Stadtmeisterschaft, Auslosung Runde 7

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Die 7. und letzte Runde findet am 08. Dezember statt.

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Stadtmeisterschaft Runde 6

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Eine Runde vor Schluss steigt der Blutdruck bei allen Beteiligten. Laura führt mit einem halben Punkt Vorsprung vor einer 4-er Verfolgergruppe aus Erwin, Martin, Jozef und Wolfgang.

Bad memories – Laura vs. Wolfgang

Ganz schlecht ging es für Wolfgang los, der sich in eine Variante der Caro-Kann-Verteidigung führen ließ, von der er nicht genau wusste (oder vergessen hatte), wie man sich da am Besten aufstellt. Bei total unentwickeltem Damenflügel war es schließlich ein zunächst harmlos aussehender Läufertausch im 13. Zug, der Wolfgang zwei Bauern und damit letztlich die Partie kostete.

13…Lf4?? schaut harmlos aus, aber
nach dem Tausch dringt die Dame auf e7 ein
, und die Bauern b7 und c6 gehen flöten...
was bleibt ist ziemlich trostlos.

Die Partie zog sich von hier an zwar noch fast 40 Züge hin, was für Wolfgangs Zähigkeit und Lauras Geduld und Ausdauer spricht. Beim Passieren des Brettes warf sich so manche Verfolger-Stirn in tiefe Falten… Dass der an sich grundsolide Wolfgang zuletzt in einer Turnierpartie von Anfang an so zusammengeschoben wurde, müsste irgendwann in seiner Jugend passiert sein. Mit diesem überzeugenden Sieg wird Laura also die Führung auch vor der letzten Runde behalten.

Vorteil Reserve – Andi vs. Jozef

Verfolger Jozef Smyk bekam es mit Andi Hierl zu tun, der bisher im Turnier (und als erster Ersatzspieler in der 2. Mannschaft) stark performed hat. Jozef konnte sich im Verlauf des Mittelspiels eine gute Position mit besserer Bauernstruktur erarbeiten, blieb jedoch ohne entscheidende Chancen. Als Jozef vom vorteilhaften Turmendspiel in ein Bauernendspiel abwickelte, wendete sich das Blatt und die Gewinnchancen waren passé. Tatsächlich musste hier Jozef extrem aufpassen, dass er nicht austempiert würde und noch verlor.

Wohin soll der schwarze König ziehen?
Tatsächlich wäre Jozefs Kb7?? eigentlich
ein Verlustzug, während Kd7 Remis hält.

Tatsächlich wählte Jozef die falsche Ecke für seinen König und bot Remis, das Andi auch annahm, froh einem 2000er einen halben Punkt abgeluchst zu haben. Andi hatte zwar gesehen, dass er wegen des „Reservetempos“ des h-Bauern zwei Bauern gewinnen würde, meinte aber irrtümlich, dass das Endspiel trotzdem nicht zu gewinnen sei. Beim Schach sollte man halt weiterkauen, auch wenn es nicht schmeckt…

Die Schlussstellung, in der Weiß zwangsläufig
den a- und b-Bauern gewinnt, weil der schwarze
König nach dem Wartezug h3-h4 im Zugzwang ist.

zu weit gedacht – Erwin vs. Martin

Im zweiten Verfolgerduell trafen mit Erwin Hirn auf Martin Simon zwei Leistungsträger der ersten Mannschaft aufeinander. Erwin konnte eingangs des Mittelspiels eine gute Stellung mit Raumvorteil und aktiven Figuren erreichen. Im 23. Zug geschah etwas außergewöhnliches: Martin grübelte 20 Minuten über seine Antwort auf einen Schlagzug Erwins. Anstatt Zurückzuschlagen entschied er sich für einen fatalen Zwischenzug – quasi den einzigen nicht offensichtlichen Verlustzug!

Nach Erwins 23.DxSf6 schlug Martin nicht
etwa mit Dxf3 zurück mit anschließendem
Damentausch und Ausgleich, sondern schob
den Verlustzug Sh5?? ein. Nach De5 Dxf3 und d5
fällt die schwarze Stellung auseinander.

Damit bleibt von allen Verfolgern nur noch Erwin Laura auf den Fersen.

alles auf eine Karte – Thomas vs. Christoph

Mit Christoph Reger und Thomas Hummel traten gestern zwei Leistungsträger der zweiten Mannschaft gegeneinander an. Zu Beginn des Mittelspiel muss Christoph beschlossen haben, den an sich sicher stehenden König von Thomas mattsetzen zu wollen. Diese Strategie mag im Atomschach aufgehen, aber hier war es keine gute Idee, wenn man für diesen Plan nicht die gesamte Armee zu Verfügung hat (wie hier Christophs Sa6 und Ta8). Zwar war am Ende der Schutzschild um Thomas König zerstört, allerdings um den Preis einer ganzen Figur und Nachschub war nicht in Sicht und Christoph musste die Waffen strecken. Zu ungestüm, mein junger Padawan!

alles drin – Ivan vs. Noah

Zum Kampf der „jungen Wilden“ kam es zwischen Ivan Krushevsky und Noah Sellger. Noah musste schon früh eine Figur geben, um ein Matt abzuwenden, allerdings gestattete im Ivan im weiteren Verlauf den Vormarsch einer Bauernkette Richtung Umwandlungsfeld. Durch einen unbedachten Königsvorstoß vergab Noah allerdings die Chance zum Ausgleich und gab kurz darauf auf.

Anstatt 32…Kd5?? hätte Noah hier mit Tb5!
den a-Bauern abholen können und letztlich
den Läufer zurückgewinnen können.

Überfall! – Philipp vs. Nichalas

Es gilt gemeinhin als schlechtes Omen, wenn in der Eröffnung eine Dame auf h4 (oder h5) Schach geben kann, und der König dann nach d7 (d2) ausweichen muss. So geschehen in der Begegnung zwischen Philipp Kaufmann und Nichalas Derichev, wo auf Nichalas‘ Malheur auch rasch Materialverlust folgte. Der Rest war eine Frage der Technik…

So schaut’s aus.

Die Partie Johannes – Leonhard wird am nächsten Freitag stattfinden, dann erfolgt die Auslosung zur 7. und letzten Runde, die am 08. Dezember stattfindet. Laura führt mit einem halben Punkt Vorsprung vor Erwin, gegen den sie wohl antreten muss. Um Stadtmeister zu werden, braucht Erwin einen Sieg, Laura genügt ein Unentschieden.

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Regionalliga Nordost – Runde 2

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In der zweiten Runde der Regionalliga Nordost empfing unsere Erste den Aufsteiger aus dem Bezirk Oberpfalz. Der ASV Burglengenfeld hatte zum Auftakt SW Nürnberg Süd II bezwungen und war damit sogar Tabellenführer, trotzdem waren wir nominell leichter Favorit. Am Spitzenbrett von Ralf Seitner wurde schnell viel getauscht und der Punkt geteilt. Dann verging eine Menge Zeit, bis das nächste Ergebnis feststand. Lorenz Schilay hatte sich in einer taktischen Abwicklung einen Freibauern auf der h-Linie geschaffen und dieser entschied letztlich zu seinen Gunsten. Dagegen hatte Andreas Niebler eine Möglichkeit, sich aus seiner gedrückten Stellung zu befreien, verpasst und verlor in Zeitnot eine Figur. Doch an den hinteren Brettern wurden wir unserer Favoritenrolle gerecht. Erwin Hirn hatte objektiv nicht ganz korrekt einen Bauern geopfert, bekam aber dadurch in der Folge den siegbringenden Schwerfigurenangriff. Wolfgang Brunner hätte im Mittelspiel die siebte Reihe erobern können, kam aber dennoch in ein leichter zu spielendes Endspiel, da er dank der besseren Leichtfigur die Initiative hatte. Dadurch zwang er seinen Kontrahenten mit König und Springer b7 von der Grundreihe aus zu verteidigen, aber mit einem Läuferopfer machte Wolfgag seinem a-Bauern den Weg zur Umwandlung frei. Somit stand es 3,5:1,5 und es liefen noch die Partien von Martin Simon, Jozef Smyk und Sebastian Mösl. Diese waren die längsten, inhaltsreichsten und diejenigen mit den meisten Schwankungen an diesem Tag (oder soll man sagen, die mit den meisten kritischen Anmerkungen von Meister Stockfish…). Martin hatte aus der Eröffnung heraus die Initiative, versäumte es aber daraus Kapital zu schlagen. So gelang es seinem Gegenüber den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und am Ende war das Brett leergefegt. Jozef hätte zu Beginn in Vorteil kommen können, doch im weiteren Verlauf übernahm der Gegner die Initiative und gewann einen Bauern. Jozef gelang es per Abtausch Druck abzuschütteln und dank seiner aktiven Türme ausreichend Kompensation zu bekommen. Im Endspiel ging es wild weiter, Schwarz opferte eine Figur, um seine Bauern in Szene zu setzen, aber Turm und Springer von Jozef waren rechtzeitig zur Stelle, so dass am Ende ein Turmendspiel mit je einem Bauern entstanden war. Damit war der erste Regionalligasieg in der Vereinsgeschichte in trockenen Tüchern, aber es war noch nicht time to party (nein ich beziehe mich hier nicht auf den Berichterstatter eines befreundeten Vereins – ähäm). Denn es lief ja noch die Partie von Sebastian Mösl, der mal wieder eine Extra-Schicht einlegen musste, da er traditionell Heimspiele mit Weiß irgendwann einstellt und dann versucht hoffnungslose Endspiele noch irgendwie zu retten. In einer unscheinbaren Mittelspielstellung war er selbstverschuldet in Schwierigkeiten geraten und sich im Inkrement befindend endgültig falsch abgebogen. Im 41. Zug vergewisserte sich Sebastian 18 Minuten lang, dass sich das erhoffte Dauerschach nach einem Springeropfer nicht einstellen würde und natürlich lacht einen die Engine mit einer 0,00-Anzeige aus (gut immerhin waren sich auch die Kiebitze einig, dass das Opfer nicht funktioniert). Damit war das Endspiel aufgrund des b-Freibauern verloren, aber der Gegner verschenkte zwei Tempi und irgendwann war die Partie wieder haltbar. Bis zu Zug 60 als im Augenwinkel die Uhr drei, zwei, … anzeigte und der Panikzug den Turmtausch anbot, den man unbedingt vermeiden wollte. Resultat war ein Springerendspiel, wobei der Gegner noch e- und g-Bauer hatte. Ohne mögliche Abwartezüge wurde Sebastian immer weiter zurückgedrängt, aber da sich beide Spieler im Inkrement befanden, hatte auch der Gegner nicht ausreichend Zeit länger an einem Gewinnplan zu tüfteln. Tatsächlich schrie die Engine schon an drei Stellen 0,00, bis der falsche Springerzug wieder schwarz auf die Siegerstraße gebracht hätte. Bei der vierten Gelegenheit griff Sebastian dann zu, sein Gegenüber tauschte unter Bauernverlust die Springer und testete noch, ob Sebastian die Schlüsselfelder verteidigt, bis nach 110 Zügen und 5:45h das Remis unterschrieben wurde. Nach der unnötigen Auftaktniederlage gegen NT, stand somit ein 5:3 auf dem Ergebniszettel.

Regionalliga Nordost

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Mannschafts-EM 2023 – Deutsche Herren Vize-Meister

Posted by Sebastian in Saison 23/24 | Kommentare deaktiviert für Mannschafts-EM 2023 – Deutsche Herren Vize-Meister

Vom 11. – 20. November findet in Budva (Montenegro) die Mannschafts-Europameisterschaft statt. Im Open sind die deutschen Herren – Vincent Keymer, Rasmus Svane, Matthias Blübaum, Alexander Donchenko und Dmitrij Kollars – hinter Aserbaidschan und Rumänien an #3 gesetzt und auch die Damen – Elisabeth Pähtz, Dinara Wagner, Josefine Heinemann, Hanna Marie Klek und Jana Schneider befinden sich an #3 der Setzliste, die von Georgien und Aserbaidschan angeführt wird.

Bericht beim DSB

Live-Partien auf Lichess – die Runden beginnen jeweils um 15h.

Open
R1: Schweden – Deutschland 1,5:2,5
R2: Deutschland – Ungarn 2,5:1,5
R3: Serbien – Deutschland 1,5:2,5
R4: Deutschland – Polen 2:2
R5: Armenien – Deutschland 1:3
R6: Deutschland – Rumänien 2:2
R7: England – Deutschland 2:2
R8: Deutschland – Frankreich 2,5:1,5
R9: Kroatien – Deutschland 1,5:2,5

Als einzige Mannschaft im Turnier ungeschlagen, den Europameister und Drittplatzierten geschlagen, in neun Runden gegen acht Teams aus den Top-10 gespielt und am Ende fehlte mit 227:228 ein Hauch zum Titelgewinn. Denn in der sogenannten Olympia-Sonneborn-Berger-Wertung (erzielte Brettpunkte gegen ein Team x deren Mannschaftspunkte) zählt ein 4:0 des neuen Europameisters Serbien gegen die auf Rang 24 einlaufenden Isländer eben 36 Feinwertungspunkte, ein 2,5:1,5 gegen ein Team das in der letzten Runde noch um die Medaillen spielte eben nur deren 27,5. Schon vor der letzten Runde hatte Serbien nach Feinwertung mit 176,5:175,5 die Nase knapp vorne, aber in diesem System kann man schnell mal zehn oder mehr Punkte gutmachen. Entsprechend spannend war der Verlauf: Deutschland lag dank Dmitrij Kollars gegen Kroatien in Front und drückte an zwei weiteren Brettern, aber auch Serbien führte gegen Griechenland. Die deutschen Herren gewannen mit 2,5:1,5 und gleichzeitig waren die Griechen drauf und dran 2:2 zu spielen. Doch dann fand das dritte Brett einen möglichen Gewinnweg nicht und vergab kurz darauf auch noch die Chance auf Dauerschach – Serbien gewann 3:1, ein 2,5:1,5 wäre schon zu wenig gewesen. Aber selbst die letzte laufende Partie der EM beeinflusste noch den Titelkampf: das dritte Brett im Duell Island gegen die Türkei. Eine Niederlage Islands hätte Deutschland den Titel beschert, aber schon an zwei Brettern konnte die Türkei gewinnträchtige Stellungen nicht in einen ganzen Punkt ummünzen. Nun stand es 1,5:1,5 und auch am dritten Brett war die Türkei auf der Siegerstraße, aber nach einem Fehler entstand das Endspiel Turm und Springer gegen Turm, das nach 124 Zügen zum Remis führte. Damit werden die deutschen Herren nach einem hervorragenden Turnier Vize-Meister und stehen erstmals seit dem sensationellen Titelgewinn 2011 wieder auf dem Podest.

Einen Meilenstein erreichte während des Turniers Vincent Keymer: nach seinem Sieg in Runde sechs über Richard Rapport stellte er einen neuen deutschen ELO-Rekord auf. Fast genau zehn Jahre nachdem Arkadij Naiditsch 2737 erreichte, lag Vincent Keymer bei 2739,6. Durch die drei Remis danach, verlor er noch 1,7 Punkte und liegt jetzt mit 2737,9 auf Rang 14 der Weltrangliste.

Frauen
R1: Deutschland – Griechenland 2:2
R2: Norwegen – Deutschland 0,5:3,5
R3: Deutschland – Serbien 2,5:1,5
R4: Deutschland – Ungarn 2,5:1,5
R5: Aserbaidschan – Deutschland 2,5:1,5
R6: Niederlande – Deutschland 1,5:2,5
R7: Deutschland – Polen 1,5:2,5
R8: Deutschland – Frankreich 2:2
R9: Schweiz – Deutschland 2:2

Die deutschen Damen ließen im Turnierverlauf leider einige Chancen liegen und wurden am Ende mit 11:7 Punkten Siebter.

Interview mit Vincent Keymer
Interview mit Jan Gustafsson

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Kreisliga 1 – Runde 2

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Die zweite Mannschaft gestaltete auch die zweite Runde der Kreisliga 1 siegreich und bezwang SW Nürberg Süd 5 mit 6.2. Die Gäste mussten einen kurzfristigen Ausfall verkraften, so dass Timon Götz seine Partie kampflos gewann. Nach einem Remis von Franz Xaver Beer, gelang es Christian Junker den ganzen Punkt zu holen. Dagegen entglitt Maria Schilay ihre aussichtsreiche Stellung in horrender Zeitnot – ohne Inkrement – und sie musste die Segel streichen. Bei André Schilay standen beide Könige offen mit dem besseren Ende für den Neumarkter. An den hinteren Brettern war erneut auf die Jugend Verlass, Christoph Reger und Andreas Hierl erspielten sich materiellen Vorteil und verwerteten diesen sicher. Schließlich einigte sich Thomas Hummel mit seinem Gegner auf remis zum 6:2 Endstand.

Kreisliga 1

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Oberpfälzer Schulschachmeisterschaft 2023

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Bei den Oberpfälzer Schulschachmeisterschaften in Regensburg holte das Willibald-Gluck-Gymnasium drei Podestplätze, aber der erhoffte Titelgewinn wurde knapp verpasst. Das stark besetzte Team in der WK III musste sich wie im Vorjahr dem Siemens Gymnasium Regensburg geschlagen geben und wurde mit 10:2 Punkten Vize-Meister. Team WGG II unterlag den ersten Drei und wurde mit 6:6 Punkten guter Sechster. Ein bemerkenswertes Resultat gab es in der WK IV: obwohl mit nur einem Vereinsspieler im Team angetreten blieb das WGG ungeschlagen und wurde mit 10:2 Punkten Vize-Meister. WGG II belegte mit 4:8 Punkten Rag 21. Die dritte Podiumsplatzierung holte das WGG in der WK I als Dritter mit 6:6 Punkten. In der WK II belegten die Mannschaften des WGG die Plätze neun und achtzehn mit 7:5 bzw. 5:7 Punkten.
In der WK Grundschule war die Theo-Betz-Schule mit fünf Teams vertreten. Das beste Resultat erzielte TBS II mit 7:5 Punkten auf Rang sechs. Punktgleich kamen TBS IV und TBS I auf die Plätze neun und elf, TBS III und TBS V belegten mit je 4:8 Punkten die Ränge 21 und 22.

Ergebnisse

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Stadtmeisterschaft Auslosung Runde 6

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Die 6. Runde findet am 24.11. statt.

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Deutsche Schnellschach-Amateurmeisterschaft 2023 – Zwei Neumarkter in den Preisgeldrängen

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Am 11./12. November finden die Deutschen Schnellschach-Meisterschaften in Dinkelsbühl statt. Neben dem offenen Turnier und dem Damenturnier (beide wurden 2019 vom SK Neumarkt ausgerichtet) wird zum zweiten Mal nach der Premiere im Vorjahr in Göttingen die Deutsche Schnellschach-Amateurmeisterschaft in sieben Wertungs-Gruppen mit insgesamt 283 Teilnehmern ausgetragen. In Fünf davon ist auch der SK Neumarkt vertreten: #28 Erwin Hirn und #31 Jozef Smyk treten in Gruppe B an, #19 Sebastian Mösl in Gruppe C, #20 Christoph Reger in Gruppe D, #42 Andraes Hierl in Gruppe E und #16 Niklas Rebler in Gruppe F. Die Runden 1-5 beginnen am Samstag um 13h, die Runden 6-9 werden Sonntag ab 9:30h ausgetragen. Die beiden Spitzenbretter jeder Gruppe werden live übertragen, vielleicht auch mal mit Neumarkter Beteiligung.

Turnierseite beim DSB
Turnierseite beim BSB

Live-Partien auf Lichess

Endstand nach 9 Runden:

20. Jozef Smyk 5,0
38. Erwin Hirn 4,5

5. Sebastian Mösl 6,5
26. Laura Sophie Bauer 4,5

39. Christoph Reger 1,0

6. Andreas Hierl 6,0

9. Niklas Rebler 5,0

In der Gruppe B durfte Jozef Smyk nach seinem Auftakterfolg in Runde zwei auf einem der beiden Live-Bretter spielen. Dort saß ihm der spätere Turniersieger Stefan Sattler (SK Herzogenaurach) gegenüber und Jozef hatte im Mittelspiel zwei Bauern weniger. Beim Übergang ins Doppelturmendspiel verpasste er Stefan weitere Bauernschwächen und dank der aktiveren Türme war das Remis unterschriftsreif. Nach der ersten Niederlage in Runde drei, holte Jozef noch 1,5 Zähler und stand damit bei 3/5 nach Tag eins. Mit einem Sieg und zwei Remis, u.a. gegen einen FM, kämpfte sich Jozef an die Top-10 heran. In der letzten Runde unterlag er jedoch dem Bayerischen U16-Meister Niklas Heinisch (SF Dachau) und belegte mit 5 Punkten Rang 20.
Erwin Hirn musste trotz guter Stellung zum Auftakt aufgrund akuter Zeitnot ins Remis einwilligen. In Runde zwei gab es eine Niederlage, gefolgt von drei weiteren Unentschieden, wobei er in der letzten Runde in gewonnener Stellung ein Dauerschach zuließ. Auch Tag zwei begann nicht gut: erst gab es die zweite Niederlage, danach ein Remis. Erst in der achten Runde konnte Erwin zuschlagen und ließ einen weiteren Sieg folgen, was ihn noch auf 50% und Platz 38 brachte.
Das Turnier von Sebastian Mösl in Gruppe C hätte schon früh einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Zum Auftakt übersah er in aussichtsreicher Stellung, dass er dem Damentausch nicht mehr ausweichen konnte, wonach er trotz Mehrbauer ob der aktiveren gegnerischen Figuren deutlich schlechter stand. Glücklicherweise tauschte sein Gegenüber zwei Figuren ab und im Turmendspiel befand sich die Stellung wieder im Ausgleich. Dort folgten weitere Ungenauigkeiten und letztlich wandelte Sebastian einen seiner Freibauern um, allerdings nicht ohne vorher noch einen ungültigen Zug zu machen… In der zweiten Runde verwechselte Sebastian zwei Varianten, fand keinen vernünftigen Plan, verbrauchte viel Bedenkzeit und fand sich schließlich in einem Schwerfigurenendspiel wieder, in dem er sich nicht rühren konnte und der Gegner die einzige offene Linie kontrollierte. Sebastian verteidigte die zweite Reihe und nachdem der Kontrahent eine gute Chance ausgelassen hatte, war nach dem Damentausch nichts mehr zu holen. Partie Nummer drei sah ein frühes Bauernopfer, wonach Sebastian mit aktivem Figurenspiel versuchte den Gegner unter Druck zu setzen. Er gewann eine Qualität und später noch weiteres Material. In der vierten Runde kamen schnell die Damen vom Brett und in symmetrischer Stellung wurde der Punkt geteilt. Zum Abschluss des ersten Tages wurde Sebastian mit dem frühen Vormarsch der Königsflügelbauern konfrontiert, konnte aber Gegenspiel am Damenflügel erzeugen. Dank des Läuferpaars gibt die Engine dem Schwarzen überraschend großen Vorteil, während es sich am Brett überhaupt nicht so angefühlt hatte. Im Zeitnotduell sah sich Sebastian dann doch auf der Siegerstraße, aber mit einem Springeropfer konnte sich sein Gegenüber ins Dauerschach retten. Tags darauf übernahm Sebastian im Mittelspiel die Initiative, nutzte das geschwächte Feld f6 zum Qualitätsgewinn und verwertete diesen Vorteil. Dadurch durfte er in Runde sieben endlich auch am Live-Brett spielen. Gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter kam er gut aus der Eröffnung und machte Druck am Königsflügel. Allerdings verbriet Sebastian fast seine gesamte Bedenkzeit beim Versuch eine Opfervariante zum Funktionieren zu bringen und stellte wenig später eine Quali ein. Doch er hatte noch Angriffschancen gegen den König und bekam durch seine agile Dame insgesamt drei Bauern. Beide Spieler befanden sich mittlerweile unter 30 Sekunden und nachdem Sebastian eine bessere Fortsetzung verpasst hatte, stand er zwar auf Matt, konnte aber Dauerschach geben. In der vorletzten Runde bekam es Sebastian mit dem topgesetzten Dmytro Krychevskiy (SV Oberursel) zu tun und schon nach zehn Zügen fühlte es sich an, als könne man die Partie bereits aufgeben. Sebastian sah keine Möglichkeit die drohende Öffnung einer Linie am Königsflügel zu verhindern, während sein Angriff am Damenflügel noch in den Kinderschuhen steckte. Dabei war alles gar nicht so wild, denn das vermeintlich gewinnbringede Figurenopfer, hätte per Doppelangriff die Dame gekostet… Demnach blieben die Linien erst mal zu und wenig später gewann Sebastian per Doppelangriff eine Figur. Trotzdem war das weiße Angriffspotential nach wie vor gefährlich und hätte an einer Stelle auch Vorteil bringen können. Doch dann schlug Sebastian noch eine Figur, wurde nicht Matt und knüpfte selbst ein Mattnetz aus dem es kein Entkommen mehr gab. Zum Abschluss gab es ein schnelles Remis, nachdem der Kontrahent einer potentiell zweischneidigen Partie den Wind aus den Segeln genommen hatte, womit Sebastian einen Preisgeldrang absicherte. Dies erwies sich im Nachhinein als gute Entscheidung, hatten doch gleich sechs seiner bisherigen Gegner in der letzten Runde verloren, so dass ein Sieg nur einen Rang gebracht hätte, während bei einer Niederlage Platz acht ohne Preisgeld zu Buche gestanden wäre. So war es ein hervorragender fünfter Platz mit 6,5 Punkten und Sebastian blieb als einziger im Feld ungeschlagen.
Laura Sophie Bauer hatte am Ende mit 4,5 Zählern ein ausgeglichenes Punktekonto und verbesserte sich von Setzlistenplatz 34 auf Rang 26, gleichbedeutend mit Platz drei in der Damenwertung.
In der Gruppe D saß Christoph Reger in der Auftaktrunde an Brett 1 gegen den Setzlistenersten. Dabei verlor er im Mittelspiel einen Bauern und hatte im Endspiel Springer- gegen Läuferpaar das Nachsehen. Danach gab es einen Sieg, ehe es drei Niederlagen am Stück gab, bei denen Christoph einige Chancen liegenließ. Am zweiten Tag wurde es nicht besser und es blieb bei einem Punkt gleichbedeutend mit Rang 39.
Ein heißes Eisen hatten wir mit Andreas Hierl in der Gruppe E im Feuer. Dabei war er als #42 ganz hinten in der Setzliste zu finden, was aber nur der Tatsache geschuldet ist, dass seine DWZ seiner starken Entwicklung in diesem Jahr hinterher hinkt. Andreas bewies das auch eindrucksvoll und startete mit 4/4, wobei er in Runde vier seinen Vorteil schon verspielt hatte und die Dame für zwei Türme geben musste, doch nur wenige Züge später die gegnerische Dame für nur einen Turm erobern konnte. Er beendete den ersten Tag mit einem Remis gegen den anderen Spieler mit 4/4 und ging als Zweiter in Tag zwei. Dort lehnte er gegen den späteren Zweitplatzierten remis ab, erspielte sich nochmal Vorteil, aber in Zeitnot verlor er den Faden und musste die erste Niederlage quittieren. Leider folgte in Runde sieben gleich die Nächste und danach nahm er lieber ein Remisgebot an um den weiteren Absturz zu verhindern. In der letzten Runde gelang Andreas ein schneller Sieg, womit er sich mit 6 Punkten als Sechster zurück in die Preisgeldränge kämpfte.
Niklas Rebler dagegen haderte mit seinem Turnier in der Gruppe F, wäre doch viel mehr drin gewesen. Er startete mit einem Sieg sowie einem Remis gegen den späteren Zweitplatzierten, wobei dieser im Endspiel noch einen Gewinnweg gehabt hätte. In den drei folgenden Partien musste er zwei Niederlagen hinnehmen, da ihm zu viele einfache Fehler unterliefen. Mit 2,5/5 ging es in Tag zwei und es standen zunächst zwei Siege und ein Remis zu Buche, womit er als Siebter in die letzte Runde ging. Dort traf er am Spitzenbrett auf den bereits als Turniersieger feststehenden Spitzenreiter. Niklas erspielte sich mit seinem Läuferpaar und dem Raumvorteil am Königsflügel eine ausgezeichnete Stellung, doch nach der Abwicklung ins Damenendspiel nutzte der Mehrbauer nichts, da er den Damenschächern nicht entkam. Letztlich endete die Partie tragisch und Niklas lief in ein einzügiges Matt, das 50€ teuer war, denn statt Rang sechs, war es nun Platz neun mit 5 Punkten.

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Stadtmeisterschaft Runde 5

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Nach der aufregenden 4. Runde ließen es die Kämpen in der 5.Runde etwas ruhiger angehen,obwohl es allmählich um die Wurst geht (es werden insgesamt 7 Runden gespielt).

richtiger Plan – Martin vs. Laura

Nachdem sie in der letzten Runde Jozefs Gewinnversuche abgewehrt hat, musste sich Laura nun mit Martin eines weiteren Titelaspirantens aus der ersten Mannschaft erwehren.
Bis vor einigen Jahrzehnten wurde Schach-Eleven eingeschärft:“Wenn Du Schwarz spielst, erlaube Deinem Gegner nicht den Maroczy-Aufbau“. Die Maroczy-Struktur (sprichˈmɒroːtsi) galt (und gilt noch) als sehr bequem zu spielende Stellung für Weiß mit Raumvorteil und verschiedenen interessanten Plänen.

Die Maroczy-Struktur. Weiß hat hier etwas mehr Raum,
Kontrolle über d5, und erschwert Schwarz die Entfaltung seiner Armee.

Je nach Situation kann Weiß hier versuchen, mit c4-c5 oder e4-e5 den Damenflügel bzw. das Zentrum zu öffnen, oder mit f2-f4-f5 einen Angriff zustarten und die endgültige Kontrolle über d5 (nach Abtausch des e-Bauern) zu erlangen. Zum richtigen Zeitpunkt bietet sich auch der Springerzug Sd5 an (der sog. Marco-Hop).

Heutzutage hat Maroczy seinen Schrecken verloren, und auch Laura hat natürlich ihre Lektion gelernt, und Martins Stellung mit dem erfolgversprechendsten Plan den Zahn gezogen: Figurenabtausch (entlastet die Seite mit weniger Raum) und Durchsetzung von b7-b5. Mit Umsetzung dieser Pläne erreicht Schwarz praktisch sofortigen Ausgleich, und zur Stellung nach dem 17. weißen Zug gibt es in meiner Datenbank 84 Partien von denen 80% mit Remis enden.

Stellung nach Martins 17. Zug cxd5. Nach dem Abtausch
der Türme ist für keine Seite mehr etwas zu erreichen.

So erfolgte auch hier nach 30 Zügen der Friedensschluss und Laura behält mit 4 aus 5 erstmal die Führung.

Pazifismus – Jozef vs. Erwin

Etwas überraschend eröffnete Jozef im Verfolgerduell mit Erwin mit 1.e4 und Erwin wählte die Französische Verteidigung. Die Partie blieb ohne Höhepunkt und bereits nach 13 Zügen wurde Remis vereinbart. Zumindest Erwin kann noch hoffen gegen das Spitzenduo Laura und Martin antreten zu dürfen und die Führung aus eigener Kraft zu erringen, während Jozef auf einen Ausrutscher hoffen muss.

Kinderschreck – Wolfgang vs. Ivan

Wolfgang entwickelt sich allmählich zum „Jugend-Schreck“. Nachdem er in der vorherigen Runde Christoph bezwungen hat, knöpfte er sich diesmal Ivan vor. Der verfolgte im Tartakower-System des abgelehnten Damengambits den falschen Plan, als er seinen wichtigen weißfeldrigen Läufer abtauschen ließ und auf den elementaren Bauernvorstoß c7-c5 dauerhaft verzichtete.

Nach dem Tausch des Läufers auf d5 werden die unentwickelten
Turm und Springer und die weißen Felderschwächen für Ivan
zum fatalen Problem. Durch die Abtauschaktion auf d5 wird
auch die Bildung des thematischen „hängenden Zentrums“
mit Bauern auf c5 und d5 undurchführbar.

Nachdem Wolfgang seinen positionellen Vorteil in eine ganze Mehrfigur umgewandelt hatte, gab Ivan auf.

Meister at play – Leo vs. Andi

Zum Duell des frischgebackenen U16-Kreismeisters Leo gegen den frischgebackenen U16-Vize-Kreismeister Andi kam es ausgerechnet in der Woche nach der Meisterschaft. Für Leo startete es schlecht, als er einen einfachen Bauernverlust durch eine Fesselung übersah und kurz darauf auch noch eine Qualität einbüßte, was letztlich nicht mehr zu retten war.

auf Messers Schneide – Nikalas vs. Noah

Gegen Nikalas wählte Noah die riskante Italienische Zwei-Springer-Verteidigung, bei der man besser die Fallstricke genau kennt. Tatsächlich hätte Nikalas früh durch einen Springereinschlag auf f7 Vorteil erlangen können, aber die ganze Abwicklung war nicht einfach zu berechnen, und so verlor Nikalas im Pulverdampf eine ganze Figur und Noah konnte den Vorteil souverän nach Hause bringen.

Nach dem Rückschlagen mit 5…Sxd5? hätte Nikalas mit
Sxf7 und folgendem Df3 Vorteil erlangen können.

Gespenster – Thomas vs. Philipp

In der vorgespielten Partie von Thomas gegen Philipp sah letzterer einen vermeintlichen Mattangriff gegen Thomas unrochierten König und schlug auf f2 mit Opfer rein. Der Angriff entpuppte sich jedoch als Gespenst und drei Züge später gab Philipp auf.

Die Partie Christoph gegen Johannes wird am 15.11. nachgespielt, dann erfolgt die Auslosung für Runde 6, die am 24.11.23 stattfindet. Zumindest die Teilnehmer in der vorderen Tabellenhälfte können sich anhand der Farbfolge und punkte schon denken, gegen wen sie spielen werden.

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Grand Swiss 2023 – Vincent Keymer erstmals in Top20 der Welt

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Beim Grand Swiss auf Isle of Man waren acht deutsche Herren und zwei Damen mit von der Partie. Das 11-ründige Turnier war topbesetzt, waren doch zwei Plätze für das Kandidatenturnier zu vergeben. Vincent Keymer wurde mit 7,5 Punkten starker Fünfter und war nur einen halben Zähler hinter dem Zweitplatzierten Hikaru Nakamura, der wie Turniersieger Vidit Gujrathi das Ticket für das Kandidatenturnier löste. Vincent Keymer hat mit dieser Turnierleistung erstmals die Top20 der Weltrangliste erreicht und belegt mit 2733 ELO nun Rang 18, vor so illustren Namen wie Duda, Grischuk, Vachier-Lagrave und Aronian.

Bericht beim Deutschen Schachbund
Partien auf Lichess

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