In der vierten Runde der Regionalliga Nordost empfingen wir alte Bekannte vom SC Jäklechemie. Im Duell B1-Meister 2023 gegen B1-Meister 2022 waren wie beim letzten Aufeinandertreffen vor zwei Jahren (Endstand 2,5:5,5) die „Enten“ favorisiert, neigte sich die DWZ-Waage doch an allen Brettern in ihre Richtung. Aber das ist in dieser Liga für uns ja täglich Brot.
Der Wettkampf begann bestens für uns, hatte doch Ralf Seitner nach einem zu frühen Zentrumsvorstoß seines Gegners einen starken Königsangriff gestartet, der alsbald zu einem siegreichen Ende führte. Sebastian Mösl hatte seine Figuren aktiv positioniert und nachdem sein Gegenüber die Entwicklung des Königsflügels vernachlässigt hatte, opferte Sebastian eine Figur, um das Zentrum zu öffnen und den in der Mitte verbliebenen schwarzen Monarchen zu attackieren, was die Partie entschied. Dagegen war Martin Simon dem gegnerischen Aufbau wenig ambitioniert begegnet und nachdem er es versäumt hatte zu rochieren, kostete auch ihm ein in der Mitte verbliebener König entscheidendes Material. Eine Partie der ausgelassenen Chancen gab es zwischen Lorenz Schilay und seinem Kontrahenten zu beobachten, wobei letztlich Lorenz im Zeitnotduell dank einer Fesselung den Sieg einfahren konnte. Doch trotz des 3:1 Zwischenstands machten sich Sorgenfalten bei den Kiebitzen breit, denn angesichts der Entwicklung auf den verbliebenen Brettern war eine knappe Niederlage das realistischte Szenario. Andreas Niebler war am Damenflügel unter Druck geraten, woraus letztlich ein Freibauer auf der d-Linie resultierte, der eine Qualität kostete. Wolfgang Brunner sah das drohende Unheil zwar kommen, dachte aber das er der gegnerischen Dame das Feld für den Doppelangriff genommen hatte. Aber die Dame hatte noch ein Zweites zur Verfügung, womit ein Springer das Brett verließ. Ein Gegenangriff auf die zwei Läufer des Kontrahenten brachte zumindest die Figur zurück, aber nur auf Kosten eines folgenden Abzugsangriffs mit Qualitätsverlust. In der Partie von Erwin Hirn machte die 2:1 Majorität des Gegners am Damenflügel Sorgen. In der Folge kam es noch schlimmer: nach dem Übergang ins Springerendspiel ging der b-Bauer verloren und mit dem verbundenen Freibauernduo schien die Messe gelesen. Aber Erwin gelang es die Sache kompliziert zu halten und mit ablaufender Bedenkzeit bekam er ein Remisgebot. Die Engine zeigt das die Stellung immer noch verloren ist, aber die muss ja nicht spielen. Damit hing nun alles am Ausgang der Partie von Jozef Smyk gegen den Neumarkter Jugendstadtmeister von 2006 Dennis Adelhütte. Letzterer hatte kurz vor der ersten Zeitkontrolle eine gefährliche Initiative dank der aktiveren Figuren, wo es schon die Chance zur Vorentscheidung gab. Im weiteren Verlauf gab Dennis einen Springer für zwei Bauern, wobei im Duell Turm + zwei Springer + zwei Bauern gegen Turm + Springer + vier Bauern die Engine trocken 0,00 anzeigt. Aber Jozef musste höllisch aufpassen, denn der Freibauer auf c3 drohte durchzumarschieren. Tatsächlich hätte es an einer Stelle noch eine Gewinnchance für Dennis gegeben, doch letztlich wurden die Züge wiederholt. Damit stand am Ende ein doch glückliches 4:4 zu Buche und wir konnten sowohl das ausgeglichene Punktekonto, als auch Tabellenplatz vier verteidigen.
Regionalliga Nordost – Runde 4
Posted by in Saison 23/24
Kommentare deaktiviert für Regionalliga Nordost – Runde 4
|
Ausschreibung Vereinspokal 2024
Posted by in Allgemein, Saison 23/24, Turniere 23/24
Kommentare deaktiviert für Ausschreibung Vereinspokal 2024
|
Vereinspokal? keine Vereinsmeisterschaft? Genau! Wegen der galoppierenden Abnahme der Teilnehmerzahlen bei der VM („nicht so gerne lange Partien am Freitag Abend, wo man dann noch viel DWZ verliert.“), wollen wir in diesem Jahr mit dem erstmalig ausgetragenen Vereinspokal neuen Schwung in den Vereinsturnierkalender bringen:
- Double-Elimination Pokal mit längerer Bedenkzeit.
- Keine DWZ-Auswertung, nur Schachspaß am Freitag Abend!
- Auch nach einer Niederlage ist noch der Gesamtsieg möglich. Endgültiges Ausscheiden erst nach der zweiten Niederlage.
- Jeder Teilnehmer spielt mindestens 4 Partien (inkl. Platzierungsspielen um Plätze 5-15).
- Bis zum Erreichen des Großen Finales sind maximal 8 Spiele notwendig.
- Tiebreaks (nach Remis) durch Blitz-Minimatch und Armageddon.
- Plätze 1 bis 16 sind nach Turnierende eindeutig vergeben.
- Teilnehmerzahl pro Division auf maximal 16 begrenzt, entsprechend Qualifikationsregeln für Division A.
Vollständige Regeln und Beschreibung.
Vorqualifiziert für Division A sind:
| Name | Qualifikation durch | |
| 1 | Laura Bauer | Platz 1 VM23 Gr.A |
| 2 | Martin Simon | Platz 2 VM23 Gr.A |
| 3 | Jozef Smyk | Platz 3 VM23 Gr.A |
| 4 | F.X. Beer | Platz 4 VM23 Gr.A |
| 5 | Paul Neppert | Platz 5 VM23 Gr.A |
| 6 | Christoph Reger | Platz 1 VM23 Gr.B |
| 7 | Ivan Krushevsky | Platz 2 VM23 Gr.B |
| 8 | Andreas Hierl | Wildcard |
Die übrigen Startplätze werden im Qualifikations-Rapidturnier am 09.02.2024 ausgespielt. Verbindliche Teilnahmezusagen der qualifizierten Spieler bis 23.02.2024 erforderlich!
Spielplan Division A:


Related Images:
Kreisliga 1 – Runde 4
Posted by in Saison 23/24
Kommentare deaktiviert für Kreisliga 1 – Runde 4
|
Die zweite Mannschaft gewann in der vierten Runde der Kreisliga 1 gegen den SC Postbauer-Heng 2 mit 5:3. Die Gäste mussten ein Brett freilassen, so dass Christian Junker seine Partie kampflos gewann. Obendrein stachen wieder unsere drei jugendlichen Asse: Christoph Reger, Andreas Hierl sowie Ivan Krushevsky holten unisono den ganzen Punkt. André Schilay und Franz Xaver Beer spielten jeweils remis, während sich Thomas Hummel und Maria Schilay geschlagen geben mussten.
Related Images:
Vincent Keymer im Aktuellen Sportstudio
Posted by in Allgemein
Kommentare deaktiviert für Vincent Keymer im Aktuellen Sportstudio
|
Am Samstag war Vincent Keymer als erster deutscher Schachspieler zu Gast im Aktuellen Sportstudio. Dort waren bislang nur die Weltmeister Garry Kasparov, Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik eingeladen. Keymer ist seit Jahresbeginn die #1 der Juniorenweltrangliste und als #12 der Welt nur noch ganz knapp von den Top-10 entfernt.
Related Images:
Simon-Silvester-Cup 2023
Posted by in Allgemein, Saison 23/24, Turniere 23/24
Kommentare deaktiviert für Simon-Silvester-Cup 2023
|
Nur enttäuschende und enttäuschte sechs Teilnehmer fanden sich am letzten Freitag des Jahres 2023 im Gesindehaus ein, um den Simon-Silvester-Cup auszukämpfen. Schwach im Vergleich zu den rund 20 Teilnehmern der vergangenen Jahre.
So machten wir es uns eben trotzdem bei Glühwein und Knabberzeug gemütlich und kämpften den Cup in einem Schnellschach Rundenturnier aus.
Wieder einmal als eine Schnellschach-Klasse für sich erwies sich Jozef, der in der letzten Runde den Turniersieg mit einem Gewinn über Erwin festmachen konnte.

Damit heimsten immerhin alle Teilnehmer noch Punkte für den Super-Cup 2024 ein, für den es heuer eine kleine Regeländerung gibt:
Änderung Punkteregeln Super-Cup 2024
Bei der Weihnachtsfeier tauchte die Frage auf, warum eigentlich beim Super-Cup der 10.Platz im Rapidturnier genauso viele Punkte gibt, wie ein Sieg im Blitzturnier. Berechtigte Frage. Deshalb werden in diesem Jahr die Ranglistenpunkte auf de ersten 10 Plätze begrenzt:


Related Images:
Termine Januar 2024
Posted by in Saison 23/24
Kommentare deaktiviert für Termine Januar 2024
|
Related Images:
Schnell- und Blitzschachweltmeisterschaft 2023
Posted by in Saison 23/24
Kommentare deaktiviert für Schnell- und Blitzschachweltmeisterschaft 2023
|
Traditionell finden die Weltmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach vom 26. – 30. Dezember statt, diesmal ist Samarkand in Usbekistan Austragungsort. An den ersten drei Tagen wird der Weltmeister im Schnellschach (15+10, 13 Runden, 11 Runden bei den Damen) gesucht, danach geht es im Blitz-Modus weiter (3+2, 21 Runden, 17 Runden bei den Damen). Die deutschen Farben vertreten diesmal nur die jeweiligen Nummer 1 Vincent Keymer und Dinara Wagner, zudem ist FM Jens Hirneise mit von der Partie.
Chess24 überträgt mit dem Kommentatoren-Duo Daniel Naroditsky/Robert Hess und Peter Leko ab 11h. Einen deutschen Stream mit Jan Gustafsson und Ilja Zaragatski gibt es ebenfalls.
Live-Übertragung Schnellschach Open Chess 24
Live-Übertragung Schnellschach Frauen Chess 24
Live-Übertragung Blitzschach Open Chess 24
Live-Übertragung Blitzschach Frauen Chess 24
Titelverteidiger Magnus Carlsen kam zum Auftakt nicht über ein Remis hinaus, aber nach vier Siegen gehört er einem Fünhrungsquintett mit je 4,5/5 an. Vincent Keymer musste zwei Niederlagen quittieren und liegt bei 3 Punkten, Jens Hirneise (2) überraschte zum Auftakt mit einem Erfolg über Haik Martirosyan und nahm auch Anish Giri ein Remis ab. Bei den Damen behielten Nurgyul Salimova und Zhu Jiner eine weiße Weste, Dinara Wagner konnte nur 1,5 Punkte sammeln.
Wie im Vorjahr lief es am zweiten Turniertag für Vincent Keymer, der drei Siege am Stück holte. Dies katapultierte ihn bis auf Rang neun nach vorne, nur noch einen halben Zähler hinter der Spitze. Und so fand er sich am Spitzenbrett gegen Magnus Carlsen wieder. Hier hatte er im Endspiel mit schlechtem Läufer gegen guter Springer unter Druck gestanden, aber Carlsen ging an einer Chance vorüber und musste mit der Punkteteilung zufrieden sein (Video bei Chessbase India. Nach neun von dreizehn Runden führt Carlsen zusammen mit Vladimir Fedoseev und Yu Yangyi mit 7 Zählern das Feld an. Dahinter lauern 13 Spieler mit je 6,5, darunter auch Keymer. Bemerkenswerterweise befinden sich mit Carlsen und Maxime Vachier-Lagrave nur Zwei aus den Top-10 der Setzliste auf den ersten 20 Plätzen. Aber illustre Namen wie Fabiano Caruana (23.), Levon Aronian (28.), Nodirbek Abdusattorov (29.) und Ian Nepomniachtchi (30.) sind mit je 6/9 weiterhin in Schlagdistanz. Jens Hirneise holte an Tag zwei 1,5 Punkte und liegt aktuell auf Rang 149. Bei den Damen gelangen Dinara Wagner heute ebenfalls drei Siege am Stück so wie ein Remis, womit sie nun mit 5/8 auf Platz 33 liegt. An der Spitze liegt Anastasia Bodnaruk mit 7 Punkten vor Humpy Koneru und Zhai Mo mit je 6,5 sowie sieben Spielerinnen mit 6 Zählern.
Am letzten Tag holte Carlsen zunächst zwei Siege und übernahm die Führung, die er mit zwei Remis ins Ziel brachte. Wie im Vorjahr standen am Ende 10/13 zu Buche und Carlsen holte zum fünften Mal den Titel im Schnellschach. Rang zwei sicherte sich Vladimir Fedoseev mit 9,5 vor zwölf Spielern mit je 9, wobei Yu Yangyi die beste Zweitwertung aufwies. Vincent Keymer – im Vorjahr mit 9,5 Zählern sensationell Vize-Weltmeister – gehörte leider nicht diesem Pulk an. Für ihn lief heute nicht viel zusammen: zunächst spielter er zweimal unentschieden, wobei er in beiden Partien Chancen ausließ. Mit 7,5 Punkten auf Rang zwölf war bis zu den Podestplätzen noch alles drin, aber zwei Niederlagen zum Abschluss warfen ihn auf Rang 46 zurück. Jens Hirneise holte am letzten Tag zwei Zähler und beendet das Turnier mit 5,5 Punkten auf Platz 151. Bei den Damen waren nach elf Runden Anastasia Bodnaruk, Koneru Humpy und Lei Tingjie mit 8,5 Zählern an der Spitze gefolgt von vier Spielerinnen mit je 8 Punkten. Bodnaruk und Koneru spielten zunächst zwei Blitzpartien (3+2), wobei in wilden Zeitnotphasen zuerst Koneru gewann, Bodnaruk aber ausgleichen konnte. Danach wurde bis zur ersten entschiedenen Partie 3+2 gespielt. Nach einem Remis, hatte Bodnaruk das glücklichere Ende für sich: zwar hatte sie eine Figur für zwei Bauern eingebüßt, aber dank aktiver Türme und fast einer Minute mehr auf der Uhr praktische Chancen. Nachdem sie einen dritten Bauern einheimste war die Stellung bereits im Ausgleich, als Koneru die Bedenkzeit überschritt. Dinara Wagner spielte zweimal Remis und gewann zum Abschluss, was mit 7/11 für Platz 25 reichte.
Nach dem ersten Tag der Blitz-WM liegt ein Sextett mit 9/12 an der Spitze: Vladislav Artemiev, Magnus Carlsen, Maxime Vachier-Lagrave, Nihal Sarin, Arjun Erigaisi und Alexander Riazantsev. Daniel Dubov und Ian Nepomniachtchi hätten eigentlich auch neun Punkte auf dem Konto gehabt, aber ihre „Partie“ (1.Sf3 Sf6 2. Sd4 Sd5 3. Sb3 Sb6 4. Sc3 Sc6 5. Se4 Se5 6. Sg5 Sg4 7. Sf3 Sf6 8. Sg1 Sg8 9. Sc5 Sc4 10. Sa4 Sa5 11. Sc3 Sc6 12. Sb1 Sb8) wurde 0:0 gewertet. Vincent Keymer hat seine Form noch nicht wiedergefunden und liegt mit 6 Zählern auf Rang 106. Bei den Damen dominierte Valentina Gunina mit 8,5/9 das Feld. Sie liegt bereits 1,5 Zähler vor Alexandra Kosteniuk, Harika Dronavalli, Anastasia Bodnaruk, Leya Garifullina und Kateryna Lagno. Dinara Wagner startete mit 1/3, gewann dann aber fünf Partien in Folge, ehe sie zum Abschluss Garifullina unterlag. Damit liegt sie derzeit auf Platz 21.
Der zweite Tag begann für Titelverteidiger Carlsen mit einer Niederlage gegen MVL. Doch dann gewann er sechs Partien in Serie, verteidigte mit zwei Remis zum Abschluss die Führung und holte mit 16/21 zum siebten Mal den Titel des Blitz-Weltmeisters. Rang zwei sicherte sich Daniel Dubov mit 15,5 Punkten vor Vladislav Artemiev (15), Maxime Vachier-Lagrave (14,5) sowie Ian Nepomniachtchi, Arjug Erigaisi, Levon Aronian und Denis Lazavik (je 14). Vincent Keymer schien nach 2/4 und Rang 104 weiter nicht voran zu kommen, doch dann gewann er die letzten fünf Partien und kam mit 13 Zählern noch auf Platz 27. Bei den Damen konnte Valentina Gunina nicht ganz das Tempo des Vortags gehen, sie gewann zwei der ersten fünf Runden und spielte dreimal Remis. Eine Niederlage gegen Zhu Jiner in Runde 15 ließ ihren Vorsprung auf einen halben Zähler schmelzen. Aber mit zwei Siegen zum Abschluss sicherte sie sich mit 14/17 den Titel vor Alexandra Kosteniuk mit 13,5 Punkten. Zhu Jiner hatte mit 5/5 das beste Finish und erklomm mit 12,5 Punkten das Podest vor Turmunkh Munkzhul und Kateryna Lagno mit je 11,5. Dinara Wagner war nach 14 Runden mit 9,5 Zählern ebenfalls noch im Rennen um die vorderen Plätze, verlor aber die letzten drei Partien und landete auf Platz 33.
Related Images:
Einladung zum Simon-Silvester-Cup 2023
Posted by in Allgemein, Saison 22/23, Turniere 22/23
Kommentare deaktiviert für Einladung zum Simon-Silvester-Cup 2023
|
Es ist gute Tradition im Schachklub, dass am letzten Freitag des Jahres der von unserem Schachfreund Martin Simon gestiftete Simon-Silvester-Cup bei Kinderpunsch (oder Glühwein) und Plätzchen unser Schachjahr abschließt. Daher hier nun die Einladung zum
12. Simon-Silvester-Cup 2023
Wann:
Freitag, 29.12.2022, 19:30 Uhr
Wo:
Gesindehaus Woffenbach
Wie:
5 Runden CH-System Schnellschachturnier (15 min + 5 Sekunden)
Startgeld:
Erwachsene 2€, Jugend: 1€
Related Images:
Weihnachtsfeier 2023
Posted by in Saison 23/24
Kommentare deaktiviert für Weihnachtsfeier 2023
|
Zur traditionellen Weihnachtsfeier des Schachklubs Neumarkt im Gasthof Hiereth konnte 1.Vorsitzender Sebastian Mösl rund 70 Mitglieder begrüßen. In seinem Jahresrückblick konnte er von vielen Erfolgen und historischen Aufstiegen berichten. Es wurden die Sieger der diesjährgen Vereins- und Stadtmeisterschaften geehrt, der Premierentitelträger des 1.Neumarkter Super-Cups sowie langjährige und verdiente Mitglieder. Der traditionelle Film mit vielen Bildern und lustigen Videos des vergangenen Jahres und die Weihnachtstombola waren wieder die großen Höhepunkte, ehe man den Abend gemütlich ausklingen ließ.
Die Erfolgsmeldung im Jahr 2023 war natürlich der erste Regionalliga-Aufstieg in der Vereinsgeschichte, nachdem sich die erste Mannschaft ungeschlagen den Titel in der Bezirksliga 1 gesichert hatte. Auch die U20-Mannschaft wurde B1-Meister und stieg damit drei Jahre nach dem freiwilligen Rückzug wieder in die Landesliga-Nord auf. Im Schnellschach waren die Neumarkter ebenfalls sehr erfolgreich, wurden Dritter in der Landesliga Nord und stiegen damit erstmals in die Oberliga auf. Der Wermutstropfen der Saison war der Abstieg der Zweiten aus der Bezirklsiga 2b, die einfach zu viele Chancen liegengelassen hatte. Die dritte Mannschaft belegte in der Kreisliga 2 Rang sieben und bei den U16-Bezirksmannschaftsmeisterschaften wurde der Neumarkter Nachwuchs Dritter.
Im November wurde in Dinkelsbühl die Deutsche Schnellschach-Amateurmeisterschaft in sieben Gruppen durchgeführt, an der auch einige Neumarkter teilnahmen. Das beste Eregbnis erzielte Sebastian Mösl mit 6,5/9 als Fünfter der Gruppe C und auch Andreas Hierl als Sechster der Gruppe E und Niklas Rebler als Neunter der Gruppe F kamen in die Top 10.
Bei den Deutschen U25-Meisterschaften war ein Neumarkter Quintett am Start, wobei Anderas Hierl und Leonhard Franke mit je 6,5/9 in der Gruppe C als Neunter und Zehnter in die Top-10 kamen. Timon Götz holte sein bis dato bestes Ergebnis in der Gruppe B mit 6/9 auf Platz 18, Chrsitoph Reger erzielte mit einem Zähler weniger einen starken dreißigsten Rang und Vinzenz Schilay belegte in der Gruppe C mit 4/9 Platz 59. Bei den Bayerischen U25-Schnellschacheinzelmeisterschaften belegten Igor Malakov und Paul Neppert die Ränge fünf und sechs, Maria Schilay gewann als Zwölfte die Damenwertung. Einen Neumarkter Doppelsieg gab es bei den Kreis-Jugendmeisterschaften in der U16 durch Leonharf Franke und Andreas Hierl. Christoph Reger stand als Dritter in der U18 ebenfalls auf dem Podest und Theo Markert wurde Fünfter in der U10.
Erfreuliches gab es auch vom Schulschach zu berichten: das Willibald-Gluck-Gymnasium wurde Bayerischer Meister in der WK III und holt damit zum siebten Mal den Titel. Bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft hatte das WGG den Meister in der letzten Runde am Rande einer Niederlage, was Rang drei bedeutet hätte. Leider kippte eine Partie und es wurde ein sehr guter sechster Platz. Im Herbst bei den Oberpfälzer Schulschachmeisterschaften wurde die Titelverteidigung knapp verpasst, es gab Vize-Meisterschaften in der WK III und WK IV sowie Rang drei in der WK I. Die Theo-Betz-Schule war mit fünf Mannschaften vertreten, wobei Rang sechs das beste Resultat war. Das 9. Theo-Betz-Schulschachturnier sah eine Rekordbeteiligung mit sage und schreibe 125 begeisterten Schachspielerinnen und -spielern.
Neben weiteren Turnierteilnahmen sowohl im Jugend- als auch Erwachsenenbereich, wurden zahlreiche Vereinsturniere durchgeführt und weitere Veranstaltungen wie das traditionelle Jugendzeltlager, Grillfeier, Ferienkurs, Teilnahme an Volksfestzug, Altstadtfest sowie dem G6 Hoffest rundeten das Jahr ab.
Danach wurden die Siegerehrungen der diesjährigen Vereins- und Stadtmeisterschaften durchgeführt. Die Jugendstadtmeisterschaft in der Gruppe I gewann Theo Markert vor André Stettinger und Felix Sörgel. In der Gruppe II setzte sich Igor Malakov vor Andreas Hierl und Christoph Reger durch. Laura Sophie Bauer kürte sich zur jüngsten Vereinsmeisterin der Geschichte vor Martin Simon und Jozef Smyk. Die Gruppe B entschied Christoph Reger vor Ivan Krushevsky und Leonhard Franke für sich. Blitz-Vereinsmeister wurde Martin Simon vor Ralf Seitner und Jozef Smyk. Bei der Stadtmeisterschaft zeigte Laura Sophie Bauer erneut ihre Klasse und gewann auch diesen Titel als jüngste Siegerin der Vereinsgeschichte vor Jozef Smyk und Erwin Hirn. Den Titel des Blitz-Stadtmeisters verteidigte Ralf Seitner vor Lorenz Schilay und Jozef Smyk. Den größten Pokal gab es schließlich für den Gesamtsieger des erstmalig ausgetragenen Neumarkter Super-Cups – eine Turnierserie in der die besten Ergebnisse aller Neumarkter Turniere – klassisch, Schnell- und Blitzschach – im Laufe des Jahres eingehen. Nach 14 Turnieren hatte Martin Simon mit 115 Zählern die Nase kanpp vor Jozef Smyk (114) und Erwin Hirn (103). Preise gab es auch für die „Disziplinsieger“: Laura Sophie Bauer (klassisch 30 Punkte), Jozef Smyk (Schnellschach 60 Punkte) und Ralf Seitner (Blitzschach 29 Punkte).
Daraufhin wurden Angelika Schilay, Vinzenz Schilay und Josef Steinleitner für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Eine besondere Auszeichnung gab es für Martin Simon, der seit dem 02.09.1983 das Amt des Schatzmeisters innehat. Seit über 40 Jahren ein verantwortungsvolles Amt zuverlässig auszuüben – das ist wahrlich bemerkenswert und alle Anerkennung wert. Der Verein sagt vielen Dank Martin!
- Da ist das Ding – Super-Cup-Sieger 2023
- Bester Blitzer 2023
- 2/3 der Vorstandschaft – aber einer ist schon mehr als doppelt so lange dabei wie der andere
Related Images:
Champions Chess Tour 2023 – Finale
Posted by in Saison 23/24
Kommentare deaktiviert für Champions Chess Tour 2023 – Finale
|
Vom 9. – 16. Dezember findet das Finale der Champions Chess Tour 2023 in Toronto statt. Die acht Finalisten – Magnus Carlsen, Alireza Firouzja, Hikaru Nakamura, Maxime Vachier-Lagrave, Wesley So, Nodirberk Abdussattorov, Fabiano Caruana und Denis Lazavik – spielen zunächst ein Rundenturnier mit 2er-Minimatches und ggf. Armageddon. Die besten Zwei qualifizieren sich direkt für das Halbfinale, die Ränge drei bis sechs spielen die anderen beiden Halbfinalisten aus. Dort sowie im Finale kommt es zu zwei 4er-Matches und falls es danach unentschieden steht, folgt ein dritter Satz als 2er-Match.
Alle Partien werden wieder auf Chess24 live übertragen. Spielbeginn ist jeweils um 18h.
Bericht Tag 1
Bericht Tag 2
Bericht Tag 3
Bericht Tag 4
Bericht Tag 5
Bericht Tag 6
Bericht Tag 7
Bericht Tag 8







