slowakei – Deutschland 1:3
R2: Deutschland – Dänemark 2,5:1,5
R3: Aserbaidschan – Deutschland 2,5:1,5
R4: Armenien – Deutschland 2:2
R5: Deutschland – Rumänien 1,5:2,5
R6: Deutschland – Slowenien 2 4:0
R7: Polen – Deutschland 3:1
R8: Deutschland – Schweiz 2,5:1,5
R9: Türkei – Deutschland 1:3

Damit belegen die deutschen Herren mit 11 Punkten den zehnten Rang. Europameister wurde die Ukraine mit 14 Zählern dank der besseren Feinwertung vor Frankreich (mit einem überragenden Alireza Firouzja bei seinem Debüt für die französische Mannschaft: 8/9, Leistung 3015!) sowie Polen (13) und Spanien (13). Die Favoriten Aserbaidschan (12) und Russland (12) kamen auf die Plätze fünf und sechs.

Frauen
R1: Deutschland – Schweiz 3:1
R2: Norwegen – Deutschland 0,5:3,5
R3: Russland – Deutschland 3,5:0,5
R4: Deutschland – Aserbaidschan 1:3
R5: Spanien – Deutschland 1,5:2,5
R6: Deutschland – Ungarn 2:2
R7: Polen – Deutschland 2,5:1,5
R8: Deutschland – Türkei 3,5:0,5
R9: Deutschland – Litauen 3,5:0,5

Die russischen Damen wurden ihrer klaren Favoritenrolle mehr als gerecht und dominierten mit 18 Punkten und 29 von 36 möglichen Brettpunkten den Wettbewerb. Rang zwei ging ebenfalls mit großem Vorsprung an Georgien (15) vor Aserbaidschan (12) und der Ukraine (12). Die deutschen Damen sicherten sich mit einem starken Schlussspurt noch den fünften Platz mit 11 Punkten.

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Jozef Smyk wird Stadtmeister 2021

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Mit einer blütenweißen Weste und 5 Punkten aus 5 Partien errang der amtierende Vereinsmeister Jozef Smyk den Titel des Neumarkter Stadtmeisters 2021. Herzlichen Glückwunsch!

In der letzten Runde lieferte Jozef gegen Thomas Hummel erneut eine starke Leistung ab. Nachdem er in der Eröffnung Dank Thomas passiven Spiels einen Bauern gewonnen hatte, hielt er den starken Druck aufrecht und zwang Thomas nach einem weiteren Bauernverlust zur Aufgabe.

Zweiter im Turnier wurde überraschend deutlich Mattias Birkner, der gegen Peter Gruber seinen Entwicklungsvorsprung rasch in Materialgewinn konvertieren konnte, und Peter in eine ausweglose Stellung manövrierte.

Martin Simon nutzte in der letzten Runde einige Ungenauigkeiten seines Gegners Rudi Appl souverän aus, und sicherte sich durch seinen Sieg den vierten Rang.

Krankheitsbedingt konnten einige Partien nicht gespielt werden und mussten kampflos gewertet werden.

Schließlich bedanke ich mich als Turnierleiter bei allen Teilnehmern für den reibungslosen und fairen Ablauf des Turniers. Nach langer Coronapause konnten wir das kurze Fenster der Entspannung für ein schönes, kleines Turnier nutzen.

Paarungen der 5. Runde:

Tisc TNr Teilnehmer TWZ Punk TNr Teilnehmer TWZ Punk Ergebni
1 2. Smyk,Jozef 1971 (4) 5. Hummel,Thomas 1687 (2½) 1 – 0
2 4. Birkner,Mattias,Dr. 1872 (3) 8. Gruber,Peter 1373 (2½) 1 – 0
3 7. Hierl,Johannes 1566 (2) 1. Schilay,Lorenz 1973 (2) – – +
4 6. Appl,Rudolf 1607 (2) 3. Simon,Martin 1877 (2) 0 – 1
5 12. Hummel,Lukas   (½) 9. Rebler,Niklas 1194 (1) 0 – 1
6 10. Reger,Christoph 1163 (½) 11. Hierl,Andreas 1090 (1) + – –

Endstand:

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer ELO NWZ 1 2 3 4 5 Punkte Buchh SoBerg
1. Smyk,Jozef 1898 1971 7s1 4w1 2s1 3s1 5w1 5.0 12.0 12.00
2. Birkner,Mattias,D 1815 1872 11s1 3w1 1w0 4s1 6w1 4.0 13.5 10.00
3. Schilay,Lorenz 1943 1973 8w1 2s0 5s1 1w0 7/+ 3.0 13.5 6.50
4. Simon,Martin 2062 1877 9w1 1s0 10w1 2w0 8s1 3.0 13.0 5.50
5. Hummel,Thomas 1810 1687 12w½ 8s1 3w0 9s1 1s0 2.5 11.5 4.25
6. Gruber,Peter   1373   10s½ 12w1 7w1 2s0 2.5 11.0 3.75
7. Hierl,Johannes 1363 1566 1w0 12s1 9w1 6s0 3/- 2.0 13.0 2.50
8. Appl,Rudolf   1607 3s0 5w0 11s1 10w1 4w0 2.0 9.5 3.00
9. Rebler,Niklas   1194 4s0 11w1 7s0 5w0 12s1 2.0 9.5 2.00
10. Reger,Christoph 1056 1163   6w½ 4s0 8s0 11/+ 1.5 11.0 2.00
11. Hierl,Andreas   1090 2w0 9s0 8w0 12s1 10/- 1.0 10.0 0.50
12. Hummel,Lukas     5s½ 7w0 6s0 11w0 9w0 0.5 10.0 1.25

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Absage Blitz Stadtmeisterschaft

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Aus gegebenem Anlass wird die für 26.11.2021 geplante Blitz Stadtmeisterschaft abgesagt.

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KJEM U10 2021

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Die Kreis-Jugendeinzelmeisterschaften finden in diesem Jahr an zwei Wochenenden statt. Den Auftakt machte die U8/U10 und mit Leo Münch, Felix Sörgel und Marek Brandl waren drei Neumarkter mit von der Partie. Für alle Drei war es das erste Turnier, was aber fast für das ganze Teilnehmerfeld galt. Leo und Felix bekamen zum Auftakt jedoch zwei Gegner, die bereits Turniererfahrung hatten, wobei sich Leo durchsetzen konnte, Felix dagegen unterlag. Marek gewann seine erste Partie und musste danach gegen zwei starke Kontrahenten die Segel streichen. Leo bezwang in Runde zwei mit Anton Wiedenhöfer (Zabo Nürnberg) den nächsten starken Gegner, nachdem er dessen einzigen Fehler konsequent ausgenutzt hatte. Nach einem weiteren Sieg, ereilte Leo in der vierten Runde gegen Akhila Bharathula (NT Nürnberg) die erste Niederlage. Marek und Felix lagen zur Mittagspause bei guten 2/4. In Runde fünf hatte Marek gegen Akhila eine gute Stellung, konnte letztlich ihre Siegesserie aber nicht stoppen. Leo blieb ihr auf den Fersen, wobei er gegen Felix die Dame für Turm und Figur eingebüßt hatte, doch nachdem Felix den Faden verloren hatte, übernahm Leo das Kommando. Direkt im Anschluss musste sich Felix auch im zweiten Vereinsduell gegen Marek geschlagen geben. Derweil unterlag Akhila ihrem Bruder Agasthya, so dass Leo und Anton nach Punkten zu ihr aufschließen konnten. In der vorletzten Runde setzte sich Akhila gegen Anton durch und verteidigte damit die Tabellenführung. Leo hatte gegen Marek zu Beginn eine Qualität weniger, setzte dann aber zum erfolgreichen Gegenangriff an. Felix machte es spannender als nötig, fuhr am Ende aber seinen dritten Sieg ein. Die letzte Partie gewann Leo ebenfalls und wurde mit starken 8/9 Vize-Meister. Marek und Felix durften sich über die Plätze sechs und sieben freuen, hatten dabei aber den ein oder anderen Punkt mehr auf dem Fuß.

Endstand U10

Bei den älteren Jahrgängen eine Woche später vertrat nur Christoph Reger in der U16 die Neumarkter Farben. Zum Auftakt musste er gegen den späteren Meister Quang Bach Duong (SK Nürnberg 1911) ran. Diesem erlaubte er zu viel Raumgewinn, wodurch Christophs Figuren unkoordiniert waren und er letztlich dem gegnerischen Angriff nichts entgegenzusetzen hatte. Tags darauf spielte Christoph zunächst remis und gewann in der dritten Runde im Bauernendspiel. Am dritten Turniertag wartete mit dem topgesetzten Arne Deschler (SC Noris Tarrasch Nürnberg) die nächste hohe Hürde. Doch Christoph kam gut aus der Eröffnung und stand über weite Strecken gut. Im Endspiel ließ er sich eine Schwäche in Form eines isolierten Bauern verpassen, doch was noch nach einem zähen Verteidigungskampf aussah, war schlagartig zu Ende. Denn leider hatte Christoph in der Vorausberechnung übersehen, dass der gegnerische Springer in ein paar Zügen nicht nur Schach bietet, sondern auch das einzige Fluchtfeld kontrolliert. In der letzten Runde gewann Christoph schon in der Eröffnung eine Figur und kurz darauf auch die Partie, womit er einen guten achten Platz erzielte.

Endstand U16/18

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Stadtmeisterschaft Auslosung 5. Runde

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Paarungen der 5. und letzten Runde:

Paarungsliste der 5. Runde  
Tisc TNr Teilnehmer TWZ Punk TNr Teilnehmer TWZ Punk Ergebni
1 2. Smyk,Jozef 1971 (4) 5. Hummel,Thomas 1687 (2½)  – 
2 4. Birkner,Mattias,Dr. 1872 (3) 8. Gruber,Peter 1373 (2½)  – 
3 7. Hierl,Johannes 1566 (2) 1. Schilay,Lorenz 1973 (2)  – 
4 6. Appl,Rudolf 1607 (2) 3. Simon,Martin 1877 (2)  – 
5 12. Hummel,Lukas   (½) 9. Rebler,Niklas 1194 (1)  – 
6 10. Reger,Christoph 1163 (½) 11. Hierl,Andreas 1090 (1)  – 

Tabellenstand vor der 5. Runde:

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer ELO NWZ 1 2 3 4 5 Punkte Buchh SoBerg
1. Smyk,Jozef 1898 1971 7s1 6w1 2s1 5s1 4w 4.0 13.5 11.00
2. Birkner,Mattias,D 1815 1872 10s1 5w1 1w0 6s1 3w 3.0 13.5 6.50
3. Gruber,Peter   1373   11s½ 12w1 7w1 2s 2.5 10.5 4.25
4. Hummel,Thomas 1810 1687 12w½ 8s1 5w0 9s1 1s 2.5 10.0 4.50
5. Schilay,Lorenz 1943 1973 8w1 2s0 4s1 1w0 7s 2.0 14.0 5.50
6. Simon,Martin 2062 1877 9w1 1s0 11w1 2w0 8s 2.0 12.5 3.00
7. Hierl,Johannes 1363 1566 1w0 12s1 9w1 3s0 5w 2.0 12.5 2.50
8. Appl,Rudolf   1607 5s0 4w0 10s1 11w1 6w 2.0 10.0 3.00
9. Rebler,Niklas   1194 6s0 10w1 7s0 4w0 12s 1.0 10.0 1.50
10. Hierl,Andreas   1090 2w0 9s0 8w0 12s1 11s 1.0 9.5 1.00
11. Reger,Christoph 1056 1163   3w½ 6s0 8s0 10w 0.5 11.5 1.75
12. Hummel,Lukas     4s½ 7w0 3s0 10w0 9w 0.5 10.5 1.50

Die letzte Runde wird am Freitag, 19.11.2021 gespielt. Nachholspiele sind nicht möglich.

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Stadtmeisterschaft Runde 4

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Zu spannenden bzw. dramatischen Partien kam es bei der vierten und vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft. In der Spitzenbegegnung zwischen Lorenz Schilay (Weiß) und Jozef Smyk kam es um den zwanzigsten Zug zu einem Generalabtausch und es verblieben jeweils nur ein Turm und ein Läufer bei ansonsten symmetrischer Bauernstruktur mit minimalem Aktivitätsvorteil für Jozef. Als Lorenz seinen König auf ein falsches Feld hin aktivierte, ließ Jozef sich die Chance in bewährter Manier nicht entgehen. Er eroberte einen Bauern und dominierte fortan das Geschehen auf dem Brett. Dem Vormarsch der schwarzen Freibauern zur Damenumwandlung hatte Lorenz nichts mehr entgegenzusetzen und er streckte um Mitternacht schließlich die Waffen. Mit nunmehr 4 Punkten aus 4 Partien ist Jozef vor der letzten Runde der Gesamtsieg kaum noch zu nehmen.

Dramatisch wurde es im Verfolgerduell zwischen Martin Simon und Mattias Birkner. Nachdem Mattias beim Versuch die Bauernstruktur günstig zu gestalten die Zugreihenfolge verwechselte, konnte Martin durch Abtausch seines Läufers gegen einen Springer die schwarze Königsstellung aufreißen. Es entstand ein Mittelspiel mit jeweils 2 Türmen, einer Dame und Springer (Martin) gegen Läufer (Mattias), wobei der Springer im Zusammenspiel mit der Dame gegen den offenen König leicht tödliche Drohungen aufstellen konnte. Martin verpasste in der Folge einige beste Fortsetzungen und die Bedenkzeit wurde allmählich knapp. Obwohl die schwarze Stellung zwischenzeitlich absolut hoffnungslos war, entschloss sich Mattias zum Weiterspielen und zum Prüfen, ob Martin bei schwindender Bedenkzeit den Sieg finden würde, gemäß Tartakowers Bonmot:“ Durch Aufgeben wurde noch keine Partie gewonnen.“ Tatsächlich rückten Martins Dame, Springer und Turm dem schwarzen König gefährlich zu Leibe, doch aus der massiven Verteidigung mit 2 Türmen, Dame und dem weitreichenden Läufer entstanden auch plötzlich gefährliche Drohungen gegen Martins König. Als Martin irrtümlicherweise annahm, sein Springer habe kein Rückzugsfeld mehr, opferte er diesen im Königsangriff, allerdings brach daraufhin seine eigene Königsstellung zusammen und das Matt wurde unabwendbar.

In der Partie von Peter Gruber gegen Johannes Hierl gab Johannes frühzeitig zwei Bauern, um dem weißen König mit einer Bauernwalze Angst einzujagen. Allerdings verpasste Johannes in der Folge einen entscheidenden Bauernzug, der Peters König entscheidend eingekerkert hätte, auch ein Remis durch Dauerschach mit der Dame verschmähte er. Nachdem er inkorrekt einen Turm gegen einen Läufer geopfert hatte, lief er in einen Konter seines Gegners und wurde in einem Mattangriff niedergestreckt.

Eine über weite Strecken positionell gut gespielte Partie gegen Thomas Hummel lieferte Niklas Rebler mit den weißen Steinen. Allerdings verlor er nach gut 40 Zügen den Faden und Thomas konnte sich schließlich routiniert und glücklich durchsetzen.

Um Jugendduell zwischen Lukas Hummel und Andreas Hierl stand es ausgeglichen bis Andi nach einem Bauerngewinn seine Figuren gefährlich aktivieren konnte und den weißen König schließlich Matt setzte.

Die Partie Appl gegen Reger findet am Nachholtermin nächste Woche statt. Dann wird hier auch die Auslosung für die letzte Runde bekanntgegeben, die am 19.11.2021 gespielt wird. Nachholspiele der letzten Runde sind nicht erlaubt.

Tabellenstand nach Runde 4 (ohne Nachholpaarung)

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 4. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer ELO NWZ 1 2 3 4 5 Punkte Buchh SoBerg
1. Smyk,Jozef 1898 1971 7s1 6w1 2s1 5s1   4.0 7.0 7.00
2. Birkner,Mattias,D 1815 1872 10s1 5w1 1w0 6s1   3.0 8.0 5.00
3. Gruber,Peter   1373   11s½ 12w1 7w1   2.5 6.0 3.25
4. Hummel,Thomas 1810 1687 12w½ 8s1 5w0 9s1   2.5 4.5 2.75
5. Schilay,Lorenz 1943 1973 8w1 2s0 4s1 1w0   2.0 9.5 4.00
6. Simon,Martin 2062 1877 9w1 1s0 11w1 2w0   2.0 8.5 2.50
7. Hierl,Johannes 1363 1566 1w0 12s1 9w1 3s0   2.0 8.0 1.50
8. Appl,Rudolf   1607 5s0 4w0 10s1 11w   1.0 6.5 1.00
9. Rebler,Niklas   1194 6s0 10w1 7s0 4w0   1.0 6.5 1.00
10. Hierl,Andreas   1090 2w0 9s0 8w0 12s1   1.0 5.5 0.50
11. Reger,Christoph 1056 1163   3w½ 6s0 8s   0.5 7.5 1.50
12. Hummel,Lukas     4s½ 7w0 3s0 10w0   0.5 7.5 1.25

Ergebnisse Runde 4

Paarungsliste der 4. Runde  
Tisc TNr Teilnehmer TWZ Punk TNr Teilnehmer TWZ Punk Ergebni
1 1. Schilay,Lorenz 1973 (2) 2. Smyk,Jozef 1971 (3) 0 – 1
2 3. Simon,Martin 1877 (2) 4. Birkner,Mattias,Dr. 1872 (2) 0 – 1
3 8. Gruber,Peter 1373 (1½) 7. Hierl,Johannes 1566 (2) 1 – 0
4 9. Rebler,Niklas 1194 (1) 5. Hummel,Thomas 1687 (1½) 0 – 1
5 6. Appl,Rudolf 1607 (1) 10. Reger,Christoph 1163 (½)  – 
6 12. Hummel,Lukas   (½) 11. Hierl,Andreas 1090 (0) 0 – 1

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Bezirksliga 2b – Runde 3

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für Bezirksliga 2b – Runde 3

Dass die 2. Mannschaft des Schachklubs Neumarkt in dieser Saison gegen den Abstieg spielen würde, war bei realistischer Betrachtung von Anfang an klar. Allerdings macht das Auftreten beim Favoriten FSV Großenseebach Hoffnung, dass das gelingen kann. Ohne zwei Stammspieler machten wir uns auf den langen Weg nach Großenseebach, die krankheitsbedingt ein Brett nicht besetzen konnten und wir gleich 1:0 in Führung lagen. Georg Pröbsters Gegner an Brett 4 war im Stau steckengeblieben und traf erst 5 Minuten vor Ablauf der Karenzzeit ein, so dass uns die kampflose 2:0 Führung versagt blieb.

Timon Götz an Brett 5 kam früh in eine tödliche Fesselung auf der langen Diagonalen und musste von da an mit einer Figur weniger weiterspielen. Als das gegnerische Läuferpaar den Türmen den Einfall in Timons Lager ermöglichte, fiel nicht nur noch ein Turm sondern alsbald auch der König. Maria Schilay konnte an Brett 6 ein ungefährdetes Remis erreichen, so stand es nach zweieinhalb Stunden 1,5:1,5 und die Stellungen der laufenden Partien ließen Hoffnung aufkeimen, dass ein Punktgewinn möglich wäre. Doch leider kippte der Kampf dann zu unseren Ungunsten. Georg Pröbster (Brett 4) fand in gedrückter Stellung nicht die optimale Fortsetzung und sein Gegner rückte mit den Schwerfiguren Georgs König tödlich auf die Pelle. 1,5:2,5.
Mattias Birkner (Brett 1) kam gegen Manuel Quaschner gut aus der Eröffnung in eine Stellung, in der der weiße Plan klar war: die Bauernformation vor dem schwarzen unrochiertem König aufreißen und Gegenspiel gegen den eigenen langrochierten König unterbinden. Das gelang gut bis zu Mattias‘ spekulativem, nicht ganz korrektem Springeropfer. In der Folge setzten beide Spieler nicht ganz richtig fort und die Waagschalen schwankten wild hin und her. Schließlich entstand eine Stellung, in der Weiß die Figur zurückgewinnen würde, aber auch Schwarz Chancen gegen den weißen König kreiert hat. Eine Stellung, die nur eine kalte Engine gnadenlos mit 0,00 als ausgeglichen bewertet. Allerdings fiel Mattias‘ Blättchen beim Abwägen der schwarzen Gegenchancen. 1,5:3,5.
Thomas Hummel hatte an Brett 2 mit FIDE-Meister Dieter Seyb den nominell stärksten Gegner, der in der näheren Vergangenheit einige Auftritte in der 2. Bundesliga hatte. Thomas konnte die geschlossene Stellung lange Zeit in der Waage halten, fand jedoch nach der Öffnung der Stellung in FM Seyb seinen Meister, 1,5:4,5. Schließlich konnte Eva Schilay an Brett 3 durch beharrlichen Druck auf den passiv agierenden Gegner Bauer um Bauer und schließlich die Partie gewinnen. 2,5:4,5. Als sich Johannes Hierl (Brett 7) nach starkem Spiel schließlich mit einem Remis begnügen musste, war der Endstand von 3:5 erreicht.

Trotz der erneuten Niederlage muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, da wir uns gegen die an fast allen Brettern um mehr als 100 DWZ-Punkte stärkeren Gegner teuer verkauft haben. Angesichts von anstehenden Nachholspielen und Freilosen ist der 4. Tabellenplatz im Moment nicht aussagekräftig.

Bezirksliga 2b

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