Monatsrapid und Vereinspokal-Qualifier am Freitag

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 23/24, Turniere 23/24 | Kommentare deaktiviert für Monatsrapid und Vereinspokal-Qualifier am Freitag

Am kommenden Freitag, 09.02.2024 findet das erste Monatsrapidturnier des Jahres statt.

  • Beginn: 20 Uhr
  • Bedenkzeit: 10 Minuten + 10 Sekunden pro Zug
  • 5 Runden Schweizer System

Das Turnier dient gleichzeitig als Qualifikationsturnier für den Vereinspokal 2024. Die noch verfügbaren Freiplätze in Division A (16 Teilnehmer) werden nach Endstand dieses Turniers aufgefüllt.

Leider mit wieder einmal enttäuschender Teilnehmerzahl (6 Teilnehmer) verlief der Abend bei einem zum Rundenturnier umfunktionierten Rapidturnierle. Hochklassig besetzt hieß der SIeger am Ende sehr überraschend und verdient Thomas Hummel mit besserer Feinwertung vor Ralf Seitner und Martin Simon, der sich damit die zeitweilige Führung im Super-Cup sicherte.

Durch die geringe Teilnehmerzahl wurde im Prinzip der Qualifikationsgedanke zum Vereinspokal ad absurdum geführt, weil die 16 Startplätze nun zu einem erheblichen Anteil durch Freilose besetzt werden müssen. Sad but true.

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Regionalliga Nordost – Runde 5

Posted by Sebastian in Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für Regionalliga Nordost – Runde 5

In der fünften Runde der Regionalliga Nordost hatten wir mit dem SC Forchheim den bis dato stärksten Gegner vor der Brust. Die Gastgeber waren bis vor fünf Jahren Stammgast in der zweiten Liga und teilweise auch in der höchsten Spielklasse aktiv, zuletzt 2012. Mit immer noch vier erfahrenen Zweitligaspielern brachten die vorderen Bretter bis zu 300 DWZ mehr auf die Waage und Ralf Seitner saß am ersten Brett mit Vlastimil Jansa ein gestandener Großmeister gegenüber, seines Zeichens Seniorenweltmeister von 2018 und Mitglied des Silberteams Tschechiens bei der Schach-Olympiade 1982 in Bled. Also müsste man im Optimalfall hinten kräftig punkten und vorne alles mitnehmen was geht. Und es ging
auch gut los, hatte Erwin Hirn seinen Gegenüber doch früh unter Druck gesetzt und nach einem taktischen Überseher musste dieser endgültig das Handtuch werfen. Auch Sebastian Mösl hatte eine vielversprechende Stellung auf dem Brett, nachdem sein junger talentierter Gegner in der Eröffnung einen Bauern eingebüßt hatte. Dafür bekam er aber auch aktives Figurenspiel und nachdem Sebastian zweimal nicht die beste Fortsetzung gefunden hatte, schlug es auf g6 ein. Die Engine zeigt unbeeindruckt 0,00, aber bei der einzigen Variante musste man eben gesehen haben, dass man die Dame nicht per Doppelangriff verliert, weil man sonst selber Grundreihenmatt setzen kann. Aber auch der Gegner griff daneben und bot letztlich Remis. Aus unerfindlichen Gründen ist niemandem bei der Analyse aufgefallen, dass es immer noch einen eigentlich simplen Gewinnzug gegeben hätte, der Sebastian eine Figur gekostet hätte. Jozef Smyk hatte im Doppelturmendspiel mit seinem Springer gegen den Läufer das nachsehen, da er schlichtweg nicht alle gegnerischen Figuren im Zaum halten konnte. Andreas Niebler spielte in der Eröffnung vorsichtig und bekam dadurch die schlechtere Bauernstruktur. Trotz Minusbauer war die Stellung kurz vor der ersten Zeitkontrolle wieder in Richtung Ausgleich unterwegs, als er nach einem falschen Königszug im Mattnetz zappelte. Wolfgang Brunner wählte eine riskante Fortsetzung und ließ seinen König in der Mitte. Zur erhofften langen Rochade kam er nicht mehr, aber als sein Kontrahent den entscheidenden Damenzug verpasste, war Wolfgang ins Remis entkommen. Am Spitzenbrett hatte Ralf die schlechtere Bauernstruktur und diesen positionellen Vorteil hat der GM letztlich ausgenutzt. Martin Simon hätte früh in der Partie dank einer Fesselung einen Bauern gewinnen können und wählte später eine Abwicklung, in der er einen Doppelbauern und einen isolierten Bauern bekam. Dadurch kam er sukzessive unter Druck, aber im Endspiel hätte es eine Chance gegeben die Schwäche ohne Materialverlust loszuwerden. Im weiteren Verlauf bekam der Gegner einen Freibauern auf der a-Linie, der unaufhaltsam Richtung Umwandlung schritt. Damit stand es 2:5 und es lief noch die Partie von Lorenz Schilay. Dieser hatte im Mittelspiel die Initiative übernommen und zwei Bauern gewonnen, die er im Läuferendspiel verwertete. Für einen Schmunzler bei den Kiebitzen sorgten beide Spieler in Zeitnot kurz vor der ersten Zeitkontrolle, als Lorenz seinen König auf ein Feld zog, wonach ein Abzugsangriff mit Schach die Dame gekostet hätte. In der Tabelle sind wir nun auf Rang sieben zurückgefallen und treffen in der nächsten Runde mit Bavaria Regensburg II auf ein Team des Führungstrios.

Regionalliga Nordost

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Kreisliga 3 – Spieltag 3: Alle Zeichen Richtung Aufstieg?

Posted by Johannes Hierl in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Kreisliga 3 – Spieltag 3: Alle Zeichen Richtung Aufstieg?

Mit gleich vier Auswechslungen im Vergleich zum letzten Spiel musste die dritte Mannschaft am Freitag gegen die Zweite des SV Postbauer ran. Neuzugang Sebi Goehrke klaute nach nur 20 Minuten seinem Gegner eine Qualität, stellte dann aber zum Leidwesen des Mannschaftsführers die Qualität durch einen Leichtsinnsfehler wieder zurück. Den Mehrbauern im Springerendspiel verwandelte er dann aber sicher und holte uns somit den ersten Punkt. Nicht einmal 10 Minuten später zog unser: „c6 gewinnt immer Mann“ Noah Lehner nach. Er sammelte erst den Läufer des Gegners ein und gewann dann mit einem Doppelangriff die zweite, woraufhin seine Gegner aufgab. Vinzenz Schilay gewann erst eine Figur und lockte danach seine Gegnerin in einen Abzugsangriff, welcher ihm eine Dame einbrachte. Acht Züge später setzte er dann auf g3 Matt. Niklas Rebler übersah erst im 12 Zug einen möglichen Gewinn, heimste sich aber im Laufe des Spiels zwei Bauern ein, welche er souverän in seinen zweiten Sieg ummünzen konnte. Ronald Trinks setzte seinen Gegenspieler am Königsflügel unter Druck und gewann mittels Springergabel einen Turm. Einzig Rudi Appl unterlag an diesem Spieltag einem Königsflügelangriffs seines Gegners. Er musste zuerst zwei Bauern hergeben, konnte aber das eindringen der Dame nicht mehr verhindern, was zu einem erfolgreichem Mattangriff führte. Auf Brett eins konnte Igor Malakov mittels eines Doppelangriffs auf Springer und Mattfeld eine Figur einheimsen. Er tauschte alle Figuren ab und sicherte sich im Endspiel mit Mehrfigur souverän den Sieg. Nikalas Derichev verlor zu Beginn unglücklich eine Figur, schaffte es aber mit aktivem Spiel am Damenflügel die Partie noch zu drehen und hatte im Endspiel vier Bauern für die Figur, was zum Sieg ausreichte. So konnten wir uns, nach unserem 6 1/2 – 1 1/2 gegen Jäklechemie noch einmal um einen halben Punkt, auf  7 – 1 steigern.

Ich konnte mich an diesem Spieltag gemütlich zurücklehnen, mich aufs Partien eingeben konzentrieren und meiner Mannschaft beim Gewinnen zusehen. War auch mal schön.

Nach diesem Spieltag stehen wir jetzt auf Rang zwei in der Tabelle und haben mit Noah Lehner den alleinigen Topscorer in unseren Reihen. In zwei Wochen geht es bei uns auswärts gegen Stein 3 weiter.

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Kreisliga 1 – Runde 5

Posted by Sebastian in Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für Kreisliga 1 – Runde 5

Die zweite Mannschaft setzte sich in der fünften Runde der Kreisliga 1 bei der SG Anderssen/1978 Nürnberg 2 mit 4,5:3,5 durch. André Schilay, Christoph Reger und Paul Neppert gewannen ihre Partien, während Franz Xaver Beer, Timon Götz sowie Andreas Hierl remisierten. Dagegen mussten Thomas Hummel und Paul Spangler je eine Niederlage quittieren. Damit liegt man nun auf Rang zwei der Tabelle und empfängt in drei Wochen den verlustpunktfreien Ligaprimus SV Postbauer.

Kreisliga 1

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Termine Februar 2024

Posted by Sebastian in Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für Termine Februar 2024

Termine Februar 2024

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U20 Landesliga Nord – Runde 4+5

Posted by Sebastian in Jugend 23/24, Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für U20 Landesliga Nord – Runde 4+5

Zu den Runden vier und fünf der U20 Landesliga Nord trafen sich alle acht Teams in der Theo-Betz-Schule, die wieder beste Bedingungen bot. Im Gegensatz zum letzten Spieltag, waren die Kranken bis zum Samstag wieder einsatzbereit, so dass wir zwar nicht in Bestbesetzung, aber mit einer schlagkräftigen Truppe antreten konnten. Leider verliefen die Wettkämpfe äußerst ernüchternd, hatten wir uns doch gegen zwei schlagbare Mannschaften mehrfach selbst ein Bein gestellt, so dass am Ende nur ein Punkt heraussprang. Statt des erhofften Befreiungsschlages ist nun der Klassenerhalt in weiter Ferne.

Dabei hatte unser Vormittagsgegner SK Kelheim II zwei Stammkräfte zu ersetzen, aber das Bild das sich nach circa einer Stunde bot, deutete auf eine 1:3 Niederlage hin. Ausgerechnet unser Top-Scorer Andreas Hierl erlitt eine Eröffnungskatastrophe und befand sich früh auf der Verliererstraße. Ivan Krushevsky war nach holprigem Beginn gerade dabei in Vorteil zu kommen, als er auf den Königsangriff seines Gegenübers falsch reagierte und nun mit einer Figur weniger hätte weiterspielen müssen. Aber Weiß nahm die Figur nicht, wollte direkt auf Matt spielen, übersah eine Verteidigungsmöglichkeit und nun hätte Ivan den Sack zumachen können. Ein mehrzügiges Matt war auf dem Brett und auch nach einem Sicherheitszug wäre Ivan klar besser gestanden. In der Folge hätte er ein Figurenopfer ignorieren sollen, denn danach musste er die Reißleine Dauerschach ziehen, um nicht selbst Matt zu werden. Christoph Reger konnte sich selbst nicht erklären, warum er auf einmal versuchte am falschen Flügel zu spielen. Die Folge war ein in der Mitte verbliebener König mit den entsprechenden Konsequenzen. Nun wäre es eigentlich an Leonhard Franke gewesen, zumindest ein Erfolgserlebnis einzufahren. Er hatte zwei Mehrbauern in Form eines Freibauernpaars und selbst als er taktisch einen abgeben musste, war das Endspiel mit seinem a-Freibauern immer noch gewonnen. Doch auch dieser Bauer verließ das Brett und als ein Aussetzer den Läufer kostete, war auch das Remis passé.
Nachdem wir beim Mittagessen unsere Wunden geleckt hatten, galt es gegen die SF Tegernheim nun unbedingt zu gewinnen, um noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Da kam es zupass, dass der Gegner von Ivan einen Blackout hatte und eine Springergabel mit Qualitätsverlust zuließ. Doch dafür hatte dieser ein starkes Läuferpaar und Ivan sah schon Varianten die mit Matt enden würden. Daher bot er vorsichtshalber Remis, was sein Gegenüber, immer noch geschockt von dem Einsteller, annahm. Allerdings war mit Ivans letztem Zug die Partie schon gekippt. Wenig später gingen wir erstmals in dieser Saison in Führung. Andreas nutzte den Umstand aus, dass der gegnerische König noch in der Mitte verblieben war und die schwarzen Figuren fielen nun über den weißen Monarchen her. Es war sogar schon ein vierzügiges Matt auf dem Brett, doch auch mit Dame und drei Mehrbauern gegen Turm und Läufer war die Sache schnell erledigt. Derweil hatte Christoph eine vorteilhafte Stellung auf dem Brett und hätte die Option gehabt in ein Endspiel mit der etwas besseren Leichtfigur zu gehen. Aber angesichts der Entwicklung auf dem vierten Brett, musste er das Risiko erhöhen. Im weiteren Verlauf bekam der Gegner einen Freibauern auf d6, den Christoph erobern wollte. Bei genauem Spiel wäre der Bauer zumindest zu neutralisieren gewesen, aber ohne den wichtigen Zug f6 konnte der Gegner den König absperren und Christoph musste das Handtuch schmeißen. Nun lag alles an der Partie von Leonhard, der die Kiebitze mit einem frühen Bauernopfer überrascht hatte. Nach einigen Ungenauigkeiten war die Kompensation weg und später gingen zwei weitere Bauern über Bord. Aber es hatte sich ein Springer auf a2 vergaloppiert und der Ausgleich war wieder greifbar. Leonhard setzte anders fort, gewann eine Quali, aber dafür konnte sich der anfällige Springer abtauschen. Damit war Schwarz wieder auf Kurs, aber das Drama war noch lange nicht beendet. Leonhard gelang es seine Türme in Szene zu setzen und nun war der gegnerische Läufer nicht mehr zu decken. Das neue Materialverhältnis lautete zwei Türme + drei Bauern gegen einen Turm + sechs Bauern, wobei Schwarz ein Freibauerpaar am Damenflügel als Trumpf hatte (die Kiebitze waren unisono froh, diese Stellung nicht spielen zu müssen). Die Engine empfiehlt dieses nervenstark zu ignorieren und mit den Türmen auf Matt zu spielen. Leonhard hielt verständlicherweise die Bauern auf b3 und c4 erst einmal auf, aber so konnte man nicht aktiv werden – wie also gewinnen? Ein Remisgebot lehnte er ob der Tabellensituation ab und tatsächlich bekam er nach einem Fehler der Gegnerin wieder eine gewinnbare Stellung. Doch einfach war es weiterhin nicht und als der Bauer es auf c3 geschafft hatte, war an dem Remis nicht mehr zu rütteln. Damit stand unter dem Strich zwar der erste Mannschaftspunkt, aber der Rückstand zum rettenden Ufer blieb bei drei Zählern.

U20 Landesliga Nord

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Gertraud Schilli Gedächtnis Cup – Januar

Posted by Johannes Hierl in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Gertraud Schilli Gedächtnis Cup – Januar

Parallel zu Mattias‘ Supercup wird auch der Gertraud Schilli Gedächtnis Cup für alle Spieler unter 1500 DWZ ausgerichtet. Mit einer überraschend hohen Teilnehmerzahl von 10 Spielern ging es um 20 Uhr los. Neben dem Favoritentrio bestehend aus Niklas, Noah und mir, kämpften Samuel, Sebastian G., nur zu diesem Anlass zum Schachklub zurückgekehrt, Martina, Henry, Nikalas, Dominik und Lukas um gute Platzierungen und konnten uns Teilweise auch richtig ins Schwitzen bringen. Am Ende konnte sich keiner souverän durchsetzen und so gab es nach fünf Runden drei Punktgleiche an der Spitze gefolgt von Sebi G. und Dominik Maier mit jeweils drei Punkten.

Die zweite Auflage findet am 09.02 um 18.30 statt. Ich freue mich auf eine hohe Teilnehmerzahl.

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erstes Monatsblitz

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 23/24, Turniere 23/24 | Kommentare deaktiviert für erstes Monatsblitz

Funktionär hat’s (meistens) schwär

So kann man aus subjektiver Perspektive das erste Monatsblitzturnier des Jahres sehen, zu dem sich 9 Teilnehmer einfanden. Unser erster Vorsitzender Sebi Mösl vertrat derweil leider den Glanz unseres Sports bei Neujahrsempfang der Stadt und sammelte dort mutmaßlich Händedruck um Händedruck, obwohl er bei der Verteilung der Podestplätze wahrscheinlich ein Wörtchen mitzureden gehabt hätte. Der Berichterstatter versuchte derweil seine Schäfchen beisammen zu halten, die Sitzordnung zu kontrollieren und Ergebnisse zu notieren, und sammelte derweil Null um Null ein, in seinem Amt als Turnierleiter (ach, wäre es doch wenigstens Turnierdirektor…).
Gänzlich unbeeindruckt von der langjährigen (über 40 Jahre!) Bürde seines Amtes als Schatzmeister zeigte sich Martin Simon, der, nahtlos an das vergangene Jahr anknüpfend, das Geschehen an der Tabellenspitze bestimmte und im hochklassigen Feld souverän siegte.

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Monatsblitzturnier am Freitag, 19.01.2024

Posted by Mattias Birkner in Saison 23/24, Saison 23/24, Turniere 23/24, Turniere 23/24 | Kommentare deaktiviert für Monatsblitzturnier am Freitag, 19.01.2024

Am kommenden Freitag starten wir um 20 Uhr das erste Monatsblitzturnier des Jahres.

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Kreisliga 3 – Runde 2: Längst überfälliger Sieg in Jäklechemie

Posted by Johannes Hierl in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Kreisliga 3 – Runde 2: Längst überfälliger Sieg in Jäklechemie

Am zweiten Spieltag der K3 ging es für uns nach Jäklechemie. Top motiviert und hungrig auf den ersten Sieg wurden wir zunächst aufgrund der falschen Ortsangabe in ein Wohngebiet in Nürnberg geschickt. Nach einem kurzen Telefonat, ging es ein paar Minuten später an den Brettern zu Sache. Für Martina Götz war der Abend aufgrund eines kampflosen Sieges dennoch recht schnell zu Ende.  Durch die frühe Führung motiviert, stürmte Leonhard Franke mit Vollgas auf den fianchettierten schwarzfeldrigen Läufer zu, veropferte sich danach aber im entscheidenden Moment und musste sich wenig später mit Qualität und Bauer weniger geschlagen geben. Unser zweiter Neuzugang und Topscorer Noah Lehner spielte in seiner zweiten Turnierpartie seinen Caro-Kann gegen alles Aufbau und schaffte es in einem spektakulären Bauernwettrennen erst den gegnerischen Turm zu erobern, dann die Umwandlung des Gegners zu verhindern und am Schluss mit Dame mehr souverän zu gewinnen. Auf Brett zwei sammelte Routinier Paul Neppert im 17 Zug den gegnerischen Turm ein, woraufhin sein Gegner sofort aufgab. Ein geglücktes Debut feierte unser dritter Neuzugang Niklas Derichev auf Brett sieben. Er gewann zwei Figuren des Gegners und fing dann eine dritte, woraufhin sein Gegner die weiße Fahne hisste. Phillip Kaufmann überspielte seine Gegnerin in der Eröffnung, verpasste aber den entscheidenden Moment die Stellung in einen Gewinn umzumünzen und musste sich mit einem Remis zufriedengeben. Komplett übermüdet vom Jugendtraining schaffte ich es, meinen Gegner in einer unorthodoxen Variante des Linksspringers so zu verwirren, dass ich ebenfalls eine Qualität gewinnen konnte. Kurz darauf konnte ich mir zwei Bauern einverleiben und behielt die Nerven im anschließenden Endspiel. Niklas Rebler stand nach der Eröffnung etwas gedrückt, kämpfte sich dann aber ins Spiel zurück. Es gelang ihm, den gegnerischen Turm auf a2 mit zwei Leichtfiguren zu fangen und einen Freibauern die b-Linie hinunterzuschicken. Aufgrund einer Mattdrohung musste er die Qualität zwar wieder hergeben, gewann dann aber die Figur für den b-Bauern, woraufhin König gegen König, Bauer und Springer am Brett übrigblieben. Am Ende opferte er stilvoll die Figur um den König abzulenken, was ihm eine neue Dame und den Sieg brachte.

Damit holten wir ein überzeugendes 6 1/2 – 1 1/2 und beendeten die über ein Jahr anhaltende Losing Streak der dritten Mannschaft.

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