Super-Cup 2023

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 22/23, Turniere 22/23 | Kommentare deaktiviert für Super-Cup 2023

Mit der gestrigen Blitz-Stadtmeisterschaft ging auch der Super-Cup 2023 zu Ende, einer Gesamtwertung aus Monats-Blitz und Rapidturnieren, sowie den wichtigsten klassischen Turnieren.
Für einen Sieg im Blitzturnier konnte man maximal 10 Punkte holen, im Rapid 20 Punkte, im Classic 30 Punkte. Auf dem zweiten Platz jeweils einen Punkt weniger, usw.. In Die Wertung gehen jeweils die drei besten Blitz- und Rapidergebnisse ein, sowie das beste Classic.

Insgesamt wurden 6 Blitzturniere gespielt, 6 Rapidturniere und 2 Classic.

Gesamtsieger wurde verdient Martin Simon, der seinen 1-Punkte-Vorsprung vor Jozef Smyk verteidigen konnte, obwohl er im Dezember nicht mehr punktete.

Gesamtsieger der Blitzwertung wurde Ralf Seitner, der mit seinem Sieg bei der BSM gestern, den Titel noch Martin knapp entreißen konnte.

Ungefährdet Sieger der Rapidwertung wurde Jozef Smyk, der mit seinen 3 Siegen im Wastl-Cup bereits im Sommer alles klar gemacht hat.

Im klassischen Format dominierte in diesem Jahr Laura Bauer, die mit zwei Siegen in VM und SM alle anderen übertraf.

Gäbe es eine Ü63-Wertung verdiente ganz klar Erwin Hirn unser aller Respekt.

Endstand

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Blitz-Stadtmeisterschaft: Ralf Seitner ist wieder der Schnellste.

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 22/23, Turniere 22/23 | Kommentare deaktiviert für Blitz-Stadtmeisterschaft: Ralf Seitner ist wieder der Schnellste.

15 Schnelldenker fanden sich am Freitagabend im Gesindehaus ein, um den Blitzstadtmeister 2023 auszuspielen. Darunter waren Favoriten, wie Titelverteidiger Ralf Seitner, Blitzmeister Erwin Hirn, und die Seriensieger Martin Simon und Jozef Smyk, oder auch Dauer-Geheimfavorit Sebastian Mösl. Oder sollte diesmal einer der zahlreichen Jugendlichen, oder Neumitgliedern für eine Überraschung sorgen?

Für Martin und Jozef ging es ganz nebenbei noch um den Gesamtsieg in der Super-Cup-Serie, in der Martin knappe zwei Punkte in Führung lag und damit Jozef mindestens den zweiten Platz machen musste, wenn Martin nicht aufs Podest käme.

Das Turnier begann mit einem Blitzstart von Andi Hierl (4 aus 4) knapp gefolgt von Martin Simon (3,5) und Ralf Seitner (3). Jozef misslang der Start nach einer Niederlage gegen Ralf und zwei Punkten auf Rang 8. In Runde 5 unterlag andi überraschend Niklas Rebler und Ralf konnte gleichziehen. Nach einer weiteren Niederlage Andis gegen Erwin, der einen gruseligen Start erwischte, konnte Ralf die alleinige Tabellenführung übernehmen, die er dann auch nicht mehr abgab, auch wenn ihm Lorenz Schilay und Jozef auf den Fersen blieben.
Schließlich verteidigte Ralf Seitner also ungeschlagen mit 13 Punkten aus 14 Partien seinen Titel als Blitz-Stadtmeister vor Lorenz Schilay und Jozef Smyk, der Martin damit im Super-Cup nicht mehr einholen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Endstand

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German Masters 2023

Posted by Sebastian in Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für German Masters 2023

Vom 11. – 19. Dezember findet in Rosenheim das German Masters statt. Im offenen Turnier fehlt die deutsche Nummer eins Vincent Keymer, dafür darf man gespannt sein auf den Auftritt von FM Leonardo Costa (Münchner SC), der vor Kurzem die Bronze-Medaille bei der U16-Weltmeisterschaft gewonnen hat. Ebenfalls mit von der Partie ist der in unseren Breiten bekannte GM Michael Prusikin. Bei den Damen führt Dinara Wagner die Setzliste an, Hanna Marie Klek und Jana Schneider vertreten die bayerischen Farben.

Die Runden beginnen jeweils um 15h, die letzte Runde um 11h.

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U20 Landesliga Nord – Runde 2+3

Posted by Sebastian in Jugend 23/24, Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für U20 Landesliga Nord – Runde 2+3

Einen Spieltag zum Vergessen erlebte unsere U20-Mannschaft in der Landesliga Nord. Nachdem die halbe Stammmannschaft ausgefallen war und auch fast alle Ersatzspieler nicht zur Verfügung standen, musste man zu Dritt nach Bamberg fahren.
Dort wartete zunächst der klar favorisierte Gastgeber auf uns, der an jedem Brett über 300 DWZ mehr auf die Waage brachte. Christoph Reger hatte ein klassisches Motiv im Sizilianer nicht auf dem Schirm und musste früh die Segel streichen. Doch Andreas Hierl und Leonhard Franke hatten sich gewinnträchtige Stellungen heraus gespielt, so dass ein überraschendes 2:2 in Reichweite war. Andreas hatte im Mittelspiel das Kommando übernommen und zwei Bauern eingesammelt. Nun führten viele Wege nach Rom, auch das Schlagen eines dritten Bauern gehörte dazu, machte die Sache aber unnötig kompliziert. Prompt übersah Andreas einen taktischen Schlag und büßte seinen Springer ein. Mit einem genauen Zug hätte er immer noch Vorteil gehabt, so ging es langsam aber sicher in ein Turmendspiel mit Minusbauer. Dies wäre noch remis gewesen, nachdem Andreas aber noch einen Bauern verloren hatte, war die Sache gelaufen. Leonhard spielte eine typische Leonhard-Partie: nach inkorrekter Eröffnungsbehandlung stand er mit Turm für zwei Figuren zunächst schlecht, suchte aber die Initiative und nach einem unscheinbaren Zug des Gegners hatte sich das Blatt gewendet. Mit der Dame auf der gegnerischen Grundreihe bekam er nach einem Figurenopfer auch den zweiten Turm und stand nun deutlich besser. Ein feines Turmmanöver auf die sechste Reihe oder der schnelle Vormarsch seiner Bauern, hätten für die Vorentscheidung sorgen können. So war kurz danach das Materialverhältnis Dame + Turm + vier Bauern gegen Dame + Läufer + Springer + zwei Bauern auf dem Brett. Die Engine zeigt abwechselnd leichten Vorteil für Leonhard und Ausgleich. Bis Leonhard einen rettenden Zwischenzug übersah und eine Qualität geben musste. Die Hoffnungen auf ein Dauerschach erfüllten sich nicht und so stand am Ende dann doch ein 0:4 auf dem Ergebniszettel.
Dennocht machte der Auftritt Mut für die Nachmittagsrunde gegen den SK Kulmbach. Denn hier waren wir an jedem Brett nominell favorisiert, so dass man trotz des 0:1 Handicaps auf etwas Zählbares hoffen durfte. Andreas Hierl bekam in der Eröffnung eine aussichtsreiche Angriffsstellung gegen den in der Mitte verbliebenen König. Er spielte für die Galerie und opferte einen ganzen Turm. In der Folge übersah er jedoch eine stärkere Fortsetzung und als er sein Material zurückgewonnen hatte, war der Vorteil mehr oder weniger dahin. Doch ob seiner aktiven Figuren bedurfte es noch einiger genauer Züge seiner Gegnerin und nachdem diese ausgeblieben waren, gewann Andreas erst einen Bauern und danach weiteres Material. Christoph Reger ließ sich in der Eröffnung zu einem zu frühen Vorstoß des h-Bauern hinreißen, der ersatzlos verloren ging und später kostete ein Blackout entscheidendes Material. Nun musste Leonhard, der gut (!) aus der Eröffnug gekommen war, das Risiko erhöhen. Beim Versuch Figurentausch zu vermeiden, übersah er jedoch einen Abzugsangriff, wonach die Messe gelesen war. Damit stehen wir nach drei Runden am Ende der Tabelle und müssen nun dringend punkten. Dafür muss aber die Fehlerquote deutlich reduziert werden.

U20 Landesliga Nord

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Blitz-Stadtmeisterschaft 2023

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 22/23, Turniere 22/23 | Kommentare deaktiviert für Blitz-Stadtmeisterschaft 2023

am kommenden Freitag, 15.12.2023 findet die offene Neumarkter Blitz-Stadtmeisterschaft statt.

Termin

Freitag, 15.12.2023, 20 Uhr, Gesindehaus Woffenbach

Bedenkzeit

3 Minuten + 2 Sekunden Inkrement

Modus

Rundenturnier

Startgeld

Erwachsene 2€, Jugendliche 1€

Die Blitz-SM ist gleichzeitig das letzte Turnier der Supe-Cup-Serie 2023 und wird über den Gesamtsieger entscheiden. Chancen auf den Gesamtsieg gaben noch Martin und Jozef.

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Laura Bauer ist Stadtmeister 2023!

Posted by Mattias Birkner in Allgemein, Saison 22/23, Turniere 22/23 | Kommentare deaktiviert für Laura Bauer ist Stadtmeister 2023!

22:52 Uhr. Die Spannung löste sich von Spielern und Zuschauern als Erwin Hirn Laura Bauer nach einer intensiven Partie in der 7. Runde die Hand zur Aufgabe reichte, und zum Sieg der Stadtmeisterschaft gratulierte. Zum zweiten Mal nach der Vereinsmeisterschaft 2023 siegte Laura in einem Turnier mit klassischer Bedenkzeit im Schachklub Neumarkt, diesmal aber noch souveräner. Wer da nicht ergriffen war, hat sich auch gefreut als Harrys Hauself Dobby ermordet wurde.

um die Wurscht – Erwin vs. Laura

In dieser Begegnung wurde der Titel ausgekämpft. Erwin benötigte einen Sieg zum Stadtmeister, Laura genügte ein Unentschieden. Die Schachgeschichte ist voll mit Letztrundendramen, in denen zum Titelgewinn ein Sieg in der letzten Partie nötig war (z.B. Kasparow-Karpow, 1985 in Moskau und 1987 in Sevilla). Nicht wenige drückten Erwin die Daumen ob seiner Verdienste als langjähriger Punktesammler der ersten Mannschaft und wegen seines enormen Kampfgeistes. Aus psychologischer Sicht ist mit der Siegpflicht schwerer umzugehen, weil man unter Umständen immer „den einen Zug“ finden muss, der zum Sieg ausreicht, während der Verteidiger hoffen kann, aus der Vielzahl der Varianten noch die zu wählen, die das Remis noch irgendwo zulässt.
Laura tat zunächst, was natürlich ist, wenn Remis das Wunschergebnis ist: Figuren tauschen auf Teufel komm raus. Allerdings geschah dies um den Preis eines positionellen Nachteils.

Erwins Türme dominieren die d-Linie,
Entlastung ist für Laura nicht in Sicht.
Um weiter aktiv auf Sieg zu spielen, zog
Erwin hier 20.Ta4
, um Druck am Damenflügel
zu machen.

In der Folge von Erwins Aktivitätsentwicklung geriet sein Springer in eine unangenehme Fesselung, doch Laura griff fehl, was sie Titel hätte kosten können.

Nach 23. ..Sd5? hätte Erwin mit 24.a4!
ernste Gewinnchancen bekommen, stattdessen
opferte er hier mit 24.Txb5? den Springer
für drei Freibauern, was die Engine mit 0.0 bewertet.
Allerdings fiel Erwin kurz darauf der
Springergabel auf c3 (nach Txa2) zum Opfer,
wonach die 2 Freibauern das Springeropfer

nicht mehr kompensieren.

Nach dem Tausch der letzten Türme wäre manch einer angesichts der gegen den einsamen Springer heraneilenden verbundenen Freibauern, unterstützt vom König, nervös geworden , aber Laura behielt die Nerven und spielte das Ding konsequent runter, wie schon das ganze Turnier über. Dabei vermied sie auch die letzten Tretminen, die Erwin noch in Petto hatte.

Nach 37.Kc6 gewinnt 37…e4!, wonach sich
ein schwarzer Bauer auf f1 mit Schachgebot in
eine Dame umwandelt. Die Umwandlung auf
e1 ohne Schach hätte bestenfalls noch
zum Remis gereicht.

Kurz darauf war klar, dass die weißen Bauern nie die Grundreihe erreichen würden, und Laura war mit einem phänomenalen Score von 6 aus 7 zur jüngsten Stadtmeisterin geworden!Die Gratulationsstürme mussten jedoch vom Spielleiter unterbunden werden, weil noch zwei Partien im Kampf um die Podestplätze liefen.

um die Plätze… – Martin vs. Andi

Martin Simon und Andi Hierl hatten noch die Chance mit 4,5 Punkten das Podest zu erreichen. Andi ließ zwar al Schwarzer früh einen gedeckten Freibauern auf d5 zu, was optisch nicht sehr ansprechend war, aber er hielt die Partie bis zum 40. Zug im Gleichgewicht, als er – ganz untypisch für seine bisherige Turnierleistung – mit einem fatalen Damentausch in ein unhaltbares Endspiel überleitete und verlor.

Nach 41…Dxf5+?? und dem folgenden
Damentausch gerät Schwarz schnell in
Zugzwang und verliert das Endspiel. Besser
wäre 41…Le5 gewesen.

Ein bitteres Ende für Andi, der ein Superturnier spielte und mit einem DWZ-Zuwachs von fast 120 Punkten erfolgreichster DWZ-Sammler war.

..fertig los! – Jozef vs. Thomas

Auch Jezef Smyk und Thomas Hummel hatten noch Chancen auf den zweiten Platz. Das Spiel zog sich etwas zäh hin mit Raumvorteil für Jozef, aber dynamischem Gegenchancen für Thomas, dessen König in der Mitte geblieben war. Als Thomas ihn wieder zu Fuß zum Königsflügel beorderte erwies sich dies als verhängnisvolle Entscheidung.

Es folgt Txh6+ Kxh6 und De3+ und der
Vorhang fällt.

Mit diesem Sieg gelang es Jozef noch an Erwin und Martin vorbei zu ziehen und die Silbermedaille zu gewinnen!

Fazit

Dass Laura als amtierende Vereinsmeisterin zum Kreis der Favoriten gehörte, war schon von Anfang an klar. Dass sie den Sieg aber so souverän holen würde, überrascht auch Laura-Fans ein wenig. Abgesehen von der kritischen Stellung gegen Erwin (s.o.) stand sie im Verlauf des Turniers eigentlich nie schlechter. Chapeau! Dass sie mit einem deutlichen Vorsprung ins Ziel kam hat sie auch ihren Altersgenossen (Andi, Ivan, Leo und Christoph) zu verdanken, die den Spielern der ersten Mannschaft das Leben schwer machten und ihnen insgesamt 2,5 Punkte abnahmen und den ein oder anderen Nerv kosteten.

Runde 6
Runde 5
Runde 4
Runde 3
Runde 2
Runde 1
Endstand

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Regionalliga Nordost – Runde 3

Posted by Sebastian in Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für Regionalliga Nordost – Runde 3

In der dritten Runde der Regionalliga Nordost ging es für uns zum Landesligaabsteiger SV Altensittenbach, der die Tabelle verlustpunktfrei anführte. Die Gastgeber mussten eine Partie kampflos abgeben, da ihr Spieler witterungsbedingt keine Chance hatte an diesem Wochenende aus München anzureisen, waren an den restlichen Brettern aber zumeist favorisiert. Das erste Ergebnis brachte die Partie von Martin Simon. In einer geschlossenen Stellung hatte Martin Raumvorteil am Damenflügel, doch niemand riskierte etwas und der Punkt wurde geteilt. Ralf Seitner hatte zunächst eine gute Stellung, bis er mittels Bauernopfer versuchte den lang rochierten König unter Beschuss zu nehmen. Dies brachte jedoch keinen Ertrag und es sah so aus, als würde er seinem Bauern erfolglos hinterherlaufen. Doch eine Ungenauigkeit reichte zum Ausgleich und beim Remisgebot hätte es sogar für Ralf eine aussichtsreiche Variante gegeben. Die nächste Punkteteilung gab es bei Daniel Häckler, der früh viel Bedenkzeit verbraucht hatte und im Bereich unter fünf Minuten agieren musste. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle geriet er unter starken Druck und der Kontrahent hatte die Chance in ein gewonnenes Damenendspiel abzuwickeln. Stattdessen tauschte dieser die Damen, wonach die Stellung wieder im Gleichgewicht war. Sebastian Mösl war im frühen Mittelspiel in eine schwierige Lage geraten und sah seine Felle schon davonschwimmen. Er verlor einen Bauern, wobei an dieser Stelle überraschend die Engine-Bewertung erstmals deutlich zu seinen Gunsten ausschlug. Sebastian konnte den Druck nicht abschütteln und als ein zweiter Bauer über Bord gegangen war, schien die Sache durch zu sein. Aber beide Spieler waren mittlerweile im einstelligen Minutenbereich angekommen und nach einerm scheinbar harmlosen Zug, entfalteten die schwarzen Figuren auf einmal eine gefährliche Initiative und letztlich entschied ein taktischer Schlag in Zeitnot die Partie zu Gunsten des Neumarkters. Damit führten wir 3,5:1,5 und Andreas Niebler hatte den Überraschungssieg auf dem Fuß. Er war die ganze Zeit am Drücker und entfesselte mit einem Figurenopfer einen durchschlagenden Königsangriff. Die Engine zeigt bereits Matt in zehn Zügen an, aber leider fand Andreas die Pointe nicht – nach bereits erfolgtem Figuren- und Qualitätsopfer hätte ein weiteres Turmopfer ein Schwalbenschwanzmatt erzwungen – und musste sich mit Dauerschach zufrieden geben. Lorenz Schilay hatte im Mittelspiel die Initiative, konnte den gegnerischen König an der Rochade hindern und entschied sich einen Bauern einzukassieren. Dies war auch die richtige Entscheidung, die Genauigkeit die jedoch erforderlich war, um den Vorteil festhalten zu können war nicht abzusehen. Nach der ersten Ungenauigkeit war noch nicht aller Vorteil dahin, doch ein falscher Läuferzug – tatsächlich gab es von den vier möglichen nur einen richtigen – ließ die Partie kippen. Die schwarzen Figuren waren viel aktiver und der Gegner hatte einen unangenehmen Bauernhebel, so dass Lorenz seine Figuren nicht mehr koordiniert bekam. Somit hing der Ausgang des Wettkampfes an der Partie von Wolfgang Brunner, der beim Übergang ins Endspiel zunehmend unter Druck geraten war. Wenige Züge vor der ersten Zeitkontrolle büßte er zwei Bauern ein und musste letztlich nach über fünf Stunden Kampf den Widerstand aufgeben. Damit hatten wir den Überraschungserfolg zwar knapp verpasst, aber ein beachtliches Unentschieden gegen einen starken Gegner geholt. In der Tabelle liegen wir aktuell auf Rang vier und gehen mit ausgeglichenem Punktekonto ins neue Jahr. Dabei wären sogar durchaus drei Siege möglich gewesen, aber fairerweise hätte es auch schlechter laufen können. Auf jeden Fall können wir mit dem bisherigen Auftritt in unserer ersten Regionalligasaison sehr zufrieden sein.

Regionalliga Nordost

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Kreisliga 1 – Runde 3

Posted by Sebastian in Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für Kreisliga 1 – Runde 3

Eine unerwartete 3,5:4,5 Niederlage musste die zweite Mannschaft in der dritten Runde der Kreisliga 1 gegen SC Jäklechemie 3 hinnehmen. Dabei gerieten Thomas Hummel, Christoph Reger und Ivan Krushevsky früh auf die Verliererstraße. Letztlich musste sich auch Philipp Kaufmann geschlagen geben, so dass die Siege von Franz Xaver Beer, Andreas Hierl sowie Paul Neppert und das Remis von Christian Junker die weiße Weste nicht bewahren konnte.

Kreisliga 1

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Termine Dezember 2023

Posted by Sebastian in Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für Termine Dezember 2023

Termine Dezember 2023

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U20 Landesliga Nord – Runde 1

Posted by Sebastian in Jugend 23/24, Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für U20 Landesliga Nord – Runde 1

Zum Auftakt der U20 Landesliga Nord mussten wir beim Top-Favoriten SC Noris Tarrasch Nürnberg antreten, die im Schnitt über 400 DWZ-Punkte mehr auf die Waage brachten. Ivan Krushevsky geriet schon in der Eröffnung unter Druck, so dass er besser gleich einen Bauern über Bord hätte werfen sollen. So konnte er sich nicht befreien und letztlich ging eine Figur verloren. Maria Schilay agierte etwas inkonsequent, wodurch ihr Gegenüber die Initiative übernehmen konnte. Beim Versuch sich mittels Damentausch zu befreien, waren ihre Figuren zu unkoordieniert und ein Doppelangriff entschied die Partie. Dafür war Christoph Reger ausgezeichnet aus der Eröffnung gekommen, war doch der gegnerische König in der Mitte verblieben und den weißen Figuren fehlte es an Aktivität und Koordination. Jedoch versäumte es Christoph sich fertig zu entwickeln, um daraus auch Kapital schlagen zu können. Als die gegnerischen Figuren dann ins Spiel gekommen waren, kippte die Partie innerhalb weniger Züge. Andreas Hierl hatte die Rochade zurückgestellt, was sein Kontrahent mit einem Qualitätsopfer zu seinen Gunsten nutzen wollte. Nachdem dieser die beste Fortsetzung verpasst hatte, war es jedoch Andreas der den durchschlagenden Königsangriff zum 1:3 Endstand bekam.

U20 Landesliga Nord

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