Challengers Chess Tour – Finale

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Vom 14. – 17. Oktober findet das Finale der Challengers Chess Tour statt. Die besten Acht angeführt von Vincent Keymer spielen im KO-System den Sieger aus, der einen festen Platz bei der Champions Chess Tour 2022 haben wird. Gespielt wird ein Match über vier Schnellschach-Partien (10+5), beim Stand von 2:2 folgt der übliche Blitz-Entscheid (zweimal 5+3) und ggf. eine Armageddon-Partie. Am Freitag trifft Keymer auf den Achten der Tour, Leon Mendonca aus Indien.

Chess24 überträgt live, Spielbeginn ist jeweils um 16h.

Im Viertelfinlae setzte sich Vincent Keymer knapp gegen Leon Mendonca aus Indien durch. Nachdem er die zweite Partie verloren hatte, sah es in der dritten nach einem frühen Ausscheiden aus. Aber Keymer kämpfte sich zurück und hatte Glück, dass ein einzügiger Turmeinsteller den Ausgleich bedeutete. Danach versuchte er viel, doch es blieb im Ausgleich. Beim Stand von 2:2 ging es in den Blitz-Entscheid, bei dem die erste Partie nach einer langen Theorie-Variante remis endete. Dafür ging es in Partie zwei mit heterogenen Rochaden rund, mit Chancen für beide Spieler. Im Endspiel sammelte Keymer die Bauern am Damenflügel ein und war im folgenden Wettrennen schneller.
Das mit Spannung erwartete Halbfinale gegen Praggnanandhaa (Indien) ging leider nur über drei Partien. Pragg gelang es Keymer in schwierige Stellungen zu bringen, die mit wenig Bedenkzeit kaum zu retten waren. In Partie zwei griff Pragg beim Verwerten seines Vorteils einmal daneben, doch Keymer verpasste den möglichen Ausgleich.
Im Finale unterstrich Pragg seine starke Form bei diesem Turnier und bezwang Christopher Yoo mit 3:0. Seine beeindruckende Bilanz lautete damit 8,5/9!

VF:
Keymer – Mendonca 2:2 1,5:0,5
Murzin – Praggnanandhaa 0:3
Liang – Abdusattorov 3:1
Yoo – Lei Tingjie 2:2 1,5:0,5

HF:
Keymer – Praggnanandhaa 0,5:2,5
Liang – Yoo 0:3

Finale:
Praggnanandhaa – Yoo 3:0

Bericht Tag 1
Bericht Tag 2
Bericht Tag 3
Bericht Tag 4

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Stadtmeisterschaft Auslosung Runde 4

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 20/21, Turniere 20/21 | Kommentare deaktiviert für Stadtmeisterschaft Auslosung Runde 4

Die dritte Runde der Stadtmeisterschaft war eine Runde der kurzen Partien. Nur 2 Spiele gingen über 31 bzw. 35 Züge, während der Rest die 20 Züge knapp überstand.
In der Spitzenpaarung versuchte Mattias Jozef mit dem Evans-Gambit in der Italienischen Partie früh unter Druck zu setzen, geriet jedoch mit einer Reihe ungenauer Damenmanöver schnell in Entwicklungsrückstand. Als jedoch der Moment kam, mit stillen Entwicklungszügen den Druck aufrecht zu erhalten und Jozef in unangenehmen Fesselungen schmoren zu lassen, verlor er die Übersicht und wickelte in ein verlorenes Endspiel ab, in dem auch gleich sein Blättchen fiel. Nach 23 Zügen war die Schlacht geschlagen.
Bei Martin gegen Christoph konnte der alte Hase frühzeitig Linien vor Christophs unrochiertem König aufreißen und nach 27 Zügen den vollen Punkt einfahren.
Johannes Hierl konnte gegen Niklas Rebler durch einen kleinen taktischen Trick früh eine Qualität erobern. Nach 22 Zügen gab sich Niklas in aussichtsloser Stellung geschlagen.
Ganz ähnlich wie Niklas erging es Lukas Hummel, der nach 21 Zügen die Segel streichen musste.
Eine Lehrstunde zum Thema „Türme auf offenen Linien und zweiten Reihen“ erteilte Jungstar Lorenz Schilay dem alten Schlachtross Thomas Hummel, der vor einem unabwendbaren Matt im 31. Zug die Flinte ins Korn warf.
Im Duell Jung gegen Alt konnte der Turniersenior Rudi Appl den Ansturm des jüngsten Teilnehmers Andreas Hierl geschickt abwehren. Nach Figurenverlust und Durchmarsch eines Bauern zur Dame fiel der Vorhang für Andi und der Altmeister konnte sich nach 35 Zügen über den vollen Punkt freuen.

Ergebnisse der 3. Runde:

Tisc TNr Teilnehmer TWZ Punk TNr Teilnehmer TWZ Punk Ergebni
1 4. Birkner,Mattias,Dr. 1872 (2) 2. Smyk,Jozef 1971 (2) 0 – 1
2 5. Hummel,Thomas 1687 (1½) 1. Schilay,Lorenz 1973 (1) 0 – 1
3 7. Hierl,Johannes 1566 (1) 9. Rebler,Niklas 1194 (1) 1 – 0
4 3. Simon,Martin 1877 (1) 10. Reger,Christoph 1163 (½) 1 – 0
5 8. Gruber,Peter 1373 (½) 12. Hummel,Lukas   (½) 1 – 0
6 11. Hierl,Andreas 1090 (0) 6. Appl,Rudolf 1607 (0) 0 – 1

Paarungen der 4. Runde:

Tisc TNr Teilnehmer TWZ Punk TNr Teilnehmer TWZ Punk Ergebni
1 1. Schilay,Lorenz 1973 (2) 2. Smyk,Jozef 1971 (3)  – 
2 3. Simon,Martin 1877 (2) 4. Birkner,Mattias,Dr. 1872 (2)  – 
3 8. Gruber,Peter 1373 (1½) 7. Hierl,Johannes 1566 (2)  – 
4 9. Rebler,Niklas 1194 (1) 5. Hummel,Thomas 1687 (1½)  – 
5 6. Appl,Rudolf 1607 (1) 10. Reger,Christoph 1163 (½)  – 
6 12. Hummel,Lukas   (½) 11. Hierl,Andreas 1090 (0)  – 

Die 4. Runde wird am 29.10.2021 gespielt (Nachholtermin 05.11.2021).

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Stadtmeisterschaft 2. Runde und Auslosung 3. Runde

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In der zweiten Runde der Stadtmeisterschaft kam es – wie im Schweizer System üblich – zu Paarungen von Spielern ähnlicher Spielstärke. In der Partie von Mattias Birkner gegen Lorenz Schilay wählte Lorenz wie so häufig die moderne Steinitz-Verteidigung im Spanier. Nach einer Verwechslung der korrekten Zugreihenfolge büßte Lorenz bereits im 8. Zug einen Läufer ohne Kompensation ein. Die Abwicklung in ein gewonnenes Endspiel war eine Frage der Technik und Lorenz musste im 44. Zug die Waffen strecken.

In der Partie Jozef Smyk gegen Martin Simon beantwortete Martin die klassische Frage „To b2, or not to b2?“ mit dem Bauernraub auf b2. Der lange Weg der Dame von b2 zurück ins eigene Lager kostete ihn jedoch soviel Zeit, dass er früh in eine passive Stellung geriet. Wie man Jozef kennt, behielt er Martin im Würgegriff bis er nach einem taktischen Trick dessen Dame gewinnen konnte, und Martin die Segel strich.

Das Spiel Rudolf Appl gegen Thomas Hummel mündete rasch in einer schwerblütigen, geschlossenen Stellung, in der Thomas Dank des luftigen weißen Königs den Verlust einer Qualität verkraften konnte. Nach einem Einsteller Rudis konnte Thomas dem weißen König schließlich entscheidend auf die Pelle rücken und das Spiel für sich entscheiden. In der Kurzpartie gegen Lukas Hummel konnte Johannes Hierl nach einem Überseher des Gegners bereits nach 10 Zügen Matt geben. Die längste Partie der Runde lieferten sich Niklas Rebler und Andreas Hierl mit 75 Zügen. Niklas konnte bereits früh materielles Übergewicht erlangen und verwandelte den Vorteil nach Bauernumwandlung im Endspiel. Die Nachrücker Christoph Reger und Peter Gruber einigten sich positionsgerecht in der Nachholrunde auf ein Remis.

Die 3. Runde findet am 15.10.2021 mit folgenden Paarungen statt:

Paarungsliste der 3. Runde  
Tisc TNr Teilnehmer TWZ Punk TNr Teilnehmer TWZ Punk Ergebni
1 4. Birkner,Mattias,Dr. 1872 (2) 2. Smyk,Jozef 1971 (2)  – 
2 5. Hummel,Thomas 1687 (1½) 1. Schilay,Lorenz 1973 (1)  – 
3 7. Hierl,Johannes 1566 (1) 9. Rebler,Niklas 1194 (1)  – 
4 3. Simon,Martin 1877 (1) 10. Reger,Christoph 1163 (½)  – 
5 8. Gruber,Peter 1373 (½) 12. Hummel,Lukas   (½)  – 
6 11. Hierl,Andreas 1090 (0) 6. Appl,Rudolf 1607 (0)  – 

Ergebnisse der vorherigen Runden:

Paarungsliste der 2. Runde  
Tisc TNr Teilnehmer TWZ Punk TNr Teilnehmer TWZ Punk Ergebni
1 4. Birkner,Mattias,Dr. 1872 (1) 1. Schilay,Lorenz 1973 (1) 1 – 0
2 2. Smyk,Jozef 1971 (1) 3. Simon,Martin 1877 (1) 1 – 0
3 6. Appl,Rudolf 1607 (0) 5. Hummel,Thomas 1687 (½) 0 – 1
4 12. Hummel,Lukas   (½) 7. Hierl,Johannes 1566 (0) 0 – 1
5 10. Reger,Christoph 1163 (0) 8. Gruber,Peter 1373 (0) ½ – ½
6 9. Rebler,Niklas 1194 (0) 11. Hierl,Andreas 1090 (0) 1 – 0
Paarungsliste der 1. Runde  
Tisc TNr Teilnehmer TWZ Punk TNr Teilnehmer TWZ Punk Ergebni
1 1. Schilay,Lorenz 1973 () 6. Appl,Rudolf 1607 () 1 – 0
2 7. Hierl,Johannes 1566 () 2. Smyk,Jozef 1971 () 0 – 1
3 3. Simon,Martin 1877 () 9. Rebler,Niklas 1194 () 1 – 0
4 11. Hierl,Andreas 1090 () 4. Birkner,Mattias,Dr. 1872 () 0 – 1
5 5. Hummel,Thomas 1687 () 12. Hummel,Lukas   () ½ – ½

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Bezirksliga 1 – Runde 2

Posted by Sebastian in Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für Bezirksliga 1 – Runde 2

Die zweite Runde der Bezirksliga 1 führte uns zur SG Mühlhof-Reichelsdorf/Schwabach, gegen die wir in der letzten Saison knapp unterlagen. Im Gegensatz zum Auftakt konnten wir diesmal auf die Stamm-Acht zurückgreifen, während die Gastgeber Auftsellungsprobleme hatten und ein Brett unbesetzt lassen mussten, so dass Mattias Bothe kampflos gewann. Andreas Niebler hatte früh einen Bauern erobert und konservierte diesen Vorteil. Sein Gegenüber versuchte ihn auf der Uhr unter Druck zu setzen, doch dabei unterlief ihm selbst der entscheidende Fehler. In der Partie von Wolfgang Brunner hatten beide Spieler im Mittelspiel die Möglichkeit in Vorteil zu kommen, doch letzten Endes blieb alles im Ausgleich und der Punkt wurde geteilt. Erwin Hirn griff am Königsflügel an und als sein Kontrahent zum falschen Zeitpunkt zum Befreiungsschlag ansetzte, war die Stellung sturmreif. Ralf Seitners Initiative sah vielversprechend aus, aber sein Gegner konnte sich durch Abtausch entlasten. Im Endspiel hatte Ralf sogar einen Mehrbauern und nach wie vor ein aktives Läuferpaar, doch die Verteidigung war nicht zu knacken. Bei Sebastian Mösl kam ab Zug 25 Schwung in die Partie, als beide Spieler noch runde sieben Minuten auf der Uhr hatten. Sebastian gewann einen Bauern, musste dafür aber Mattdrohungen abwehren. Nachdem die erste Zeitkontrolle geschafft war, bot er angesichts des Stands von 4:1 Remis an, was auch akzeptiert wurde. Jozef Smyk kam schnell in ein ausgeglichenes Endspiel, doch als er seinen Läufer für den gegnerischen Springer tauschte, bekam sein Kontrahent mit der besseren Leichtfigur Oberwasser. Doch Jozef gelang es den Laden zusammenzuhalten und eine Blockade-Stellung zu errichten. Martin Simon legte seine Partie defensiv an, drängte dann aber den Gegner nach und nach zurück und hatte gute Gewinnchancen. In einer Kombination übersah er aber einen Zwischenzug und verlor eine Figur.

Bezirksliga 1

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DLM 2021

Posted by Sebastian in Jugend 21/22, Saison 21/22 | Kommentare deaktiviert für DLM 2021

Vom 02.10. – 06.10. findet in Neumünster die Deutsche Ländermeisterschaft statt und Laura Sophie Bauer wurde als zweites Mitglied des Vereins für das Bayerische Team nominiert. In den Jahren 2017 und 2018 hatte Eva Schilay das U20w-Brett besetzt, Laura spielt nun am U12w-Brett. Nicht alle Bundesländer sind dieses Jahr vertreten, 14 Teams sind am Start, wobei jeweils ein Spieler der U20, U20w, U18, U16, U16w, U14, U12 und U12w aufgestellt werden muss.

Turnierseite

Live-Kommentierung auf Schachjugend
Live-Übertragung auf Lichess

Bayern ging topgesetzt in das Turnier und gewann die ersten beiden Runden mit 5,5:2,5 gegen Schleswig-Holstein sowie 6,5:1,5 gegen Rheinland-Pfalz. Laura traf zum Auftakt einmal mehr auf Lisa Sickmann (Lübecker SV von 1873) und nachdem beide Spielerinnen ausgangs der Eröffnung einmal danebengegriffen hatten, war Laura mit einem Bauern weniger bis ins Endspiel nicht chancenlos. Als aber das letzte Turmpaar vom Brett kam, wog im Läuferendspiel der Minusbauer doch zu schwer. In der zweiten Partie eroberte Laura früh taktisch einen Bauern und nutzte danach ihre aktiven Figuren zum schnellen Erfolg.
Am zweiten Tag drehte Bayern einen Rückstand und bezwang Niedersachsen mit 4,5:3,5. Laura musste dabei eine Niederlage quittieren, weil sie von zwei Opfermöglichkeiten die falsche wählte.
Mit zwei Erfolgen in der zweiten Doppelrunde machte das bayerische Team einen großen Schritt Richtung Titelgewinn. Zunächst wurde die SG Bremen/Niedersachsen – die nur zu Siebt bei diesem Turnier antreten können, weshalb Laura einen kampflosen Punkt erhielt – mit 5:3 bezwungen. Am Nachmittag gab es nach hartem Kampf dasselbe Resultat gegen Sachsen. Laura hatte dabei Glück, dass ihre Gegnerin eine taktische Chance ausließ, die sie ihr aufgelegt hatte. Danach machte sie im Königsangriff kurzen Prozess. Zwei Runden vor Schluss liegt Bayern mit 10:0 Punkten drei Zähler vor einem Verfolgertrio und kann bereits morgen den Sack zumachen.
Mit einem 4,5:3,5 gegen Baden sicherte sich das bayerische Team mit weiterhin blütenweißer Weste eine Runde vor Schluss den Titel. Lauras Partie endete nach ausgeglichenem Verlauf remis.
In der letzten Runde bezwang Bayern auch Nordrhein-Westfalen mit 5:3 und beendete das Turnier mit perfekten 14:0 Punkten und vier Zählern Vorsprung auf Vize-Meister SG Bremen/Niedersachsen. Laura wählte früh einen falschen Plan, kam mit dem König nicht aus der Mitte und musste die Segel streichen.

Bericht DSJ

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Champions Chess Tour 2021 – Finale

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Nach neun Turnieren findet nun vom 25. September – 04. Oktober das Finale der Champions Chess Tour 2021 statt. Zehn Spieler treten im Rundenturnier gegeneinander an, wobei sie immer ein Match über vier Partien austragen. Beim Stand von 2:2 folgen zwei Blitz-Partien und ggf. eine Armageddon-Entscheidung. Ein Match-Sieg bringt drei Punkte, bei einem Unentschieden bekommt der Sieger des Tie-Breaks den dritten Punkt. Der Spieler mit den wenigsten Tour-Punkten (Duda/8) startet mit 0 Punkten ins Turnier, alle anderen bekommen pro 10 Tour-Punkte mehr einen halben Zähler auf das Startguthaben gutgeschrieben. So geht Magnus Carlsen (339 Tour-Punkte) mit 16,5 Punkten ins Rennen gefolgt von Wesley So (261) mit 12,5 und Levon Aronian mit 8 (170).

Alle Partien werden wieder auf Chess24 von mehreren Kommentatoren-Teams live übertragen. Spielbeginn ist um 17h.

Bereits zwei Runden vor Schluss stand Magnus Carlsen als Sieger der CCT 2020/21 fest. Sein ärgster Verfolger Wesley So, der mit vier Punkten Rückstand ins Finale gegangen war, erwischte keine gute Woche und fiel sogar noch auf Rang vier zurück. Dabei war alles auf ein spannendes Finale ausgelegt: hätte So in acht Runden einen Zähler aufgeholt, wäre er mit einem Sieg im abschließenden direkten Duell nach Punkten mit Carlsen gleichauf gelegen und die mehr erzielten Finalpunkte hätten den Ausschlag zu seinen Gunsten gegeben. Mann des Finales war aber Teimour Radjabov, der mit sechs Punkten ins Finale gegangen war. Die ersten drei Matches verlor er im Tie-Break, doch dann startete er eine beeindruckende Siegesserie und gewann die restlichen sechs Matches – u.a. gegen Aronian, So und Carlsen – allesamt in den Rapidpartien. Damit holte er 21 Punkte im Finale, sechs mehr als Carlsen und sicherte sich Rang zwei mit 27 Punkten vor Levon Aronian mit 24.

Bericht Tag 1
Bericht Tag 2
Bericht Tag 3
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Bericht Tag 6
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Bericht Tag 8
Bericht Tag 9

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Frauen-Mannschafts-Weltmeisterschaft 2021

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Erst zum zweiten Mal nach 14 Jahren ist das deutsche Frauen-Team bei der Mannschafts-WM dabei, die vom 27. September – 2. Oktober im spanischen Sitges stattfindet. Neu in in diesem Jahr ist der Modus: es gibt zwei Vorrundengruppen mit je sechs Teams, wobei sich die besten Vier für die KO-Phase qualifizieren. Die Bedenkzeit beträgt 45 Minuten + 10 Sekunden. Die deutschen Damen – Elisabeth Pähtz, Josefine Heinemann, Hanna Marie Klek, Jana Schneider und Melanie Lubbe – treten in der Gruppe B an. Die Runden beginnen um 15h und 18h.

Bericht beim DSB

Live-Kommentierung auf SchachdeutschlandTV
Partien auf Chess24

Bei den Live-Brettern kam es zu massiven Übertragungsaussetzern, so dass man die Ereignisse vor Ort nur bedingt verfolgen konnte. Die deutschen Damen verpassten aufgrund einiger ausgelassener Chancen das Viertelfinale leider knapp um einen halben Brettpunkt.

VF:

Russland – Amerika 4:0 3:1
Ukraine – Armenien 1:3 3,5:0,5 3:1
Georgien – Aserbaidschan 3,5:0,5 2:2
Indien – Kasachstan 2:2 2,5:1,5

HF:

Russland – Ukraine 2,5:1,5 3:1
Georgien – Indien 2:2 1,5:2,5

Finale:

Russland – Indien 2,5:1,5 3:1

Die russischen Damen gingen als klare Favoritinnen ins Turnier – von den vier Spielerinnen über 2500 im Feld kamen drei aus Russland – und gewannen alle elf Wettkämpfe. Im Finale hatte Indien im ersten Match Chancen auf ein 2:2 oder sogar 2,5:1,5, das zweite Match war dann eine klare Sache.

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Stadtmeisterschaft 2021 Auslosung 2. Runde

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Leider nur 12 Teilnehmer konnten sich in diesem Jahr dazu entscheiden bei der Stadtmeisterschaft 2021 mitzuspielen. Daher wurde die Rundenzahl auf 5 reduziert.
Die Ergebnisse der 1. Runde und die Paarungen der 2. Runde lauten:

Paarungsliste der 1. Runde  
TischTNrTeilnehmerTitePunkteTNrTeilnehmerTitePunkteErgebnisAt
11.Schilay,Lorenz ()6.Appl,Rudolf ()1 – 0 
27.Hierl,Johannes ()2.Smyk,Jozef ()0 – 1 
33.Simon,Martin ()9.Rebler,Niklas ()1 – 0 
411.Hierl,Andreas ()4.Birkner,Mattias, ()0 – 1 
55.Hummel,Thomas ()12.Hummel,Lukas ()½ – ½ 
Paarungsliste der 2. Runde  
TischTNrTeilnehmerTitePunkteTNrTeilnehmerTitePunkteErgebnisAt
14.Birkner,Mattias, (1)1.Schilay,Lorenz (1) –  
22.Smyk,Jozef (1)3.Simon,Martin (1) –  
36.Appl,Rudolf (0)5.Hummel,Thomas (½) –  
412.Hummel,Lukas (½)7.Hierl,Johannes (0) –  
510.Reger,Christoph (0)8.Gruber,Peter (0) –  
69.Rebler,Niklas (0)11.Hierl,Andreas (0) –  

Die 2. Runde findet am 01.10.2021 statt, Nachholtermin ist der 08.10.2021.

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Challengers Chess Tour (4)

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Mit der Hou Yifan Challenge findet vom 18. – 21. September die letzte Etappe der Challengers Chess Tour statt.

Chess24 überträgt live, Spielbeginn ist jeweils um 16h.

Der erste Tag sah Vincent Keymer und Praggnanandhaa vorne wegmarschieren. Dabei hatte Keymer mit Awonder Liang und Volodar Murzin, dem er bei allen drei bisherigen Etappen unterlegen war, ein hartes Auftaktprogramm. In Runde 5 musste Keymer gegen Yoo die erste Niedelage quittieren, als er in Zeitnot im Endspiel daneben griff, während Pragg mit 5/5 durchzog. Wegen des ungeraden Teilnehmerfeldes gab es ein Freilos, weshalb Keymer am zweiten Tag nur drei Partien hatte. Diese gestaltete er allesamt siegreich, aber Pragg baute seine Serie auf beeindruckende 9/9 aus. Doch zu Beginn von Tag drei erwischte es auch den Inder, der sich Yoo geschlagen geben musste. Derweil konnte Keymer gewinnen und kam mit einer Partie weniger auf einen Punkt heran. In Runde 11 kam es zum direkten Duell und Keymer zeigte seine positionelle Klasse, drückte mit dem Läuferpaar und gewann einen Bauern. Pragg verteidigte sich zäh, doch wie so oft wenn man die ganze Partie über mit dem Rücken zur Wand steht, kam noch ein Fehler. Er übersah, dass Keymer den Turmtausch erzwingen konnte und das folgende Läuferendspiel war klar gewonnen. Damit hatte Keymer mit 9/10 die Führung vor Pragg 9/11 und Yoo 8/10 übernommen. Doch gegen Leya Garifullina kam umgehend ein Dämpfer. Zwar konnte sich Keymer mehrfach in die Partie zurückkämpfen, aber der letzte Fehler war dann einer zu viel. Pragg übernahm mit einem Remis wieder die Spitze und Yoo schloss nach Punkten zu Keymer auf. In Runde 13 ließ die Konkurrenz Punkte liegen, während Keymer seine Partie gewann und somit mit einem halben Zähler Vorsprung in den letzten Tag ging. Bei den bisherigen Turnieren bot dieser großes Drama und auch diesmal sollte es nicht anders sein. Runde 14 gewann Keymer im Endspiel, während Yoo ein Remis abgab. Gegen die Chinesin Zhu berechnete Keymer seine geplante Variante falsch, nahm Abstand von ihr und geriet in arge Bedrängnis. Mit einem Quali-Opfer verschaffte er sich Luft und hielt die Partie remis. Da gleichzeitig die Konkurrenz verlor, hatte er vor den letzten beiden Runden eine exzellente Ausgangsposition. Keymer führte mit 11,5/14 vor Pragg mit 10,5/15 und Yoo mit 10/14. Also reichte ein Punkt zum Turniersieg. Mit Yahli Sokolovsky wartete ein Gegner, der bislang erst 4,5 Zähler erzielt hatte, aber gerade gegen Yoo gewonnen hatte. Und auch Keymer geriet in eine aussichtslose Lage, hatte zwei Bauern weniger und die Freibauern am Damenflügel marschierten unaufhaltsam nach vorne. Aber mit Sekunden auf der Uhr kann alles passieren und als die Engine schon Matt in 10 anzeigte, übersah Sokolovsky ein Abzugsschach, verlor die Dame und Keymer holte einen nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass Yoo seine Partie aus mißlicher Lage gedreht hatte, Keymer stand vor der letzten Runde als Turniersieger fest. Hier konnte er einen weiteren Erfolg einfahren und hatte am Ende mit 13,5/16 sogar zwei Punkte mehr auf dem Konto als Yoo und Pragg. Nach seinem Sieg bei der Kramnik Challenge ist es Keymers zweiter Triumph in Folge und er ist der Einzige dem auf den vier Etappen zwei Turniersiege gelangen. Mit den Rängen 6, 3, 1 und 1 gewinnt er mit 73 Punkten die Gesamtwertung und zieht souverän ins Finale der besten Acht ein, das vom 14. – 17. Oktober ausgetragen wird.

Bericht bei Chess24

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Bezirksliga 1 – Runde 1

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Die erste Mannschaft des Schachklub Neumarkt feierte einen gelungenen Auftakt in die Bezirksliga 1 und bezwang Aufsteiger SW Nürnberg Süd 3 mit 7,5:0,5. Aufgrund des frühen Starttermins musste man der Zweiten zwei Spieler abziehen, dabei hatte die sowieso schon Aufstellungssorgen. Aber die „Süder“ hatten noch größere Probleme und konnten nur zu Sechst antreten. Dadurch gewannen Andreas Niebler und Thomas Hummel ihre Partien kampflos, während man sich an den verbliebenen Brettern nominell zumeist auf Augenhöhe begegnete. Mattias Birkner gewann früh eine Quali, ein Durchkommen war aber noch nicht in Sicht, bis ein taktischer Schlag eine Figur einbrachte. Dagegen war Rückkehrer Ralf Seitner in einen starken Angriff geraten, doch in Zeitnot machte sein Gegenüber einen unnötigen Bauernzug, der Ralf genau den einen Zug Zeit gab, die er brauchte um seine Verteidiger zu koordinieren und das Remis zu sichern. Den Mannschaftssieg stellte kurz danach Sebastian Mösl sicher, der seinen Angriff mit einem Damenopfer zum folgenden Matt krönte. Martin Simon sammelte Bauer um Bauern ein, während Wolfgang Brunner im Endspiel mit seinem Isolani leicht schlechter stand. Zwei Remisgebote wurden abgelehnt und als sein Gegenüber Wolfgangs Turm auf die siebte Reihe ließ, schuf sich unser Kapitän den entscheidenden Freibauern. Zuletzt gewann auch Jozef Smyk, obwohl sein Opferangriff zwischendurch ins Stocken geraten war. Im Endspiel mit Minusquali stellten jedoch seine zwei Freibauern die gegnerische Verteidigung vor eine unlösbare Aufgabe.

Bezirksliga 1

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